Freitag, 12. Februar 2021

Montag, 1. Februar 2021

Januar-Miszellen

• „Ist dieser Porno nach wahren Begebenheiten?“ „Nein, rein ficktional.“

• „Hier ist der automatische Anrufbeantworter von Bello. Hinterlassen Sie eine Nachricht nach dem Fiepton.“

• Warum gibt es eigentlich Profilachse, aber keine Profiluchse?

• „Bei deinem Hund kommen intensive Lichtstrahlen aus den Augen.“ „Das ist ja auch ein Laser-Pointer.“

• „Ich kann gut Vorteile beseitigen.“ „Du meinst Vorurteile.“ „Nein.“

• „Dieses australische Blasinstrument trägt einen Bademantel.“ „Das ist ja auch ein Dittscheridoo.“

• „Schau mal, in dem Pilz ist eine Tür.“ „Wird ein Schlumpfloch sein.“

• Alle Haarwuchsmittel haben versagt. Es wird für mich kein Kammback geben.

• „Diese Sternwarte arbeitet sehr fehlerhaft.“ „Ist ja auch ein Oopservatorium.“

Samstag, 9. Januar 2021

Enttäuschung

„Guten Abend, ich hatte ein Zimmer reserviert.“

„Ah ja. Sie werden es lieben, herrliches Alpenpanorama.“

„An der Nordsee?“

„Es ist im Nebengebäude.“

„Wie weit weg ist das denn?“

„Wir hatten nicht direkten Meerzugang versprochen.“

Freitag, 1. Januar 2021

Dezember-Miszellen

• „Deine Pasta schmeckt infernalisch.“ „Die ist ja auch al Dante.“

• „Oh, ein Reptil mit Noppen.“ „Das ist ja auch ein Legoan.“

• „Woher weißt du, wo die Titanic gerade fährt?“ „Ich bin der Spitzel des Eisbergs.“

• „Warum rast die Äbtissin hier durch die Gänge?“ „Das ist die Mutter Toberin.“

• „Ah, Sie schickt der Pimmel!“ (Wenn die Eizelle das Spermium begrüßt.)

• „Die Alarmanlage blökt.“ „Ja, ich hatte sie schafgestellt.“

• „Du fluchst immer so positiv.“ „Ich bin yeahzornig.“

• „Diese Kiste macht Essgeräusche.“ „Das ist ja auch eine Schmatztruhe.“

• „Hast du Brot gekauft?“ „Nein, die Laibwächter haben es verhindert.“

• „Was sind das für Handwerker hier im Vatikan?“ „Das ist die Päpstliche Schweißergarde.“

• „Warum bist du immer gegen alles?“ „Ich bin als Kind in einen Kessel mit Antimaterie gefallen.“

• „Horst und Helene haben uns zum Folterabend eingeladen.“ „Du meinst Polterabend.“ „Nein.“

• „Kennen Sie den Geflohenen?“ „Nur flüchtig.“

• „Ich habe die Bouillon festgenommen.“ „Warum das denn?“ „Suppenhaft.“

• „Dieses junge Schaf ist sehr langsam.“ „Das ist ja auch ein Lahmm.“

Dienstag, 1. Dezember 2020

November-Miszellen

• „Ich glaube, das ist das Ende einer wunderbaren Freundschaft.“ „Aber wir waren nie befreundet.“ „Das ist ja gerade das Wunderbare daran.“
• „Bezaubernde Frisur! Neuer Haarschnitt?“ „Nein, Wasserwerfer.“
• „Was rauchst du da? Das riecht nach Ziege.“ „Das ist ja auch ein Zickarillo.“
• Das flauschigste Holz ist übrigens Mohairgoni.

Sonntag, 1. November 2020

Oktober-Miszellen

• „Ich werde mal Spielerfrau.“ „Ja, Horst.“
• Sich statt Krawatte Obst am Hals befestigen und es Fruchtfliege nennen.
• „Ich glaube, diese Blume guckt mich an.“ „Tut sie. Das ist eine Sehrose.“

Donnerstag, 1. Oktober 2020

September-Miszellen

 • „Nanu, dieses Mimosengewächs miaut!“ „Das ist ja auch eine Akatzie.“
• Ich bin kein unbeschriebenes Blatt, ich bin der Raum für Notizen.
• „Ich will nicht sagen, dass du intelligent, interessant und attraktiv bist.“ „Aber?“ „Kein Aber.“
• „Ich mag es, dass du so positiv bist!“ „Was fällt dir ein, das Ergebnis meines Syphilis-Tests zu lesen?!“
• Schon abends die Befindlichkeiten für den nächsten Tag rauslegen.
• „Ah, Apfelsaft, ich liebe Apfelsaft!“ „Das ist eine Urinprobe.“ „Stimmt.“
• „Das MHD für die Kondome ist abgelaufen.“ „Dann zieh sie aus dem Verkehr.“
• „Sie sind leider zu übergewichtig, um für unseren Geheimdienst zu arbeiten.“ „Ich bin ein Moppelagent!“
• „Puh, dieser Toilettengestank wirkt narkotisierend.“ „Das ist ja auch Kloroform.“

Dienstag, 22. September 2020

SUV – eine Polemik

Vorwort 1: Ich hasse SUV. Ich habe sie schon immer gehasst. Ich habe sie schon gehasst, als Sie das Wort SUV noch für die falsche Schreibweise des Zustands starker Betrunkenheit gehalten haben. Die folgenden Zeilen sind also ganz vielleicht nicht so unvoreingenommen und ausgewogen, wie Sie es von diesem Blog gewohnt sind.

 

Vorwort 2: Ehe Sie mir jetzt reflexartig Neid vorwerfen, weil ich mir kein SUV leisten könne – ich könnte sehr wohl, bin aber mit meinem zurückhaltend dimensionierten Auto sehr glücklich und möchte kein anderes Auto fahren. Ich bin auch kein großer Fan von Bevormundung. Aber es gibt viele rationale Gründe, SUV zu hassen. Hier meine vier liebsten.

