Montag, 31. Dezember 2012
Unwillen
Manchmal rufe ich mich selbst an. Ich gehe aber nie dran. Denn dank der angezeigten Rufnummer weiß ich, wer der Anrufer ist, und ich mag keine Selbstgespräche führen.
Sonntag, 30. Dezember 2012
.. -. ... .--. . -.-. - --- .-. / -- --- .-. ... .
Vor vielen Jahren gehörten die Inspector-Morse-Krimis von Colin Dexter zu meinen absoluten Lieblingskrimis.
Diese Vorliebe teile ich mit den Briten, die ihren Morse auch lieben. So sehr lieben, dass die Morse-Krimis mit John Thaw sehr erfolgreich verfilmt wurden; und weil es nicht unendlich viele Original-Vorlagen gibt, gibt es noch viel mehr Episoden, die extra fürs TV geschrieben wurden. Natürlich nicht von Colin Dexter. Irgendwann hab ich dann die große Morse-DVD-Box gekauft und war auch begeistert.
Wieder etwas später habe ich dann die Morse-Bücher aus dem Regal gezogen und erneut gelesen, immer schön in chronologischer Reihenfolge. Dieses Mal mit deutlich weniger Begeisterung; ja, gut zu lesen sind sie ja, macht durchaus Spaß, aber immer wieder stellten sich Fragen nach der Logik. Vielleicht zählen sie immer noch zu meinen bevorzugten Krimis, vielleicht würde ich sie sogar weiterempfehlen, aber nicht mehr mit allzu großem Nachdruck.
Und dann habe ich (meist unmittelbar) nach der Lektüre die jeweils dazugehörende Verfilmung gesehen. Jaja, man soll keine Verfilmungen von Büchern sehen, die man schätzt; jaja, ein Film muss Abkürzungen finden, um ein Buch in 100 Minuten zu zwängen; jaja, ein Film kann gar nicht alles wiedergeben, was im Buch enthalten ist. Aber muss man so in die Handlung eingreifen, dass z. B. die falsche Fährte im Buch zur Lösung im Film wird? NEIN, NEIN, NEIN.
Quasi zwei Enttäuschungen auf einen Streich. Das Leben kann sehr grausam sein.
Diese Vorliebe teile ich mit den Briten, die ihren Morse auch lieben. So sehr lieben, dass die Morse-Krimis mit John Thaw sehr erfolgreich verfilmt wurden; und weil es nicht unendlich viele Original-Vorlagen gibt, gibt es noch viel mehr Episoden, die extra fürs TV geschrieben wurden. Natürlich nicht von Colin Dexter. Irgendwann hab ich dann die große Morse-DVD-Box gekauft und war auch begeistert.
Wieder etwas später habe ich dann die Morse-Bücher aus dem Regal gezogen und erneut gelesen, immer schön in chronologischer Reihenfolge. Dieses Mal mit deutlich weniger Begeisterung; ja, gut zu lesen sind sie ja, macht durchaus Spaß, aber immer wieder stellten sich Fragen nach der Logik. Vielleicht zählen sie immer noch zu meinen bevorzugten Krimis, vielleicht würde ich sie sogar weiterempfehlen, aber nicht mehr mit allzu großem Nachdruck.
Und dann habe ich (meist unmittelbar) nach der Lektüre die jeweils dazugehörende Verfilmung gesehen. Jaja, man soll keine Verfilmungen von Büchern sehen, die man schätzt; jaja, ein Film muss Abkürzungen finden, um ein Buch in 100 Minuten zu zwängen; jaja, ein Film kann gar nicht alles wiedergeben, was im Buch enthalten ist. Aber muss man so in die Handlung eingreifen, dass z. B. die falsche Fährte im Buch zur Lösung im Film wird? NEIN, NEIN, NEIN.
Quasi zwei Enttäuschungen auf einen Streich. Das Leben kann sehr grausam sein.
Samstag, 22. Dezember 2012
Bond. James Bond.
So. Es ist vollbracht. In wochenlanger Arbeit habe ich mich durch
die große James-Bond-Jubiläumsbox gesehen. 22 Scheiben. Dazu Skyfall im Kino. Jetzt ist es Zeit für
ein Fazit:
Bester Film: On Her Majesty's Secret Service
Bester Film: On Her Majesty's Secret Service
Bester Bond: Roger Moore
Beste Bondine: Diana Rigg (On Her Majesty's Secret Service)
Bester Bösewicht: Gert Fröbe (Goldfinger)
Bestes Bond-Auto: Aston Martin DB5 (Goldfinger etc.)
Bestes Nicht-Bond-Auto: Toyota 2000 GT (You Only Live Twice)
Beste Verfolgungsjagd: For Your Eyes Only (Mit der Ente)
Beste Eingangs-Sequenz: Octopussy
Bester Stunt: 360-Grad-Auto-Schraube (The Man with the
Golden Gun)
Bester Showdown: The Man with the Golden Gun
Beste Location: Rio de Janeiro (Moonraker)
Bester Song: Goldfinger (Shirley Bassey)
Zugegeben, das eine oder andere Urteil mag an einem anderen Tag in anderer Laune anders ausfallen (Warum Rio und nicht Istanbul? Warum Roger Moore und nicht Sean Connery? Warum Gert Fröbe und nicht Christoper Lee? Warum Diana Rigg und nicht Carole Bouquet oder Eva Green?); das ändert aber nichts daran, dass meine Entscheidungen maßgeblich für die Bond-Forschung sind. Was gut ist, bestimme immer noch ich.
Zugegeben, das eine oder andere Urteil mag an einem anderen Tag in anderer Laune anders ausfallen (Warum Rio und nicht Istanbul? Warum Roger Moore und nicht Sean Connery? Warum Gert Fröbe und nicht Christoper Lee? Warum Diana Rigg und nicht Carole Bouquet oder Eva Green?); das ändert aber nichts daran, dass meine Entscheidungen maßgeblich für die Bond-Forschung sind. Was gut ist, bestimme immer noch ich.
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Deutschland vs. Großbritannien
Warum auch immer das so ist, aber der Deutsche ist ums Verplatzen nicht in der Lage, eine gescheite Schlange zu bilden. Ist wahrscheinlich unter seiner Würde. Entweder er verteilt sich willenlos im Raum, so dass man beim besten Willen nicht mehr erkennen kann, welche Reihenfolge die richtige ist, oder er drängelt sich unter Einsatz aller verfügbaren Ellenbogen vor. Im Unterschied dazu beweist der Brite jederzeit, dass das Bilden einer korrekten Schlange nun wirklich kein Hexenwerk ist. Das gilt selbstverständlich nicht nur in Postfilialen. Hmpf.
Sonntag, 16. Dezember 2012
Was kürzlich geschah
• Neue Geschäftsidee für effektivere Viehhaltung: Rinderställe mit muhdularem System.
• Habe mir meinen Penis operativ verkleinern lassen und kann jetzt endlich Hosen von der Stange tragen.
• „Egal, zu welchem Friseur ich gehe, er schneidet immer zu viel ab.“ „Die haben sich wohl gegen dich verschoren.“
• Ganz großer Erfolg der Kampagne „Don't think & drive!“. Immer mehr Autofahrer beteiligen sich mit vorbildlichem Engagement.
• „Ach, lecken Sie mich doch im Arsch. Aber setzen Sie sich besser vorher eine Sonnenbrille auf.“
• Die Zeit geht auch an mir nicht spurlos vorüber. Von Jahr zu Jahr sehe ich besser aus.
• Habe mir meinen Penis operativ verkleinern lassen und kann jetzt endlich Hosen von der Stange tragen.
• „Egal, zu welchem Friseur ich gehe, er schneidet immer zu viel ab.“ „Die haben sich wohl gegen dich verschoren.“
• Ganz großer Erfolg der Kampagne „Don't think & drive!“. Immer mehr Autofahrer beteiligen sich mit vorbildlichem Engagement.
• „Ach, lecken Sie mich doch im Arsch. Aber setzen Sie sich besser vorher eine Sonnenbrille auf.“
• Die Zeit geht auch an mir nicht spurlos vorüber. Von Jahr zu Jahr sehe ich besser aus.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Business-Plan (für Klimaforscher)
Man erinnere sich daran, dass die Menschen nichts mehr lieben als die Angst vor abstrakten Gefahren.
Man schließe sich mit anderen Klimaforschern zusammen, um gemeinsam überzeugender Furcht und Schrecken verbreiten zu können.
Man denke daran, dass der Mensch zum Größenwahn neigt, und erkläre, dass das Klima ab sofort menschgemacht sei – mit katastrophalen Folgen.
Man erkläre willkürlich einen bestimmten Zeitraum, der eher kühl ausgefallen war, zum Maß aller Dinge. Etwa drei Jahrzehnte reichen völlig.
Man lasse sich nicht davon beirren, dass drei Jahrzehnte im Vergleich zur Erdgeschichte ein Fliegenschiss sind.
Man erkläre dann jeden folgenden Monat unterschiedslos als zu warm. Zur Not behelfe man sich mit Heizpilzen an den Mess-Stationen.
Man verkünde nach ein oder zwei eher milden und schneearmen Wintern, dass es nie wieder richtige Winter geben werde und alle Wintersportorte im Grunde einpacken können.
Man verlange mehr Forschungsgelder, um das Phänomen erforschen zu können.
Man ignoriere souverän, dass sich das Klima schon immer geändert hat, und das auch kurzfristig.
Man ignoriere souverän, dass unser momentanes Klima immer noch kälter ist als das durchschnittliche Klima der Weltgeschichte.
Man schließe sich mit anderen Gruppen zusammen, die ebenfalls von einer Klimakatastrophe Geld profitieren können, z. B. Politikern, der Presse (only bad news is good news) oder den Herstellern von vermeintlich klimarettenden Technologien wie Solaranlagen.
