Samstag, 29. Juni 2013

Was kürzlich geschah

 Wenn die ganz normale Debilität schleichend in die Alterssenilität übergeht …
„Sie haben einen Haarriss im Knochen.“ „Hilft da Shampoo gegen Spliss?“
„Welches Bildformat hat das Foto mit den Schweinen?“ „JPIG.“
Manche Leute sind chronisch schlicht gelaunt.
Büroschlaf wird überbewertet, hat mein Chef gesagt. So laut, dass er mich damit geweckt hat.
Hiermit fordere ich ein bedingungsloses Grundeinkommen von 10000 Euro. Natürlich nur für mich; ich bin ja nicht realitätsfremd.
„Ziemlich schmutzig bei dir.“ „Ich bin leider Fleckmatiker.“
„Einmal Mäuseshampoo bitte.“ (Das Ungeziefer in den Kindergärten wird immer größer.)
„Mach dich nackig … oh … äh … mach dich erst mal knackig!“
Wenn Vögel hamstern und Hamster vögeln …
Schmoll in moll.
Endlich mal einen Clown auf Scherzensgeld verklagen.
Für Trüffelliebhaber gibt es Trüffelschweine. Für Kaviarfreunde Rogenspürhunde.
„Hallo, mein Name ist Justin Taim. Keine dummen Witze bitte.“ „Aber nein! Hauptsache, Sie sind immer pünktlich.“
Nichts gegen die neuen Schlankheitspillen, aber man muss schon sehr viele davon essen, um satt zu werden.
Menschen mit chronischer Dissfunktion freuen sich darauf, dir den Tag zu versauen.
„Ich könnte in die Elchzucht einsteigen.“ „Rentiert sich nicht.“

Freitag, 28. Juni 2013

Was kürzlich geschah

Etwas zu häufig den Reißverschluss offengelassen. Ich vermeide solche peinlichen Situationen jetzt, indem ich ohne Hose ins Büro gehe.
„Tut mir leid, ich habe bei Ihnen Schwachsinn diagnostiziert.“ „Oh!“ „Aber Tatort-Drehbücher können Sie natürlich immer noch verfassen.“
„Liegt schon der botoxikologische Befund vor?“ „Gesichtslähmung.“
Aufgrund großer Nachfrage jetzt täglich neu: das Datum.
Manchmal sind es gerade die merkwürdigen Dinge, die man am liebsten vergessen würde.
Neu! Der Nachfolgeroman zu Feuchtgebiete: Überschwemmungsgebiete.
Der letzte im Ziel wird beschimpft. Der kriegt 'nen Zieleinlauf.
Suche Frau, die geistreich, charmant, liebenswürdig und attraktiv ist. Biete das genaue Gegenteil. Ich finde, das ergänzt sich prima.
Ich würde nicht sagen, dass ich schwächlich bin, aber man hat mich offiziell in der „Hall of Lame“ aufgenommen.
„Ich hab das kontrolliert – das ist kein Kilo Bohnen, das sind nur 990 Gramm!“ „Sie elender Erbsenzähler!“
„Im Prinzip gern, Chef, aber es würde leider Arbeit machen.“
Ich kann Menschen, die nicht meiner Meinung sind, einfach nicht ernstnehmen.
Auch merkwürdige Menschen werden alt. Gut, dass es für sie Trollatoren gibt.
„Machen eingedeutschte englische Redensarten Sinn?“ „Am Ende des Tages nicht wirklich.“

Donnerstag, 27. Juni 2013

Was kürzlich geschah


„Nimm eine Schrift, die nicht so düster wirkt.“ „Hell Vetica?“
Wer vermeidbaren Lärm macht, sollte erschossen werden. Selbstverständlich mit Schalldämpfer.
„Sind Schimpansen wirklich intelligent?“ „Wahrscheinlich. Es gibt ja auch sehr geistreiche Afforismen.“
„Soll ich 'Kot' schreiben oder besser 'Stuhl‘?“ „Egal, macht keinen Unterschiet.“
Die Eier der Kopfläuse werden immer wehrhafter. Man nennt sie daher Hornnissen.
Manchmal bin ich etwas begriffsschmutzig.
Und wenn man noch so liebenswürdig ist, es wird immer jemanden geben, der ein Charmehaar in der Suppe findet.
Auf das Gerücht, er leide unter Alzheimer, reagierte Politiker XXXX mit einem klaren Demenzi.
Lieber spitze Schreie als spitze Bemerkungen. (aus dem Kleinen Beziehungsratgeber)
Der Wicht am Ende des Tunnels wird schnell mal übersehen.
Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt immer noch ein Arschloch her.
„Rückenschläfer? Bauchschläfer? Seitenschläfer?“ „Am liebsten Beischläfer.“
Die entscheidende Frage ist doch immer wieder: erst zuschlagen oder gleich erschießen?
„Sollten Sie wieder erwarten mit diesem Produkt zufrieden sein, rufen Sie uns bitte sofort an – Sie wären dann der erste.“