 

Grund 1: SUV sind Kraftstoffsäufer. In einer Zeit, in der jeder über Klima- und Umweltschutz sowie Ressourcenschonung doziert, werden immer mehr SUV verkauft. (Keine Angst, ich werde jetzt nicht über die Heuchelei der Menschen lästern, die in jedes hingehaltene Marktforschungsmikrofon krähen, wie wichtig ihnen Umweltschutz ist, aber eventuelle Änderungen des Lebensstils großzügig anderen Menschen überlassen; das ist keine ganz neue Erkenntnis und würde einen eigenen Beitrag füllen.) Wer es sich erlauben kann, verbraucht deutlich mehr Benzin bzw. Diesel, als für ein halbwegs bequemes und zügiges Fahren nötig ist. Was logischerweise auch den Ausstoß von Abgasen steigert.

 

Grund 2: SUV sind Killer. Ein Unfall zwischen SUV und Kleinwagen wird in der Regel zugunsten des SUV-Fahrers ausgehen. Der ADAC hat vor Jahren mal einen SUV auf einen Fiat 500 geschossen. Das ging nicht gut aus für den armen Fiat. Ein SUV ist letztlich ein Panzer, mit dem man in den Krieg auf unseren Straßen ziehen kann und dabei gute Chancen hat, zu siegen. Natürlich, jedes außer Kontrolle geratene Auto kann töten. Aber ein SUV kann schon durch seine Größe und sein alles niederwalzende Gewicht potentiell mehr Schaden unter Fußgängern, Radfahrern oder anderen Autofahrern anrichten als ein Kleinwagen.

 

Grund 3: SUV machen aggressiv. In den Designabteilungen der Autohersteller wissen sie genau, dass die Zielgruppe eher im Rambomodus unterwegs ist als mit Kuschelwunsch. Entsprechend sehen die Monster aus. Die reine Aggressivität, die einen beim Betrachten in die Flucht jagt, Albträume verursacht oder selbst aggressiv macht. Was dann die sowieso schon kriegsähnlichen Zustände auf unseren Straßen noch mehr eskalieren lässt. Nennen Sie mich ruhig naiv, aber ich bin mir sicher, dass es harmonischer zuginge, wenn alle Autos ein Lächeln im Gesicht hätten.

 

Grund 4: SUV sind riesig. Zugegeben, hier muss man relativieren. Es gibt auch kompaktere SUV, im Grunde hochbeinige PKW, die aber nicht viel mehr Platz in Anspruch nehmen als normale Autos. Wer älter ist und bequemes Einsteigen schätzt, soll sich sowas gerne kaufen. Die meisten SUV sind aber groß. Sehr groß. Seeeeeeehr groß. (Und dabei rede ich noch nicht mal von den obszön gigantischen Pickups, die man mittlerweile auch immer häufiger sieht; quasi die Perversion der Perversität.) Und weil sie so groß sind, brauchen sie gern 1,5 Parkplätze, selbst dann, wenn die Parkplätze wegen der SUV-Pest für viel Steuergeld verbreitert wurden. Sie kommen einem oft auf der falschen Fahrbahn entgegen, weil ihre Fahrer von der Größe überfordert sind. Und in Autobahnbaustellen sind sie mit Vorliebe auf den schmalen linken Spuren unterwegs, beanspruchen dann aber Teile der rechten Spur für sich. Wer gedient hat und einen Leo bedienen kann, ist als SUV-Fahrer klar im Vorteil.

 

„Aaaaaber!“, werden Sie jetzt routiniert mit erhobenem Zeigefinger einwenden, „andere grotesk übermotorisierte Autos saufen auch Sprit, auch ein Kleinwagen kann töten (dabei meinen eigenen Text aufgreifend, gern geschehen), auch viele Sportwagen sind aggressiv gestylt, Familienbusse wie ein Espace sind auch groß, auch einen Smart kann man mit etwas Hirnlosigkeit oder Böswilligkeit so parken, dass er zwei Parkplätze in Anspruch nimmt!“ Alles korrekt. Aber keine Autoart verbindet so konsequent alles Negative, was es über Autos zu sagen gibt.

 

Machen wir uns nichts vor. Es gibt keinen seriösen Grund dafür, ein SUV zu kaufen. Wer über Komfort oder Platzbedarf fürs Hobby belehrt, belügt andere und vermutlich auch sich selbst. SUV sind reine Statussymbole; je größer, umso Status. Immerhin zeigt die große Zahl der SUV, die von Frauen gefahren werden, dass auch diese Wert auf Schwanzverlängerungen legen. Sogesehen ist der SUV als solcher ein wertvoller Beitrag für den gelebten Feminismus. Und dafür kann man dann fast schon wieder dankbar sein.

Dienstag, 1. September 2020

August-Miszellen

 • „Ich bin ein Massenverweigerer.“ „Du meinst Maskenverweigerer?“ „Nein.“
• Man müsste ja wirklich unbedingt mal wieder, aber bitte nicht ausgerechnet heute und schon gar nicht ich.
• „Kommst du mit ins Kino? Es läuft ein Horrorfilm.“ „Danke, kein Bedarf, ich war heute schon im Supermarkt.“
• „Nehmen Sie Milch und Zucker?“ „Das ist Rotwein.“ „Ja oder nein?“
• „Ich würde alles für dich geben.“ „Ach, wie romantisch! Wie viel hast du denn?“ „Zwei Euro fünfzig.“
• „Mein Leben ist nicht schön.“ „Du könntest es dir schöntrinken.“ „Ich trinke keinen Alkohol.“ „Es gibt auch alkoholfreies Bier.“
• Abstand halten. Und den Mund. Damit macht man nie was verkehrt.
• „Niedlich, diese Welpen! Sind die alle aus einem Wuff?“
• Kutschpferde, die beruflich stark eingespannt sind.

