Dienstag, 9. August 2011
Slumming in Kelkheim
Lebensgefährlich ist es, unter einer Jalousie zu nächtigen, die sich spontan ihres Halts entledigt und unter schlauer Ausnutzung der Schwerkraft nach unten plumpst. Noch schlauer aber ist der Schläfer, der das voraussieht und gegen Mittag das Bett bereits verlassen hat.
Da es sich unter einem jalousienfreien Fenster jedoch selbst in einem nur euphemistisch als Sommer zu bezeichnenden Sommer äußerst schlecht schläft, ist der schlaue Schläfer in seiner ganzen Schlauheit gefordert. Unter Hinzunahme seines handwerklichen Geschicks bastelt er sich also einen raffinierten Helligkeitsdraußenhalter, der vielleicht eine etwas favelahafte Anmutung hat, seinen Zweck aber vollkommen erfüllt.
Freitag, 5. August 2011
Erodierende Gewissheiten 9
Manchmal kommt es vor, dass ich der gleichen Meinung wie die volksmeinungsbildende bzw. volksmeinungsaufgreifende Krawallzeitung mit den vier großen Buchstaben bin, die ich hier nicht durch Erwähnung des Namens aufwerten will. Das ist dann zuverlässig der Anlass für mich, meine Meinung nicht unbedingt reflexartig zu ändern, aber doch wenigstens zu überdenken. So auch diese Woche, als einem Kindsmörder, den ich hier nicht durch Nennung seines Namens aufwerten will, eine Entschädigung zugesprochen wurde, weil man ihm im Verhör mit Gewalt gedroht hatte.
War ich also zuerst ebenfalls total empört, erodierte meine Gewissheit immer mehr, bis ich das Urteil brillant fand. Es sagt eindeutig, dass Folter in diesem Land nicht zu tolerieren ist. Das unterscheidet uns von viel zu vielen anderen Ländern. Die Entschädigungssumme ist aber sehr gering („Ja, dir steht offiziell was zu, aber wir alle wissen, dass du eigentlich einen Tritt in die Eier verdient hast.“), wird durch den Abzug von 4/5 der Prozesskosten noch geringer, und was übrig bleibt, geht direkt an die Staatskasse wegen Schulden aus dem Mordprozess. Man kann das vielleicht mit 10 Cent Trinkgeld vergleichen, die viel beleidigender sind, als gar kein Trinkgeld zu geben. Gleichzeitig, aber da interpretiere ich möglicherweise zuviel in das Urteil hinein, bedeutet der geringe Betrag, dass in diesem bestimmten Fall die Schuld der Polizisten eine sehr relative ist.
Bleiben zwei Hoffnungen. Die eine, dass man uns in Zukunft in der Presse den Anblick des Mörders erspart – was die Angehörigen des Opfers dabei empfinden, will man sich gar nicht vorstellen. Die andere, dass in vergleichbaren Fällen Polizisten am Werk sein werden, die ebenfalls mutig genug sind, sich über bestehendes Recht hinwegzusetzen, um möglicherweise das Leben eines Kindes zu retten.
PS: Man entschuldige diesen Ausrutscher ins ernsthafte Genre. Es soll so bald nicht wieder vorkommen.
War ich also zuerst ebenfalls total empört, erodierte meine Gewissheit immer mehr, bis ich das Urteil brillant fand. Es sagt eindeutig, dass Folter in diesem Land nicht zu tolerieren ist. Das unterscheidet uns von viel zu vielen anderen Ländern. Die Entschädigungssumme ist aber sehr gering („Ja, dir steht offiziell was zu, aber wir alle wissen, dass du eigentlich einen Tritt in die Eier verdient hast.“), wird durch den Abzug von 4/5 der Prozesskosten noch geringer, und was übrig bleibt, geht direkt an die Staatskasse wegen Schulden aus dem Mordprozess. Man kann das vielleicht mit 10 Cent Trinkgeld vergleichen, die viel beleidigender sind, als gar kein Trinkgeld zu geben. Gleichzeitig, aber da interpretiere ich möglicherweise zuviel in das Urteil hinein, bedeutet der geringe Betrag, dass in diesem bestimmten Fall die Schuld der Polizisten eine sehr relative ist.
Bleiben zwei Hoffnungen. Die eine, dass man uns in Zukunft in der Presse den Anblick des Mörders erspart – was die Angehörigen des Opfers dabei empfinden, will man sich gar nicht vorstellen. Die andere, dass in vergleichbaren Fällen Polizisten am Werk sein werden, die ebenfalls mutig genug sind, sich über bestehendes Recht hinwegzusetzen, um möglicherweise das Leben eines Kindes zu retten.
PS: Man entschuldige diesen Ausrutscher ins ernsthafte Genre. Es soll so bald nicht wieder vorkommen.
Mittwoch, 3. August 2011
Brokatreflexionen
Am Fenster, auf Brokat gestützt,
Frag ich mich, was das Leben nützt.
Im Hintergrund die Glotze läuft,
Die Alte schon seit Stunden säuft.
Ein Kerl schubst eine Rentnerin
Vor einen Bus – sieh jetzt nicht hin.
Der Nachbar seine Frau verhaut,
Wär schön, er tät‘s nicht ganz so laut.
Ein Krankenwagen fährt vorbei,
Da wird wohl eine Wohnung frei.
Die Töchter gehen auf den Strich,
Na ja, mehr Kohle schadet nich.
Ein neuer Job wär mir nicht recht,
Solange das Sozialamt blecht.
Die Tage hier sind öd und lang,
Ich hasse diesen Müßiggang.
Frag ich mich, was das Leben nützt.
Im Hintergrund die Glotze läuft,
Die Alte schon seit Stunden säuft.
Ein Kerl schubst eine Rentnerin
Vor einen Bus – sieh jetzt nicht hin.
Der Nachbar seine Frau verhaut,
Wär schön, er tät‘s nicht ganz so laut.
Ein Krankenwagen fährt vorbei,
Da wird wohl eine Wohnung frei.
Die Töchter gehen auf den Strich,
Na ja, mehr Kohle schadet nich.
Ein neuer Job wär mir nicht recht,
Solange das Sozialamt blecht.
Die Tage hier sind öd und lang,
Ich hasse diesen Müßiggang.
Donnerstag, 28. Juli 2011
Was kürzlich geschah
• Am durchtrainiertesten sind die Frohnaturen, die zum Lachen in den Keller gehen.
• „Ich bin ja ein unbedingter Verfechter der Demokratie. Sie muss natürlich da ihre Grenzen haben, wo sie meine Interessen beeinträchtigt.“
• Die Vorfahren der heutigen Schafe sind übrigens die Mähandertaler.
• Musste beim Schnapskaufen immer den Ausweis zeigen, weil ich so jung wirke. Habe mir jetzt Nasen- und Ohrenhaare implantieren lassen.
• „Sei jetzt nicht enttäuscht, du bist echt besser dran ohne mich. Sieh es als Geschenkkorb.“
• „Wie haben Sie denn Ihren Gatten kennengelernt, Frau Bundeskanzlerin?“ „Bei Sauer sucht Frau.“
• „Du magst Nutztiere?“ „Ja, ich bin ein echter Viehlantrop.“
• Meine Arbeit ist von gravierenden Fehlern geprägt.
• Auch für Skispringer gilt: Jeder verdient eine zweite Schanze.
• „Ich bin ja ein unbedingter Verfechter der Demokratie. Sie muss natürlich da ihre Grenzen haben, wo sie meine Interessen beeinträchtigt.“
• Die Vorfahren der heutigen Schafe sind übrigens die Mähandertaler.
• Musste beim Schnapskaufen immer den Ausweis zeigen, weil ich so jung wirke. Habe mir jetzt Nasen- und Ohrenhaare implantieren lassen.
• „Sei jetzt nicht enttäuscht, du bist echt besser dran ohne mich. Sieh es als Geschenkkorb.“
• „Wie haben Sie denn Ihren Gatten kennengelernt, Frau Bundeskanzlerin?“ „Bei Sauer sucht Frau.“
• „Du magst Nutztiere?“ „Ja, ich bin ein echter Viehlantrop.“
• Meine Arbeit ist von gravierenden Fehlern geprägt.
• Auch für Skispringer gilt: Jeder verdient eine zweite Schanze.
Donnerstag, 21. Juli 2011
Expertenmeinung
Es ist uns gelungen, einen von führenden Klimahysterikern empfohlenen Klimaforscher zu untrüglichen Beweisen für die unaufhaltsame Klimakatastrophe zu befragen. Hier seine differenzierten Antworten auf einige von uns vorgegebene Szenarien:
Es ist für die Jahreszeit zu warm: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es ist für die Jahreszeit zu kalt: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Die Temperaturen sind vollkommen unauffällig: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es ist für die Jahreszeit zu trocken: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es ist für die Jahreszeit zu nass: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Die Niederschlagsmengen sind vollkommen unauffällig: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es ist für die Jahreszeit zu stürmisch: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es ist für die Jahreszeit zu windstill: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Die Luftbewegungen sind vollkommen unauffällig: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es gibt Vollmond oder Neumond oder irgendwas dazwischen: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es gibt Sonnenfinsternis oder Mondfinsternis oder auch nicht: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es gibt viele Erdbeben: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es gibt keine Erdbeben: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
In China fällt ein Sack Reis um: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es ist für die Jahreszeit zu warm: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es ist für die Jahreszeit zu kalt: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Die Temperaturen sind vollkommen unauffällig: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es ist für die Jahreszeit zu trocken: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es ist für die Jahreszeit zu nass: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Die Niederschlagsmengen sind vollkommen unauffällig: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es ist für die Jahreszeit zu stürmisch: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es ist für die Jahreszeit zu windstill: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Die Luftbewegungen sind vollkommen unauffällig: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es gibt Vollmond oder Neumond oder irgendwas dazwischen: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es gibt Sonnenfinsternis oder Mondfinsternis oder auch nicht: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es gibt viele Erdbeben: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Es gibt keine Erdbeben: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
In China fällt ein Sack Reis um: „Der beste Beweis für die Klimakatastrophe!“
Mittwoch, 20. Juli 2011
Was kürzlich geschah
• Wenn mir mal langweilig ist, gehe ich in Zoohandlungen, frage nach Mäusen & Ratten und drohe dann mit dem Gesundheitsamt.
• „Wenn mir mal langweilig ist …“ „Du sagst doch immer, dir wär niemals langweilig!“ „… erzähl ich allen, mir wär niemals langweilig.“
• Nicht aus Schüchternheit kriege ich in Gegenwart von Frauen keinen Ton raus. Es gibt nur zu viele Themen, bei denen man nur verlieren kann.
• „Sag mal, wie läufst du den rum? Dein Mantel ist ja vollkommen altmodisch und total staubig!“ „Tja, das war ein Dachlodenfund.
• „Ich bin eine Null. Ein Versager. Ich kann nichts, rein gar nichts.“ „Aber nein, du kannst dich immerhin gut selbst einschätzen.“
• Wenn ich wegen meiner eigenen Dummheit verzweifelt bin, werde ich schnell deppressiv.
• Als dann noch vor den Rohstoffen die Frohstoffe zur Neige gingen, wurde weltweit die Laune spürbar mieser.
• Muss an meiner Aussprache arbeiten, darf kein „H“ mehr verschlucken. Wollte eine Haartransplantation und hab jetzt einen Adler am Schädel.
• Irgendwann wird es so viele soziale Netzwerke geben, dass jeder eins für sich alleine haben und ungestört vor sich hin netzwerken kann.
• „Es ist mir wichtig, dass mein Gehirn beweglich bleibt.“ „Und wie schaffst du das?“ „Kopfschütteln.“
• „Wie geht's dir? Moment! Antworte bitte nur, wenn es dir gutgeht. Alles andere ertrage ich nicht.“
• Unterhaltungen zwischen Flundern und Schollen gehen nur selten über den Austausch von Plattitüden hinaus.
• „Ich werd jetzt einen Lieferservice aufmachen.“ „Ach, das bringt doch nichts.“
• Diese unglaublich wilde, schier unbezähmbare Lethargie.
• „Wenn mir mal langweilig ist …“ „Du sagst doch immer, dir wär niemals langweilig!“ „… erzähl ich allen, mir wär niemals langweilig.“
• Nicht aus Schüchternheit kriege ich in Gegenwart von Frauen keinen Ton raus. Es gibt nur zu viele Themen, bei denen man nur verlieren kann.
• „Sag mal, wie läufst du den rum? Dein Mantel ist ja vollkommen altmodisch und total staubig!“ „Tja, das war ein Dachlodenfund.