Man definiere eine konkrete Ursache der Klimakatastrophe, z. B. CO2. Differenziertes Argumentieren, weil das Klima eine überaus komplexe Materie ist, die noch niemand zur Gänze durchschaut hat, was seriöse Forscher auch jederzeit bestätigen werden, führt nur zur überflüssigen Überforderung und Verunsicherung der Zielgruppen.
Man verlange noch mehr Forschungsgelder.
Man rücke Kritiker in die Nähe von Irren und erkläre sie für nicht zurechnungsfähig.
Man behaupte, Kritiker seien von der Industrie gekauft.
Man nehme es mit den Tatsachen nicht so genau; wenn einem Fehler oder Fälschungen nachgewiesen werden, kritisiere man die Kritiker als Kleingeister, die einfach nur die Dramatik der Sache insgesamt nicht verstanden haben.
Man lasse sich nicht davon irritieren, dass es auf einmal wieder „richtige“ Winter mit Schnee im Überfluss gibt und erkläre das forsch zum besten Beweis für die Klimakatastrophe.
Man verlange noch viel mehr Forschungsgelder.
Man lenke überzeugend davon ab, dass die Erde deutlich dringendere Probleme hat, z. B. die Überbevölkerung.
Man verlange noch viel, viel mehr Forschungsgelder.
Samstag, 1. Dezember 2012
Donnerstag, 29. November 2012
Höllen
Eine feststehende, allseits bekannte Tatsache ist, dass es eine spezielle Hölle für Texter gibt. Sie unterscheidet sich von der Standardhölle dadurch, dass es dort völlig zurecht noch etwas grausamer zugeht. Nicht so grausam wie z. B. in der Bankerhölle oder Versicherungsfritzenhölle, aber doch deutlich spürbar. Die Meinungen gehen jedoch auseinander, ob es in der Texterhölle noch Bonusteufeleien gibt für besonders platte Phrasen wie z. B. „entdecken Sie!“, „erleben Sie!“, „pur“ (als nachgestelltes Adjektiv), „Volltreffer!“ (im thematischen Zusammenhang mit Fußball), „lassen Sie die Seele baumeln!“ oder „faszinierend“.
Freitag, 23. November 2012
Erodierende Gewissheiten 11
Da erzähle ich jedem, der es hören will oder auch nicht, dass die beiden James-Bond-Darsteller zwischen Roger Moore und Daniel Craig nichts taugen, und dann gucke ich die beiden Filme mit Timothy Dalton, weil sie nun mal in der großen Jubiläumsbox dabei sind, und nicht nur habe ich das Gefühl, diese beiden Filme noch nie gesehen zu haben, nein, ich komme auch zu dem Urteil, dass der Herr Dalton sogar sehr gut in der Rolle war.
Wie habe ich mir ein Urteil bilden können, wenn ich die Filme offensichtlich nicht kannte? Und wie wird mein Urteil über Herrn Brosnan ausfallen?
Wie habe ich mir ein Urteil bilden können, wenn ich die Filme offensichtlich nicht kannte? Und wie wird mein Urteil über Herrn Brosnan ausfallen?
Sonntag, 18. November 2012
Klugscheißer
„Oft hält man ja die größte Stadt eines Landes automatisch für die Hauptstadt. Das stimmt aber nicht immer!“
„Ach!“
„Zum Beispiel, was viele nicht wissen, ich als gebildeter Mensch aber natürlich schon: Die Hauptstadt von Australien ist keinesfalls Sydney und auch nicht Melbourne, sondern Ottawa.“
Sonntag, 4. November 2012
Erodierende Gewissheiten 10
Da denkt man, dass man in einer Branche arbeitet, die an Wendigkeit und Geschmeidigkeit nicht zu übertreffen ist, und dann liest man, dass die gleichen Klimaforscher, die noch vor wenigen Jahren verkündet hatten, dass es in Zukunft aufgrund der Klimakatastrophe (keinesfalls Klimawandel – unter einer Katastrophe tut der Hysteriker es nicht) nie wieder einen ernstzunehmenden Winter geben wird und die damals vergleichsweise milden Winter der beste Beweis für die Klimakatastrophe seien, jetzt die jüngsten vergleichsweise strengen Winter als besten Beweis für die Klimakatastrophe sehen, und schon weiß man, dass es Branchen gibt, in denen das Personal bei Bedarf noch viel wendiger und geschmeidiger sein kann.
Samstag, 13. Oktober 2012
Vorbote
Zugegeben, der Herbst hat auch seine schönen Seiten. Wäre er nur nicht der Vorbote des Winters, Barbar unter den Jahreszeiten, der mit Frost und Eis und Schnee und Dunkelheit monatelang allen Lebensmut raubt! Ach, würde doch auf den Herbst der Frühling folgen … dann könnte man sogar von einer schönen Jahreszeit reden.
Freitag, 12. Oktober 2012
Identifikationsangebot
Wie zauberhaft, dass es nicht nur Tiere gibt, mit denen ich mich zu 100 Prozent identifizieren kann, sondern auch Bäume.
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Erledigt
Was auch immer hier verboten oder geboten oder sonstwie zu beachten war, es scheint sich mittlerweile erledigt zu haben.
Sonntag, 7. Oktober 2012
Was kürzlich geschah
• „He da! Sie können sich doch nicht vordrängeln!“ „Ich wollte einfach nur zuvorkommend sein.“
• Tattergreiß statt Tattergreis zu schreiben kann ja auch nicht der Weißheit letzter Schluss sein.
• „Schmidt, Sie arbeiten in der letzten Zeit viel zu langsam!“ „Chef, ich bin zu nahe ans Lahminiergerät gekommen.“
• „Was können Sie heute empfehlen?“ „Rotarschfilet.“ „Sie meinen Rotbarschfilet.“ „Nein. Es gibt Pavian.“
• Ich brauche den Job nicht für mein Selbstwertgefühl, ich hab auch so schon Minderwertigkeitskomplexe.
Samstag, 8. September 2012
Verabscheuungswürdig
Offenbar war ich schon lange nicht mehr auf dem Eisernen Steg. Der ist jetzt von vorne bis hinten mit Vorhängeschlössern „verziert“. Nur weil immer mehr liebesbesoffene Paare nicht an sich halten können, wird Frankfurts schönste Brücke erbarmungslos verschandelt. Das Behängen von Brückengeländern mit Schlössern ist nicht romantisch, sondern aufdringlich, kitschig und geschmacklos. Warum müssen diese Leute jeden dümmlichen Trend mitmachen? Und wenn sie schon andere Menschen mit ihrem Privatleben belästigen müssen, warum missbrauchen sie nicht irgendeinen Bauzaun dafür? Überhaupt, was sind das eigentlich für Vollidioten, die glauben, ihre Liebe mit derlei Schnickschnack bestätigen zu müssen? So groß kann der Glaube an eine gemeinsame Zukunft offenbar nicht sein. Ich hoffe jedenfalls aufrichtig, dass möglichst viele dieser Beziehungen ganz schnell scheitern, und zwar ohne Fortpflanzungserfolg.
Mittwoch, 29. August 2012
Dienstag, 28. August 2012
28.8.82
Heute vor genau 30 Jahren.
Rockpalast auf der Loreley.
Das sensationellste Konzert aller Zeiten:
Frankie Miller, Eric Burdon, BAP, David Lindley, Rory Gallagher.
Hinterher noch eine fabelhafte Jam Session.
UND ICH WAR LIVE DABEI!!!
Rockpalast auf der Loreley.
Das sensationellste Konzert aller Zeiten:
Frankie Miller, Eric Burdon, BAP, David Lindley, Rory Gallagher.
Hinterher noch eine fabelhafte Jam Session.
UND ICH WAR LIVE DABEI!!!
Samstag, 18. August 2012
Kopfrechnen
„Hamse schon gehört? Die Schantall von nebenan, gerade mal
20 isse, und jetzt hatse einen Kerl, der is 40!“
„Ach! Nich zu glauben! Dann isser ja doppelt so alt wie sie!
Wenn die zusammenbleiben und die Schantall dann mal 40 is, dann is der Kerl ja
80!“
Sonntag, 12. August 2012
Was kürzlich geschah
• Wenn mich Kellner in prätentiösen italienischen Restaurants mit riesigen Mühlen bedrohen, wehre ich mich immer stilgerecht mit Pfefferspray.
• Man liest jetzt so oft von Unisextarifen. Schlimm, dass sich offenbar so viele junge Leute für ihr Studium prostituieren müssen.
• Kann mich nicht zwischen zwei traumhaften Frauen entscheiden. Zum Glück interessieren sich beide nicht für mich.
• Als Freund derbkomischer Theaterstücke, die im Nuttenmillieu spielen, gehe ich am liebsten in Hurlesken.
• Über den vielen Schwachsinn dieser Welt klagen und dann mit Entsetzen erkennen, dass man nicht Teil der Lösung, sondern des Problems ist …
• „Klar könnte man sagen, dass du geistig noch sehr jung bist. Präziser ist aber, dass du hoffnungslos zurückgeblieben bist.“
• „Die neuen Regeln sind sofort gültig.“ „Ist mir gleichgültig.“
• Kleinstadtleben kann sehr kaffkaesk sein.
• Die Rechtschreibung heutzutage ist überall eine Katastrophe. Hoffentlich sinke ich nicht auch irgendwann auf dieses Nivo.
• „So, die Familienplanung ist abgeschlossen.“ „Du hast dich sterilisieren lassen?“ „Nein, der Briefträger hat einen neuen Bezirk.“
• „Pardon, Ihr linkes Bremslicht ist defekt.“ „Aha, danke für den Hinweis. Vorne oder hinten?“
• Der Kampf gegen Obstfliegen ist fruchtlos.
• „Nein, ich habe nicht gesagt, dass du einen rosigen Teint hast. Ich habe gesagt, dass du einen Rosinenteint hast.“
• Pro-Tipp: Eine peinliche Situation lässt man am schnellsten in Vergessenheit geraten, indem man sich sofort wieder heftig blamiert.