Samstag, 1. August 2020

Juli-Miszellen

 • Ich eröffne eine Kneipe neben einem Stoppschild und nenne sie Haltbar.
• „Ich saufe mir jetzt mein Leben schön.“ „Mit Leitungswasser?“ „Ich habe schon immer sehr asketisch gelebt.“
• „Sie haben da eine Lücke in Ihrem Lebenslauf.“ „Da habe ich versucht, ein selbsterklärendes Piktogramm zu verstehen.“
• „Ich habe den perfekten Alkorhythmus entwickelt.“ „Du meinst Algorithmus?“ „Nein.“
• Es gibt immer einen Haken. Es sei denn, man will seine Jacke aufhängen. Dann nicht.
• „Petra hat gesagt, dass ich ein hässlicher Volltrottel sei!“ „Mach dir da nichts draus. Petra plappert doch immer nur nach, was alle sagen.“

Mittwoch, 1. Juli 2020

Juni-Miszellen

 • Hätte ich einen Job in einer Kläranlage, würde ich jeden Arbeitstag mit einem „So, hätten wir das also auch geklärt!“ beenden.
• „Und haben Sie Hobbys?“ „Schlafen.“ „Wir melden uns.“ „Bitte nicht vor 11 Uhr.“
• Lieber wegen Völlerei platzen als vor Wut explodieren.
• „Natürlich könnte ich versuchen, dich mit meiner Kollegin zu verkuppeln, aber die hat mir nichts getan.“
• „Sie haben da eine Lücke in Ihrem Lebenslauf.“ „Da habe ich bei einem Waldspaziergang versucht, einen klopfenden Specht zu orten.“

Montag, 1. Juni 2020

Mai-Miszellen

 • „Du bist heute ganz schön auf Krawall gebürstet.“ „Steht mir, oder? Ich hatte die ewige Haarmonie über.“
• „Es gibt jetzt weltweit chinesische Bären?“ „Ja, wir haben eine Pandamie.“
• „Dieser Schreiner und sein Kobold schimpfen wirklich oft.“ „Das sind ja auch Meister Zeter und sein Buhmuckl.“
• „Ich muss mal wieder auf andere Gedanken kommen.“ „DU HAST GEDANKEN???“
• „Ich habe mein Hemd schneller geschlossen als du.“ „Ja, aber es war ein Knopf-an-Knopf-Rennen.“

Freitag, 1. Mai 2020

April-Miszellen

 • „Hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau. Sie dürfen der Braut jetzt die Atemschutzmaske abnehmen.“
• „Die Atemschutzmaske steht dir gut.“ „Danke, wie lieb von dir! Man kann natürlich mein Gesicht nicht mehr sehen.“ „Eben.“

• „Keine Bewegung!“ „Gern!“

• „Dein Stubentiger hat mich verprügelt!“ „Das ist ja auch eine Haukatze.“

• „Wir haben nachher ein Fuck-off-Meeting.“ „Du meinst Kick-off-Meeting?“ „Nein.“

• Beim Schnelltest durchfallen, weil man zu langsam war.

• „Er trägt mich auf Händen!“ „Ach. Kann sich wohl kein Auto leisten.“

• „Du bist immer sehr sparsam mit Kritik.“ „Hast du noch nichts vom verarmten Tadel gehört?“

• „Ich habe ein Problem.“ „Das freut mich für dich. Wir hatten ja nichts damals.“

• „Warum bist du nur so misanthropisch?“ „Ich verlasse hin und wieder meine Wohnung.“

Samstag, 18. April 2020

Lockup

Jetzt, wo man über Lockerungen des coronabedingten Lockdowns diskutiert (heißt das dann Lockup?), gehen die Meinungen auseinander. Den einen ist es schon zu viel, den anderen noch zu wenig. Also alles wie immer. Meistens liegt die Wahrheit in der Mitte und die beste Lösung in einem Kompromiss. Hier einige Ansätze:

Kompromissvorschlag 1: Die Läden dürfen alle wieder öffnen, aber niemand darf mehr vor die Tür gehen.

Kompromissvorschlag 2: Die Schüler dürfen alle wieder zur Schule gehen, aber die Lehrer müssen zuhause bleiben.

Kompromissvorschlag 3: Restaurants dürfen wieder öffnen, aber alle Gäste müssen enganliegende Atemschutzmasken tragen.

Kompromissvorschlag 4: Die Fußballsaison wird mit Geisterspielen beendet. Um gefährliche Zweikämpfe zu vermeiden, wird der Platz in 22 Felder aufgeteilt. Jeder Spieler hat dann ein Feld, das er nicht verlassen darf.

Donnerstag, 16. April 2020

März-Miszellen

• „Danke, Beate! Ich darf Sie doch Beate nennen?“ „Ich heiße Marion.“ „Ja oder nein?“
• „Dieser Fuß kommt mir bekannt vor.“ „Der ist ja auch von einer Zehlebrity.“
• „Ich glaube, diese Blume belauscht uns.“  „Das ist ja auch eine Ohrchidee.“
• „Glaubst du an eine Wiedergeburt?“ „Nicht nötig, ich bin unsterblich.“
• „Dein Hund ist sehr feindselig.“ „Das ist ja auch ein Hassky.“
• „Man wollte mir einen Orden verleihen. Hab ich aber abgelehnt.“ „Warum?“ „Die Ansteckungsgefahr war zu groß.“
• Der Kopf ist rund, damit die Gedanken sich ständig im Kreis drehen können.

(die Februar-Miszellen sind zerebraler Insuffizienz zum Opfer gefallen)

Sonntag, 12. April 2020

Wer hat's erfunden?

Covid-19 wütet humor-, hemmungs- und grenzenlos. Soviel ist bekannt. Aber wer hat’s erfunden? Irgendjemand muss schuld sein! Sitzt das Aluhütchen? Dann lassen Sie uns ein paar seriöse Theorien diskutieren:

China ist schuld. Es hat Covid-19 aktiv exportiert, um sich dann als Retter in der Not global unentbehrlich zu machen und noch mehr Länder in die Abhängigkeit zu zwingen.

Putin ist schuld. Covid-19 lenkt von allem anderen ab, da kann man irgendwo einmarschieren und die Welt merkt es nicht. Wie geht es eigentlich dem Baltikum?

Trump ist schuld. Der will sich mit Covid-19 als Macher zeigen, um seine Chancen auf eine Wiederwahl zu steigern. Schröder reichte eine Flut, Trump tut es nicht unter einer Pandemie.

Die Politiker insgesamt sind schuld. Mit Covid-19 haben Sie sich einen Vorwand geschaffen, den Menschen alle Freiheiten zu nehmen und den Überwachungsstaat auszubauen.

Die Feministinnen sind schuld. Deutlich mehr Männer als Frauen sterben an Covid-19, und das kann kein Zufall sein.

Fridays for Future ist schuld. Covid-19 ist ihre Waffe gegen die bösen alten Menschen, die für den Zustand des Weltklimas verantwortlich sind.

Die kapitalistische Internationale ist schuld. Mit Covid-19 will sie möglichst viele Menschen finanziell ruinieren, um sie dann als Arbeitssklaven auszubeuten.