• „Ich bin eine Null. Ein Versager. Ich kann nichts, rein gar nichts.“ „Aber nein, du kannst dich immerhin gut selbst einschätzen.“
• Wenn ich wegen meiner eigenen Dummheit verzweifelt bin, werde ich schnell deppressiv.
• Als dann noch vor den Rohstoffen die Frohstoffe zur Neige gingen, wurde weltweit die Laune spürbar mieser.
• Muss an meiner Aussprache arbeiten, darf kein „H“ mehr verschlucken. Wollte eine Haartransplantation und hab jetzt einen Adler am Schädel.
• Irgendwann wird es so viele soziale Netzwerke geben, dass jeder eins für sich alleine haben und ungestört vor sich hin netzwerken kann.
• „Es ist mir wichtig, dass mein Gehirn beweglich bleibt.“ „Und wie schaffst du das?“ „Kopfschütteln.“
• „Wie geht's dir? Moment! Antworte bitte nur, wenn es dir gutgeht. Alles andere ertrage ich nicht.“
• Unterhaltungen zwischen Flundern und Schollen gehen nur selten über den Austausch von Plattitüden hinaus.
• „Ich werd jetzt einen Lieferservice aufmachen.“ „Ach, das bringt doch nichts.“
• Diese unglaublich wilde, schier unbezähmbare Lethargie.
Montag, 11. Juli 2011
Was kürzlich geschah
• Um ein Haar hätte ich heute geduscht. Zum Glück habe ich einen aufmerksamen Schmutzengel.
• Die Erkenntnis, dass Alkohol auch keine Lösung ist, kann sehr ernüchternd sein.
• Wenn alles schiefläuft, kommt man auch mit orthopädischen Einlagen nicht weiter.
• Ich stehe ja auf Kriechfuß mit der modernen Technik, aber die Einschleimerei hilft mir da auch nicht weiter.
• Ich bin ja ein eher lässiger Typ. Also lässig im Sinne von 'ich lass das mal lieber, soll sich jemand anders drum kümmern.'.
• Was sagt eigentlich Frau Alice Schwarzer dazu, dass immer nur von Dilettanten die Rede ist, niemals aber von Diletonkeln?
• Es heißt, der Stand-by-Modus würde unnötig viel Energie verbrauchen. Dann schalte ich mein Gehirn mal lieber komplett aus.
• Ich bin proaktiv anti.
• Die Nahtlosigkeit, mit der ich von „es ist mir zu kalt für Sport“ zu „es ist zu heiß für Sport“ übergehe, muss man mir erst mal nachmachen.
• „Kann ich Ihnen behilflich sein oder finden Sie alleine aus unserem Laden hinaus?“
• Hose zum Änderungsschneider gebracht. Bin jetzt nervös. Hab vergessen zu sagen, dass sie unten gekürzt werden soll, nicht oben.
• Das Dilemma des anonymen Alkoholikers: weiter Fassade oder Fass ade.
• „Erinnerst du dich noch an früher? Richtige Bücher, nicht so E-Reader oder Kindle oder wie die heißen.“ „Ach ja, das waren noch Seiten.“
• „Unser neuer Joghurt ist noch nicht sahnig genug. Was meinen Sie, Herr Kollege?“ „Lassen Sie uns am besten ein Cremium bilden.“
• Die Erkenntnis, dass Alkohol auch keine Lösung ist, kann sehr ernüchternd sein.
• Wenn alles schiefläuft, kommt man auch mit orthopädischen Einlagen nicht weiter.
• Ich stehe ja auf Kriechfuß mit der modernen Technik, aber die Einschleimerei hilft mir da auch nicht weiter.
• Ich bin ja ein eher lässiger Typ. Also lässig im Sinne von 'ich lass das mal lieber, soll sich jemand anders drum kümmern.'.
• Was sagt eigentlich Frau Alice Schwarzer dazu, dass immer nur von Dilettanten die Rede ist, niemals aber von Diletonkeln?
• Es heißt, der Stand-by-Modus würde unnötig viel Energie verbrauchen. Dann schalte ich mein Gehirn mal lieber komplett aus.
• Ich bin proaktiv anti.
• Die Nahtlosigkeit, mit der ich von „es ist mir zu kalt für Sport“ zu „es ist zu heiß für Sport“ übergehe, muss man mir erst mal nachmachen.
• „Kann ich Ihnen behilflich sein oder finden Sie alleine aus unserem Laden hinaus?“
• Hose zum Änderungsschneider gebracht. Bin jetzt nervös. Hab vergessen zu sagen, dass sie unten gekürzt werden soll, nicht oben.
• Das Dilemma des anonymen Alkoholikers: weiter Fassade oder Fass ade.
• „Erinnerst du dich noch an früher? Richtige Bücher, nicht so E-Reader oder Kindle oder wie die heißen.“ „Ach ja, das waren noch Seiten.“
• „Unser neuer Joghurt ist noch nicht sahnig genug. Was meinen Sie, Herr Kollege?“ „Lassen Sie uns am besten ein Cremium bilden.“
Samstag, 9. Juli 2011
Freitag, 8. Juli 2011
Verwechslung 4
Der Henker führt,
Der Führer henkt,
Pardon – das stimmt nur eingeschränkt.
Der Führer führt,
Der Henker henkt;
Uff – grade noch so eingerenkt.
Der Führer henkt,
Pardon – das stimmt nur eingeschränkt.
Der Führer führt,
Der Henker henkt;
Uff – grade noch so eingerenkt.
Donnerstag, 7. Juli 2011
Verwechslung 3
Die Amme brüllt,
Der Hunger stillt,
Oh oh, das klingt ein bisschen wild.
Die Amme stillt,
Der Hunger brüllt,
Ah ja, jetzt ist‘s mit Sinn gefüllt.
Der Hunger stillt,
Oh oh, das klingt ein bisschen wild.
Die Amme stillt,
Der Hunger brüllt,
Ah ja, jetzt ist‘s mit Sinn gefüllt.
Mittwoch, 6. Juli 2011
Verwechslung 2
Die Lade zieht,
Es schiebt der Tee,
Ojee, das ist nicht ganz okee.
Es zieht der Tee,
Die Lade schiebt –
Sofort das Ganze Sinn ergibt.
Es schiebt der Tee,
Ojee, das ist nicht ganz okee.
Es zieht der Tee,
Die Lade schiebt –
Sofort das Ganze Sinn ergibt.
Dienstag, 5. Juli 2011
Verwechslung 1
Es kräht das Schwein,
Es grunzt der Hahn,
Moment, da hab ich mich vertan.
Es kräht der Hahn,
Es grunzt das Schwein,
Jawohl – das könnte richtig sein.
Es grunzt der Hahn,
Moment, da hab ich mich vertan.
Es kräht der Hahn,
Es grunzt das Schwein,
Jawohl – das könnte richtig sein.
Freitag, 1. Juli 2011
Ein Blog? Wahrscheinlich.
Fügt man Buchstaben oft genug in beliebiger Reihenfolge aneinander, kommt schnell ein Wort dabei heraus. Simple Wahrscheinlichkeitsrechnung. Fügt man dann diese Worte oft genug in beliebiger Reihenfolge aneinander, kommt über kurz oder lang ein Satz dabei heraus. Fügt man dann diese Worte oft genug in beliebiger Reihenfolge aneinander, kommt irgendwann ein Text dabei heraus. Fügt man dann diese Texte in beliebiger Reihenfolge aneinander, könnte es ein Blog sein.
Donnerstag, 30. Juni 2011
Was kürzlich geschah
• Nenen Si mch perfktinistish, abr ih wede diees Gefhl dr Unvllkomenhit enfach niht ls.
• Ich bin der, vor denen euch eure Eltern nie gewarnt haben.
• Geniale Marktidee für facebookaffine Waldarbeiter: „Gefällt von mir“-Sprühschablone zum Markieren frisch geschlagener Bäume.
• Meine Versuche, bescheiden, demütig und unabgehoben zu wirken, scheitern regelmäßig an der Ignoranz der mich umgebenden Vollidioten.
• Mehrere Pferde aneinanderkleben und sich von ihnen ziehen lassen: Hü-Pritt-Antrieb.
• Ich gehe nur ungern in Großmetzgereien. Man hat da immer so lange Wurststrecken zu überstehen.
• Habe meinen Anmachspruch der Jahreszeit angepasst und baggere mit „möchtest du mein Sommerloch sein?“. Bislang komischerweise ohne Erfolg.
• Bilde ich mir das jetzt ein oder kommt mir das nur so vor?
• Besser ein Déjà-vu-Erlebnis als gar nichts los.
• Wenn Scherzkekse Waschpulver in Springbrunnen kippen, kommen schnell viele Schaumlustige zum Gaffen.
• Ohne diese ewige Coolness wäre das Leben cooler.
• „Wo hast du denn das blaue Auge und die Schrammen im Gesicht her?“ „Bin gegen einen Wissensvorsprung gerannt.
• Da steht eine Frage im Raum und ist viel zu gut erzogen, um sich unaufgefordert hinzusetzen.
• Lifting find ich scheiße. Das wird man ja wohl noch ungestrafft sagen dürfen.
• Ich schule jetzt um zum Fassprediger und preise die erhebende Wirkung von Bier, Wein und Whisky.
• „Bitte lassen Sie mich durch!“ „Sind Sie ein Arzt?“ „Nein, aber stärker als Sie!“
• Wer einen Schatten hat, hat ein besseres Kurzeitgedächtnis.
• Ich bin der, vor denen euch eure Eltern nie gewarnt haben.
• Geniale Marktidee für facebookaffine Waldarbeiter: „Gefällt von mir“-Sprühschablone zum Markieren frisch geschlagener Bäume.
• Meine Versuche, bescheiden, demütig und unabgehoben zu wirken, scheitern regelmäßig an der Ignoranz der mich umgebenden Vollidioten.
• Mehrere Pferde aneinanderkleben und sich von ihnen ziehen lassen: Hü-Pritt-Antrieb.
• Ich gehe nur ungern in Großmetzgereien. Man hat da immer so lange Wurststrecken zu überstehen.
• Habe meinen Anmachspruch der Jahreszeit angepasst und baggere mit „möchtest du mein Sommerloch sein?“. Bislang komischerweise ohne Erfolg.
• Bilde ich mir das jetzt ein oder kommt mir das nur so vor?
• Besser ein Déjà-vu-Erlebnis als gar nichts los.
• Wenn Scherzkekse Waschpulver in Springbrunnen kippen, kommen schnell viele Schaumlustige zum Gaffen.
• Ohne diese ewige Coolness wäre das Leben cooler.
• „Wo hast du denn das blaue Auge und die Schrammen im Gesicht her?“ „Bin gegen einen Wissensvorsprung gerannt.
• Da steht eine Frage im Raum und ist viel zu gut erzogen, um sich unaufgefordert hinzusetzen.
• Lifting find ich scheiße. Das wird man ja wohl noch ungestrafft sagen dürfen.
• Ich schule jetzt um zum Fassprediger und preise die erhebende Wirkung von Bier, Wein und Whisky.
• „Bitte lassen Sie mich durch!“ „Sind Sie ein Arzt?“ „Nein, aber stärker als Sie!“
• Wer einen Schatten hat, hat ein besseres Kurzeitgedächtnis.
Dienstag, 28. Juni 2011
Meine 15 Minuten des Ruhms, oder, Wie ich als Speedwriter33 mal den Tweet des Tages in der Rhein-Zeitung geschrieben habe
Heute in der Rhein-Zeitung aus Koblenz. Das Copyright für das Bild liegt ausnahmsweise nicht bei mir, sondern bei der Finderin und Fotografin.
Montag, 27. Juni 2011
Kulturstadt Frankfurt
Der Platz ist groß und grau und unstrukturiert. Er ist, reden wir nicht euphemistisch drum herum, hässlich. Vielleicht deshalb hat man Goethe jetzt eingemauert. Um ihm den Anblick der Ödnis zu ersparen? Damit er nicht wegrennen kann? Offenbar ist aber zwischendurch das Geld ausgegangen, denn besonders hoch ist die Mauer nicht geworden. Immerhin hoch genug, dass sie von Hunden gerne als Hundeklo angenommen wird. Wenn es wenigstens Weimaraner wären, die sich da erleichtern. Aber so viel Stilbewusstsein ist sicherlich zu viel verlangt. Von den Hunden und viel mehr noch von ihren zumindest in puncto Benehmen prekariatsnahen Besitzern.
Immerhin lassen die Bürger der Kulturstadt Frankfurt ihren Lieblingssohn nicht darben und füttern ihn mit halben Brötchen. Immerhin.