Freitag, 21. Juni 2013

Mit Freude bei der Arbeit

„Hallo? Gärtner Schmidt? Wir bräuchten …“
„Laubbläserarbeiten? Ja? Ja? JA?“
„Nein, Laub haben wir hier nicht. Es geh…“
„Macht nichts, das Laub bringen wir mit.“

Freitag, 14. Juni 2013

Wettstreit

„Danke dir“
„Ich danke dir.“
„Nein, ich habe dir zu danken.“
„Nein, nein, ich dir!“
„ICH DIR!“
„NEIN, ICH DIR!“
„Depp!“
„Trottel!“

Samstag, 8. Juni 2013

Was kürzlich geschah

„Und, wie war die Urlaubsreise?“ „Keine Ahnung. Muss mir erst die Fotos angucken.“
Hat man kapiert, dass nichts da ist, wo man es vermutet, sucht man, wo man es nicht vermutet. Dann ist es aber da, wo man es vermutet hätte.
„Ist der Pullover neu?“ „Nein, nie gewaschen.“
Geschäftsidee zum Bio-Trend: Künstliche Kirschkerne für künstliche Kirschjoghurts, um den Anschein der Natürlichkeit zu erwecken.
Möglicherweise wäre ich als Multimilliardär glücklicher. Möglicherweise auch nicht. Riskieren würde ich es aber auf jeden Fall.
„Hat lange gedauert, bis ich diesen Claim verstanden habe.“ „Nicht deine Schuld. Das ist ein Slowgan.“
„Hallo, mein Name ist Rudi Mentaire. Keine dummen Witze bitte.“ „Aber nein. Für wie zu zurückgeblieben halten Sie mich!?“
„Ich bin Spiegeltrinker.“ „Haben Sie da nicht schlimme Schluckbeschwerden?“
„Diese Pralinen schmecken irgendwie nach Urin.“ „Kein Wunder, die sind mit Pisstazien gemacht.“
Schwein mit Basset gekreuzt. Das Ergebnis ist eine gesenkte Sau.
Nach oben treten, nach unten buckeln. (Warum es für metaphorische Radfahrer noch unangenehmer ist, bettlägerig zu sein.)
Es gibt leider keine Sauna in meiner Nähe. Aber vielleicht finde ich im Internet einen Live-Steam.
„Was für ein langweiliger Clown.“ „Ja, ich bin auch schon ganz narrkotisiert.“
„Sagten Sie nicht am Telefon, das Auto sei sehr gepflegt? Das ist doch völlig verdreckt!“ „Gefleckt! Ich sagte, das Auto sei gefleckt!“
„Für mich bitte das Huhn.“ „Tut mir leid, draußen nur Hähnchen.“
Schwimmvereine reagieren auf die zunehmende Fettleibigkeit der Kinder. Statt dem Seepferdchen kann man jetzt auch das Nilpferdchen machen.

Samstag, 1. Juni 2013

Korn spezial

Alkohol macht dick. Vor allem Moppelkorn.

Der Lieblingsschnaps der Hasen ist der Hoppelkorn.

Während man auf der Weide am liebsten Koppelkorn trinkt.

Freitag, 31. Mai 2013

Weltuntergang?

Ich würde nicht sagen, dass es heute stark geregnet hat.

Aber bei mir haben Delphine geklingelt und gefragt, ob sie beim Evakuieren helfen sollen.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Was kürzlich geschah