Die Kommunisten sind schuld. Die haben mit Covid-19 endlich das Mittel gefunden, um das kapitalistische Schweinesystem zu zerstören.

Die Rentenversicherungen sind schuld. Die hoffen, mit Covid-19 ihre Kassen nachhaltig zu entlasten.

Die Hersteller von Nano-Produkten sind schuld. Covid-19 war gedacht als Werbekampagne für die Überlegenheit kleiner Dinge, die dann aber schnell aus dem Ruder gelaufen ist.

Die Wissenschaftler sind schuld. Die wollten mit Covid-19 endlich auch mal im Mittelpunkt des Interesses stehen und das Handeln der Politiker bestimmen.

Merkel ist schuld. Die wollte noch mal beruhigend auf das Volk einreden und erklären, dass wir Covid-19 schaffen und nicht umgekehrt. Danke, Merkel!

Die Aliens sind schuld. Die haben Covid-19 zur Erde geschossen, damit sie die erobern und in ihr allumspannendes Imperium eingliedern können.

Dietmar Hopp ist schuld. Mit Covid-19 hat er die Fußball-Saison beendet, um die Ultras zu ärgern, weil die ihn manchmal ganz sachlich ins Fadenkreuz ihrer Kritik nehmen.

Die Veganer sind schuld. Die haben Sars-CoV-2 extra für Fleischesser gezüchtet. Oder kennen Sie persönlich einen Veganer, der an Covid-19 erkrankt ist?

Die Juden sind schuld. Die sind seit jeher bekannt für Ritualmorde, Brunnenvergiftung, Wucherei etc. und setzen diese Tradition jetzt mit Covid-19 fort.

Die Flüchtlinge sind schuld. Die bringen die allergefährlichsten Krankheiten in die ganze Welt, und mit Covid-19 haben sie sich selbst übertroffen.

Die Muslime sind schuld. Das sind ausnahmslos Terroristen, die mit Covid-19 die ganze Welt islamisieren wollen.

Die Sünder und Gottlosen sind schuld. Der Allmächtige hat ihrem Treiben viel zu lange tatenlos zugesehen und hält jetzt endlich mit Covid-19 dagegen. 

Die Misanthropen sind schuld. Denen ist jedes Mittel recht, sogar Covid-19, um andere Menschen auf Distanz zu halten.

Die Freimaurer sind schuld. Mit Covid-19 haben sie mal wieder einen Versuch gestartet, die Weltherrschaft zu erlangen. 

Die Krankenpfleger sind schuld. Die haben sich Covid-19 ausgedacht, um endlich mehr Wertschätzung zu bekommen.

Die Schlümpfe sind schuld. Die sind in eine Kolonie halluzinogener Pilze gezogen, haben im Rausch mit Coronaviren experimentiert und das hat dann zu Covid-19 geführt.

Der Gärtner ist schuld. Er hat sich darüber geärgert, dass er schon lange nicht mehr der Mörder sein durfte, und deshalb will er jetzt mit Covid-19 die ganze Menschheit umbringen.

Ernst Stavro Blofeld ist schuld. Der wollte mit Covid-19 die Vereinten Nationen erpressen, die wollten sich aber nicht erpressen lassen.

Die Schulen sind schuld. Die haben versäumt, den wirksamen Schutz vor Covid-19 rechtzeitig in ihren Lehrplan aufzunehmen.

Der Osterhase ist schuld. Mit Covid-19 hat er die Welt stillgelegt, um endlich selbst mal ein halbwegs geruhsames Osterfest zu haben.

Das Universum ist schuld. Es wollte mit Covid-19 die USA für Donald Trump strafen, ist dabei aber ein wenig undifferenziert vorgegangen.

Die WHO ist schuld. Die hat mit Unfähigkeit und Verschleierung die Ausbreitung von Covid-19 erst möglich gemacht. Mein herzlicher Dank an Donald Trump für seinen wertvollen Hinweis!

Hollywood ist schuld. Man hat Covid-19 dort erschaffen, um Stoff für einen Blockbuster zu gewinnen, der weltweit die Menschen ins Kino lockt.

Die Rotarier sind schuld. Die wollten mit Covid-19 ihr Logo bekannt machen, eine 2D-Version des Corona-Virus. 

Die Verschwörungstheoretiker sind schuld. Die haben Covid-19 erfunden, um mal wieder zeigen zu können, was sie alles draufhaben. 

Die Knoblauchanbauer sind schuld. Die haben Covid-19 gezüchtet, weil Menschen im Homeoffice viel hemmungsloser Knoblauch konsumieren.

Mittwoch, 15. Januar 2020

Januar-Miszellen

• In meiner Freizeit klebe ich Urinalfliegen an historisch bedeutende Gebäude.
• Beziehungsstatus: vergebens
• „Lisspelsst du?“ „Nein, aber du.“ „Ach sso.“
• Ich eröffne einen Schnellfriseursalon und nenne ihn „Schur fix“.
• Schafskäse, hergestellt nach alter Feta Sitte.
• „Der Sex mit meiner Frau ist immer gleich.“ „Ach. Wie heißt sie eigentlich?“ „Ruth-Tine.“
• „Ein komischer Vogel.“ „Ist hier aber federführend.“

Dienstag, 14. Januar 2020

Dezember-Miszellen

• „Ich könnte dir diese Kollegin von mir vorstellen. Die wird dir gefallen, eine echte Ulknudel.“ „Ich hasse Pasta.“
• Sich in einem Eichenholz-Fass verbarriqueadieren.
• Wenn der Streifenwagen auf dem Zebrastreifen ein Zebra überfährt.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

November-Miszellen

• „Die Wahrheit liegt meistens in der Mitte.“ „In der Besucherritze???“
• „Dieser Bildband wird immer sehr gerne genommen.“ „Gibt es den auch als Hörbuch?“
• „Ich bin kotmüde.“ „Du meinst todmüde?“ „Nein. Ich habe beschissen geschlafen.“
• „Dein Hund klingt etwas klapperig.“ „Das ist ja auch ein Jack Rassel.“
• „Ich bin bereit, für meine Überzeugungen zu sterben!“ „Ach, toll! Du kommst doch morgen zur Demo?“ „Nein, morgen soll es regnen.“

Freitag, 8. November 2019

Oktober-Miszellen

• „Deine neue Freundin sieht aus wie eine Ente.“ „Die heißt ja auch Duckmar.“
• „Ich habe gestern beim Stoffellauf teilgenommen.“ „Du meinst Staffellauf?“ „Nein.“
• „Das war aber eine sehr kurze Predigt.“ „Das ist ja auch ein ökonomischer Gottesdienst.“
• „Das könnte ein Flusspferd sein.“ „Bist du sicher?“ „Nein, ist nur eine Hippothese.“
• In mir stecken viele Talente. Leider stecken sie alle fest.