• „Lieber Kollege, der Tod Ihrer Frau macht uns sehr betroffen. Wir haben zusammengelegt und Ihnen zur Aufmunterung einen Lachsack gekauft.“
• Man liest jetzt so oft von Unisextarifen. Schlimm, dass sich offenbar so viele junge Leute für ihr Studium prostituieren müssen.
• Kann mich nicht zwischen zwei traumhaften Frauen entscheiden. Zum Glück interessieren sich beide nicht für mich.
• Als Freund derbkomischer Theaterstücke, die im Nuttenmillieu spielen, gehe ich am liebsten in Hurlesken.
• Über den vielen Schwachsinn dieser Welt klagen und dann mit Entsetzen erkennen, dass man nicht Teil der Lösung, sondern des Problems ist …
• „Klar könnte man sagen, dass du geistig noch sehr jung bist. Präziser ist aber, dass du hoffnungslos zurückgeblieben bist.“
• „Die neuen Regeln sind sofort gültig.“ „Ist mir gleichgültig.“
• Kleinstadtleben kann sehr kaffkaesk sein.
• Die Rechtschreibung heutzutage ist überall eine Katastrophe. Hoffentlich sinke ich nicht auch irgendwann auf dieses Nivo.
• „So, die Familienplanung ist abgeschlossen.“ „Du hast dich sterilisieren lassen?“ „Nein, der Briefträger hat einen neuen Bezirk.“
• „Pardon, Ihr linkes Bremslicht ist defekt.“ „Aha, danke für den Hinweis. Vorne oder hinten?“
• Der Kampf gegen Obstfliegen ist fruchtlos.
• „Nein, ich habe nicht gesagt, dass du einen rosigen Teint hast. Ich habe gesagt, dass du einen Rosinenteint hast.“
• Pro-Tipp: Eine peinliche Situation lässt man am schnellsten in Vergessenheit geraten, indem man sich sofort wieder heftig blamiert.
• „Lieber Kollege, der Tod Ihrer Frau macht uns sehr betroffen. Wir haben zusammengelegt und Ihnen zur Aufmunterung einen Lachsack gekauft.“
Samstag, 21. Juli 2012
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
mit großem Unverständnis verfolge ich die Debatte über
das Kölner Beschneidungsurteil, in der anmaßende Fromme in unheiliger Allianz
mit der Politik die Oberhand zu gewinnen droht. Gestatten Sie mir, zu
erläutern, warum.
Religionsfreiheit soll höher bewertet als das Recht auf
körperliche Unversehrtheit – mit welcher Begründung? Zweifellos ist die
Zirkumzision nicht mit der ebenfalls gern religiös begründeten Verstümmelung
der weiblichen Genitalien zu vergleichen. Ungefährlich ist der Eingriff dennoch
nicht. Darüber hinaus: Wo sind die Grenzen? Soll die weibliche
Genitalverstümmelung legalisiert werden? Was, wenn eine Kirche in
überraschend aufgefundenen uralten Unterlagen entdeckt, dass es zum korrekten
Ausüben der Religion absolut unverzichtbar ist, direkt nach der Geburt die
unreine linke Hand zu amputieren?
Religionsfreiheit bedeutet nicht, dass sich die Kirchen alle
Freiheiten herausnehmen dürfen. Sie bedeutet, dass jeder glauben darf, was er
will; dass er die Religion ausüben kann, die er für die richtige hält.
Religionsfreiheit bedeutet aber auch, frei von Religion leben zu dürfen. Niemandem
soll eine Religion aufgezwungen werden. Mit der religiös bedingten Beschneidung
passiert exakt das. Wer im Alter der Volljährigkeit beschließt, er müsse sich
aus Liebe und Hingabe zu seinem Herrgott in welcher Form auch immer verstümmeln,
kann das dann jederzeit noch nachholen.
Auf die hysterische Reaktion des Moskauer Rabbiners Pinchas
Goldschmidt, der reflexartig einen Holocaust-Vergleich bemühte, will ich an
dieser Stelle gar nicht eingehen. Wer so argumentiert, ist nicht
satisfaktionsfähig und setzt sich automatisch selbst ins Unrecht. Das gilt auch
für das lächerliche Argument „das haben wir schon 4000 Jahre so gemacht und das
werden wir auch mindestens weitere 4000 Jahre machen“. Mir ist klar, dass bei
dieser Debatte die deutsche Geschichte von 1933 bis 1945 keine unbedeutende
Rolle spielt. Aber ein Unrecht kann kein anderes Unrecht legitimieren.
Religion spielt im öffentlichen Leben dieses Landes, das ganz
offensichtlich nur theoretisch säkular ist, eine viel zu große Rolle. An den
Einzug der Kirchensteuer durch den Staat sowie an Kruzifixe und
Religionsunterricht in staatlichen Schulen hat man uns leider schon gewöhnt.
Wir sollten den Einfluss der Kirchen nicht noch größer werden lassen. Weisen
wir die Frommen in die Schranken, solange es noch möglich ist. Gottesstaaten
gibt es auf dieser Welt mehr als genug, nicht nur im islamischen Raum.
Oder sollte es eine Rolle spielen, dass eine Einhaltung des
Verbots nicht effektiv zu kontrollieren wäre? Dass Eltern in Zukunft
zweifelhafte Hobbyschnippler mit rostigen Obstmessern engagieren würden? Das
wäre dann eine Bankrotterklärung des Rechtsstaats.
Sorgen mache ich mir aber auch wegen der Vehemenz, mit der
Politiker der meisten Parteien auf die Richter bzw. das Urteil eingeteufelt
haben. Meines Wissens sind unsere Politiker Gerichten gegenüber nicht
weisungsbefugt. Aus sehr gutem Grund haben wir die Teilung zwischen
Legislative, Judikative und Exekutive. Wo soll seitens der Politik als nächstes
Druck gemacht, Einfluss ausgeübt werden?
Nicht hilfreich war übrigens auch Ihr Kommentar, ein Verbot
der Zirkumzision würde Deutschland zur Komikernation machen. Das ist eine
Argumentation, die Ihrer nicht würdig ist.
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, in diesem Sinne appelliere ich an Sie, Ihr Vorhaben zu überdenken. Schaffen Sie im Gegenteil mit Ihrer
Regierung die Voraussetzungen dafür, dass eine Zirkumzision ohne medizinischen
Grund in Zukunft bundesweit als das verurteilt wird, was es ist: eine Körperverletzung.
Mit freundlichen Grüßen
Herr Hallmackenreuter
Montag, 16. Juli 2012
Sensibelchen
Warum sind die Menschen eigentlich immer so furchtbar empfindlich? Man muss doch ehrlich sagen können, dass man jemanden für ein unfähiges, nichtsnutziges, armseliges und hässliches Arschloch hält, ohne dass die betreffende Person gleich tödlich beleidigt ist!
Samstag, 30. Juni 2012
Was kürzlich geschah
• „Und, was machen Sie so beruflich?“ „Lärm.“ (Wenn ein professioneller Laubbläserbenutzer in Party-Smalltalk verstrickt wird.)
• Das Leben ist viel zu kurz, um auch nur eine einzige Gelegenheit zu versäumen, etwas falsch zu machen.
• Mein Ratgeber „Weniger Erfolg im Leben haben leichtgemacht“ war ein Flop. Dafür kann ich jetzt viel glaubwürdiger über das Thema schreiben.
• Wie schnell die Zeit vergeht, wenn man seine Milliarden zählt!
• Was war ich gestern besoffen! Hätten mir nicht nette Polizisten beim Aufschließen des Autos geholfen, wäre ich nie nach Hause gekommen.
• Ich war ja auch mal Hoffnungsträger, habe mir dabei aber leider einen Bruch gehoben.
• Politiker, die die Schuldenkrise mit noch mehr Schulden bekämpfen wollen … Bernie Madoff sitzt für so ein Verbrechen gerade 150 Jahre ab.
• „Guten Tag, es geht um die Stelle als Verpackungsingenieur.“ „Haben Sie eine sadistische Ader?“ „Nein.“ „Dann vergessen Sie's!“
• In den Literaturmarkt kommt Bewegung! Für intellektuell besonders anspruchsvolle Bücher gibt es jetzt eine Hohlfühlgarantie.
• Als Mitglied des Königshauses will ich grundsätzlich nicht mit meinem bürgerl. Namen angeredet werden. Sagen Sie Prinz Ipienreiter zu mir.
• Japaner sind höfliche Menschen. Wenn einer pausenlos Käse labert, reden sie ihn einfach mit Parme-san an.
• Ich hätte niemals aus Zeitgründen Tanz- und Reitschule verbinden dürfen. Ständig führt das Pferd.
• Habe jetzt endlich mal meine sämtlichen Goethe-Erstausgaben ins Altpapier getan. Völlig veraltete Rechtschreibung!
• Da ich vielleicht mal einen Bordellführer herausgeben werde, mache ich mir bei meinen Puffbesuchen immer sorgfältig Nuttizen.
• Das Leben ist viel zu kurz, um auch nur eine einzige Gelegenheit zu versäumen, etwas falsch zu machen.
• Mein Ratgeber „Weniger Erfolg im Leben haben leichtgemacht“ war ein Flop. Dafür kann ich jetzt viel glaubwürdiger über das Thema schreiben.
• Wie schnell die Zeit vergeht, wenn man seine Milliarden zählt!
• Was war ich gestern besoffen! Hätten mir nicht nette Polizisten beim Aufschließen des Autos geholfen, wäre ich nie nach Hause gekommen.
• Ich war ja auch mal Hoffnungsträger, habe mir dabei aber leider einen Bruch gehoben.
• Politiker, die die Schuldenkrise mit noch mehr Schulden bekämpfen wollen … Bernie Madoff sitzt für so ein Verbrechen gerade 150 Jahre ab.