Die Wirtschaftskrise hat mich erreicht. Ich war gezwungen, meine Goldfische gegen Silberfische auszutauschen.
Der Gesundheitsratgeber empfiehlt, auf Hochprozentiges wie Whiskey zu verzichten. Von Whisky ist nicht die Rede. Glück gehabt!
„Machen wir einen QR-Code auf die Broschüre?“ „Mit welcher Funktion?“ „Führt auf eine Site, wo man die Broschüre als pdf runterladen kann.“
Wenn mir langweilig ist, erzähle ich superlustige Witze und sage den Zuhörern dann streng, dass ihnen das Lachen schon noch vergehen wird.
Tresor mühevoll aufgebrochen, war aber leer. Schlimmer Diebeskummer.
Geniale Geschäftsidee: LKW-Planen aus gebrauchten Taschen herstellen.
Man muss vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht. Ich habe mir mehr Verkehr gewünscht und stehe seitdem ständig im Stau.
„Noch einen Raki?“ „Ja, gern. Wenn du schon so nett fragst.“ (Warum Selbstgespräche auch ihre guten Seiten haben.)
Razzia in Metzgerei. Mehrere Salamisten verhaftet.
„Hattest du schon mal eine außerkörperliche Erfahrung.“ „Oft! Ich bin immer wieder außer mir.“
Verstehe nicht, warum im Winter immer Flüge ausfallen. Kein Flughafen ohne großen Tauer.
Große Langeweile im Primatengehege: alles nach Schema Aff.
Wenn mir mal langweilig ist, nehme ich gleichzeitig Kohletabletten und Abführmittel ein und teste, was stärker ist.
Am Ende der Wünschelroute kann man sich leider nur mit Wasser erfrischen.
Buße und Strafe sind Sühnonyme.
Ich würde nicht sagen, dass ich Old School bin, aber mein Abiturzeugnis ist auf Pergament geschrieben.
„Herr Doktor, ich, äh, kann nicht mehr so wie früher.“ „Na, dann zeigen Sie doch mal den Spatzienten.“
Lieblingsfarbe der Angewiderten: Bähsch.

Dienstag, 28. Mai 2013

Die Hoffnung stirbt als letztes

Im Januar dachten wir, dass noch Frühling und Sommer kommen.
Im Februar dachten wir, dass noch Frühling und Sommer kommen.
Im März dachten wir, dass noch Frühling und Sommer kommen.
Im April dachten wir, dass noch ein halber Frühling und der Sommer kommen.
Im Mai dachten wir, dass noch eine Spur Frühling und der Sommer kommen.
Im Juni werden wir denken, dass noch der Sommer kommt.
Im Juli werden wir denken, dass noch ein halber Sommer kommt.
Im August werden wir denken, dass noch eine Spur Sommer kommt.
Im September werden wir denken, dass der Herbst auch ganz schön sein könnte.
Im Oktober werden wir denken, dass noch etwas schöner Herbst drin sein könnte.
Im November werden wir alle Alkoholiker sein.
Im Dezember wird uns dann eh alles scheißegal sein.

Montag, 27. Mai 2013

Und Sie so?

Bargeräusche. Aufdringliche, aber nur leise zu hörende Musik im Hintergrund.

„Und, was machen Sie beruflich, wenn ich so neugierig sein darf?“
„Ich verkaufe Windräder. Sie wissen schon, diese hässlichen Dinger, die die Landschaft verschandeln und die armen Schweine, die in der Nähe wohnen, in den Wahnsinn treiben. Und Sie so?“
„Was für ein Zufall! Ich bin derjenige, der Ihnen die Kunden zuführt. Ich fälsche Statistiken. Früher überwiegend Verbrauchswerte für Autohersteller, heute arbeite ich aber vor allem für Klimaforscher. Sie wissen schon, jeden Monat nachweisen, dass der vergangene Monat mal wieder der wärmste seit Erfindung der Erde ist.“
„Haha, ein bisschen die Klimahysterie anheizen, großartig.“
„Haha, genau. Läuft momentan wie geschnitten Brot.“
„Das Weltklima retten, herrlich. Kommen Sie, ich schulde Ihnen was, ich gebe Ihnen einen aus.“
„Aber das ist doch nicht nötig …“
„Doch doch, ich bestehe darauf. Ohne Sie hätte ich mir nie einen SUV mit 500 PS leisten können.“
„Ja dann …“

Exeunt omnes.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Eigenheim

An repräsentativen Eigenheimen mit attraktivem Bosporus-Blick herrscht in Istanbul kein Mangel. Bei der Auswahl des richtigen Objektes gilt es allerdings zu beachten, dass ein allzu großzügiges Raumangebot die Pflege der Immobilie nicht einfacher macht.