Donnerstag, 7. November 2019

Mehr

„Ich liebe dich!“
„Ich liebe dich mehr!“
„Nein, ICH liebe DICH mehr.“
„Nein, ICH LIEBE DICH mehr.“
„Immer musst du das letzte Wort haben.“
„Das sagst ausgerechnet du!“
„Das ist mir jetzt zu blöd.“
„Mir noch viel mehr. Ich will die Scheidung!“
„Nein, ICH will die Scheidung!“

Donnerstag, 10. Oktober 2019

September-Miszellen

• „Du hast da ein Insekt am Hals.“ „Ich sollte mir doch eine Fliege umbinden, oder?“
• „Wie spät ist es?“ „Viertel nach drei.“ „Danke schön!“ „Keine Uhrsache.“
• „Ich bin Pragmatiker.“ „Ah ja. Ich war leider noch nie in Prag.“
• „Schön, dass Sie kommen konnten!“ „Nein.“
• „Seit zehn Jahren renne ich pausenlos von Arzt zu Arzt, und keiner findet was.“ „Du Armer, das ist ja schrecklich!“ „Warum? Ich bin kerngesund.“
• „Immer, wenn ich neben dieser Zimmerpflanze stehe, muss ich mich kratzen.“ „Das ist ja auch eine Jucker-Palme.“

Dienstag, 10. September 2019

August-Miszellen

• Ich bin jetzt in dem Alter, in dem die Antwort immer „ja“ lautet, wenn man „aber das habe ich schon mal erzählt, oder?“ sagt.
• „Kannst du dieses Blatt für mich laminieren?“ „Gerne. Beidseitig?“
• „Alles gut?“ „Geht so. Job weg, Haus abgebrannt, ganze Familie tot …“ „OB ALLES GUT IST, HAB ICH GEFRAGT!!!“
• „Ich liebe dich!“ „Ich liebe dich auch!“ „Wunderbar! Lass uns in Kontakt bleiben.“
• „Was soll der Besen in der Lobby?“ „Das ist ein Fegefoyer.“
• „Die Opfer wurden mit einem Brieföffner erstochen und mit einem Briefbeschwerer erschlagen.“ „Ach, herrlich! Solche Dinge gibt es ja im Zeitalter der E-Mail kaum noch.“
• „Wie finden Sie Zollgebühren?“ „Grenzwertig.“
• Wenn man Kalli Graf heißt, aber eine Sauklaue hat.
• Absichtlich neben das Urinal zielen, weil man die Fliege nicht belästigen möchte.
• Ich kaufe ein Zzzzzz und will dösen.

Donnerstag, 15. August 2019

Juli-Miszellen

• „Das Klo ist geschlossen.“ „Warum?“ „Sie kommen außerhalb der Geschäftszeiten.“ 
• „Dieses Werkzeug macht ständig Warngeräusche.“ „Das ist ja auch ein Hupschrauber.“
• „Versuchen Sie, nicht zu schlecht von mir zu denken.“ „Ich versuche, überhaupt nicht an Sie zu denken.“
• Sich im Salon „Dishaarmonie“ auf Krawall bürsten lassen.
• „Wie fandest du das Gewitter?“ „Blitzsaubere Leistung!“ „Echt? Donnerwetter!“
• „Dieses Hemd sitzt überhaupt nicht gut.“ „Das ist ja auch Schlimm Fit.“
• „Und was ist Ihre größte Stärke?“ „Meine Anpassungsfähigkeit.“ „Das sehen wir hier nicht als Stärke.“ „Das sehe ich ganz genauso!“
• Welches italienische Nudelgericht schmeckt nach verkohltem Papagei? Spaghetti Karbon-Ara. 

Sonntag, 28. Juli 2019

Nix zu meckern

„Neugier? Welche Neugier?“



„Guten Tag! Ich möchte mit Ihnen über die 
besondere Niedlichkeit von Baby-Ziegen reden.“


Sonntag, 21. Juli 2019

Ignorieren

Man muss nicht alles kommentieren. 

Ein Politiker hält ein Stöckchen hin? Ignorieren!
Ein Promi kräht Schwachsinn ins Mikro? Ignorieren!
Ein kluger Mensch redet ausnahmsweise Unfug? Ignorieren!
Jemand macht peinliche Verdauungsgeräusche? Ignorieren!
Lobbyisten wollen Spezialinteressen durchdrücken? Ignorieren!
Ideologisch verbohrte Spinner wollen die Welt retten? Ignorieren!
Eine neue Superdiät wird gefeiert? Ignorieren!
Die Hose passt nicht zum Hemd? Ignorieren!
Schlichte Youtuber sondern politische Belehrungen ab? Ignorieren! 
Eine liebevoll gekochte Mahlzeit ist versalzen? Ignorieren!

Ignorieren ist eine Tugend. In jeder Lebenslage! Ignorieren auch Sie, so gut Sie nur können! Würden wir alle viel mehr ignorieren, wäre die Welt ein besserer Ort.

Dienstag, 2. Juli 2019

Juni-Miszellen

• „Ich würde mein letztes Bier mit dir teilen.“ „Ich hasse Bier.“ „Ich weiß.“
• Motto der Mäuse: Die Wühlkette darf nie unterbrochen werden.
• „Warum bist du seit einiger Zeit so unfreundlich?“ „Ich sollte doch authentischer sein.“
• „Du hast da ein kleines schwarzes Insekt am Ärmel.“ „Ja, ich trage Trauerfloh.“
• Eine Fußgängerbrücke errichten, aber nur als Übergangslösung.