Immerhin lassen die Bürger der Kulturstadt Frankfurt ihren Lieblingssohn nicht darben und füttern ihn mit halben Brötchen. Immerhin.
Donnerstag, 23. Juni 2011
Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen an alle Werber
„Der fürsorgliche, fromme Mann gab mir nur dies wenige mit auf den Weg – nicht, weil er nicht mehr zu sagen hatte, sondern, weil er mich wegen meiner jungen Jahre für unfähig hielt, in dieser Lage mehr zu begreifen; und auch weil wenige Worte besser zu behalten sind als ein langes Geplauder und, wenn sie Saft und Nachdruck haben, als Anstoß zum Nachdenken mehr taugen als ein langer Sermon, den man zwar gut versteht, doch bald wieder vergisst.“
Der abenteuerliche Simplicissimus, in modernes Deutsch übertragen von Reinhard Kaiser, Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2009, Seite 46.
Der abenteuerliche Simplicissimus, in modernes Deutsch übertragen von Reinhard Kaiser, Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2009, Seite 46.
Dienstag, 21. Juni 2011
Herr Hallmackenreuter erklärt die Welt, oder, Warum der Glaube an den freien Willen ein Irrglaube ist
Da haben schon viele klügere Köpfe drüber philosophiert: Hat der Mensch einen freien Willen? Oder nicht? Es haben sich regelrechte Schulen für die jeweiligen Theorien gebildet, und natürlich haben sie alle ihre guten Argumente. Als thematisch nicht gefestigter Mensch ist man wie so häufig auch hier geneigt, nach dem Anhören der ersten Partei der ersten Partei zuzustimmen und nach dem Anhören der zweiten Partei der zweiten Partei.
Ich kann diese Diskussion, die schon Jahrtausende lang die Menschheit beschäftigt, hiermit ein für alle Mal beenden. Es gibt den freien Willen … nicht. Es ist letztlich ganz einfach. Nichts auf Erden und auch im Universum geschieht grundlos. Oder, anders gesagt, alles geschieht aus einem bestimmten Grund. Manchmal können es auch mehrere sein. Ob nun ein Staubkorn durch die Luft fliegt oder ein Kran ein 16-Tonnen-Gewicht verliert, nichts geschieht einfach nur so. In jeder Millisekunde geschehen Aberzentilliarden von Dingen. Jemand kratzt sich am Sack, jemand kratzt die Kurve, jemand kratzt ab. Und damit kratze ich nur auf das alleroberflächlichste an der Oberfläche. Jedes Zucken eines Nerves, jede Bewegung von Wasauchimmer nach Wohinauchimmer: Nichts geschieht zufällig, alles hat seinen Grund. Alles. Ausnahmslos.
Was also auch immer geschieht, es hat einen Grund. Und dieser Grund hat nun wiederum seinen Grund, und dieser Grund wiederum und so weiter. Es ist letztlich nichts anderes als das ständige „warum?“ wissbegieriger Kinder. Warum ist das geschehen? Aha. Und was war dann wiederum dafür der Grund? Und so weiter. Meistens verstehen wir diese Gründe nicht. Was auch seine Gründe hat. (Drücke ich mich noch deutlich aus? Können Sie mir folgen? Prima, dann haben Sie mir was voraus.) Jedenfalls könnte man rein theoretisch alle Gründe und Grundgründe und Grundgrundgründe bis zum Urknall verfolgen. Und auch der wird seinen Grund gehabt haben. Es wird also seit der Sekunde Null ein großes Programm abgespult, auf das Einfluss nehmen zu wollen keinen Zweck hat. Schon, weil ja alleine das Einflussnehmenwollen einen Grund hat, also im großen Programm bereits vorgesehen ist. (Wie übrigens auch die Tatsache, dass ich diesen Text schreibe.)
Womit wir kurz vor Schluss endlich beim Thema wären, dem freien Willen. Auch alles, was wir denken, hat seinen Grund. Im Idealfall Gründe. Oft liegen diese Gründe weit in der Vergangenheit. Oder auch nicht. Ist ja auch wurscht. Nur: Keiner soll sich einbilden, dass seine Gedanken göttliche Eingebungen sind (meine sind davon natürlich ausgenommen). Es ist reine Biochemie, die da wirkt. Grund reiht sich auch hier an Grund, biochemikalische Ereignisketten klammern sich untrennbar aneinander, Gene fordern Tribut, unbewältigte Kränkungen erheben nach Jahrzehnten ihr Haupt, äußere Einflüsse nicht zu vergessen. Und immer, wenn wir denken, da hätten wir ja mal wieder was fabelhaftes gedacht, macht sich irgendwo ein Grund vor Lachen nass.
Oder, um das Geschwätz mal kurz zusammenzufassen: Es ist alles sinn- und zwecklos.
Ich kann diese Diskussion, die schon Jahrtausende lang die Menschheit beschäftigt, hiermit ein für alle Mal beenden. Es gibt den freien Willen … nicht. Es ist letztlich ganz einfach. Nichts auf Erden und auch im Universum geschieht grundlos. Oder, anders gesagt, alles geschieht aus einem bestimmten Grund. Manchmal können es auch mehrere sein. Ob nun ein Staubkorn durch die Luft fliegt oder ein Kran ein 16-Tonnen-Gewicht verliert, nichts geschieht einfach nur so. In jeder Millisekunde geschehen Aberzentilliarden von Dingen. Jemand kratzt sich am Sack, jemand kratzt die Kurve, jemand kratzt ab. Und damit kratze ich nur auf das alleroberflächlichste an der Oberfläche. Jedes Zucken eines Nerves, jede Bewegung von Wasauchimmer nach Wohinauchimmer: Nichts geschieht zufällig, alles hat seinen Grund. Alles. Ausnahmslos.
Was also auch immer geschieht, es hat einen Grund. Und dieser Grund hat nun wiederum seinen Grund, und dieser Grund wiederum und so weiter. Es ist letztlich nichts anderes als das ständige „warum?“ wissbegieriger Kinder. Warum ist das geschehen? Aha. Und was war dann wiederum dafür der Grund? Und so weiter. Meistens verstehen wir diese Gründe nicht. Was auch seine Gründe hat. (Drücke ich mich noch deutlich aus? Können Sie mir folgen? Prima, dann haben Sie mir was voraus.) Jedenfalls könnte man rein theoretisch alle Gründe und Grundgründe und Grundgrundgründe bis zum Urknall verfolgen. Und auch der wird seinen Grund gehabt haben. Es wird also seit der Sekunde Null ein großes Programm abgespult, auf das Einfluss nehmen zu wollen keinen Zweck hat. Schon, weil ja alleine das Einflussnehmenwollen einen Grund hat, also im großen Programm bereits vorgesehen ist. (Wie übrigens auch die Tatsache, dass ich diesen Text schreibe.)
Womit wir kurz vor Schluss endlich beim Thema wären, dem freien Willen. Auch alles, was wir denken, hat seinen Grund. Im Idealfall Gründe. Oft liegen diese Gründe weit in der Vergangenheit. Oder auch nicht. Ist ja auch wurscht. Nur: Keiner soll sich einbilden, dass seine Gedanken göttliche Eingebungen sind (meine sind davon natürlich ausgenommen). Es ist reine Biochemie, die da wirkt. Grund reiht sich auch hier an Grund, biochemikalische Ereignisketten klammern sich untrennbar aneinander, Gene fordern Tribut, unbewältigte Kränkungen erheben nach Jahrzehnten ihr Haupt, äußere Einflüsse nicht zu vergessen. Und immer, wenn wir denken, da hätten wir ja mal wieder was fabelhaftes gedacht, macht sich irgendwo ein Grund vor Lachen nass.
Oder, um das Geschwätz mal kurz zusammenzufassen: Es ist alles sinn- und zwecklos.
Sonntag, 19. Juni 2011
Was kürzlich geschah
• „Ich hab eine geniale Idee, wie man heiße Luft zur Fortbewegung nutzen kann!“ „Ach, toll. Wie denn?“ „Mit einem Föhnrad.“
• Erst die Stimme in die Urne, dann aber schweigen wie ein Grab.
• „Man muss auch mal Größe zeigen können.“ „Angeber! Und mach gefälligst die Hose zu, du ekliger Exhibitionist!“
• „Diesen Säbel können Sie unbesorgt kaufen, das ist noch echte Schwertarbeit.“
• Philosoffen brauchen für ihre besten Ideen immer einen gewissen Pegel.
• „Warum schimpfst du denn ununterbrochen?“ „Mir war langweilig, und so vergeht die Zeit jetzt wie im Fluch.“
• Ich gehe viel lieber nicht zu Partys, zu denen ich eingeladen bin, als zu solchen, zu denen ich nicht eingeladen bin.
• So oft, wie ich rumschimpfe, könnte ich niemals in einem Nichtfaucherbüro arbeiten.
• Der Motzarella zählt zu meinen liebsten Schmollkereiprodukten.
• Habe die Initiative ergriffen. Aber die war so glitschig, dass sie mir sofort wieder aus der Hand gerutscht ist.
• Ich hasse Sätze wie „wie jeder weiß“, wenn es nicht jeder weiß. Noch mehr hasse ich solche Sätze, wenn es außer mir wirklich jeder weiß.
• Schlecht gelaunte Auswanderer nennt man auch Emigrantler.
• Seit Selbstironie so modern ist, gibt es nur noch Leute, die früher als Letzte in die Fußballmannschaft gewählt wurden.
• Rechnen Sie mit dem Schlimmsten: Rechnen Sie mit Zahlen!
• Grillen find ich schrullig.
• Und dann war da noch der völlig unfähige Jäger, der in seinem ganzen Leben nichts auf die Rehe bekommen hat.
• Habe jetzt aus Angst vor anstrengender Arbeit eine Ächzschutzversicherung abgeschlossen.
• „Herr, schmeiß Hirn runter! … Halt, Finger weg, du Idiot, das ist für mich, bete gefälligst selbst, wenn du was brauchst!“
• Dankbarkeit gegenüber Rindern drückt man mit einem höflichen „Merci, beau Kuh!“ aus.
• Erst die Stimme in die Urne, dann aber schweigen wie ein Grab.
• „Man muss auch mal Größe zeigen können.“ „Angeber! Und mach gefälligst die Hose zu, du ekliger Exhibitionist!“
• „Diesen Säbel können Sie unbesorgt kaufen, das ist noch echte Schwertarbeit.“
• Philosoffen brauchen für ihre besten Ideen immer einen gewissen Pegel.
• „Warum schimpfst du denn ununterbrochen?“ „Mir war langweilig, und so vergeht die Zeit jetzt wie im Fluch.“
• Ich gehe viel lieber nicht zu Partys, zu denen ich eingeladen bin, als zu solchen, zu denen ich nicht eingeladen bin.
• So oft, wie ich rumschimpfe, könnte ich niemals in einem Nichtfaucherbüro arbeiten.
• Der Motzarella zählt zu meinen liebsten Schmollkereiprodukten.
• Habe die Initiative ergriffen. Aber die war so glitschig, dass sie mir sofort wieder aus der Hand gerutscht ist.
• Ich hasse Sätze wie „wie jeder weiß“, wenn es nicht jeder weiß. Noch mehr hasse ich solche Sätze, wenn es außer mir wirklich jeder weiß.
• Schlecht gelaunte Auswanderer nennt man auch Emigrantler.
• Seit Selbstironie so modern ist, gibt es nur noch Leute, die früher als Letzte in die Fußballmannschaft gewählt wurden.
• Rechnen Sie mit dem Schlimmsten: Rechnen Sie mit Zahlen!
• Grillen find ich schrullig.
• Und dann war da noch der völlig unfähige Jäger, der in seinem ganzen Leben nichts auf die Rehe bekommen hat.
• Habe jetzt aus Angst vor anstrengender Arbeit eine Ächzschutzversicherung abgeschlossen.
• „Herr, schmeiß Hirn runter! … Halt, Finger weg, du Idiot, das ist für mich, bete gefälligst selbst, wenn du was brauchst!“
• Dankbarkeit gegenüber Rindern drückt man mit einem höflichen „Merci, beau Kuh!“ aus.
Mittwoch, 15. Juni 2011
Heute auf der Post
Da betrete ich also heute morgen die Post in meinem Heimatort.
Die Schlange wie immer unübersichtlich lang.
Und schon von weitem unüberhörbar der Schaltermensch, sicherlich noch einer mit Beamtenstatus, ganz bestimmt einer mit Beamtenstatus. Beamtenfossil.
Erzählt von irgendeiner Hochzeitsreise, vermutlich eines seiner Kinder, nach Namibia. Der ganze Schalterraum bzw. die dort Schlange stehenden werden umfassend darüber aufgeklärt, dass da die Welt noch so ist, wie sie sein soll. Ehemalige deutsche Kolonie, Sie verstehen. Ordnung und so weiter, die deutschen Werte. So, wie es hierzulande ja schon längst nicht mehr der Fall ist.