• „Guten Tag, es geht um die Stelle als Verpackungsingenieur.“ „Haben Sie eine sadistische Ader?“ „Nein.“ „Dann vergessen Sie's!“
• In den Literaturmarkt kommt Bewegung! Für intellektuell besonders anspruchsvolle Bücher gibt es jetzt eine Hohlfühlgarantie.
• Als Mitglied des Königshauses will ich grundsätzlich nicht mit meinem bürgerl. Namen angeredet werden. Sagen Sie Prinz Ipienreiter zu mir.
• Japaner sind höfliche Menschen. Wenn einer pausenlos Käse labert, reden sie ihn einfach mit Parme-san an.
• Ich hätte niemals aus Zeitgründen Tanz- und Reitschule verbinden dürfen. Ständig führt das Pferd.
• Habe jetzt endlich mal meine sämtlichen Goethe-Erstausgaben ins Altpapier getan. Völlig veraltete Rechtschreibung!
• Da ich vielleicht mal einen Bordellführer herausgeben werde, mache ich mir bei meinen Puffbesuchen immer sorgfältig Nuttizen.
Montag, 4. Juni 2012
Unverzeihlich
Dass Sie, sehr verehrte Frau Christov-Bakargiev, als
künstlerische Leiterin der Documenta 13 vom Wahlrecht für Hunde und Erdbeeren
schwadronieren, dass lasse ich Ihnen gern als harmlose Schrulle durchgehen,
Künstler sind halt so, nicht wahr, vielleicht war es ja auch nur der nicht ganz
so geglückte Versuch, witzig sein zu wollen, vielleicht hat Ihnen das auch die
PR-Abteilung souffliert, um zur Steigerung der Besucherzahlen ein künstliches
Skandälchen zu erzeugen, was auch immer. Dass Sie aber sämtliche documentafremde
Kunst im öffentlichen Raum Kassels wie den Mann im Kirchturm mit
erbarmungsloser Vehemenz verfolgen, sie am liebsten sogar verbieten lassen
würden, dass viele amtierende Diktatoren am liebsten zum Telefonhörer griffen,
um sich bei Ihnen in Sachen Totalitarismus weiterbilden zu können, dass Sie
also, Frau Christov-Bakargiev, verantwortlich dafür sind, dass ich auf einmal
die Meinung der katholischen Kirche teile, das kann und werde ich Ihnen nie
verzeihen.
Samstag, 26. Mai 2012
Freitag, 20. April 2012
Was kürzlich geschah
• Ich bin ein sehr bewusster Konsument. Pfeile kaufe ich ausschließlich aus dartgerechter Haltung.
• „Was machen Sie so beruflich?“ „Ich befasse mich mit Vögeln.“ „Ach, Ornithologe?“ „Ähh, nein, eher Pornithologe.“
• Meine beiden Füße sind absolut gleichwertig. Die begegnen sich immer auf Hühneraugenhöhe.
• „He, was ist los mit dir, du brüllst doch sonst immer so rum?“ „Lass ihn, er hat eine Schreiblockade.“
• Es ist übrigens sinnlos, mir Coupons per E-Mail zu schicken. Ich bin doch nicht so blöd und schneide Teile von meinem Bildschirm aus!!!
• Wenn sich weibliche irische Geister aus dem Fenster oder von der Brücke stürzen, spricht man von Banshee-Jumping.
• Ständig ist mir langweilig. Vielleicht hätte ich als Kind doch nicht zu den Fadfindern gehen sollen.
• „Liebe Bravo, wenn ich mit meiner Freundin Sex habe, sagt sie, es sei 'mal wieder der Wurm, nein, das Würmchen drin'. Was meint sie damit?“
• Ist nicht die Spitzmaus eher ein Nageltier?
• Wenn mir mal langweilig ist, gebe ich bei der Google-Bildersuche „Sex“ ein, dann klicke ich auf „Anstößige Bilder melden“.
• Die Lautstärke von Hunden misst man in Dezibell.
• „Was machen Sie so beruflich?“ „Ich befasse mich mit Vögeln.“ „Ach, Ornithologe?“ „Ähh, nein, eher Pornithologe.“
• Meine beiden Füße sind absolut gleichwertig. Die begegnen sich immer auf Hühneraugenhöhe.
• „He, was ist los mit dir, du brüllst doch sonst immer so rum?“ „Lass ihn, er hat eine Schreiblockade.“
• Es ist übrigens sinnlos, mir Coupons per E-Mail zu schicken. Ich bin doch nicht so blöd und schneide Teile von meinem Bildschirm aus!!!
• Wenn sich weibliche irische Geister aus dem Fenster oder von der Brücke stürzen, spricht man von Banshee-Jumping.
• Ständig ist mir langweilig. Vielleicht hätte ich als Kind doch nicht zu den Fadfindern gehen sollen.
• „Liebe Bravo, wenn ich mit meiner Freundin Sex habe, sagt sie, es sei 'mal wieder der Wurm, nein, das Würmchen drin'. Was meint sie damit?“
• Ist nicht die Spitzmaus eher ein Nageltier?
• Wenn mir mal langweilig ist, gebe ich bei der Google-Bildersuche „Sex“ ein, dann klicke ich auf „Anstößige Bilder melden“.
• Die Lautstärke von Hunden misst man in Dezibell.
Sonntag, 11. März 2012
Pech gehabt
Mein immer sehnsüchtiger werdender Wunsch, mich in eine komfortabel ausgebaute Einsiedelei fernab jeglicher Menschheit zurückzuziehen und dann von der Terrasse aus schlechtgelaunt mit dem Gewehr auf Passanten zu schießen, ist vielleicht nicht ganz so einfach zu erfüllen – es gibt bei Einsiedeleien fernab jeglicher Menschheit einfach zu wenige Passanten.
Mittwoch, 11. Januar 2012
Was kürzlich geschah
• Pro-Tip: Den aufdringlichen Nachgeschmack von Zahnpflege-Kaugummis bekämpfe ich, indem ich direkt danach ein Bonbon lutsche.
• Nein, ich bin nicht von allen guten Geistern verlassen. Wir haben uns in gegenseitigem Einvernehmen getrennt.
• Beim Wort „Zeitvertreib“ schwingt ja, wenn man es genau nimmt, immer eine gewisse Todessehnsucht mit.
• Lieber VIP als RIP.
• Wo gehoppelt wird, fallen Schwäne, oder: die Angst großer weißer Wasservögel vor Hasen.
• Würden noch mehr Opas vom Krieg erzählen, hätten die unsäglichen, todesverherrlichenden Ego-Shooter vielleicht nicht ganz so viel Erfolg.
• Ganz und gar unerträglich finde ich ja auch die Menschen, die sich beharrlich weigern, zum Lachen in den Keller zu gehen.
• Immer wieder in großes Erstaunen versetzen mich die vielen Möglichkeiten der modernen Nanu-Technologie.
• Nein, ich bin nicht von allen guten Geistern verlassen. Wir haben uns in gegenseitigem Einvernehmen getrennt.
• Beim Wort „Zeitvertreib“ schwingt ja, wenn man es genau nimmt, immer eine gewisse Todessehnsucht mit.
• Lieber VIP als RIP.
• Wo gehoppelt wird, fallen Schwäne, oder: die Angst großer weißer Wasservögel vor Hasen.
• Würden noch mehr Opas vom Krieg erzählen, hätten die unsäglichen, todesverherrlichenden Ego-Shooter vielleicht nicht ganz so viel Erfolg.
• Ganz und gar unerträglich finde ich ja auch die Menschen, die sich beharrlich weigern, zum Lachen in den Keller zu gehen.
• Immer wieder in großes Erstaunen versetzen mich die vielen Möglichkeiten der modernen Nanu-Technologie.
Sonntag, 18. Dezember 2011
Zu spät
Heute im Radio gehört, dass der Weihnachtsmarkt in Darmstadt klimaneutral sei.
Ist ja grandios! Weihnachtsmarkt! In klimaneutral! Der Hammer! Was es heute alles so gibt!
Hätte ich das gewusst, wäre ich natürlich nach Darmstadt gefahren und nicht zum Frankfurter Weihnachtsmarkt und hätte so ein wenig beim Retten der Welt geholfen. Schade. Jetzt ist es zu spät. Nun ist die Menschheit zum Untergang verdammt. Hätte man mir aber auch mal früher sagen können.
Ist ja grandios! Weihnachtsmarkt! In klimaneutral! Der Hammer! Was es heute alles so gibt!
Hätte ich das gewusst, wäre ich natürlich nach Darmstadt gefahren und nicht zum Frankfurter Weihnachtsmarkt und hätte so ein wenig beim Retten der Welt geholfen. Schade. Jetzt ist es zu spät. Nun ist die Menschheit zum Untergang verdammt. Hätte man mir aber auch mal früher sagen können.
Montag, 12. Dezember 2011
Frust
Fast jeden Abend der gleiche Mist.
Fast jeden Abend stehe ich der Autobahn in einem aufdringlichen Stau.
Im Zweifelsfall verursacht von einem Vollidioten, der sich beim Autofahren nicht auf Autofahren konzentrieren mochte.
Da sei der Wunsch verziehen, den Übeltäter, so man seiner habhaft werden könnte, an Ort und Stelle mit glühenden Zangen zu zwicken, aufzuknüpfen und als Warnung an andere bis zur völligen Verwesung hängenzulassen.
So, das musste raus. Schon geht's mir wieder besser.
Fast jeden Abend stehe ich der Autobahn in einem aufdringlichen Stau.
Im Zweifelsfall verursacht von einem Vollidioten, der sich beim Autofahren nicht auf Autofahren konzentrieren mochte.
Da sei der Wunsch verziehen, den Übeltäter, so man seiner habhaft werden könnte, an Ort und Stelle mit glühenden Zangen zu zwicken, aufzuknüpfen und als Warnung an andere bis zur völligen Verwesung hängenzulassen.
So, das musste raus. Schon geht's mir wieder besser.