Samstag, 29. Juni 2019

Hochsommer

„Es müsste dringend mal wieder regnen.“
„Finde ich auch. Dann würde ich vor Freude nackt durch den Ort rennen.“
„Hoffentlich bleibt es trocken.“

„Und für den Sommer ist diese Nagerart hier sehr zu empfehlen.“
„Ach, toll! Warum?“
„Das sind Kühlmäuse.“

Samstag, 15. Juni 2019

Hoffnung

Wir leben musikalisch in trostlosen Zeiten. Kein neuer Zustand, ich weiß. Aus dem Radio sülzt nur noch gleichgeschalteter Reichseinheitstrullapop, die öffentlich-rechtlichen Sender machen da wie erwartet keine Ausnahme. Hat schon mal jemand die Herren Mark Forster, Max Giesinger, Johannes Oerding, Wincent Weiss und Philipp Dittberner (kein Anspruch auf Vollständigkeit, ganz im Gegenteil) gleichzeitig in einem Raum gesehen? Klingt alles so, als sei es von gnadenlosen, aber sehr lernfähigen Algorithmen komponiert. Nein, nicht komponiert, geklont. Kitschige schwiegermuttertaugliche Musik, kitschige küchenkalendertaugliche Texte, leider sehr ohrwurmtauglich und hundertprozentig grauenvoll. Da ist der fremdsprachige Trullapop à la Ed Sheeran noch eine Idee erträglicher, weil man da wenigstens die Texte überhören kann. Man wird bescheiden. (Ich könnte noch ein paar Worte über Sarah Connor, Namika, Herbert Grönemeyer und andere Zumutungen verlieren, aber dann würde ich gleichzeitig jeden Lebenswillen verlieren.)

Da überrascht und erfreut es umso mehr, dass eine sehr posthum veröffentliche 3er-Box meines Hausgottes Rory Gallagher bei den hauseigenen jpc-Charts im Bereich Pop/Rock ein paar Tage lang auf der Nr. 1 war. Richtige Musik! Handgemacht! Unfassbar! Nur alte Zausel wie ich kaufen heutzutage noch CDs, das hat alles nichts zu sagen, ich weiß. Aber entzückt war ich trotzdem. Man muss jede Hoffnung nehmen, die man bekommen kann.


Kleiner Nachtrag: Vorübergehend war die Box nicht lieferbar. Ist zwar doof für mich, weil ich etwas länger auf meine Bestellung warten muss, aber ich freue mich trotzdem darüber.

Montag, 10. Juni 2019

Mai-Miszellen

• „Und Sie wollen Ihren Sohn wirklich Karl nennen, Herr Nin-Chen?“
• „Dieses Saiteninstrument klingt wie ein Eulenvogel.“ „Das ist ja auch eine Uhukulele.“
• *läutet eine neue Ära ein* *wird wegen Ruhestörung verhaftet*
• „Dieses Geschirr sieht obszön prunkvoll aus.“ „Das ist ja auch aus Protzellan.“
• „Dieses antike Weltwunder sieht sehr schläfrig aus.“ „Das ist ja auch eine Pyramüde.“
• „In dem Overall siehst du richtig dünn aus.“ „Der ist ja auch aus Schlankenleder.“
• „Der Hase auf dem Gemälde ist ziemlich mager.“ „Der ist ja auch von Dürrer.“
• „Bei der Sanierung dieses Segelschulschiffs wird viel geflucht.“ „Das ist ja auch die Gorch Fuck.“
• „Ah, wie ich sehe, hast du dich schon hässlich eingerichtet.“ „Du meinst häuslich?“ „Nein.“

Mittwoch, 15. Mai 2019

April-Miszellen

• „Angeklagter, wie haben Sie die ergaunerten Passwörter auf die Insel geschafft?“ „Mit einem Phishkutter.“
• Wenn man den ganzen Tag schreiend im Kreis rennt, kommt man auch auf seine 10000 Schritte.
• „Hast du eben Haschisch in die Bouillon getan?“ „Ja, das ist eine Tütensuppe.“
• „Ich habe angerichtet.“ „Oh, toll, was denn?“ „Schaden.“
• „Dieser Hund ist sehr feindselig.“ „Das ist ja auch ein Hassky.“
• „Hast du den ganzen Zug vertilgt?“ „Natürlich! Das war eine Ess-Bahn!“
• „Hast du es mal mit Akupunktur versucht?“ „Nein, ich bin unbestechlich.“
• „Dein Gesang ist sehr kernig.“ „Deshalb bin ich auch im Kirschenchor aktiv.“
• „Warum haben Sie den Rolladen verhaften lassen?“ „Wegen Verdunkelungsgefahr.“
• Eine Katzenklappe in seinen Schädel einbauen, damit der Kater raus kann.
• „Das Popcorn hat mich schläfrig gemacht.“ „Das ist ja auch aus Gähnmais hergestellt.“
• „Die Kekse schmecken nach Wanzen.“ „Das sind ja auch Bugwaren.“
• „Bist du schon wieder auf dem Weg ins Büro eingeschlafen?“ „Ja, ich bin Penndler.“
• „Dieses Kraut schmeckt echstrem gut.“ „Das ist ja auch Krokodill.“

Samstag, 27. April 2019

Neulich auf dem Arbeitsamt

„Und an welche Art von Arbeit haben Sie gedacht?“

„Völlig egal, aber auf gar keinen Fall was mit Menschen.“

„Schade, ich hätte hier sonst einen Job als Auftragskiller gehabt.“

„Doch, das ginge natürlich.“

Montag, 15. April 2019

März-Miszellen

• „Ich bin ein sehr feindsinniger Mensch.“ „Du meinst feinsinnig?“ „Nein.“
• „Sind diese Kondome maßgeschneidert?“ „Nein, von der Stange.“
• „Kommst du noch mit hoch, dir meine kleinen Tiere anzusehen?“ „Aww, ich liebe kleine Tiere! Sind es Hamster? Hasen? Meerschweinchen?“ „Filzläuse.“
• „Diese Leuchte hat mich schon wieder beklaut!“ „Das ist ja auch eine Stehllampe.“
• „Und Sie wollen Ihre Tochter wirklich Resi nennen, Frau Gnatz-John?“
• „Schau mal, gelber Niederschlag.“ „Ja, das ist Pieselregen.“