Und dabei arbeitet er mit einer solch aufreizenden Gelassenheit, dass, um mal in der unerschöpflichen Welt der Klischees zu bleiben, jeder europaschädigende Grieche oder Portugiese (habe ich jemanden vergessen, Frau Bundeskanzlerin?) vor Neid erblassen würde.
Die Schlange wie immer unübersichtlich lang.
Und schon von weitem unüberhörbar der Schaltermensch, sicherlich noch einer mit Beamtenstatus, ganz bestimmt einer mit Beamtenstatus. Beamtenfossil.
Erzählt von irgendeiner Hochzeitsreise, vermutlich eines seiner Kinder, nach Namibia. Der ganze Schalterraum bzw. die dort Schlange stehenden werden umfassend darüber aufgeklärt, dass da die Welt noch so ist, wie sie sein soll. Ehemalige deutsche Kolonie, Sie verstehen. Ordnung und so weiter, die deutschen Werte. So, wie es hierzulande ja schon längst nicht mehr der Fall ist.
Und dabei arbeitet er mit einer solch aufreizenden Gelassenheit, dass, um mal in der unerschöpflichen Welt der Klischees zu bleiben, jeder europaschädigende Grieche oder Portugiese (habe ich jemanden vergessen, Frau Bundeskanzlerin?) vor Neid erblassen würde.
Montag, 13. Juni 2011
Erosion erodierender Gewissheiten
Und da hat man kaum seine Empfehlung bezüglich des kommenden Formel-1-Weltmeisters für tippfreudige Leser quasi zurückgezogen, da gewinnt genau dieser Fahrer sein erstes Saisonrennen. Es sollte möglich sein, aus dieser überaus zuverlässigen Unfähigkeit ein profitables Gewerbe zu machen.
Sonntag, 12. Juni 2011
Erodierende Gewissheiten 8
Da lehnt man sich weit, weit aus dem Fenster und verkündet unaufgefordert und nach Jahrzehnten der wenn auch nur passiven Erfahrung, die einen natürlich trotzdem als unfehlbaren Kenner der Materie qualifiziert, auch wider besseren Wissens, dass es für die 24 Stunden von Le Mans nur einen echten Favoriten geben kann, nämlich den Audi mit den sehr routinierten und teilweise schon sehr grauhaarigen und daher über jeden Verdacht jugendlichen Leichtsinns erhabenen Gentlemen McNish, Capello und Kristensen, und dann versucht der McNish in einem Anflug von Wahnsinn, das Rennen noch vor Ablauf der ersten Stunde zu gewinnen und haut seinen Wagen bei einem völlig überflüssigen Manöver in einem solchen Monstercrash von der Strecke, dass der das Rennen verfolgende Teil der Menschheit nicht nur um sein Leben, sondern auch um das der Fotografen und Zuschauer bangen musste, weil noch Minuten nach dem Aufprall größere Trümmerteile zu Boden fielen, und das Rad eines Autos auf dem Kopf ist ja nun wirklich sehr, sehr ungesund, und das war es dann mit der Favoritenrolle dieses Teams.
Ich hatte übrigens schon vor Monaten unaufgefordert empfohlen, alles Geld auf Jenson Button als Formel-1-Weltmeister 2011 zu setzen. Es könnte sinnvoll sein, meine sportlichen Tipps zukünftig auf Synchronschwimmen und rhythmische Sportgymnastik zu beschränken.
Ich hatte übrigens schon vor Monaten unaufgefordert empfohlen, alles Geld auf Jenson Button als Formel-1-Weltmeister 2011 zu setzen. Es könnte sinnvoll sein, meine sportlichen Tipps zukünftig auf Synchronschwimmen und rhythmische Sportgymnastik zu beschränken.
Mittwoch, 8. Juni 2011
Was kürzlich geschah
• „Der Text ist voll scheiße!“ „Oh, danke dir!“ „Ja, du machst Fortschritte. Noch zwei, drei Jahre, und dir gelingt was, das halbscheiße ist.“
• Eine Klagemauer kann mir nicht mehr helfen. Ich bräuchte einen Weinberg.
• Meine betont passive Arbeitshaltung hat auch Nachteile. Ich muss bei der Körperhygiene auf Staub, Spinnweben und Moos achten.
• „Mir ist langweilig.“ „Grammatik war noch nie deine Stärke. Du wolltest doch 'ich bin langweilig' sagen, oder?“
• Habe jetzt endlich das papierfreie Büro durchgesetzt. Ab heute wird alles auf Pergament ausgedruckt.
• Eine Klagemauer kann mir nicht mehr helfen. Ich bräuchte einen Weinberg.
• Meine betont passive Arbeitshaltung hat auch Nachteile. Ich muss bei der Körperhygiene auf Staub, Spinnweben und Moos achten.
• „Mir ist langweilig.“ „Grammatik war noch nie deine Stärke. Du wolltest doch 'ich bin langweilig' sagen, oder?“
• Habe jetzt endlich das papierfreie Büro durchgesetzt. Ab heute wird alles auf Pergament ausgedruckt.
Sonntag, 5. Juni 2011
Der Dichter
Der Dichter sitzt vor einem Blatt
Und sucht nach goldnen Reimen;
Sein Geist jedoch ist furchtbar matt,
Das Epos will nicht keimen.
Das Blatt bleibt hartnäckig reinweiß,
Da hilft kein lautes Motzen;
Der Dichter brüllt „Was soll der Scheiß?“
Und fängt dann an zu kotzen.
Er reißt sich alle Haare aus
Und schlägt sich auf die Birne;
Dann holt der Dichter sich ins Haus
Zum Mauseln eine Dirne.
Auch das befruchtet nicht den Geist,
Der Dichter ist am Ende;
Mit rotem Kopf ers Blatt zerreißt,
Ein solcher Frust spricht Bände.
Flugs füllt er sich mit Alkohol,
Das Dichten zu erzwingen;
Des Dichters Kopf jedoch bleibt hohl,
Nichts scheint ihm zu gelingen.
Allein, den Dichter ficht‘s nicht an,
Stur will er‘s endlich wissen;
Er ist zwar blau, und mehr im Tran,
Doch grübelt er verbissen.
Und siehe da, mit einem Mal,
Der Dichter hat Gedanken;
Die sind zwar ein klein wenig fahl,
An Schwachsinn sie auch kranken.
Doch ist‘s dem Dichter einerlei,
Für ihn ist nur erheblich,
Dass seine ganze Quälerei
Nicht ganz und gar vergeblich.
Flink reiht der Dichter Wort an Wort,
Schafft zarte Sprachgewebe;
Der Syntax tut er einen Tort,
Der Sinn bleibt in der Schwebe.
Er huldigt der Legasthenie,
Das Werk klingt voll bescheuert;
Der Dichter gilt jetzt als Genie,
Wie alle Welt beteuert.
Und sucht nach goldnen Reimen;
Sein Geist jedoch ist furchtbar matt,
Das Epos will nicht keimen.
Das Blatt bleibt hartnäckig reinweiß,
Da hilft kein lautes Motzen;
Der Dichter brüllt „Was soll der Scheiß?“
Und fängt dann an zu kotzen.
Er reißt sich alle Haare aus
Und schlägt sich auf die Birne;
Dann holt der Dichter sich ins Haus
Zum Mauseln eine Dirne.
Auch das befruchtet nicht den Geist,
Der Dichter ist am Ende;
Mit rotem Kopf ers Blatt zerreißt,
Ein solcher Frust spricht Bände.
Flugs füllt er sich mit Alkohol,
Das Dichten zu erzwingen;
Des Dichters Kopf jedoch bleibt hohl,
Nichts scheint ihm zu gelingen.
Allein, den Dichter ficht‘s nicht an,
Stur will er‘s endlich wissen;
Er ist zwar blau, und mehr im Tran,
Doch grübelt er verbissen.
Und siehe da, mit einem Mal,
Der Dichter hat Gedanken;
Die sind zwar ein klein wenig fahl,
An Schwachsinn sie auch kranken.
Doch ist‘s dem Dichter einerlei,
Für ihn ist nur erheblich,
Dass seine ganze Quälerei
Nicht ganz und gar vergeblich.
Flink reiht der Dichter Wort an Wort,
Schafft zarte Sprachgewebe;
Der Syntax tut er einen Tort,
Der Sinn bleibt in der Schwebe.
Er huldigt der Legasthenie,
Das Werk klingt voll bescheuert;
Der Dichter gilt jetzt als Genie,
Wie alle Welt beteuert.
Donnerstag, 2. Juni 2011
Was kürzlich geschah
• *Klingeling* „Ja?“ „Tag. Ihr Kredithai schickt mich, Ihnen Angst zu machen.“ „Dann bin ich beruhigt. Ich dachte schon Sie sind von der GEZ.
• Hab meine Ernährung umgestellt. Die Schokolade liegt jetzt ganz vorne im Kühlschrank.
• Hahaha, was ist das lustig heute! Ich komme überhaupt nicht mehr aus dem Keller raus.
• „Ich bin erst zufrieden, wenn auch du zufrieden bist.“ „Ich bin nicht zufrieden.“ „Blöder Depp, was verstehst du schon davon!?“
• „Sie sprechen schlecht hinter meinem Rücken?“ „Niemals! Ich würde es eher flüstern nennen. Ich dachte, Sie Depp bekommen es dann nicht mit.“
• Am Baum neben seinem Lieblingspub ließ sich Shakespeare von einem Mitzecher inspirieren, der “to pee or not to pee” vor sich hin lallte.
• „Nein, ich verrate dir meinen Geburtstag nicht. Nur so bin ich mir sicher, dass du nicht gratulierst und ich deswegen beleidigt sein kann.“
• Mein neuer Sommeranmachspruch „Mädel, lass uns zu mir gehen, ich hab nen Schatten“ ist komischerweise doch nicht so effektiv wie erhofft.
• Der Begriff „Hauptgewinn“ ist auch reiner Etikettenschwindel. Wenigstens einen Schrumpfkopf sollte man gewinnen können.
• Hab meine Ernährung umgestellt. Die Schokolade liegt jetzt ganz vorne im Kühlschrank.
• Hahaha, was ist das lustig heute! Ich komme überhaupt nicht mehr aus dem Keller raus.
• „Ich bin erst zufrieden, wenn auch du zufrieden bist.“ „Ich bin nicht zufrieden.“ „Blöder Depp, was verstehst du schon davon!?“
• „Sie sprechen schlecht hinter meinem Rücken?“ „Niemals! Ich würde es eher flüstern nennen. Ich dachte, Sie Depp bekommen es dann nicht mit.“
• Am Baum neben seinem Lieblingspub ließ sich Shakespeare von einem Mitzecher inspirieren, der “to pee or not to pee” vor sich hin lallte.
• „Nein, ich verrate dir meinen Geburtstag nicht. Nur so bin ich mir sicher, dass du nicht gratulierst und ich deswegen beleidigt sein kann.“
• Mein neuer Sommeranmachspruch „Mädel, lass uns zu mir gehen, ich hab nen Schatten“ ist komischerweise doch nicht so effektiv wie erhofft.
• Der Begriff „Hauptgewinn“ ist auch reiner Etikettenschwindel. Wenigstens einen Schrumpfkopf sollte man gewinnen können.
Sonntag, 29. Mai 2011
Hymne an mich selbst
Lasst mich loben, lasst mich preisen
Einen unsrer letzten Weisen;
Einen Helden, der an sich
Echt ein Gott ist – ich mein mich!
Ich bin edel, ich bin gut,
Unvergleichlich auch mein Mut.
Stets sich im Gespräch beweist,
Wie erhaben ist mein Geist.
Ständig sprüh ich vor Ideen,
Meinem Witz kann widerstehen
Wahrlich niemand; mein Esprit
Ist dafür die Garantie.
Ich bin unwahrscheinlich klug,
Nein: genial. Damit genug
Längst noch nicht, ich bin ein Beau,
Alle Frauen sehn das so.
Mein Gesicht ist höchst ästhetisch,
Meine Muskeln sind athletisch,
Jedermann mich drum beneidet,
Wie ich traumhaft bin gekleidet.
Angeboren mein Geschick
Für perfekten Stil, für Chic.
Meine Schritte sind geschmeidig,
Meine Stimme ist schön seidig.
Niemals fehlt der letzte Schliff
Meinem Auftritt, oder Pfiff.
Bin sensibel, voller Charme
Auch an Flair nicht grade arm,
Und natürlich jederzeit
Kultiviert und hilfsbereit.