Montag, 20. Mai 2013

Richtig feilschen

„Guter Gürtel! Wollen kaufen?“
„Hm. Wieviel soll er denn kosten?“
„100 Lira?“
„So ein guter Gürtel? Mindestens 200 Lira!“
„Nein, nein, Sie beschämen mich. 120 Lira?“
„Hm. 180?“
„Sagen wir 150?“
„150!“

Sonntag, 19. Mai 2013

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

Nein, nicht der Ruf des Muezzin, nicht das Chaos, der Lärm oder die Hektik sind der größte Kulturschock, wenn man als gelernter Deutscher nach Istanbul kommt. Sondern die erfreuliche Erkenntnis, dass man hier auf außergewöhnlich sauberen Wegen unterwegs ist (auf dem unteren Bereich des Bildes stellvertretend für die ganze Stadt zu erkennen). Wenn man es z. B. aus Frankfurt gewohnt ist, überall auf einem geschmeidig federnden Kaugummiuntergrund zu flanieren, der mindestens 50 cm dick ist (Tendenz steigend), kann man davon schon sehr irritiert sein.


Samstag, 18. Mai 2013

Freitag, 17. Mai 2013

Nach der gewesenen Moschee …

… zum Vergleich eine, die noch ist.


Donnerstag, 16. Mai 2013

Schee war's

Moschee, um genau zu sein.


Mittwoch, 15. Mai 2013

Mitbringsel

Bei der Suche nach einem Mitbringsel für die daheimgebliebenen Damen wird man in Istanbul schnell fündig. Die Entscheidung für ein bestimmtes Modell fällt dann allerdings nicht leicht und verschlingt viel Zeit.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Sonderauszeichnung

Der Ehrenpreis für den allerschönsten Lärm aber geht an einen Teilnehmer des Unterhaltungsprogramms.


Sonntag, 5. Mai 2013

Lang ist's her

Was schenkt man einem alten Sack, der 50 wird, seit seiner Geburt Motorsport liebt, aber schon seit über 30 Jahren kein Rennen mehr an der Rennstrecke gesehen hat? Richtig, man schenkt ihm ein Ticket für ein Autorennen!

Und so kam es, dass an diesem schönen Maitag zwei mittelalte Herren einen Ausflug zum Hockenheimring machten, um dort DTM und F3 live zu erleben. Und was soll ich sagen? Nichts gegen Racing im TV, ganz im Gegenteil, ich könnte ganze Wochenenden damit verbringen, aber vor Ort mit dem herrlichen Lärm und dem wunderbaren Gestank und überhaupt der ganzen Atmosphäre ist doch immer noch was ganz was anderes. Die Faszination ist dieselbe wie vor 30 Jahren. Nicht zu vergleichen.

Falls aber in ein paar Jahren ein gewisser Josh Hill (leider nicht im Bild) der erste F1-Weltmeister sein sollte, dessen Vater (Damon) und Großvater (Graham) ebenfalls Weltmeister waren, können die beiden mittelalten Herren sagen, dass sie ihn schon in einem sehr frühen Rennen seiner Karriere gesehen und sein Talent erkannt und seine Karriere vorausgesagt haben.






Danke, Thomas, für ein großartiges Geschenk und einen wunderbaren Tag!