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Jetzt nur kein Neid
Klar bringt das Welttreffen der selbsternannten Klimaretter in Durban rein gar nichts.
Klar setzt das Ganze noch viele Tonnen CO2 zusätzlich frei.
Klar macht das Klima sowieso, was es will.
Aber so ein paar Tage südafrikanische Sonne im tristen Herbst, im Zweifelsfall auf Steuerzahlers Kosten, das sei den Delegierten gegönnt, das geht schon in Ordnung, wer würde da in dieser Jahreszeit nicht von träumen? Und bei einer anstrengend Safa…, äh, Exkursion kann man sich dann gleich vor Ort höchstpersönlich davon überzeugen, welche schrecklichen Schäden der Klimawandel selbst im Süden schon angerichtet hat, aber für die Rettung der Menschheit ist natürlich keine Mühe zuviel.
Welch pittoreskes Ziel wird denn im nächsten Jahr angesteuert?
Klar setzt das Ganze noch viele Tonnen CO2 zusätzlich frei.
Klar macht das Klima sowieso, was es will.
Aber so ein paar Tage südafrikanische Sonne im tristen Herbst, im Zweifelsfall auf Steuerzahlers Kosten, das sei den Delegierten gegönnt, das geht schon in Ordnung, wer würde da in dieser Jahreszeit nicht von träumen? Und bei einer anstrengend Safa…, äh, Exkursion kann man sich dann gleich vor Ort höchstpersönlich davon überzeugen, welche schrecklichen Schäden der Klimawandel selbst im Süden schon angerichtet hat, aber für die Rettung der Menschheit ist natürlich keine Mühe zuviel.
Welch pittoreskes Ziel wird denn im nächsten Jahr angesteuert?
Samstag, 19. November 2011
Was kürzlich geschah
• Wenn mir langweilig ist, rufe ich Leute an, von denen ich weiß, dass es ihnen schlecht geht, und frage sie, ob es ihnen gut geht.
• Machen Sie mit bei der Wahl zum Mr. Glattarsch 2012! Der Teilnehmer mit dem bestrasierten Hintern bekommt einen exklusiven Pokahl.
• „USA? Wieso USA? Das ist doch jetzt völlig aus dem Zmmenhang gerissen.“
• „Ich lerne beim Autofahren jetzt Italienisch, ist so eine Lehr-CD.“ „Klingt nach einem Crash-Kurs.“
• Intensifftäter machen alles ständig gründlich dreckig.
• „Ich lass mich nicht hängen, ganz im Gegenteil!“ sprach, sich selbst aufmunternd, der deprimierte Henker.
• Machen Sie mit bei der Wahl zum Mr. Glattarsch 2012! Der Teilnehmer mit dem bestrasierten Hintern bekommt einen exklusiven Pokahl.
• „USA? Wieso USA? Das ist doch jetzt völlig aus dem Zmmenhang gerissen.“
• „Ich lerne beim Autofahren jetzt Italienisch, ist so eine Lehr-CD.“ „Klingt nach einem Crash-Kurs.“
• Intensifftäter machen alles ständig gründlich dreckig.
• „Ich lass mich nicht hängen, ganz im Gegenteil!“ sprach, sich selbst aufmunternd, der deprimierte Henker.
Samstag, 29. Oktober 2011
Was kürzlich geschah
• Ich würde nicht gerade sagen, dass ich extrem bewegungsfaul bin. Meine Kontaktanzeigen veröffentliche ich trotzdem lieber bei den Immobilien.
• Habe jetzt meine Wohnung mit Lamminat ausgelegt. Herrlich kuschelig und fußwarm.
• Arzt, der seinen Alkoholismus überwunden hat: Trocken-Doc.
• „Herr Doktor, ich hab so schreckliche Kopfschmerzen.“ „Bei Ihrem Arschgesicht verschreib ich Ihnen am besten ein gutes Hämorrhoiden-Mittel.“
• Kunden, die Audi Q7, VW Touareg, BMW X5 oder Porsche Cayenne kauften, kauften auch Leopard 2.
• Es wird Sie interessieren, dass ich garantiert völlig gähntechnikfrei bin. Ich gähne einfach so drauf los.
• Verstehe nicht, warum alle von Rum und Reichtum träumen. Wenn ich reich bin, kann ich mir meinen Rum auch selbst kaufen.
• „Ich habe das Gefühl, ich werde ständig fotografiert.“ „Ach, sei nicht so polanoid!“
• Das Motto der diesjährigen Aktion gegen Magersucht bei Frauen lautet „Futter bei die Ische“.
• Hab heute die Dysthymie für mich entdeckt und bin überglücklich, dass es einen interessanten Fachbegriff für meine Depri-Verstimmungen gibt.
• Dunkle Autos erkennt man daran, dass ihre Fahrer in der Abenddämmerung das Licht als letzte anmachen.
• Habe jetzt meine Wohnung mit Lamminat ausgelegt. Herrlich kuschelig und fußwarm.
• Arzt, der seinen Alkoholismus überwunden hat: Trocken-Doc.
• „Herr Doktor, ich hab so schreckliche Kopfschmerzen.“ „Bei Ihrem Arschgesicht verschreib ich Ihnen am besten ein gutes Hämorrhoiden-Mittel.“
• Kunden, die Audi Q7, VW Touareg, BMW X5 oder Porsche Cayenne kauften, kauften auch Leopard 2.
• Es wird Sie interessieren, dass ich garantiert völlig gähntechnikfrei bin. Ich gähne einfach so drauf los.
• Verstehe nicht, warum alle von Rum und Reichtum träumen. Wenn ich reich bin, kann ich mir meinen Rum auch selbst kaufen.
• „Ich habe das Gefühl, ich werde ständig fotografiert.“ „Ach, sei nicht so polanoid!“
• Das Motto der diesjährigen Aktion gegen Magersucht bei Frauen lautet „Futter bei die Ische“.
• Hab heute die Dysthymie für mich entdeckt und bin überglücklich, dass es einen interessanten Fachbegriff für meine Depri-Verstimmungen gibt.
• Dunkle Autos erkennt man daran, dass ihre Fahrer in der Abenddämmerung das Licht als letzte anmachen.
Montag, 17. Oktober 2011
Was kürzlich geschah
• Ich kann sehr gut mit Kritik umgehen, vorausgesetzt natürlich, sie ist nicht berechtigt.
• Nie hätte ich gedacht, dass mich Ruhm, Geld, Macht und aufdringliche Frauen so schnell langweilen könnten.
• Wenn mir mal so richtig übel ist, tröste ich mich, indem ich Unmengen von Schokolade in mich reinstopfe.
• Es verdirbt mir den Appetit, dass ich als Vegetarier ständig um Extrawürste bitten muss.
• Mülltrennung? Klar ist mir Mülltrennung ein Begriff. Ich trenne mich immer von meinem Müll. Alles ab in die Tonne.
• Nie hätte ich gedacht, dass mich Ruhm, Geld, Macht und aufdringliche Frauen so schnell langweilen könnten.
• Wenn mir mal so richtig übel ist, tröste ich mich, indem ich Unmengen von Schokolade in mich reinstopfe.
• Es verdirbt mir den Appetit, dass ich als Vegetarier ständig um Extrawürste bitten muss.
• Mülltrennung? Klar ist mir Mülltrennung ein Begriff. Ich trenne mich immer von meinem Müll. Alles ab in die Tonne.
Montag, 3. Oktober 2011
Was kürzlich geschah
• Das Blöde an DVDs ist ja, dass es da keine Werbepausen gibt. Null Chance, frisches Bier aus dem Kühlschrank zu holen.
• Im Wald fast von einer herabstürzenden Buchecker erschlagen worden. Werde den Förster wegen mangelhafter Schutzmaßnahmen verklagen.
• „Man gilt ja so schnell als Besserwisser!“ „Du nicht.“
• Meine Tiere dressiere ich immer ganz bewusst entgegen althergebrachter Klischees. Mein Hamster pfeift, mein Schwein bohnert.
• „Wie würden Sie sich als Mensch beschreiben?“ „Faul, frech, untalentiert. Ein Schleimer.“ „Ein Schleimer? Gratuliere, Sie haben den Job!“
• Ich hasse Überraschungen, vor allem, wenn sie unerwartet kommen.
• „Sie haben Übergebäck! Das kostet extra!“ „Ach, gehen Sie mir nicht auf den Keks!“
• „Übrigens vermeiden wir in unserem Elite-Kindergarten das Wort ‚Heulsuse‘. Wir ziehen den Begriff ‚Weinkönigin‘ vor.“
• „Hallo, mein Name ist Irrsinn. Ich bin gekommen, um zu bleiben!“ „Hallo, mein Name ist Wahnsinn, und ich freue mich über die Verstärkung!“
• Was keiner weiß – ich weiß es auch nicht. (Unter uns: Ich weiß es schon, aber man gilt ja so schnell als Besserwisser und Klugscheißer.)
• Unter der Oberfläche schwelgen die Konflikte.
• Kichern ist nicht gleich Kichern. Es gibt da klare Hihirarchien.
• Im Wald fast von einer herabstürzenden Buchecker erschlagen worden. Werde den Förster wegen mangelhafter Schutzmaßnahmen verklagen.
• „Man gilt ja so schnell als Besserwisser!“ „Du nicht.“
• Meine Tiere dressiere ich immer ganz bewusst entgegen althergebrachter Klischees. Mein Hamster pfeift, mein Schwein bohnert.
• „Wie würden Sie sich als Mensch beschreiben?“ „Faul, frech, untalentiert. Ein Schleimer.“ „Ein Schleimer? Gratuliere, Sie haben den Job!“
• Ich hasse Überraschungen, vor allem, wenn sie unerwartet kommen.