War‘s das? Aber nein, mitnichten,
Einfach köstlich auch mein Dichten.
Jede Prosa ein Genuss,
Jedes Drama ist ein Muss.
Auch mein Komponiern besticht,
Jedes Werk ist ein Gedicht,
Mozart ist dagegen Dreck.
Übrigens ist hin und weg
Alle Welt von meinen Bildern.
Gerne tät ich sie euch schildern
Wärn sie nicht unsagbar toll;
Wirklich wahr, dochdoch, jawoll.
Auch in dieser Huldigung
Sei erwähnt mein großer Schwung,
Meine Frische, mein Elan
Ich bin spritzig und spontan.
Wie und wo ich auch agiere
Es ist klar: ich reüssiere.
Und der Worte kurzer Sinn:
Ich bin wirklich ein Gewinn
Für die Menschen dieser Welt.
Bin ich deshalb stolzgeschwellt?
Nicht doch, ich bin sehr bescheiden,
Wer Geschmack hat, mag mich leiden.
Niemand hat jedoch Geschmack –
Welch ein Pöbel, welch ein Pack!
Einen unsrer letzten Weisen;
Einen Helden, der an sich
Echt ein Gott ist – ich mein mich!
Ich bin edel, ich bin gut,
Unvergleichlich auch mein Mut.
Stets sich im Gespräch beweist,
Wie erhaben ist mein Geist.
Ständig sprüh ich vor Ideen,
Meinem Witz kann widerstehen
Wahrlich niemand; mein Esprit
Ist dafür die Garantie.
Ich bin unwahrscheinlich klug,
Nein: genial. Damit genug
Längst noch nicht, ich bin ein Beau,
Alle Frauen sehn das so.
Mein Gesicht ist höchst ästhetisch,
Meine Muskeln sind athletisch,
Jedermann mich drum beneidet,
Wie ich traumhaft bin gekleidet.
Angeboren mein Geschick
Für perfekten Stil, für Chic.
Meine Schritte sind geschmeidig,
Meine Stimme ist schön seidig.
Niemals fehlt der letzte Schliff
Meinem Auftritt, oder Pfiff.
Bin sensibel, voller Charme
Auch an Flair nicht grade arm,
Und natürlich jederzeit
Kultiviert und hilfsbereit.
War‘s das? Aber nein, mitnichten,
Einfach köstlich auch mein Dichten.
Jede Prosa ein Genuss,
Jedes Drama ist ein Muss.
Auch mein Komponiern besticht,
Jedes Werk ist ein Gedicht,
Mozart ist dagegen Dreck.
Übrigens ist hin und weg
Alle Welt von meinen Bildern.
Gerne tät ich sie euch schildern
Wärn sie nicht unsagbar toll;
Wirklich wahr, dochdoch, jawoll.
Auch in dieser Huldigung
Sei erwähnt mein großer Schwung,
Meine Frische, mein Elan
Ich bin spritzig und spontan.
Wie und wo ich auch agiere
Es ist klar: ich reüssiere.
Und der Worte kurzer Sinn:
Ich bin wirklich ein Gewinn
Für die Menschen dieser Welt.
Bin ich deshalb stolzgeschwellt?
Nicht doch, ich bin sehr bescheiden,
Wer Geschmack hat, mag mich leiden.
Niemand hat jedoch Geschmack –
Welch ein Pöbel, welch ein Pack!
Samstag, 28. Mai 2011
Das Handtuch
Es hängt ein Handtuch an der Wand,
Stets mürrisch, gibt es nie die Hand.
Es ist arg pampig von Natur;
Ich muss schon sagen: Stoffel pur.
Stets mürrisch, gibt es nie die Hand.
Es ist arg pampig von Natur;
Ich muss schon sagen: Stoffel pur.
Donnerstag, 26. Mai 2011
Was kürzlich geschah
• Die für das Wochenende geplante WM im Kampfschweigen muss nach einem Gerichtsbeschluss abgesagt werden. Der Grund: unlauter Wettbewerb.
• „Der Text ist jetzt doch zu glatt geworden.“ „Ja?“ „Ja. Wahrscheinlich zu viele Vokaale.“
• Wenn man erst mal damit angefangen hat, die Menschheit zu verachten, ist das meistens ein Hass ohne Boden.
• „Ich finde, die Schuhmode sollte wieder mehr Biss haben!“ „Wie wär's denn mit Hai Heels?“
• Küchenhygiene war mir schon immer wichtig. Glasnudeln z. B. säubere ich vor dem Zubereiten immer sorgfältig mit Sidolin.
• Jetzt ist also wieder Krillzeit. Interessiert mich aber nicht. Bin ich ein Wal?
• „Fass dir lieber mal an die eigene Nase!“ „Igitt, ist ja ekelhaft, ich popel doch nicht in aller Öffentlichkeit!!!“
• Opernbegeisterte Studenten sind immer wieder enttäuscht, wenn in Ringvorlesungen kein Wagner gegeben wird.
• „Achtung, auf der A5 kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen!“ „Oh, das ist ja meine! Das klingt gefährlich. Besser, ich wende sofort.“
• Melancoli: die Traurigkeit darüber, dass letztlich alles für'n Arsch ist.
• Versuche mich jetzt als professioneller Kreuzworträtselrater und hoffe auf viel Lösegeld.
• Nur gut, dass ich keine Frau habe. So untervögelt, wie ich bin, wäre das Zusammenleben mit mir wahrscheinlich nicht zu ertragen.
• „Der Text ist jetzt doch zu glatt geworden.“ „Ja?“ „Ja. Wahrscheinlich zu viele Vokaale.“
• Wenn man erst mal damit angefangen hat, die Menschheit zu verachten, ist das meistens ein Hass ohne Boden.
• „Ich finde, die Schuhmode sollte wieder mehr Biss haben!“ „Wie wär's denn mit Hai Heels?“
• Küchenhygiene war mir schon immer wichtig. Glasnudeln z. B. säubere ich vor dem Zubereiten immer sorgfältig mit Sidolin.
• Jetzt ist also wieder Krillzeit. Interessiert mich aber nicht. Bin ich ein Wal?
• „Fass dir lieber mal an die eigene Nase!“ „Igitt, ist ja ekelhaft, ich popel doch nicht in aller Öffentlichkeit!!!“
• Opernbegeisterte Studenten sind immer wieder enttäuscht, wenn in Ringvorlesungen kein Wagner gegeben wird.
• „Achtung, auf der A5 kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen!“ „Oh, das ist ja meine! Das klingt gefährlich. Besser, ich wende sofort.“
• Melancoli: die Traurigkeit darüber, dass letztlich alles für'n Arsch ist.
• Versuche mich jetzt als professioneller Kreuzworträtselrater und hoffe auf viel Lösegeld.
• Nur gut, dass ich keine Frau habe. So untervögelt, wie ich bin, wäre das Zusammenleben mit mir wahrscheinlich nicht zu ertragen.
Sonntag, 22. Mai 2011
Die Ballade von den Dosenbesetzern
Es fragen sich die Bohnen:
Wo sollen wir jetzt wohnen?
In unsren eignen Dosen,
Da hausen Aprikosen!
Die Bohnen sind total empört,
Weil sich sowas echt nicht gehört.
Den Aprikosen ist‘s egal,
Auch wenn ihr Tun höchst illegal.
Sie werden außerdem noch frech
Und motzen „Redet nicht so‘n Blech!“
Die Bohnen sind nicht sehr erbaut
Davon und werden gleichfalls laut.
Man streitet wild, mit sehr viel Phon,
Ein Nachbar greift zum Telefon.
Sofort eilt mit Elan herbei
Die alarmierte Polizei.
Doch im Gewühl sieht sie sehr schlecht,
Wer hier denn eigentlich im Recht,
Und nimmt den ganzen Haufen fest,
Da hilft kein wütender Protest.
Gelauert hat darauf der Mais,
Der jetzt auf Zehenspitzen leis'
In die verlassnen Dosen trabt,
Sich in den Speisekammern labt,
Den ganzen Vorrat schnell verputzt
Und dann das Telefon benutzt.
Er wählt aus Jux und Dollerei
Die Zeitansage von Hawaii.
Doch damit nicht genug, ganz keck
Verteilt er überall viel Dreck.
Der Mais ist völlig ungeniert,
Sich auch beim Schnaps nicht lange ziert.
So manches Maiskorn fühlt sich breit
Zu noch mehr Schandtaten bereit.
Jedwedem Anstand wird getrotzt
Und fies ins Wohnzimmer gekotzt.
Dann Sofas, Sessel ganz verschmitzt
Mit einem Messer aufgeschlitzt.
Das Porzellan wird elegant
Zertrümmert an der Dosenwand.
Und en passant, ganz nebenbei,
Schlägt man den Fernseher zu Brei.
Auch zeigt der Mais viel Lebensart
Und spielt auf einem Brueghel Dart.
Kurzum, man tut sich keinen Zwang
Und feiert voller Überschwang.
Dabei jedoch Korrektheit pflegt
Wie diese Szene schön belegt:
Ein Maiskorn, das nicht mehr so frisch
Legt müd die Füße auf den Tisch
Und kriegt nen Anschiss gleich verpasst
„Lass das, wir sind hier nur zu Gast!“
Derweil auf dem Revier wurd klar,
Wer nun der Übeltäter war.
Nachdem bezeugt vom Obstkompott
Dass an dem unlautren Komplott
Die Aprikosen schuldig sind.
Drum lässt die Polizei geschwind
Die festgenommnen Bohnen gehn.
Die fluchen über das Vergehn
Der dreisten Aprikosen laut,
Das ihnen diesen Tag versaut.
Daheim sind sie noch mehr entsetzt:
Die Dosen sind erneut besetzt!
Wo sollen wir jetzt wohnen?
In unsren eignen Dosen,
Da hausen Aprikosen!
Die Bohnen sind total empört,
Weil sich sowas echt nicht gehört.
Den Aprikosen ist‘s egal,
Auch wenn ihr Tun höchst illegal.
Sie werden außerdem noch frech
Und motzen „Redet nicht so‘n Blech!“
Die Bohnen sind nicht sehr erbaut
Davon und werden gleichfalls laut.
Man streitet wild, mit sehr viel Phon,
Ein Nachbar greift zum Telefon.
Sofort eilt mit Elan herbei
Die alarmierte Polizei.
Doch im Gewühl sieht sie sehr schlecht,
Wer hier denn eigentlich im Recht,
Und nimmt den ganzen Haufen fest,
Da hilft kein wütender Protest.
Gelauert hat darauf der Mais,
Der jetzt auf Zehenspitzen leis'
In die verlassnen Dosen trabt,
Sich in den Speisekammern labt,
Den ganzen Vorrat schnell verputzt
Und dann das Telefon benutzt.
Er wählt aus Jux und Dollerei
Die Zeitansage von Hawaii.
Doch damit nicht genug, ganz keck
Verteilt er überall viel Dreck.
Der Mais ist völlig ungeniert,
Sich auch beim Schnaps nicht lange ziert.
So manches Maiskorn fühlt sich breit
Zu noch mehr Schandtaten bereit.
Jedwedem Anstand wird getrotzt
Und fies ins Wohnzimmer gekotzt.
Dann Sofas, Sessel ganz verschmitzt
Mit einem Messer aufgeschlitzt.
Das Porzellan wird elegant
Zertrümmert an der Dosenwand.
Und en passant, ganz nebenbei,
Schlägt man den Fernseher zu Brei.
Auch zeigt der Mais viel Lebensart
Und spielt auf einem Brueghel Dart.
Kurzum, man tut sich keinen Zwang
Und feiert voller Überschwang.
Dabei jedoch Korrektheit pflegt
Wie diese Szene schön belegt:
Ein Maiskorn, das nicht mehr so frisch
Legt müd die Füße auf den Tisch
Und kriegt nen Anschiss gleich verpasst
„Lass das, wir sind hier nur zu Gast!“
Derweil auf dem Revier wurd klar,
Wer nun der Übeltäter war.
Nachdem bezeugt vom Obstkompott
Dass an dem unlautren Komplott
Die Aprikosen schuldig sind.
Drum lässt die Polizei geschwind
Die festgenommnen Bohnen gehn.
Die fluchen über das Vergehn
Der dreisten Aprikosen laut,
Das ihnen diesen Tag versaut.
Daheim sind sie noch mehr entsetzt:
Die Dosen sind erneut besetzt!
Dienstag, 17. Mai 2011
Was kürzlich geschah
• „Warum ist der Kollege immer so munter? Wird der nie müde? Das irritiert mich.“ „Keine Angst, der hat nur einen Gähn-Defekt.“
• Vorsicht bei Kleptomanie! Das ist eine äußerst einsteckende Krankheit.