Freitag, 3. Mai 2013

Zutreffendes bitte ankreuzen

O Zutrefendes O Zutreffendes O Zuträffendes O Zutreffendäs O Zuhtreffendes

Donnerstag, 2. Mai 2013

Was kürzlich geschah

 Das Leben ist kein Ponyschlecken. Glück gehabt.
„ALLES MUSS RAUS! ALLES MUSS RAUS!“ „Herr Kollege, können Sie auch mal aufs Klo gehen, ohne das vorher zu kommentieren?“
„Und Sie müssen der Herr Mustermann sein.“ „Stimmt, wie …“ „Sie sind so kleinkariert.“
Für Wortspiele bin ich zu sehr iös.
Die fernöstliche Redensart „Buddha bei die Fische“ ist leider stark sinnentstellt bei uns angekommen.
„Wie gefällt Ihnen das Waldgemälde?“ „Gut, aber es fehlt die Fauna. Können Sie das bitte rehtuschieren?“
„Und Ihre Qualifikation für die Arbeit in der Personalabteilung?“ „Ich habe in einem Photoshop-Seminar Freistellen gelernt.“ „Danke, wir melden uns.“
Wenn Horst Tappert in der Waffen-SS war – werden dann alle Fälle, die er als Derrick aufgeklärt hat, neu aufgerollt?
Das Leben macht mich fertig. Ich bin seit meiner Geburt um Jahrzehnte gealtert.
„Ist dieser Pelz echt?“ „Ne, eine Fellschung.“
Damals, als die bessergestellten Gören mit ihren Tamaguccis gespielt haben.
„Dieses Fernsehprogramm ist ausnahmslos verblödend.“ „Ja, dient einem hohltätigen Zweck.“
„Guten Tag. Mein Name ist Pola Reut und ich hasse es, fotografiert zu werden.“
„Ich kann an dem Meating leider nicht teilnehmen, ich bin Vegetarier.“
Man wird ja wohl noch gegen alles sein dürfen!
Was fehlt: ein zuverlässiges Medikament bei Juxreiz und schlimmen Scherzen.
Immer ordentlich frisiert: das Kammäleon.
Ich bewahre in jeder Situation Haltung. Antihaltung.
Wer jemandem reinen Wein einschenken will, nimmt dafür idealerweise einen Purgunder.
„Und würden Sie sich als teamfähig bezeichnen?“ „Mehr noch, sogar als intimfähig!“ „Danke, wir melden uns.“
„Welcher Depp hat Klopapier in den Drucker eingelegt?“ „Das war ich. Deine Texte sind so scheiße.“
Und jetzt die mit großer Spannung erwartete Preisfrage: Was kostet das?
„Der Horst hat sich eine Glatze schneiden lassen.“ „Ja, der ist manchmal echt radikahl.“
„Dieser Typ ist so stahlhart, der hat keine Pheromone, der hat Ferromone.“
Musiker entspannen sich nach einem anstrengenden Konzert im Abklingbecken.
„Die neue Kollegin wirkt ziemlich blutleer. Wie heißt die eigentlich?“ „Anne Mieh.“
Pro-Tipp: Niemals „Dein ist mein ganzes Herz“ singen, wenn man beruflich oder privat mit Kannibalen zu tun hat.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Beantworten Sie uns bitte diese Frage: Wie wichtig ist es Ihnen, dass uns Ihre Meinung wichtig ist?
Pro-Tipp: den Chef nicht JEDEN Tag darum bitten, früher gehen zu dürfen, zumal man „heute sowieso geistig völlig außer Form“ sei.

Sonntag, 28. April 2013

Bösartig

Oft stelle ich mir vor, wie sadistische Verpackungsingenieure mal wieder stillvergnügt in sich hineinkichern, weil sie schadenfroh daran denken, wie sich in diesem Moment irgendwo auf der Welt jemand mit einer nicht zu öffnenden Verpackung rumquält und schlimme Tobsuchtsanfälle hat.

Freitag, 19. April 2013

Was kürzlich geschah

 „Bitte alles matt lackieren.“ „Geht klar.“
Erst jahrelang für eine verkehrsberuhigte Zone kämpfen und dann jammern, dass man keinen Sex mehr hat.
„Sie sollten unbedingt mal eine Teerapie machen.“ „Ich trinke nur Kaffee.“
Und dann war da noch der Kannibale, der beruflich was mit Menschen machen wollte. Er wurde Koch.
Mal eine Reise nach Istanboule machen und dort Boccia spielen.
„Keine Angst, der will nicht spielen, nur zerfleischen.“
Wenn man als Schriftsteller scheitert, kann man mit seinem Know-how immer noch eine Rahmenhandlung eröffnen.
Heimlich angebetete Frau sagt, sie hätte gern ein Kind von mir. Hab leider keins. Schade, das wär die Chance gewesen, ihr näherzukommen.
Ich würde nicht sagen, dass ich phlegmatisch bin, aber es gibt garantiert keine Photos von mir mit Bewegungsunschärfe.
„Das sind aber besonders kleine Schweine!“ „Ja, sind Pigmäen.“
„Mein Lieblingsbuch ist Effie Brie.“ „Aha, Sie mögen Käse?“
„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ (Wie man Torhüter äußerst nervös machen kann.)

Samstag, 6. April 2013

Kleiner Gesprächsleitfaden für Klimahysteriker

Liebe Mitklimahysteriker,

da die Zeiten momentan schlecht für uns Klimahysteriker sind, die fortdauernden Tiefsttemperaturen selbst gutgläubige Jünger unserer Religion ins Zweifeln kommen lassen und sogar unsere treuen Verbündeten von der eingenordeten Presse öfters vom kältesten März seit werweißwievielen Jahren sprachen, gilt es nun, beherzt gegenzusteuern. Auch Sie werden vielleicht in der letzten Zeit mit ketzerischen Fragen konfrontiert gewesen sein. Hier ein Gesprächsleitfaden, der Ihnen dabei helfen soll, furchtlos und energisch Kontra zu geben und Kritiker schneidig in die Schranken zu weisen.