• „Sie haben Übergebäck! Das kostet extra!“ „Ach, gehen Sie mir nicht auf den Keks!“
• „Übrigens vermeiden wir in unserem Elite-Kindergarten das Wort ‚Heulsuse‘. Wir ziehen den Begriff ‚Weinkönigin‘ vor.“
• „Hallo, mein Name ist Irrsinn. Ich bin gekommen, um zu bleiben!“ „Hallo, mein Name ist Wahnsinn, und ich freue mich über die Verstärkung!“
• Was keiner weiß – ich weiß es auch nicht. (Unter uns: Ich weiß es schon, aber man gilt ja so schnell als Besserwisser und Klugscheißer.)
• Unter der Oberfläche schwelgen die Konflikte.
• Kichern ist nicht gleich Kichern. Es gibt da klare Hihirarchien.
Samstag, 1. Oktober 2011
Erschreckend
Da lese ich heute in meiner bevorzugten Tageszeitung einen Artikel über Michael Kurth aka Curse (war mir vorher unbekannt), und als ganz finsteres Kapitel in seiner Vita bezeichnet er, dass er als Zivi in der Notaufnahme eines Krankenhauses in Minden ständig zu spät zum Dienst kam, in den fensterlosen Keller der Klinik strafversetzt wurde und dort OP-Geräte desinfizieren musste, die auf einem Fließband an ihm vorbeiglitten.
Vielleicht liegt es ja nur an meiner hypochondrischen Natur, aber ich finde es ganz außergewöhnlich beunruhigend, dass OP-Geräte in Kliniken von lustlosen und desinteressierten Zivis desinfiziert werden, die mit dieser Tätigkeit auch noch bestraft werden, was ihre Begeisterung für sorgfältige Arbeit sicherlich zusätzlich mindert.
Schon deshalb ist es nur zu begrüßen, dass der Zivildienst mittlerweile abgeschafft wurde.
Vielleicht liegt es ja nur an meiner hypochondrischen Natur, aber ich finde es ganz außergewöhnlich beunruhigend, dass OP-Geräte in Kliniken von lustlosen und desinteressierten Zivis desinfiziert werden, die mit dieser Tätigkeit auch noch bestraft werden, was ihre Begeisterung für sorgfältige Arbeit sicherlich zusätzlich mindert.
Schon deshalb ist es nur zu begrüßen, dass der Zivildienst mittlerweile abgeschafft wurde.
Freitag, 30. September 2011
Warum einfach …?
Natürlich hätte man den Bürgersteig gleich so großzügig planen können, dass selbst gutgefütterte Bürger trotz ausgreifend parkender Autos genug Platz zum Flanieren haben …
… und natürlich hätte man gleich auf die Idee kommen können, dass solche großzügigen Pflasterungen weniger zum Beispiel von spielenden Kindern angenommen werden als von Überallparkern …
… aber das hätte ja rechtzeitiges Denken erfordert, und das hamwer nicht, und das kringwer auch nich mehr rein.
… und natürlich hätte man gleich auf die Idee kommen können, dass solche großzügigen Pflasterungen weniger zum Beispiel von spielenden Kindern angenommen werden als von Überallparkern …
… aber das hätte ja rechtzeitiges Denken erfordert, und das hamwer nicht, und das kringwer auch nich mehr rein.
Dienstag, 27. September 2011
Echo
NEU! „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“ jetzt auch virtuell erleben! Einfach Bild anklicken, Bildschirm anbrüllen und über Echo freuen!
Montag, 26. September 2011
Auf der Suche nach neuen Gewissheiten
Da ist sehr ausführlich der Papst im Land, der Euro geht den Bach runter, wir sind quasi mal wieder Formel-1-Weltmeister, die Sonne scheint, und ich habe nichts besseres zu tun, als unter aktiver Konsultation der deutschen Qualitätspresse darüber nachzudenken, ob diese Piratenpartei nun ein Gewinn oder eine Gefahr für unsere Demokratie ist.
Auf der einen Seite die Freude, neben zunehmend weniger satisfaktionsfähig werdenden Parteien eine Alternative zu haben, die für neue Impulse und vielleicht sogar für eine Entstaubung/Entmoosung/Entrostung des gesamten Systems sorgen könnte. Eine neue Kraft, die Wahlverdrossene zurück zu den Urnen lockt; jene Leute also, die selbst die Grünen aus Prinzip nicht wählen, weil das mittlerweile der spießige Nachbar tut.
Auf der anderen Seite das Misstrauen wegen eines sehr schlanken Wahlprogramms, das im Wesentlichen auf völliger Freiheit im Netz und Legalisierung von Diebstahl geistigen Eigentums besteht; dazu, eher aufgepfropft wirkend, hoffnungsloser Unfug wie bedingungsloses Grundeinkommen. Unvergessen auch, dass diese Partei einem ehemaligen SPD-Abgeordneten, der wegen des Besitzes von Kinderpornographie rechtskräftig verurteilt ist, vorübergehend Asyl gewährte. (Jaja, Schmuddelmitglieder hat jede Partei. Bekannte Kinderpornographiebesitzer hat aber meines Wissens noch keine Partei aufgenommen.)
Dann noch, eher berlinspezifisch, eine erschreckende Ahnungslosigkeit (Schuldenhöhe), ein überwiegend ungewaschen wirkender Auftritt (man kann das erfrischend finden, ich empfinde diese demonstrative Ungezwungenheit als würdelos und selbstgefällig) sowie eine Frauenquote, für die jede andere Partei als misogyn und ewiggestrig gesteinigt würde.
Vielleicht trifft es sich ja glänzend, dass die Piraten sich jetzt erst mal im Berliner Abgeordnetenhaus austoben können. Da diese Stadt ganz unabhängig von den aktuell gewählten Parteien grundsätzlich miserabel regiert wird (aus sicherer Entfernung wirkt es jedenfalls so), kann hier theoretisch kein Schaden entstehen. In ein paar Jahren wissen wir dann hoffentlich mehr.
Auf der einen Seite die Freude, neben zunehmend weniger satisfaktionsfähig werdenden Parteien eine Alternative zu haben, die für neue Impulse und vielleicht sogar für eine Entstaubung/Entmoosung/Entrostung des gesamten Systems sorgen könnte. Eine neue Kraft, die Wahlverdrossene zurück zu den Urnen lockt; jene Leute also, die selbst die Grünen aus Prinzip nicht wählen, weil das mittlerweile der spießige Nachbar tut.
Auf der anderen Seite das Misstrauen wegen eines sehr schlanken Wahlprogramms, das im Wesentlichen auf völliger Freiheit im Netz und Legalisierung von Diebstahl geistigen Eigentums besteht; dazu, eher aufgepfropft wirkend, hoffnungsloser Unfug wie bedingungsloses Grundeinkommen. Unvergessen auch, dass diese Partei einem ehemaligen SPD-Abgeordneten, der wegen des Besitzes von Kinderpornographie rechtskräftig verurteilt ist, vorübergehend Asyl gewährte. (Jaja, Schmuddelmitglieder hat jede Partei. Bekannte Kinderpornographiebesitzer hat aber meines Wissens noch keine Partei aufgenommen.)
Dann noch, eher berlinspezifisch, eine erschreckende Ahnungslosigkeit (Schuldenhöhe), ein überwiegend ungewaschen wirkender Auftritt (man kann das erfrischend finden, ich empfinde diese demonstrative Ungezwungenheit als würdelos und selbstgefällig) sowie eine Frauenquote, für die jede andere Partei als misogyn und ewiggestrig gesteinigt würde.
Vielleicht trifft es sich ja glänzend, dass die Piraten sich jetzt erst mal im Berliner Abgeordnetenhaus austoben können. Da diese Stadt ganz unabhängig von den aktuell gewählten Parteien grundsätzlich miserabel regiert wird (aus sicherer Entfernung wirkt es jedenfalls so), kann hier theoretisch kein Schaden entstehen. In ein paar Jahren wissen wir dann hoffentlich mehr.
Mittwoch, 21. September 2011
Heute bei mir
Nach einem kurzen Plausch nahm diese Heuschrecke dann doch nicht meine Einladung zu einer Tasse Tee und Gebäck an, weil sie lieber noch in Ruhe ein frühherbstliches Sonnenbad auf der Dachterrasse nehmen wollte.
Dienstag, 20. September 2011
Irritation
Dieses Schild, das, da gibt es kein Vertun, ja noch nicht mal hauchzarte Zweifel, an einem Parkplatz (nicht im Bild) steht, irritiert mich. Warum verbietet man an einem Parkplatz das Parken? Sogar mit Ausrufezeichen? Warum aber, wenn das Parken so streng verboten ist, werden dann lediglich widerrechtlich parkende Fahrzeuge von diesem Parkplatz abgeschleppt? Gibt es also doch rechtlich parkende Fahrzeuge? Würde das aber nicht aus dem Schild unmissverständlich hervorgehen? Warum also richtet man einen Parkplatz exakt da ein, wo das Parken verboten ist? Und hätte man den Platz für den Parkplatz, auf dem man nicht parken darf, nicht sinnvoller nutzen können? Zum Beispiel für eine Parkbank? Auf der ich dann sitzen und über sinnlose Parkverbotsschilder sinnieren könnte, während mir die Herbstsonne pfeilgrad auf die Wampe knallt?
Ach, warum muss im Leben alles immer so kompliziert sein!
Montag, 19. September 2011
Was kürzlich geschah
• „… und in dieser Ecke arbeiten die Kollegen, die ständig versagen. Ist quasi unser Scheiterhaufen.“
• „Hallo? Bauer Schmidt? Wir haben Ihren Trecker entführt! Wir wollen eine Million in kleinen Schweinen, Details folgen!“
• „Sie machen immer so zauberhafte Frisuren! Sie sollten Ihren Salon 'Charme-Haar' nennen.“ „Ah, großartige Idee, klingt echt genital.“
• „Du wirst deinem Computer immer ähnlicher.“ „Wir sind gleich intelligent?“ „Nein, ihr seid beide ständig im Ruhezustand.“
• „Ich hasse es, dass du so unberechenbar bist.“ „Du warst immer schon mies in Mathe.“
• „Deine vielen Komplimente beschämen mich.“ „Ach nein, bitte …“ „Zumal ich mich ja nie dafür revanchieren kann.“
• Der Letzte macht das Licht am Ende des Tunnels aus.