• … dann stellte der Märtyrer entsetzt fest, dass die 77 Jungfrauen hässliche alte Hutzelhexen waren, die natürlich nie jemand anrühren wollte.
• Genervte Eltern klagen häufig über Teeniestuss.
• „Verdammte Scheiße, es kotzt mich an, dass ich keine verfickte Vulgärsprache kann.“
• Texte, die scheiße sind, werden arschiviert.
• „Wir haben leider eine schlechte Nachricht für Sie.“ „Eine? Hahaha! Ich krieg jeden Tag Dutzende, so einfach beeindrucken Sie mich nicht.“
• Das Finale der Weltmeisterschaft im Kampflächeln endet mit einem klaren Punktsieg von Ursula von der Leyen gegen den Dalai Lama.
• Der Buchhalter im Bordell: „Machen Sie mir für den GV bitte einen KV?“
• Auch der Papst geht mit der Zeit und macht jetzt vermehrt Rome-Office.
• Schafe, die ständig in Schlägereien verwickelt sind: Mähdrescher.
• Seit ich aufgegeben habe, alles verstehen zu wollen, ist mir so manches viel klarer geworden.
• Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander. Wahnsinnig bin ich selbst, jetzt fehlt mir noch eine geniale Frau.
• „Schwester, der Patient ist tot.“ „Aber er hatte seine Bluttransfusion!“ „ Ja?“ „Mit Ersatzflüssigkeit wie in der Werbung. War das falsch?“
• 'Geteilte Räude ist doppelte Räude' dachte sich der Hund und versorgte seine Artgenossen großzügig mit Milben.
• „Klobalisierung find ich scheiße.“
• „Die Baumwolle von deinem Hemd ist besser gekämmt als du!“
• „Alles so schön rund hier!“ „Ey, kannste nicht meine Titten so betatschen wie alle anderen auch?“
• „Ich mache jetzt Ernst beim Umweltschutz und esse nur noch Grünkohl und Grüne Soße.“
• Me Phisto, you Fist.
• Neue Lieblingsbeschäftigung: Facebook nach Veranstaltungen durchsuchen und überall "nehme nicht teil" anklicken.
• Mir spuckt da seit langem eine Idee im Kopf rum. Sehr unappetitliche Sache.
• Landen Außerirdische in Nordskandinavien, spricht man von Lappalien.
• Warnblinkanlage 2011: „Ich weiß, dass ich falsch parke und den Verkehr zum Erliegen bringe, aber das ist mir sowas von scheißegal. “
• Freisprechanlagen im Auto sind ein Segen für mich. Ich kann wütende Selbstgespräche führen, und alle denken, ich würde lebhaft telefonieren.
• Vorsicht bei Kleptomanie! Das ist eine äußerst einsteckende Krankheit.
• … dann stellte der Märtyrer entsetzt fest, dass die 77 Jungfrauen hässliche alte Hutzelhexen waren, die natürlich nie jemand anrühren wollte.
• Genervte Eltern klagen häufig über Teeniestuss.
• „Verdammte Scheiße, es kotzt mich an, dass ich keine verfickte Vulgärsprache kann.“
• Texte, die scheiße sind, werden arschiviert.
• „Wir haben leider eine schlechte Nachricht für Sie.“ „Eine? Hahaha! Ich krieg jeden Tag Dutzende, so einfach beeindrucken Sie mich nicht.“
• Das Finale der Weltmeisterschaft im Kampflächeln endet mit einem klaren Punktsieg von Ursula von der Leyen gegen den Dalai Lama.
• Der Buchhalter im Bordell: „Machen Sie mir für den GV bitte einen KV?“
• Auch der Papst geht mit der Zeit und macht jetzt vermehrt Rome-Office.
• Schafe, die ständig in Schlägereien verwickelt sind: Mähdrescher.
• Seit ich aufgegeben habe, alles verstehen zu wollen, ist mir so manches viel klarer geworden.
• Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander. Wahnsinnig bin ich selbst, jetzt fehlt mir noch eine geniale Frau.
• „Schwester, der Patient ist tot.“ „Aber er hatte seine Bluttransfusion!“ „ Ja?“ „Mit Ersatzflüssigkeit wie in der Werbung. War das falsch?“
• 'Geteilte Räude ist doppelte Räude' dachte sich der Hund und versorgte seine Artgenossen großzügig mit Milben.
• „Klobalisierung find ich scheiße.“
• „Die Baumwolle von deinem Hemd ist besser gekämmt als du!“
• „Alles so schön rund hier!“ „Ey, kannste nicht meine Titten so betatschen wie alle anderen auch?“
• „Ich mache jetzt Ernst beim Umweltschutz und esse nur noch Grünkohl und Grüne Soße.“
• Me Phisto, you Fist.
• Neue Lieblingsbeschäftigung: Facebook nach Veranstaltungen durchsuchen und überall "nehme nicht teil" anklicken.
• Mir spuckt da seit langem eine Idee im Kopf rum. Sehr unappetitliche Sache.
• Landen Außerirdische in Nordskandinavien, spricht man von Lappalien.
• Warnblinkanlage 2011: „Ich weiß, dass ich falsch parke und den Verkehr zum Erliegen bringe, aber das ist mir sowas von scheißegal. “
• Freisprechanlagen im Auto sind ein Segen für mich. Ich kann wütende Selbstgespräche führen, und alle denken, ich würde lebhaft telefonieren.
Sonntag, 15. Mai 2011
Verzweiflung
Bitte bleib, verlass mich nie,
Krall dich fest mit Energie.
Alle andern sind vor langen
Zeiten schon von mir gegangen.
Daher fleh ich inniglich,
Lass du mich nicht auch im Stich.
Ohne dich wär mein Haupt bar –
Du bist doch mein letztes Haar.
Krall dich fest mit Energie.
Alle andern sind vor langen
Zeiten schon von mir gegangen.
Daher fleh ich inniglich,
Lass du mich nicht auch im Stich.
Ohne dich wär mein Haupt bar –
Du bist doch mein letztes Haar.
Montag, 9. Mai 2011
Was kürzlich geschah
• Hilfreich gegen Lärm von draußen: Schallousien.
• Es ist zum Heulen: schon wieder Weintrauben mit Kernen gekauft. Wo bleibt die Kernschmelze, wenn man sie am dringendsten braucht?
• „Viel Feind, viel Ähr“ dachte sich der gierige Bauer, dann wunderte er sich über sabotierte Mähdrescher und niedergetrampelte Felder.
• „Ich hab mir nichts dabei gedacht …“ „Dacht ich mir schon.“
• „Tolle Küsten, wunderbare Strände!“ „Ja, da hat sich der Meeraufwand gelohnt.“
• „Wärter, wo zum Henker ist der Gefangene hin?!?“ „Der wird gerade hingerichtet.“
• „… oder besuchen Sie uns im Internet, wo wir Ihnen montags bis freitags von 9 bis 18.30 gerne zur Verfügung stehen.“
• „Horst, bringst du bitte noch die verbrauchten Brennelemente vor die Tür? Morgen ist Problemmüllabfuhr.“
• Tipp: Wenn man die Melodie von „Ja mir san mim Radl da“ nicht aus dem Ohr kriegt, einfach die „Lustigen Holzhackerbuam“ hören.
• Hab ei nd erl etztenZ eitg roßeP robleme,d ieL eerzeichenk orrekti nd enS atzz ui ntegrieren.M erktm ana bern ur,w ennm ane sweiß.
• Der Kindergarten hat mir eine völlig realistische Vorstellung vom Berufsleben vermittelt.
• Apathie, Lethargie und Phlegma in mir bekämpfen sich so energisch, dass ich nur noch tatenlos abwarten kann, wer gewinnt.
• Es ist zum Heulen: schon wieder Weintrauben mit Kernen gekauft. Wo bleibt die Kernschmelze, wenn man sie am dringendsten braucht?
• „Viel Feind, viel Ähr“ dachte sich der gierige Bauer, dann wunderte er sich über sabotierte Mähdrescher und niedergetrampelte Felder.
• „Ich hab mir nichts dabei gedacht …“ „Dacht ich mir schon.“
• „Tolle Küsten, wunderbare Strände!“ „Ja, da hat sich der Meeraufwand gelohnt.“
• „Wärter, wo zum Henker ist der Gefangene hin?!?“ „Der wird gerade hingerichtet.“
• „… oder besuchen Sie uns im Internet, wo wir Ihnen montags bis freitags von 9 bis 18.30 gerne zur Verfügung stehen.“
• „Horst, bringst du bitte noch die verbrauchten Brennelemente vor die Tür? Morgen ist Problemmüllabfuhr.“
• Tipp: Wenn man die Melodie von „Ja mir san mim Radl da“ nicht aus dem Ohr kriegt, einfach die „Lustigen Holzhackerbuam“ hören.
• Hab ei nd erl etztenZ eitg roßeP robleme,d ieL eerzeichenk orrekti nd enS atzz ui ntegrieren.M erktm ana bern ur,w ennm ane sweiß.
• Der Kindergarten hat mir eine völlig realistische Vorstellung vom Berufsleben vermittelt.
• Apathie, Lethargie und Phlegma in mir bekämpfen sich so energisch, dass ich nur noch tatenlos abwarten kann, wer gewinnt.
Mittwoch, 27. April 2011
Neue Bescheidenheit
„Horoskope sind doof. Meins hat mir für gestern einen sensationellen Tag versprochen, und was war?“
„Doof?“
„Ja.“
„Hm. Hat man dir also den ganzen Tag über bildlich gesprochen in die Eier getreten?“
„Na ja, das jetzt nicht direkt. Jedenfalls nicht den ganzen Tag.“
„Na also. Mehr kann man wirklich nicht erwarten.“
„Doof?“
„Ja.“
„Hm. Hat man dir also den ganzen Tag über bildlich gesprochen in die Eier getreten?“
„Na ja, das jetzt nicht direkt. Jedenfalls nicht den ganzen Tag.“
„Na also. Mehr kann man wirklich nicht erwarten.“
Dienstag, 19. April 2011
Was kürzlich geschah
• „Findest du, ich sehe alt aus?“ „Überhaupt nicht. Kinder halten einen jung!“ „Das sind nicht meine Kinder, das sind meine Eltern.“
• Wenn Fußböden zum Jammern neigen: „Das ist Mopping! Übelstes Mopping!“
• Apathie, Lethargie und Phlegma in mir bekämpfen sich so energisch, dass ich nur noch tatenlos abwarten kann, wer gewinnt.
• Der Kindergarten hat mir eine völlig realistische Vorstellung vom Berufsleben vermittelt.
• Hab ei nd erl etztenZ eitg roßeP robleme,d ieL eerzeichenk orrekti nd enS atzz ui ntegrieren.M erktm ana bern ur,w ennm ane sweiß.
Donnerstag, 14. April 2011
Protest
„Klar unterschreib ich den Protest! Protest ist immer gut! Worum geht es denn?“
„Gegen die Überfischung der Weltmeere.“
„Ach, toll!“
„Viele Arten drohen auszusterben, beispielsweise der Mittelmeer-Thunfisch.“
„Ach was. So, fertig. Apropos, sagen Sie, wo gibt’s hier das billigste Sushi?“
„Gegen die Überfischung der Weltmeere.“
„Ach, toll!“
„Viele Arten drohen auszusterben, beispielsweise der Mittelmeer-Thunfisch.“
„Ach was. So, fertig. Apropos, sagen Sie, wo gibt’s hier das billigste Sushi?“
Mittwoch, 13. April 2011
Was kürzlich geschah
• Immer wenn Produktmanager von zu steigernden Magdanteilen schwadronieren, macht irgendwo eine Werbefachkraft ein Bäuerchen.
• Huch, was bin ich alt geworden! Das nächste Mal warte ich nicht wieder 50 Jahre, bis ich in den Spiegel gucke.
• Langvirige Erkrankungen sollen ja viel hartnäckiger als kurzvirige sein.
• „Ich trinke jetzt aus politischen Gründen nur noch Grüntee, keinen Schwarztee mehr.“ „Elender Rassist!“
• „Guck mal, ein Menschenauflauf.“ „Interessiert mich nicht, ich bin Vegetarier.“
• „Die Situation ist mies, aber ich will mich nicht beschweren“ sagte der Selbstmörder und ging ohne Steine in den Taschen ins Wasser.
• Heuschnupfen ist nichts für mich. Ich bleibe dem Koks treu.
• Der Meinung, Lackritze sei lecker, kann ich mich nach ausführlichem Probieren nicht anschließen. Immerhin ist mein Auto jetzt sauber.