1. Sie werden gefragt, wie denn der lange, kalte Winter zu der angeblichen Erderwärmung passe.
Antworten Sie, dass man das Problem global betrachten müsse, und anderswo sei es genau zu diesem Zeitpunkt klar wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Achten Sie darauf, selbst zu bestimmen, welchen Ort und welche zwei oder drei Jahre Sie für die Ermittlung des Durchschnitts heranziehen.

2. Sie werden gefragt, wie es denn sein könne, dass wir jetzt schon den fünften Winter in Folge hatten, den man eindeutig als Winter bezeichnen müsse, obwohl es doch noch vor sechs Jahren hieß, wir würden hier nie wieder einen richtigen Winter mit Schnee und Kälte haben und alle Skigebiete würden besser Konkurs anmelden.
Antworten Sie, dass das Abschmelzen des Polareises durch die Klimakatastrophe eine Änderung der polaren Kälteströme verursacht habe, die Kaltluft nach Süden befördert habe (oder so ähnlich, vertrauen Sie Ihrer Phantasie); die kalten Winter wären also im Gegenteil der beste Beweis für die Klimakatastrophe.

3. Sie werden gefragt, ob Sie denn tatsächlich an die Klimakatastrophe glauben würden oder ob Sie nicht Teil der weltweiten Vermarktungsmaschine seien, die von der Hysterie ein bekömmliches Auskommen habe. 
Stellen Sie die Gegenfrage, ob Ihr Gesprächspartner vielleicht heimlich Lobbyist oder wenigstens Sympathisant der Zigarettenindustrie, der Ölindustrie, der Finanzindustrie, der Pharmaindustrie oder einer beliebigen anderen Industrie mit schlechtem Ruf sei. Deuten Sie kopfschüttelnd und mit einem vorwurfsvollen Gesichtsausdruck an, dass es kein Wunder sei, dass ein Lobbyist einer solchen Industrie die Zukunft der Menschheit für den eigenen Profit aufs Spiel setzen würde.

4. Sie werden gefragt, wie man denn so genau vorhersagen könne, wie sich die Temperaturen entwickeln würden, obwohl doch das Klima ein hochkomplexes Thema sei, das in weiten Teilen noch gar nicht wirklich verstanden sei.
Antworten Sie, Ihr Gesprächspartner sei erst recht kein Experte, und mit Laien rede man nicht.

5. Sie werden auf die zahlreichen bereits nachgewiesenen Irrtümer und Fälschungen im Zusammenhang mit der dramatischen Erderwärmung angesprochen.
Strecken Sie Ihrem Gesprächspartner die Zunge raus.

Dienstag, 26. März 2013

Korb

„Mädel, sag, was ist mit dir,
Machst du dir denn nichts aus mir?

Ich umwarb dich mit Gefühl,
Dennoch bliebst du furchtbar kühl.

Dann hab ich dich sanft berührt,
Du bliebst eisig ungerührt.

Auch als ich's mit Geld probiert
Hast du frostig reagiert.

Drum nahm ich dich mit Gewalt,
Doch auch das ließ dich nur kalt.

Das ist mir echt zu stupid.
Bist du gar am End' frigid?“

„Hau schon ab, du Vollidiot!
Merkst du nicht – die Frau ist tot …“

Sonntag, 24. März 2013

Dr. Schulze

*Telefonklingel*
„Schmitz?“
„Dr. Schulze hier, guten Tag.“
„Guten Tag.“
„Ich rufe an wegen der Ergebnisse Ihrer Untersuchung neulich; Blutwerte, CT und so weiter.“
„Ah ja. Alles okay?“
„Hm, ja, jein. Wann hätten Sie denn Zeit, in die Praxis zu kommen?“
„Können Sie mir das nicht am Telefon mitteilen?“
„Äh, Herr Schmitz, ich würde es Ihnen lieber persönlich sagen.“
„Oh! Ist es was ernstes?“
„Äh, neinnein, also jein. Wann hätten Sie denn Zeit?“
„Also doch ernst. Sagen Sie mir bitte, was es ist!“
„Nein, am Telefon überbringe ich solche Botschaften eher ungern. Ich will nichts dramatisieren, aber wir sollten jetzt unter gar keinen Umständen Zeit verlieren.“
„Oh! Dann ist es sicher besser, wenn ich heute noch komme.“
„Heute geht leider nicht.“
„Dann morgen. Gleich in der Frühe.“
„Nein, morgen ist auch kein Termin mehr frei.“
„Wann ist denn diese Woche noch was frei?“
„Lassen Sie mich schauen … diese Woche geht es leider gar nicht mehr.“
„Gar nicht mehr! Dann kann es ja doch nicht so dringend sein.“
„Dochdoch, wie ich sagte, es ist besser, wir verlieren keine Zeit.“
„Dann nächste Woche! Bitte!“
„Tja, nächste Woche ist mein Terminkalender schon voll … übernächste Woche bin ich die ersten beiden Tage auf Fortbildung … die Tage danach geht auch nicht … danach bin ich drei Wochen im Urlaub …“
„Wann um alles in der Welt …?“
„Bitte, Unhöflichkeit hilft Ihnen jetzt auch nicht weiter! Lassen Sie mich … ah ja, in vier Monaten wäre  wieder ein Termin zu haben. Freitag früh um acht Uhr, gleich der erste Termin! Obwohl … das lohnt dann aller Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr. Herr Schmitz? Herr Schmitz? So sagen Sie doch was!“