Sonntag, 24. März 2019

Rotwild-Trilogie

1
Ich gründe ein Reisebüro für Rotwild und nenne es „Rehtouren“.

2
Ich gründe eine Geburtsklinik für Rotwild und nenne sie „Rehnaissance“.

3
Ich erfinde ein Verhütungsmittel für Rotwild und nenne es „Bambinie“.

Sonntag, 10. März 2019

Februar-Miszellen

• „Als was gehst du an Karneval?“ „Als Hexe.“ „Ach, du willst dich gar nicht verkleiden?“
• „Da sitzt ein Hund in unserem Briefkasten und bellt.“ „Wird wohl eine Postwuffsendung sein.“
• Überall blaue Flecken haben, weil man ständig an seine Grenzen stößt.
• „Die Dessous, die du mir geschenkt hast, verursachen Jucken und Ausschlag.“ „Du wolltest doch unbedingt Reizwäsche haben.“
• „Und was machen Sie beruflich?“ „Sarg ich nicht.“ „Vielleicht Bestatter?“ „Stimmt! Wie haben Sie das erraten?“

Sonntag, 17. Februar 2019

Gespräche

„Wie macht die Katze?“ „Miau!“
„Wie macht der Hund?“ „Miau!“
„Wie macht die Kuh?“ „Miau!“
„Wie macht das Schaf?“ „Miau!“
„Wie macht das Pferd?“ „Miau!“

Gespräche mit Katzen sind manchmal unbefriedigend.

Sonntag, 10. Februar 2019

Januar-Miszellen

• „Hier, die Blumen habe ich extra für dich gepflückt.“ „Dankeschön! Zufälligerweise hab ich die gleichen im Garten.“ „Hattest du.“
• „Ich habe nicht jedes Wort verstanden, aber ich fand Ihre leidenschaftliche Rede extrem mitreißend!“ „Das war ein Hustenanfall.“
• „Du bist wunderschön. Als Edelnutte könntest du ein Vermögen verdienen!“ Meine Flirtversuche sind beherzt, aber nur wenig erfolgreich.
• Man merkt immer sofort, wenn ich in der Wohnung saubergemacht habe. Der Dreck ist dann viel gleichmäßiger verteilt.

Sonntag, 13. Januar 2019

Dezember-Miszellen

• „Guten Tag, wir möchten mit Ihnen über Gott reden.“ „Oh nein, was hat er denn jetzt schon wieder angestellt?“
• „Wo hast du deine Stubentiger her?“ „Die habe ich im Katzino gewonnen.“
• Sich mit Buchstabennudeln eine Binsensuppe machen.
• „Deine Wimperntusche sieht spacig aus.“ „Das ist ja auch Marscara.“
• Kann ich die Zukunft von damals noch mal sehen?

Donnerstag, 6. Dezember 2018

November-Miszellen

• Es ist völlig egal, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist, wenn eine tote Fliege darin schwimmt.
• „Dieses Eichenbrett treibt ständig Schabernack.“ „Das ist ja auch ein Streichholz.“
• „Geh weg, du stinkst nach Fisch!“ „Lass mich dein Wels in der Brandung sein!“
• „Hör mal, die Hirsche röhren die Internationale.“ „Das ist ja auch Rotwild.“
• Ich habe gekocht. Es gibt gedämpfte Erwartungen.
• Andere werden flachgelegt. Ich bin einfach nur platt.
• „Zu mir oder zu dir?“ „Weißt du, wie man einen Staubsauger bedient?“ „Ja, natürlich.“ „Dann zu mir.“
• „In diesem Unternehmen riecht es nach Schafskäse.“ „Das ist ja auch ein Fetablissement.“
• „Dieser Tee schmeckt nach abgestorbener Haut.“ „Das ist ja auch ein Darpeeling.“

Dienstag, 13. November 2018

Oktober-Miszellen

• „Diese Steinfrüchte schmecken nach Urin.“ „Das sind ja auch Pisstazien.“
• „Dieses Bild nörgelt und quengelt ununterbrochen.“ „Das ist ja auch ein Nölgemälde.“
• „Dieses niedliche kleine Pelztier mäht wie ein Schaf.“ „Das ist ja auch ein Lamming.“
• Der Verkäufer im Möbelgeschäft wollte mir einen Ohrensessel aufschwätzen, aber wer will schon in seiner Wohnung abgehört werden?
• Wenn man den Ruhmservice anruft und trotzdem unbekannt bleibt.
• „Möchtest du nicht doch mal Mama werden?“ „Nein, mir fehlt die Muttivation.“
• „Auf einer Skala von Nacktmull bis Blobfisch, wie sehr mögen Sie niedliche Tiere?“
• „Auf einer Skala von null bis tausend Billionen, wie sehr neigen Sie zu Übertreibungen?“
• „Warum hast du deine Tasche bemalt?“ „Das ist Beutelkunst.“
• „Das Schaf benimmt sich merkwürdig.“ „Vermutlich hat es wieder vergessen, seine Mähdikamente einzunehmen.“
• „Die Chipstüte hat beim Kartenspielen betrogen.“ „Typisch Mogelpackung.“
• „Diese antike Ruine ist sehr streitsüchtig.“ „Das ist ja auch die Aggropolis.“

Samstag, 6. Oktober 2018

Hochlandrinder

In meinem Taunusdorf lebt eine kleine Herde Schottische Hochlandrinder. Die kleine Herde besteht aus drei Exemplaren, vielleicht sollte man also von einer sehr kleinen Herde reden. Ich besuche die sehr kleine Herde regelmäßig und plaudere ein wenig mit den Hochlandrindern, wenn sie in Sprechweite am Zaun stehen oder liegen. Das ist immer sehr nett. Meistens stehen oder liegen zwei der Tiere zusammen und eins steht oder liegt etwas weiter weg. Dabei stehen oder liegen nicht immer die gleichen Tiere zusammen, wie man den Nummern der Ohrmarken entnehmen kann. Vielleicht tauschen die Rinder aber auch die Ohrmarken untereinander, um mich zu leimen. Ich kann mir das nicht vorstellen, aber es gibt ja viele Dinge, die unsere Vorstellungskraft überschreiten. Gestern war ich mal wieder zu Besuch und habe Hochlandrind 11252 am Zaun angetroffen. Ich soll Sie alle sehr herzlich grüßen.