• „Wenn die Kinder erst mal aus dem Haus sind, werde ich viel auf Reisen gehen.“ „Wie alt sind denn deine Kinder?“ „Ich hab gar keine Kinder.“
• Huch, was bin ich alt geworden! Das nächste Mal warte ich nicht wieder 50 Jahre, bis ich in den Spiegel gucke.
• Langvirige Erkrankungen sollen ja viel hartnäckiger als kurzvirige sein.
• „Ich trinke jetzt aus politischen Gründen nur noch Grüntee, keinen Schwarztee mehr.“ „Elender Rassist!“
• „Guck mal, ein Menschenauflauf.“ „Interessiert mich nicht, ich bin Vegetarier.“
• „Die Situation ist mies, aber ich will mich nicht beschweren“ sagte der Selbstmörder und ging ohne Steine in den Taschen ins Wasser.
• Heuschnupfen ist nichts für mich. Ich bleibe dem Koks treu.
• Der Meinung, Lackritze sei lecker, kann ich mich nach ausführlichem Probieren nicht anschließen. Immerhin ist mein Auto jetzt sauber.
• „Wenn die Kinder erst mal aus dem Haus sind, werde ich viel auf Reisen gehen.“ „Wie alt sind denn deine Kinder?“ „Ich hab gar keine Kinder.“
Donnerstag, 7. April 2011
Planwirtschaft
Dank sorgfältigster, um nicht zu sagen minutiösester Koordinierung aller Baustellen ermöglicht es das Straßenverkehrsamt Frankfurt immer wieder, dass auch kleinere Straßenbauarbeiten selbst bei geringem Verkehrsaufkommen für maximale Behinderung sorgen.
Montag, 4. April 2011
Was kürzlich geschah
• Mit intensivem Starren habe ich noch jedes Telefon zum Schweigen gebracht. Spätestens nach dem zwanzigsten Klingeln.
• Ehrlich gesagt spucke ich den Passanten nur deshalb nicht aus dem 4. Stock auf den Kopf, weil meine Trefferquote frustrierend niedrig wäre.
• Tierfilme über das Liebesleben von Affen sind ein indiskreter Eingriff in die Primatsphäre.
• Das Lamm Etta scheint eine bedrohte Schafrasse zu sein; früher war da jedenfalls mehr von.
• Bin paranoid und schizophren zugleich – meine beiden Ichs fühlen sich vom jeweils anderen verfolgt.
• Wenn Frauen sich als warmherzig beschreiben, bin ich skeptisch – ich überzeuge mich da lieber gründlich per Handauflegen.
• Ehrlich gesagt spucke ich den Passanten nur deshalb nicht aus dem 4. Stock auf den Kopf, weil meine Trefferquote frustrierend niedrig wäre.
• Tierfilme über das Liebesleben von Affen sind ein indiskreter Eingriff in die Primatsphäre.
• Das Lamm Etta scheint eine bedrohte Schafrasse zu sein; früher war da jedenfalls mehr von.
• Bin paranoid und schizophren zugleich – meine beiden Ichs fühlen sich vom jeweils anderen verfolgt.
• Wenn Frauen sich als warmherzig beschreiben, bin ich skeptisch – ich überzeuge mich da lieber gründlich per Handauflegen.
Donnerstag, 24. März 2011
Was kürzlich geschah
• „Leck mich am Arsch!“ „Was erlauben Sie sich?! Ich bin Germanistikprofessor!“ „Oh pardon! Also dann: Er kann mich im Arsche lecken!“
• Im Multiple-Noise-Test gut abgeschnitten. Kann gleichzeitig singen, klatschen, mit den Füßen trampeln und den Kopf gegen die Wand donnern.
• Das Leben ist kein Ponyschlecken. Gut so.
• Fremdschämen kann ich mich auch, wenn ich alte Arbeiten von mir durchgehe aus einer Zeit, als ich noch ein anderer Mensch war.
• Ein Schlaffdefizit kann man prima mit einem Schlafdefizit bekämpfen.
• „Sorry, keine Kappazitäten mehr frei.“ „Dieser Klugscheißer, selbst, wenn er überfordert ist, gibt er mit seinen Griechischkenntnissen an.“
• Eine echte Katze würde niemals ein Schnurrlostelefon kaufen.
• Verstehe die Faszination von Sacks & Ducks & Rock & Roll nicht. Rock & Roll, okay, aber was haben Säcke und Enten damit zu tun?
• Lieber, ein, Komma, zu, viel, als, ein, Komma, zu, wenig.
• Zwei-Klassen-Gesellschaft auch auf dem Spielplatz? Oder warum werden da Wipp-Kunden bedient?
• Und dann war da noch der Folterknecht, der sich wegen chronischer Tortfindungsstörungen arbeitsunfähig schreiben lassen musste.
• Erfolgreiche Boxer zeichnen sich durch ein großes Know-hau aus.
• Im Multiple-Noise-Test gut abgeschnitten. Kann gleichzeitig singen, klatschen, mit den Füßen trampeln und den Kopf gegen die Wand donnern.
• Das Leben ist kein Ponyschlecken. Gut so.
• Fremdschämen kann ich mich auch, wenn ich alte Arbeiten von mir durchgehe aus einer Zeit, als ich noch ein anderer Mensch war.
• Ein Schlaffdefizit kann man prima mit einem Schlafdefizit bekämpfen.
• „Sorry, keine Kappazitäten mehr frei.“ „Dieser Klugscheißer, selbst, wenn er überfordert ist, gibt er mit seinen Griechischkenntnissen an.“
• Eine echte Katze würde niemals ein Schnurrlostelefon kaufen.
• Verstehe die Faszination von Sacks & Ducks & Rock & Roll nicht. Rock & Roll, okay, aber was haben Säcke und Enten damit zu tun?
• Lieber, ein, Komma, zu, viel, als, ein, Komma, zu, wenig.
• Zwei-Klassen-Gesellschaft auch auf dem Spielplatz? Oder warum werden da Wipp-Kunden bedient?
• Und dann war da noch der Folterknecht, der sich wegen chronischer Tortfindungsstörungen arbeitsunfähig schreiben lassen musste.
• Erfolgreiche Boxer zeichnen sich durch ein großes Know-hau aus.
Freitag, 11. März 2011
Was kürzlich geschah
• „Kann es sein, dass du ein wenig zugelegt hast?“ „Klar! Ich hab einen Bauchsparvertrag abgeschlossen.“
• „Pardon, bin ich hier richtig?“ „Kommt drauf an, wo Sie hinwollen.“ „Das weiß ich selbst nicht so genau.“ „Dann sind Sie hier richtig.“
• Sieben von zehn Befragten geben zu, öfters mal zu flüstern. Die Munkelziffer liegt aber wahrscheinlich deutlich höher.
• Wäre ich eine Sau, man müsste mich durchs Dorf tragen.
• Doch, ich würde mich als äußerst zuvorkommend bezeichnen. Keiner drängelt sich so energisch vor wie ich.
• „Chef, die Pellkartoffeln sind schimmlig!“ „Egal, verkaufen wir sie einfach als Pelzkartoffeln, sind doch eh alles Legastheniker hier.“
• Wollte mich für die Hochbegabtengruppe anmelden. Lausige Rechtschreibung hat dafür gesorgt, dass ich jetzt in der Hochbetagtengruppe bin.
• „Pardon, bin ich hier richtig?“ „Kommt drauf an, wo Sie hinwollen.“ „Das weiß ich selbst nicht so genau.“ „Dann sind Sie hier richtig.“
• Sieben von zehn Befragten geben zu, öfters mal zu flüstern. Die Munkelziffer liegt aber wahrscheinlich deutlich höher.
• Wäre ich eine Sau, man müsste mich durchs Dorf tragen.
• Doch, ich würde mich als äußerst zuvorkommend bezeichnen. Keiner drängelt sich so energisch vor wie ich.
• „Chef, die Pellkartoffeln sind schimmlig!“ „Egal, verkaufen wir sie einfach als Pelzkartoffeln, sind doch eh alles Legastheniker hier.“
• Wollte mich für die Hochbegabtengruppe anmelden. Lausige Rechtschreibung hat dafür gesorgt, dass ich jetzt in der Hochbetagtengruppe bin.
Montag, 28. Februar 2011
Was kürzlich geschah
• „Liegen Sie bequem? „Ja, prima.“ „Und der Kopf?“ „Danke, alles bestens.“ „Noch ein Wunsch?“ „Achten Sie darauf, dass das Beil scharf ist.“
• „Gesteh endlich, Schuft. Steh wenigstens zu deiner Tat!“ „Okay, ich war’s.“ „Du gibst es also auch noch zu, das wird ja immer dreister!“
• Bäcker, die was von Werbung verstehen, schwärmen in ihrer Imagebroschüre von ihrem großen Brotfolio.
• Habe meinen fliegenden Teppich getunt. Erinnert jetzt mehr an eine Heizdecke.
• Bin vorbildlich multitaskingfähig: ich kann mehreren Jobs gleichzeitig aus dem Weg gehen.
• „Und, was machst du so?“ „Ich studiere Schadenfreude.“ „Ach, toll. Und welchen Abschluss hat man da?“ „Ätschelor.“
• „Bist du auch bei Faecesbook?“ „Ne, find ich scheiße.“
• „Gesteh endlich, Schuft. Steh wenigstens zu deiner Tat!“ „Okay, ich war’s.“ „Du gibst es also auch noch zu, das wird ja immer dreister!“
• Bäcker, die was von Werbung verstehen, schwärmen in ihrer Imagebroschüre von ihrem großen Brotfolio.
• Habe meinen fliegenden Teppich getunt. Erinnert jetzt mehr an eine Heizdecke.
• Bin vorbildlich multitaskingfähig: ich kann mehreren Jobs gleichzeitig aus dem Weg gehen.
• „Und, was machst du so?“ „Ich studiere Schadenfreude.“ „Ach, toll. Und welchen Abschluss hat man da?“ „Ätschelor.“
• „Bist du auch bei Faecesbook?“ „Ne, find ich scheiße.“
Dienstag, 22. Februar 2011
Missverständnis
„Chef, Chef, ich hab den Müller von der Hartlaub AG umgebracht.“
„Und ich den Schmidt von der Blechschmidt KG!“
„Und ich den Schulz von der Körner GmbH!“
„WAS HABT IHR GETAN!?!?!“
„Aber Chef! Sie haben doch gesagt, wir sollten endlich mal Mordsideen entwickeln.“
„Und ich den Schmidt von der Blechschmidt KG!“
„Und ich den Schulz von der Körner GmbH!“
„WAS HABT IHR GETAN!?!?!“
„Aber Chef! Sie haben doch gesagt, wir sollten endlich mal Mordsideen entwickeln.“
Mittwoch, 16. Februar 2011
Was kürzlich geschah
• „Ich lege dir mein Herz zu Füßen!“ „Ach, toll. Aber mit Selbstentleibung kommst du bei mir auch nicht weiter.“
• „Wir wollen das Kind nicht mit dem Bade ausschütten!“ „Wie auch, wir baden es ja nie.“
• Vornehme Kleidung ist mir egal, ich bin da sehr frackmatisch.
• „Das klingt klischeehaft, abgeschmackt und verbraucht.“ „Eben!“ „Also schreib es genau so, wir wollen die Zielgruppe nicht überfordern.“
• Aus der Reihe „Meine erfolglosen Kontaktanzeigen“, Folge 836: Leide unter Samenstau, würde gerne das ‚S‘ für ein ‚D‘ tauschen.
• „( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( )“ „Horst, ich hab dir schon hunderttausend Mal gesagt, wenn du weiter so stark klammerst, verlasse ich dich.“
• Als Gamma-Männchen hat man wenig Grund zu strahlen.
• Mir doch egal, ob die Schlange länger wird. Aber ich führe Haushaltsbuch, und deshalb notiere ich beim Ausgeben von jedem Schein die Nummer.
• „Es kommen bestimmt auch wieder bessere Zeiten.“ „Du glaubst an Reinkarnation?“
• „Wir wollen das Kind nicht mit dem Bade ausschütten!“ „Wie auch, wir baden es ja nie.“
• Vornehme Kleidung ist mir egal, ich bin da sehr frackmatisch.
• „Das klingt klischeehaft, abgeschmackt und verbraucht.“ „Eben!“ „Also schreib es genau so, wir wollen die Zielgruppe nicht überfordern.“
• Aus der Reihe „Meine erfolglosen Kontaktanzeigen“, Folge 836: Leide unter Samenstau, würde gerne das ‚S‘ für ein ‚D‘ tauschen.