Samstag, 23. März 2013

Mit freundlicher Unterstützung durch …


Was aber, wenn die Wissenstestteilnehmer immer wieder selbst von den einfachsten Fragen überfordert sind? Dann liefert man ihnen freundlicherweise die passenden Antworten gleich mit. Und damit es nicht ganz so offensichtlich geschieht und die Wissenstestteilnehmer ihr Gesicht wahren können, tarnt man die passende Antwort einfach als Online-Werbung. Danke!

Freitag, 22. März 2013

Es ist alles ganz anders, als es aussieht

Lassen Sie sich von den vermeintlich frostigen Temperaturen nicht in die Irre führen. In Wirklichkeit ist es für die Jahreszeit viel zu warm. (Wie es ja heutzutage aus Prinzip immer für die Jahreszeit viel zu warm ist.) Wir haben genaugenommen den wärmsten März seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Fleißige Klimahysteriker sitzen schon seit Wochen in ihren Büros und weisen das mit sorgfältig „aufbereiteten“ Daten nach. Und wenn die Daten ums Verplatzen nicht passend gemacht werden können, werden einfach die Messgeräte woanders aufgebaut. Unter Heizpilzen. In überheizten Seniorenwohnungen. Zur Not auch in einem Stahlwerk. Man muss sich zu helfen wissen.