Mittwoch, 3. Oktober 2018

September-Miszellen

• „Diese Ziffer da hat Kautabak im Mund.“ „Das ist ja auch eine Priemzahl.“
• „Herr Ober, der Wein schmeckt nach Penis.“ „Das ist ja auch ein Phallpolicella.“
• „Isst du das noch?“ „Das ist ein gestrandeter Blauwal!“ „Ja oder nein?“
• „Dieser gutaussehende Raubfisch macht immer viel Aufhebens um sich.“ „Typisch Beau Hai.“
• „Diese Fleischbällchen schmecken scheiße.“ „Das ist ja auch Kotbullar.“
• „Diese Behandlung hat mir überhaupt nicht gutgetan.“ „Das war ja auch eine Fies!-Iiiih!-Orrr!-Therapie.“
• „Dieses Maschinenwesen ist sehr grob.“ „Das ist ja auch ein Rohboter.“
• Die Weisheit mit Messer und Gabel verspeisen, weil man sich für etwas Besseres hält.
• „Das Weiße Haus sieht wirklich sehr sauber aus.“ „Es steht ja auch in Waschington.“
• „Dieses Obst fühlt sich im Mund komisch an.“ „Das ist ja auch eine Kreppfruit.“
• „Dieses Blatt ist sehr langsam.“ „Das ist ja auch lahminiert.“
• „Dieses Blatt sieht aus wie ein Schaf.“ „Das ist ja auch lamminiert.“

Montag, 3. September 2018

August-Miszellen

• „Dieses kleine Schwein beobachtet mich.“ „Das ist ja auch ein Spannferkel.“
• „Und Sie sind sich wirklich ganz sicher, dass Sie Ihren Sohn Bernhard nennen wollen, Herr Diener?“
• „Folgen Sie diesem Schiff!“ (Woher der Begriff 'Verfolgungsyacht' kommt)
• „Oh, das Metall da übergibt sich.“ „Das ist ja auch ein Brecheisen.“
• „Ich wäre gern mal eine Legende.“ „Jedes Huhn ist eine Legende.“
• Wenn man gemeinsam zum Lachen in den Keller geht, ist das gleich viel lustiger.

Sonntag, 5. August 2018

Juli-Miszellen

• „Eine Grünalge, eine Rotalge und eine Braunalge kommen in eine Bar.“ „Hä? Was soll das werden?“ „Algenhumor.“
• „Pardon, bin ich hier richtig beim Jahrestreffen der Soziophoben Misanthropen?“ „Aber ja, schön, dass du da bist, es sind schon ganz viele Mitglieder da. The more the merrier!“
• Mit niemandem mehr kommunizieren, um die Gefahr von Missverständnissen zu verringern.
• „Pardon, bin ich hier richtig zum Vortrag 'Trotz Schüchternheit erfolgreich vor großem Publikum sprechen'?“ „Ja, aber der Referent traut sich nicht ans Rednerpult.“
• Zum Schlumpf umschulen und sofort blaumachen.
• Sich zum Horst machen und eine Adlerfamilie einziehen lassen.
• „Ich bin schneller als der Schal.“ „Du meinst Schall?“ „Nein.“
• „Dein Hut klingt wie ein Schwarm Bienen.“ „Das ist ja auch ein Summbrero.“

Samstag, 7. Juli 2018

Juni-Miszellen

• Sich für seine Selbstzweifel schämen, weil andere bestimmt die besseren Selbstzweifel haben.
• „Meine Kühe verwenden ein Desodorant.“ „Das glaube ich nicht ohne Viehdeobeweis.“
• „Ich sehe immer das Gute im Menschen“ sagte der Arzt und empfahl allen den Organspendeausweis.
• „Liebe Mitarbeiter, wir haben jetzt einen Briefkasten aufgehängt, in den Sie anonym Ihre Beschwerden und Verbesserungsvorschläge einwerfen können. Sie finden ihn genau gegenüber von der neuen Überwachungskamera.“
• „Veranstaltet ihr in eurer Firma noch den jährlichen Marathon-Wettbewerb?“ „Nein, der hatte sich irgendwann totgelaufen.“

Sonntag, 10. Juni 2018

Mai-Miszellen

• „Hinterher ist man immer klüger.“ „Tatsächlich? Hätte ich das mal vorher gewusst.“
• „Hättest du dir nicht wenigstens eine etwas glaubwürdigere Ausrede überlegen können?“ „Dafür hatte ich keine Zeit, ich musste meine Katze von der Fahrschule abholen.“
• Gourmet-Tipp: Sandkuchen schmeckt viel maritimer, wenn Sie ihn mit ganzen Muscheln backen.
• „Miese Qualität. Ich will mein Geld zurück!“ „Das war kostenlos, Sie haben überhaupt nichts bezahlt.“ „Natürlich nicht. Das wäre ja noch schöner!“
• Ich eröffne einen Streichelzoo und stelle überall „Nur gucken, nicht anfassen!“-Schilder auf.
• Karrieretipp: Wenn man im Büro eine Schlafbrille aufsetzt, fällt es nicht auf, wenn man die Augen wegen eines Nickerchens geschlossen hat.
• Wenn Ihre Katze Sie als Zeichen der Sympathie ableckt, ist es grob unhöflich, diese nette Geste nicht in gleicher Form zu erwidern.

Samstag, 26. Mai 2018

Woran man erkennt …

… dass der sowieso schon schratige Nachbar mittlerweile endgültig den Verstand verloren hat:

Samstag, 5. Mai 2018

Kontoverse vs. Kontroverse

Kontoverse:
Ist das Konto völlig leer,
Hat man es im Leben schwer.
Ist das Konto aber voll,
Findet man das supertoll.

Kontroverse:
„Was für ein geistreiches Gedicht.“
„Oh nein, ich fand es ziemlich schlicht.“

Dienstag, 1. Mai 2018

April-Miszellen

• „Mir sitzt der Schreck im Glied.“ „Du meinst in den Gliedern.“ „Nein.“
• Wenn die Sozialkontakte so ausgedünnt sind, dass nur noch Alexa, Siri und das Navi mit einem reden.
• „So, bitte mal den Oberkörper freimachen.“ „Moment, ich bin die Ärztin, der Patient sind Sie.“ „Ja, aber Sie haben die schöneren Brüste.“
• „Bub, kann es sein, dass dir dein Kindersitz mittlerweile zu klein ist?“ „Mutter, ich bin 47!“ „Ist ja gut! Wir kaufen dir einen größeren.“
• „Stammen deine beiden Haustiere aus einem Wurf?“ „Ich habe einen Hund und ein Meerschweinchen.“ „Ja oder nein?“