• „( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( )“ „Horst, ich hab dir schon hunderttausend Mal gesagt, wenn du weiter so stark klammerst, verlasse ich dich.“
• Als Gamma-Männchen hat man wenig Grund zu strahlen.
• Mir doch egal, ob die Schlange länger wird. Aber ich führe Haushaltsbuch, und deshalb notiere ich beim Ausgeben von jedem Schein die Nummer.
• „Es kommen bestimmt auch wieder bessere Zeiten.“ „Du glaubst an Reinkarnation?“
Montag, 31. Januar 2011
Was kürzlich geschah
• Ärger wegen zu vieler Rechtschreibfehler bekommen. Jetzt bloß nicht die Närven verlieren!!!
• „_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_“ „Wer war das denn? So wirr, ich konnte kaum folgen.“ „Ach, der Stávros redet immer so mäandernd daher.“
• „Kannst du mir das hier gerade mal ausdrucken bitte?“ „Man sagt ausdrücken. Und um deine Pickel musst du dich schon selbst kümmern.“
• „Könnten Sie die Rechnung vielleicht rückdatieren?“ „Kein Problem. Auf wann?“ „Wie lange dauert es, bis Rechnungen verjährt sind?“
• „Verwechseln Sie mich da nicht mit jemandem?“ „Sie sind doch der ungewaschene Flegel, den niemand leiden kann!?“ „Ah doch, dann stimmt es.“
• „Mach dir keine Gedanken, das ist schon Besseren als dir passiert.“ „Ja? Wem denn?“ „Mir.“
• „Ich fordere mehr Transparenz in unserem Unternehmen! Zwingt die Kolleginnen dazu, durchsichtige Blusen zu tragen!“
• Was nützt es mir, ein toller Hecht zu sein, wenn ich statt im Karpfenteich im Haifischbecken lebe?
• Für den echsklusiven Geschmack empfehlen wir die innenarchitektonische Veredelung des Flurs zur Krokodiele.
• Einfache Faustregel: Kommt man morgens im Berufsverkehr gut durch, wird der Tag mies. Kommt man nicht gut durch, wird der Tag schlecht.
• „_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_“ „Wer war das denn? So wirr, ich konnte kaum folgen.“ „Ach, der Stávros redet immer so mäandernd daher.“
• „Kannst du mir das hier gerade mal ausdrucken bitte?“ „Man sagt ausdrücken. Und um deine Pickel musst du dich schon selbst kümmern.“
• „Könnten Sie die Rechnung vielleicht rückdatieren?“ „Kein Problem. Auf wann?“ „Wie lange dauert es, bis Rechnungen verjährt sind?“
• „Verwechseln Sie mich da nicht mit jemandem?“ „Sie sind doch der ungewaschene Flegel, den niemand leiden kann!?“ „Ah doch, dann stimmt es.“
• „Mach dir keine Gedanken, das ist schon Besseren als dir passiert.“ „Ja? Wem denn?“ „Mir.“
• „Ich fordere mehr Transparenz in unserem Unternehmen! Zwingt die Kolleginnen dazu, durchsichtige Blusen zu tragen!“
• Was nützt es mir, ein toller Hecht zu sein, wenn ich statt im Karpfenteich im Haifischbecken lebe?
• Für den echsklusiven Geschmack empfehlen wir die innenarchitektonische Veredelung des Flurs zur Krokodiele.
• Einfache Faustregel: Kommt man morgens im Berufsverkehr gut durch, wird der Tag mies. Kommt man nicht gut durch, wird der Tag schlecht.
Freitag, 28. Januar 2011
Alles Fassade
„Schon gehört? Müller ist tot.“
„Oh nein! Das ist ja schrecklich.“
„Vorgestern ist er gestorben.“
„Aber das kann nicht sein, ich hab doch erst gestern noch mit ihm gesprochen.“
„Alles vorgetäuscht. Und über seine gesundheitlichen Probleme hat er sowieso nie gern geredet.“
„Oh nein! Das ist ja schrecklich.“
„Vorgestern ist er gestorben.“
„Aber das kann nicht sein, ich hab doch erst gestern noch mit ihm gesprochen.“
„Alles vorgetäuscht. Und über seine gesundheitlichen Probleme hat er sowieso nie gern geredet.“
Donnerstag, 27. Januar 2011
Ausgeschieden
„Magst du mal mit mir ausgehen?“
„Behandelst du deine Frauen schlecht?“
„Nein.“
„Bist du sonst irgendwie ein Macho?“
„Nein.“
„Trägst du angeberisch-coole Sonnenbrillen?“
„Nein.“
„Warum soll ich dann mit dir ausgehen?“
„Behandelst du deine Frauen schlecht?“
„Nein.“
„Bist du sonst irgendwie ein Macho?“
„Nein.“
„Trägst du angeberisch-coole Sonnenbrillen?“
„Nein.“
„Warum soll ich dann mit dir ausgehen?“
Dienstag, 25. Januar 2011
Was kürzlich geschah
• Habe mich jetzt endlich mal gegoogelt. Toll – „mich“ ergab ungefähr 95.500.000 Ergebnisse.
• Die Finnen sind wirklich zu beneiden. Wenn zwei aufeinandertreffen, gibt es sofort eine Finn-Finn-Situation.
• Schnee- und Regenschauer müssen sehr merkwürdige Menschen sein. Ich hab jedenfalls besseres zu tun, als Schnee und Regen zu schauen.
• „Was ist mit der Kollegin los? Die fuchtelt in letzter Zeit immer so rum, hat sie früher nie getan.“ „Eindeutig spätgebärdend.“
• „Du hast einen Wunsch frei!“ „Nur einen? Du bist aber ne geizige Fee. Da will ich erst mal gut nachdenken.“ „Sei dir gewährt. Und tschüss.“
• Wenn sich Briefmarken zanken: „Das geht auch zackiger!“ „Leck mich!“
• Müssten eigentlich fusionieren: Ma Rokko und Pa Raguay.
• Aus meiner Autobiographie: Als ich nach zehn Jahren als Gigolo immer noch keine einzige Kundin hatte, bin ich einfach Textnutte geworden.
• Die Finnen sind wirklich zu beneiden. Wenn zwei aufeinandertreffen, gibt es sofort eine Finn-Finn-Situation.
• Schnee- und Regenschauer müssen sehr merkwürdige Menschen sein. Ich hab jedenfalls besseres zu tun, als Schnee und Regen zu schauen.
• „Was ist mit der Kollegin los? Die fuchtelt in letzter Zeit immer so rum, hat sie früher nie getan.“ „Eindeutig spätgebärdend.“
• „Du hast einen Wunsch frei!“ „Nur einen? Du bist aber ne geizige Fee. Da will ich erst mal gut nachdenken.“ „Sei dir gewährt. Und tschüss.“
• Wenn sich Briefmarken zanken: „Das geht auch zackiger!“ „Leck mich!“
• Müssten eigentlich fusionieren: Ma Rokko und Pa Raguay.
• Aus meiner Autobiographie: Als ich nach zehn Jahren als Gigolo immer noch keine einzige Kundin hatte, bin ich einfach Textnutte geworden.
Mittwoch, 19. Januar 2011
Was kürzlich geschah
• Die Gleichgültigkeit der Leute ist schrecklich. Ich würde noch viel mehr darunter leiden, wenn mir die Menschen nicht eh alle egal wären.
• Geträumt, im Büro eingeschlafen zu sein. Panik! Hab wohl geschrien. Wurde wachgerüttelt, und der Chef stand mit strengem Blick neben mir.
• „Ist ja Wahnsinn! Total irre! Völlig bekloppt!“ „Gewiss, Herr Professor. Aber schließlich leiten Sie hier ja auch eine Nervenheilanstalt.“
• „Ahh! Ich werde verfolgt! Ich bin umzingelt!“ „Beruhig dich! Wir sind deine Kollegen!“ „Oh mein Gott! Es ist also noch viel schlimmer!!!“
• Nach Inkontinenzprodukten gegoogelt. War mir etwas peinlich, habe daher im Suchfenster „für meinen Opa“ dazugeschrieben.
• Mich haben jetzt meine Hemden verklagt. Wegen wiederholten Schleudertraumas.
• „Horst ist heute sehr verstreut.“ „Du meinst zerstreut.“ „Nein. Wir haben vorhin seine Urne abgeholt und waren dann auf der Streuwiese.“
• Geträumt, im Büro eingeschlafen zu sein. Panik! Hab wohl geschrien. Wurde wachgerüttelt, und der Chef stand mit strengem Blick neben mir.
• „Ist ja Wahnsinn! Total irre! Völlig bekloppt!“ „Gewiss, Herr Professor. Aber schließlich leiten Sie hier ja auch eine Nervenheilanstalt.“
• „Ahh! Ich werde verfolgt! Ich bin umzingelt!“ „Beruhig dich! Wir sind deine Kollegen!“ „Oh mein Gott! Es ist also noch viel schlimmer!!!“
• Nach Inkontinenzprodukten gegoogelt. War mir etwas peinlich, habe daher im Suchfenster „für meinen Opa“ dazugeschrieben.
• Mich haben jetzt meine Hemden verklagt. Wegen wiederholten Schleudertraumas.
• „Horst ist heute sehr verstreut.“ „Du meinst zerstreut.“ „Nein. Wir haben vorhin seine Urne abgeholt und waren dann auf der Streuwiese.“
Dienstag, 11. Januar 2011
Was kürzlich geschah
• Schade, sieht nicht so aus, als würde ich jemals Vater werden. Aber ich kann ja im Alter immer noch Großvater werden, das ist auch nett.
• „Ist doch alles Scheiße!“ „Das stimmt nicht, so undifferenziert kann man das nicht sagen. Manches ist auch zum Kotzen.“
• Habe auf Facebook bei allen verfügbaren Religionen „Gefällt mir“ angeklickt. Bin so nach meinem Tod hoffentlich auf der sicheren Seite.
• Nein, ich werde mich über Radfahrer, die bei Dunkelheit ohne Licht fahren, nicht mehr ärgern. Einfach übersehen, überfahren und gut ist.
• Vollidioten. Wo man hinguckt Vollidioten. Und wo man gerade nicht hinguckt, sind garantiert noch viel mehr Vollidioten.
• Bin kein Freund von Schubladendenken. Wie soll ich in dieser Enge und Dunkelheit auf brauchbare Ideen kommen?
• Reichtum winkt. Ich winke zurück, aber da trennen sich unsere Wege schon wieder.
• „Ist doch alles Scheiße!“ „Das stimmt nicht, so undifferenziert kann man das nicht sagen. Manches ist auch zum Kotzen.“
• Habe auf Facebook bei allen verfügbaren Religionen „Gefällt mir“ angeklickt. Bin so nach meinem Tod hoffentlich auf der sicheren Seite.
• Nein, ich werde mich über Radfahrer, die bei Dunkelheit ohne Licht fahren, nicht mehr ärgern. Einfach übersehen, überfahren und gut ist.
• Vollidioten. Wo man hinguckt Vollidioten. Und wo man gerade nicht hinguckt, sind garantiert noch viel mehr Vollidioten.
• Bin kein Freund von Schubladendenken. Wie soll ich in dieser Enge und Dunkelheit auf brauchbare Ideen kommen?
• Reichtum winkt. Ich winke zurück, aber da trennen sich unsere Wege schon wieder.
Donnerstag, 6. Januar 2011
Geschmeidig
Circa Anfang 2008. Zwei oder drei milde Winter hintereinander. Klimaforscher erklären den Schnee für abgeschafft und das Ausbleiben strenger Winter zum besten Beweis für die nahende Klimakatastrophe mitsamt Untergang der Welt.
Dezember 2010. Ein arschkalter und äußerst schneeaktiver Dezember, der dritte lästige Winter in Folge. Klimaforscher erklären die strengen Winter zum allerbesten Beweis der nahenden Klimakatastrophe mitsamt Untergang der Welt.
Januar 2011. Plusgrade, der Schnee schmilzt. Klimaforscher erklären den Wechsel zwischen kälteren und wärmeren Temperaturen zum allerallerbesten Beweis der nahenden Klimakatastrophe mitsamt Untergang der Welt.
Dezember 2010. Ein arschkalter und äußerst schneeaktiver Dezember, der dritte lästige Winter in Folge. Klimaforscher erklären die strengen Winter zum allerbesten Beweis der nahenden Klimakatastrophe mitsamt Untergang der Welt.
Januar 2011. Plusgrade, der Schnee schmilzt. Klimaforscher erklären den Wechsel zwischen kälteren und wärmeren Temperaturen zum allerallerbesten Beweis der nahenden Klimakatastrophe mitsamt Untergang der Welt.
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