• „Noch ein Tipp von Arzt zu Patient: Achten Sie mehr auf Ihre Rektalhygiene!“ „Lecken Sie mich doch im Arsch mit Ihren doofen Fremdwörtern!“
• „Und Ihre Qualifikation für die ARD?“ „Ich bin Schreiner.“ „Ah, sehr gut, dann können Sie ja holzschnittartige Tatort-Drehbücher schreiben!“
• „Erfolg? Reichtum? Glück? Liebe? Sex? Ruhm? Was darf ich bringen?“ „Hm. Schwierig. Erst mal ein Glas stilles Wasser, bitte.“
• Immer, wenn ich im Traum eine Frau kennenlerne, wacht diese irgendwo laut schreiend und schweißgebadet auf.
• „Findest du, ich habe abgenommen?“ „Specktakulär!“
• „Hat jemand den Johannes gesehen?“ „Der kommt nur alle Vierteljahr hier vorbei. Ist ein Quartalstäufer.“
• Habe mich überall teetowieren lassen. Sieht gut aus, aber am ganzen Körper diese Beutel ist eher unpraktisch.
• „Großartiger Krach! Gefällt mir!“ „Tja, gelärmt ist gelärmt.“
• Dann sprach der eine Löwe zum anderen Löwen, dass man Reißende nicht aufhalten solle. Hyäne und Aasgeier hörten das und nickten vorfreudig.
• „Hallo? Bauer Schmidt? Wir haben Ihren Trecker entführt! Wir wollen eine Million in kleinen Schweinen, Details folgen!“
• „Sie machen immer so zauberhafte Frisuren! Sie sollten Ihren Salon 'Charme-Haar' nennen.“ „Ah, großartige Idee, klingt echt genital.“
• „Du wirst deinem Computer immer ähnlicher.“ „Wir sind gleich intelligent?“ „Nein, ihr seid beide ständig im Ruhezustand.“
• „Ich hasse es, dass du so unberechenbar bist.“ „Du warst immer schon mies in Mathe.“
• „Deine vielen Komplimente beschämen mich.“ „Ach nein, bitte …“ „Zumal ich mich ja nie dafür revanchieren kann.“
• Der Letzte macht das Licht am Ende des Tunnels aus.
• „Noch ein Tipp von Arzt zu Patient: Achten Sie mehr auf Ihre Rektalhygiene!“ „Lecken Sie mich doch im Arsch mit Ihren doofen Fremdwörtern!“
• „Und Ihre Qualifikation für die ARD?“ „Ich bin Schreiner.“ „Ah, sehr gut, dann können Sie ja holzschnittartige Tatort-Drehbücher schreiben!“
• „Erfolg? Reichtum? Glück? Liebe? Sex? Ruhm? Was darf ich bringen?“ „Hm. Schwierig. Erst mal ein Glas stilles Wasser, bitte.“
• Immer, wenn ich im Traum eine Frau kennenlerne, wacht diese irgendwo laut schreiend und schweißgebadet auf.
• „Findest du, ich habe abgenommen?“ „Specktakulär!“
• „Hat jemand den Johannes gesehen?“ „Der kommt nur alle Vierteljahr hier vorbei. Ist ein Quartalstäufer.“
• Habe mich überall teetowieren lassen. Sieht gut aus, aber am ganzen Körper diese Beutel ist eher unpraktisch.
• „Großartiger Krach! Gefällt mir!“ „Tja, gelärmt ist gelärmt.“
• Dann sprach der eine Löwe zum anderen Löwen, dass man Reißende nicht aufhalten solle. Hyäne und Aasgeier hörten das und nickten vorfreudig.
Mittwoch, 14. September 2011
Na also!
Es geht also doch. Zeigten sich die letzte Woche vorgestellten Schottischen Hochlandrinder unerfreulich trendorientiert in einem arg ins pferdehaft lappenden Stil – das Künstliche ihres Stils vielleicht der Nähe zur Modemetropole Frankfurt geschuldet –, präsentieren sich diese in der Taunus-Idylle Kelkheim fotografierten Exemplare pfeilgrad so, wie es sich gehört: mit langem zotteligem Haar, mit noch längeren Hörnern, ohne Hufeisen (auf dem Foto leider nur schlecht zu sehen) und mit einem Muhen, das trotz seines stark hessischen Akzents sowohl die bovine Familie als auch den schottischen Migrationshintergrund verrät (auf dem Foto leider nur schlecht zu sehen).
Freitag, 9. September 2011
Kurzes Poetengespräch
Zwei Dichter unterhielten sich:
„Kein einer dichtet so wie ich!“
„Nur gut, das wär ja fürchterlich!“
Gekränkt sich da der erste schlich.
„Kein einer dichtet so wie ich!“
„Nur gut, das wär ja fürchterlich!“
Gekränkt sich da der erste schlich.
Donnerstag, 8. September 2011
Grüngürteltier
Sehr harmlos sieht es aus, das Grüngürteltier, so entspannt, wie es da auf der Niddabrücke lümmelt. In der Tat hat es eine im Prinzip gutmütig-liebenswürdige Art, und es ist meistens in sehr aufgeräumter Stimmung. Aber Vorsicht! Reizen Sie es nicht! Dann kann es auch mal ungemütlich werden! Es hat zwar nur den grünen Gürtel, aber schon mancher, dem der Sinn nach einem Schabernack stand, fand sich hinterher mit blauen Flecken und unerfreulichen Fleischwunden in der Nidda wieder.
Mittwoch, 7. September 2011
Mode
Selbst die Tierwelt, der man gerne eine gewisse Naturverbundenheit und Trendresistenz sowieso nachsagt, ist nicht über alberne Modetorheiten erhaben. Ein besonders frappierendes Beispiel liefern diese Schottischen Hochlandrinder. Bestechen sie normalerweise durch einen zeitlos schönen, traditionellen Look mit langem, onduliertem Fell, überraschen sie hier durch eher kurzes Haar, das offenbar mit dem Glätteisen gebändigt wurde.
Auffallend auch die Abwesenheit der typischen eindrucksvollen Hörner, die normalerweise der gutmütigen Art der Hochlandrinder zum Trotz an die kämpferische Vergangenheit ihres Heimatlandes erinnern. Die sich hier aufdrängende Frage, ob dieser Verzicht ein Einknicken vor dem pazifistischen Zeitgeist ist oder Stylinggründe hat, konnte noch nicht zufriedenstellend beantwortet werden.
Dienstag, 6. September 2011
Was kürzlich geschah
• Ständig an Grenzen stoßen, nirgendwo weiterkommen: das ist MEIN Leben am Limit.
• Gewalt ist keine Lösung, Alkohol ist keine Lösung. So langsam gehen mir die Optionen aus.
• Rechnen kann ich nicht so gut. Zahlen sind für mich Ungeziffer.
• „Achtung, eine wichtige Durchsage! Der Keller ist überfüllt, gehen Sie zu Ihrer Sicherheit bitte auf den Dachboden, wenn Sie lachen wollen.“
• Über die Diagnose 'stark erhöhte Laberwerte' werde ich natürlich kein Wort verlieren.
• Mein Arzt hat mich gewarnt, ich soll nicht so oft zur Flasche greifen. Trinke ich den Schnaps halt aus dem Wasserglas. Wenn's gesünder ist …
• Pro-Tipp: Beim Frühjahrsputz nicht allzu genau hinschauen, sonst sieht man den Dreck, und dann fängt es an, Arbeit zu machen.
• Geht Sie gar nichts an, warum ich mir eine Brunstabzugshaube bestellt habe. Aber wie und wo installiert man die?
• „Es ist aussichtslos! Meine Lage ist völlig aussichtslos!“ „Vielleicht hättest du doch nicht die Kellerwohnung nehmen sollen.“
• Ist es Fußballern eigentlich erlaubt, das Spielfeld mit Rollator zu betreten? Ich frage für Felix Magath.
• Leichte Küche soll ja so gesund sein. Hab mir jetzt für viel Geld eine bestellt, die überwiegend aus Kohlefaser besteht.
• Meinen Horizont erweitere ich am liebsten, indem ich Fenster oben und unten abklebe.
• „Bitte glauben Sie mir, ich bin unschuldig.“ „Oh, das tut mir aber leid.“
• Gewalt ist keine Lösung, Alkohol ist keine Lösung. So langsam gehen mir die Optionen aus.
• Rechnen kann ich nicht so gut. Zahlen sind für mich Ungeziffer.
• „Achtung, eine wichtige Durchsage! Der Keller ist überfüllt, gehen Sie zu Ihrer Sicherheit bitte auf den Dachboden, wenn Sie lachen wollen.“
• Über die Diagnose 'stark erhöhte Laberwerte' werde ich natürlich kein Wort verlieren.
• Mein Arzt hat mich gewarnt, ich soll nicht so oft zur Flasche greifen. Trinke ich den Schnaps halt aus dem Wasserglas. Wenn's gesünder ist …
• Pro-Tipp: Beim Frühjahrsputz nicht allzu genau hinschauen, sonst sieht man den Dreck, und dann fängt es an, Arbeit zu machen.
• Geht Sie gar nichts an, warum ich mir eine Brunstabzugshaube bestellt habe. Aber wie und wo installiert man die?
• „Es ist aussichtslos! Meine Lage ist völlig aussichtslos!“ „Vielleicht hättest du doch nicht die Kellerwohnung nehmen sollen.“
• Ist es Fußballern eigentlich erlaubt, das Spielfeld mit Rollator zu betreten? Ich frage für Felix Magath.
• Leichte Küche soll ja so gesund sein. Hab mir jetzt für viel Geld eine bestellt, die überwiegend aus Kohlefaser besteht.