Mittwoch, 20. März 2013

Wandteller

*Klingeling*
*Türaufmach*
„Guten Tag, Schmitz mein Name. Ich bin wegen des ersteigerten Wandtellers hier. Auf ebay.“
„Ach ja, natürlich, kommen Sie rein.“
„Bei drei Euro fünfzig wollte ich das Porto sparen, wäre ja doppelt so teuer gewesen.“
„Ja, klar. Verstehe ich. Ich hatte Sie nur noch nicht so früh erwartet.“
„Pardon. Aber ich konnte die Fahrtzeit nur schlecht einschätzen. Wissen Sie, ich komme aus Kassel, da ist das nicht ganz so leicht.“
„Aus Kassel fahren Sie nach Frankfurt???“
„Naja, ist ja auch ganz schön, mal rauszukommen.”
„Ach …“
„Ja, also …“
„Darf ich Ihnen was zu trinken anbieten? Vielleicht einen Kaffee?“
„Wenn Sie vielleicht einen Tee für mich hätten? Natürlich nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Ja, äh, nein, natürlich nicht, gern. Nehmen Sie doch Platz, kommt sofort.“
„Earl Grey, wenn Sie haben. Und nicht zu lange ziehen lassen.“
„Ginge auch Grüner Tee?“
„Na ja, zur Not, selbstverständlich. Wie gesagt, machen Sie sich bitte keine Umstände.“
„Nein, nein, sind keine Umstände.“
„Bitte mit Honig süßen. Wenn es keine Umstände macht.“
„Ja, gerne … so, einmal Tee mit Honig.“
„Vielen Dank. Äh, vielleicht noch etwas mehr Honig? Ich bevorzuge meinen Tee etwas süßer, und wo es doch eh nicht der Tee ist, denn ich am liebsten trinke. Aber machen Sie sich keine Umstände.“
„So, hier der Honig. Wenn Sie sich vielleicht einfach selbst bedienen möchten.“
„Vielen Dank!“
„Ich hol dann mal den Wandteller.“
„Ich will Ihnen keine Umstände machen, aber wenn Sie vielleicht etwas Gebäck zum Tee für mich hätten? Als kleine Stärkung vor der Rückfahrt, Sie verstehen.“
„Ja, natürlich. Moment, hier, feine Butterkekse.“
„Ach, das können Sie nicht wissen, die mag ich so gar nicht. Die musste ich bei meinen Großeltern immer essen, bis zum Erbrechen, bin quasi traumatisiert. Vielleicht, also wenn es keine Umstände macht, eine andere Sorte? Am liebsten mit Schokolade! Schokoladentorte wär auch recht.“
„Nein, die Butterkekse sind die einzigen, die ich dahabe, tut mir leid.“
„Ist vielleicht ein Geschäft in der Nähe, dass Sie da also schnell mal hinspringen und Schokoladenkekse kaufen könnten? Es darf natürlich keine Umstände machen.“
„Nein – es – ist – kein – Geschäft – in – der – Nähe.“
„Oh bitte, wirklich, ich wollte doch echt keine Umstände machen.“
„Machen Sie nicht. Wenn wir jetzt vielleicht zum Geschäftlichen kommen könnten?“
„Aber natürlich, deswegen bin ich doch hier. Ach, ich seh schon, ich mache Umstände, vielleicht wäre per Post doch besser gewesen.“
„Neinnein, Sie machen keine Umstände. Moment … so, hier ist das gute Stück.“
„Ach, das hatte ich mir aber ganz anders vorgestellt. Viel größer, und auch von den Farben her … Sie wissen schon … eher viel bunter.“
„Tja, was soll ich da jetzt zu sagen.“
„Ich weiß nicht … das Bild war vielleicht nicht sooo gut?“
„Das Bild war sehr gut, und ich hatte auch die Maße dazugeschrieben.“
„Ich weiß nicht … würden Sie freundlicherweise mal Ihren Computer anmachen, dann können wir auf ebay gehen und direkt vergleichen. Natürlich nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Doch, es macht Umstände.“
„Aber dann könnten wir sehen, wo der Fehler liegt!“
„Ich bitte Sie, Sie haben das Teil für lausige 3,50 Euro ersteigert, was soll das jetzt?“
„Aber was soll ich mit einem Teller, der mir im Prinzip nicht zu hundert Prozent gefällt? Also machen Sie jetzt den Rechner an?“
„Sie machen Umstände!“
„Aber es macht doch keine Umstände, mal eben den Rechner anzuwerfen! Vielleicht täusche ich mich ja und das Bild war exakt richtig. Das Gedächtnis, Sie wissen schon.“
„Nein, weiß ich nicht. Also in Gottes Namen …“
„Aber nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Ich mach ja schon. Sie werden sehen …“
*Rechnerhochfahr*
*Tastaturklimperklimperklimper*
„So, bitte schön, Bild entspricht genau dem Teller. Maße stimmen auch.“
„Also ich weiß nicht. Die Farben mögen halbwegs okay sein, aber ich hatte mir den Teller wirklich größer vorgestellt. Obwohl Sie die Maße offenbar korrekt angegeben haben, ich will das jetzt nicht nachmessen, das wäre kleinlich. Sie hätten vielleicht eine Streichholzschachtel oder ein Buch mitfotografieren sollen, dann hätte man gut gesehen, wie groß der Teller wirklich ist. Aber das hätte wahrscheinlich Umstände gemacht.“
„Wissen Sie was, ich schenke Ihnen den Teller, das ist mir jetzt zu blöde.“
„Das ist sehr kulant, aber wissen Sie, wie viel Benzin ich verfahren habe? Selbst mit einem kostenlosen Teller lege ich da doch ohne Ende drauf.“
„Was? Wie? Soll ich Ihnen jetzt vielleicht noch Benzingeld erstatten?“
„Korrekt wäre das schon … natürlich nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Doch!!! das!!! macht!!! Umstände!!!“
„Ich bitte Sie, was hab ich denn jetzt schon wieder gesagt?“
„Nehmen Sie bitte einfach den Teller und gehen Sie! Bitte gehen Sie!“
„So einfach kann ich Ihnen das jetzt aber nicht machen.“
„Gehen Sie! Bitte gehen Sie! Und hier haben Sie 50 Euro für Ihr Benzin.“
„Das wird nicht ausreichen bei den Benzinpreisen heutzutage. Der Verschleiß bei meinem Auto, und denken Sie an die vergeudete …“
*Zischdoingbummklirr*

„Hallo, Polizei? Es ist ein Unglück geschehen. Ich habe soeben jemanden mit einem Teller erschlagen.“

Sonntag, 17. März 2013

Uneinsichtig

Und selbst wenn irgendwann mal ein dicker Eispanzer ganzjährig den gesamten Erdball überzieht, wird es immer noch Klimahysteriker geben, die in ihren Höhlen aufgeregt vor der unaufhaltsamen Erderwärmung warnen.