• Meinen Horizont erweitere ich am liebsten, indem ich Fenster oben und unten abklebe.
• „Bitte glauben Sie mir, ich bin unschuldig.“ „Oh, das tut mir aber leid.“
Montag, 29. August 2011
Was kürzlich geschah
• Bin bescheuert, aber nicht ganz sauber. Offenbar taugt das Scheuermittel nichts.
• „Sie sagen in Ihrer Bewerbung, Social Media sei Ihre große Stärke?“ „Ich bin in allen Swinger-Foren registriert!“ „Danke, wir melden uns.“
• „Was machen Sie so beruflich?“ „Ich bin Torjäger.“ „Ach, Sie spielen Fußball.“ „Nein, ich erschieße Vollidioten.“
• Hab notiert, was ich in meinem nächsten Leben anderes machen werde. Denke jetzt darüber nach, das Werk zu einem 1000-Seiten-Roman zu kürzen.
• Unterm Strich zähl ich. Aufm Strich zahl ich.
• Immer wieder diese peinlichen Momente, wenn man bei Youporn versehentlich auf "Gefällt mir" geklickt hat.
• „Was spricht am meisten für Sie?“ „Im Vergleich zu mir wirken Ihre Mitarbeiter gleich viel kompetenter.“ „Danke, wir melden uns.“
• „Sie sagen in Ihrer Bewerbung, Social Media sei Ihre große Stärke?“ „Ich bin in allen Swinger-Foren registriert!“ „Danke, wir melden uns.“
• „Was machen Sie so beruflich?“ „Ich bin Torjäger.“ „Ach, Sie spielen Fußball.“ „Nein, ich erschieße Vollidioten.“
• Hab notiert, was ich in meinem nächsten Leben anderes machen werde. Denke jetzt darüber nach, das Werk zu einem 1000-Seiten-Roman zu kürzen.
• Unterm Strich zähl ich. Aufm Strich zahl ich.
• Immer wieder diese peinlichen Momente, wenn man bei Youporn versehentlich auf "Gefällt mir" geklickt hat.
• „Was spricht am meisten für Sie?“ „Im Vergleich zu mir wirken Ihre Mitarbeiter gleich viel kompetenter.“ „Danke, wir melden uns.“
Montag, 22. August 2011
Was kürzlich geschah
• Besser die Dirne gestoßen als die Birne.
• „Aber nein, dein Penis ist nicht zu klein. Vielleicht könnte man sagen, dass er die ideale Reisegröße hat.“
• Wenn sich Teilnehmer an Origami-Kursen zu dämlich anstellen, werden sie vom Kursleiter zusammengefaltet.
• Als die Win-win-Situationen seltener wurden, flüchteten sich viele immer häufiger in Cin-cin-Situationen.
• „Und, wie geht's?“ „Danke, mies.“ „Oh, das tut mir leid!“ „Aber nein, nicht doch. Normalerweise geht es mir noch viel schlechter.“
• Alkohol ist keine Lösung. Kein Alkohol ist auch keine Lösung. Ich glaub, ich gebe auf.
• Die erfrischende Wirkung von Fartwind wird auch stark überschätzt.
• Coupons schneide ich grundsätzlich gegen die von der Schere vorgegebene Schnittrichtung ab. Es lebe die Anarchie!
• „Und? Wie war die Bestechungssumme?“ „Annehmbar.“
• Manche Dinge gehen mir nicht am Arsch vorbei – sie rennen.
• „Aber nein, dein Penis ist nicht zu klein. Vielleicht könnte man sagen, dass er die ideale Reisegröße hat.“
• Wenn sich Teilnehmer an Origami-Kursen zu dämlich anstellen, werden sie vom Kursleiter zusammengefaltet.
• Als die Win-win-Situationen seltener wurden, flüchteten sich viele immer häufiger in Cin-cin-Situationen.
• „Und, wie geht's?“ „Danke, mies.“ „Oh, das tut mir leid!“ „Aber nein, nicht doch. Normalerweise geht es mir noch viel schlechter.“
• Alkohol ist keine Lösung. Kein Alkohol ist auch keine Lösung. Ich glaub, ich gebe auf.
• Die erfrischende Wirkung von Fartwind wird auch stark überschätzt.
• Coupons schneide ich grundsätzlich gegen die von der Schere vorgegebene Schnittrichtung ab. Es lebe die Anarchie!
• „Und? Wie war die Bestechungssumme?“ „Annehmbar.“
• Manche Dinge gehen mir nicht am Arsch vorbei – sie rennen.
Freitag, 12. August 2011
Was kürzlich geschah
• Möchte jemand eine Arschkarte kaufen? Sie ist allerdings schon stark abgenutzt.
• Beim fragwürdigen Erziehungszustand so manchen Nachwuchses wünscht man sich, der Mörder wäre immer der Kindergärtner.
• Ich bin so schüchtern, dass ich mich erst dann traue, eine Frau anzusprechen, wenn sie schon bei mir im Bett liegt.
• Die Gesichtserkennung bei Facebook funktioniert. Als Beziehungsstatus ist für mich nur „Ladenhüter“ vorgesehen.
• „Alles okay?“ fragt man auch ausschließlich Leute, bei denen ganz offensichtlich überhaupt nichts okay ist.
• „Ich verlasse dich!“ „Aber du hast mich doch gestern schon verlassen.“ „Ich weiß. Hat aber so viel Spaß gemacht.“
• „Was für ein hoffnungsloser Säufer!“ „Ja, der lebt schon in einem Paralall-Universum.“
• „Einen Schrumpfkopf sollste bringen, du Idiot, keinen Schlumpfkopf!!!“ „Kein Grund, gleich blau anzulaufen.“
• „Hallo, ich bin dein Schnurzengel, und es ist mir piepegal, was mit dir passiert.“
• Die Vergangenheit wird immer mehr und hat trotzdem keine Zukunft.
• „Pardon, mir ist gerade nach menschlicher Nähe, darf ich Sie umarmen?“ „Ich glaub es huggt!“
• Skatspieler wissen: Reizende soll man nicht aufhalten.
• Eher unbefriedigend ist es, wenn man ganz unten in der Fuckordnung steht.
• Ich prostituiere in aller Schärfe gegen den Sittenverfall in diesem Lande!
• Sollen die Leute doch im Urlaub hinreisen, wo sie wollen. Ich fahre wie jedes Jahr aus der Haut.
• Immer nur zwischen den Stühlen ist auch scheiße.
• „Moni hat Manni zur Minna gemacht.“ „Menno!“
• Meine Laune ist im Keller. Wahrscheinlich, um heimlich zu lachen.
• „Überall diese kommunistischen Gartenzwerge!“ „Klar, du bist hier im Rotwichtmilieu.“
• „Glaubst du, dass diese Reliquien echt sind?“ „Das halte ich für unwahrschreinlich.“
• Jeder ist seines Glückes Schiet.
• „Willste nen Gummibärchen? Von Haaribo!“ „Ne, lass ma, davon krieg ich immer so eine pelzige Zunge.“
• Ich lasse alles stehen und liegen, um mich gehen lassen zu können.
• „Und wenn ich gleich drei von diesen Streithähnen kaufe?“ „Dann kann ich Ihnen einen guten Rabatz einräumen.
• Ich glaube fest an außerirdische Intelligenz. Irgendwo muss sie ja sein.
• Beim fragwürdigen Erziehungszustand so manchen Nachwuchses wünscht man sich, der Mörder wäre immer der Kindergärtner.
• Ich bin so schüchtern, dass ich mich erst dann traue, eine Frau anzusprechen, wenn sie schon bei mir im Bett liegt.
• Die Gesichtserkennung bei Facebook funktioniert. Als Beziehungsstatus ist für mich nur „Ladenhüter“ vorgesehen.
• „Alles okay?“ fragt man auch ausschließlich Leute, bei denen ganz offensichtlich überhaupt nichts okay ist.
• „Ich verlasse dich!“ „Aber du hast mich doch gestern schon verlassen.“ „Ich weiß. Hat aber so viel Spaß gemacht.“
• „Was für ein hoffnungsloser Säufer!“ „Ja, der lebt schon in einem Paralall-Universum.“
• „Einen Schrumpfkopf sollste bringen, du Idiot, keinen Schlumpfkopf!!!“ „Kein Grund, gleich blau anzulaufen.“
• „Hallo, ich bin dein Schnurzengel, und es ist mir piepegal, was mit dir passiert.“
• Die Vergangenheit wird immer mehr und hat trotzdem keine Zukunft.
• „Pardon, mir ist gerade nach menschlicher Nähe, darf ich Sie umarmen?“ „Ich glaub es huggt!“
• Skatspieler wissen: Reizende soll man nicht aufhalten.
• Eher unbefriedigend ist es, wenn man ganz unten in der Fuckordnung steht.
• Ich prostituiere in aller Schärfe gegen den Sittenverfall in diesem Lande!
• Sollen die Leute doch im Urlaub hinreisen, wo sie wollen. Ich fahre wie jedes Jahr aus der Haut.
• Immer nur zwischen den Stühlen ist auch scheiße.
• „Moni hat Manni zur Minna gemacht.“ „Menno!“
• Meine Laune ist im Keller. Wahrscheinlich, um heimlich zu lachen.
• „Überall diese kommunistischen Gartenzwerge!“ „Klar, du bist hier im Rotwichtmilieu.“
• „Glaubst du, dass diese Reliquien echt sind?“ „Das halte ich für unwahrschreinlich.“
• Jeder ist seines Glückes Schiet.
• „Willste nen Gummibärchen? Von Haaribo!“ „Ne, lass ma, davon krieg ich immer so eine pelzige Zunge.“
• Ich lasse alles stehen und liegen, um mich gehen lassen zu können.
• „Und wenn ich gleich drei von diesen Streithähnen kaufe?“ „Dann kann ich Ihnen einen guten Rabatz einräumen.
• Ich glaube fest an außerirdische Intelligenz. Irgendwo muss sie ja sein.
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