Samstag, 16. Mai 2015

Was kürzlich geschah

• Ich habe schon immer Kaugummis unter Tische geklebt, und damit werde ich nicht aufhören, nur weil wir auf einmal Glastische im Konfi haben.
• Arbeitgeber mit Sinn für Wortspiele überreichen keine Kündigungen, sondern hängen einem ein Frisch-gestrichen-Schild an den Arbeitsplatz.
• Die niedlichste Schusswaffe ist der Rehvolver.
• Manchmal sind es nur Nüancen, die den Unterschied zwischen richtig und falsch ausmachen.
• „Dieser Vogel redet wie ein Wasserfall.“ „Das ist ja auch eine Schwallbe.“

Donnerstag, 14. Mai 2015

Peking-Ente?

Meine Ente und ich. 29 gemeinsame Jahre und 100.000 Kilometer ohne spektakuläre Erlebnisse, wobei, es sei nicht verschwiegen, die Ente die letzten 15 Jahre im Semi-Ruhestand verbracht hatte – quasi als Liebhaberei, weil man eine Ente ja nur unter Androhung von Gewalt verkauft – und die Gelegenheiten für spektakuläre Erlebnisse also per se eher sparsam waren.


Seit einiger Zeit aber habe ich die Ente vorübergehend wieder im ständigen Gebrauch; aus technischen Gründen, die hier nichts zur Sache tun. Und dann war es so weit; das spektakuläre Erlebnis, von dem ich noch meinen Enkeln und Urenkeln erzählen würde, wenn ich welche hätte. Die Ente parkte ganz harmlos vor dem Büro. Irgendwann stand ein Bus neben der Ente, und zu diesem Bus gehörte eine Busladung voller Asiaten. Vermutlich eine Delegation zu Besuch bei der Firma gegenüber. Einer nach dem anderen stellte sich neben die Ente, legte die Hand auf den Türgriff und ließ sich mit meinem 2CV fotografieren. Wirklich ganz außergewöhnlich bizarr, fast schon surreal. Es handelte sich wohl, soweit ich das mit meinen europäischen Augen aus der Entfernung des 4. Stockwerks beurteilen konnte, um Japaner; wären es Chinesen gewesen, hätte ich mir natürlich kulinarische Sorgen gemacht. So aber amüsiert mich der Gedanke, dass jetzt diverse Japaner der Familie und den Freunden zuhause ihr Smartphone hinhalten und voller Freude erzählen, wie sie mal in Deutschland neben einem unglaublich skurrilen Auto standen.


Allerdings bin ich nicht der einzige Entenbesitzer, dem ein solch zauberhaftes Erlebnis zuteil wurde. Wenn ich an dieser Stelle Klaus Westrup zitieren darf, MotorKlassik, Juni 2015, Seite 45: „Das schönste Erlebnis hatten wir bei der Raststätte Renchtal an der A6 Richtung Baden-Baden. Ich halte, um eine Bild-Zeitung zu kaufen, dann rollt er neben uns, der Bus mit mindestens 30 Japanern, die meisten mit einer Kamera. Ihre überschäumende Fröhlichkeit angesichts des weißen 2CV zeigte, dass sie diesen Oldtimer zuvor noch nie gesehen hatten. In den folgenden fünf Minuten sind wir umringter Mittelpunkt, werden fotografiert wie Stars und zu optischen Mitbringseln für die Heimat.“

Sonntag, 26. April 2015

Was kürzlich geschah

• „Sie haben da eine Lücke in Ihrem Lebenslauf.“ „Da bin ich bis zum Ende des Abspanns im Kino geblieben.“
• Übrigens bin ich sehr aktiv in der hiesigen Phlegmatikerszene.
• Der Pharao mit den wenigsten Krankheiten war Tutanchimmun.
• Pelztiere, die einen Fellnessurlaub buchen.
• „Sie haben da eine Lücke in Ihrem Lebenslauf.“ „Da war ein Produkt im Supermarkt nicht mehr im gewohnten Regal.“
• „Hier stehen überall nur Zahlen rum. Das soll Kunst sein?“ „Pardon, Sie sind hier auf der Sudokumenta.“
• Heiratsanträge mache ich immer per Microsoft Outlook. Die Damen können dann ganz bequem „Zusagen“, „Mit Vorbehalt“ oder „Absagen“ anklicken.
• „Hast du die E-Mail an den Podologen geschickt?“ „Ja, du bist in Zeh-Zeh.“
• „Nervtötend, dass der Kollege ständig 'äh' sagt.“ „Der kann nicht anders, der ist ein Ählien.“
• Zahnärzte verbringen ihren Urlaub am liebsten auf Bohrer Bohrer.
• „Sieh mal, eine Acht! Und da ist noch eine Acht. Und da noch eine.“ „Was ist denn mit dir los?“ „Ich bin jetzt bei den Eight Watchers.“
• Die schnurrlosen Telefone konnten sich bei Katzen nie so richtig durchsetzen.
• „Und, schaffst du bis zum Sommer die Bikini-Figur?“ „Mal sehen, es wird ein Fettlauf mit der Zeit.“

Freitag, 3. April 2015

Was kürzlich geschah

• „Diese Schusswaffen stinken schrecklich!“ „Das sind ja auch die jauchenden Colts.“
• Die Norm für Sprengstoff ist übrigens DIN A mit.
• „Was riecht hier so streng?“ „Das ist der Lenz. Der Flatu-Lenz.“
• „Warum spuckt der Kollege so?“ „Der hat ein Sabbert-Jahr.“
• Und ständig drängt sich die Frage auf, warum es so viele Fragen gibt und nur so wenige Antworten. Kann ich aber nicht beantworten.
• „Dieses Zauberwesen stellt sich wirklich sehr ungeschickt an.“ „Das ist ja auch Hoppla, die Waldfee.“
• „Dein Kind ist wirklich extrem folgsam.“ „Ich gebe ihm auch immer Bravioli zu essen.“
• „Du hast wohl zu viele Schratstoffe aufgenommen.“ „Du meinst Schadstoffe.“ „Nein.“
• Ob szön oder nicht szön, das ist hier die Frage.
• Wenn es darum geht, Wortspiele zu verstehen, stehe ich häufig auf dem Lauch.
• Eine vor allem auf Hawaii beliebte Heilpflanze ist übrigens die Aloha Vera.
• „Dieser Knorpelfisch ist wirklich mager.“ „Ja, das ist ein Hai light.“
• Eine untote Mücke nennt man übrigens Summbie.
• Berichtet am liebsten darüber, wie Schafe von ihrer Wolle befreit werden: der Schurnalist.
• „Warum bist du so schüchtern?“ „Ich hab früher zu viele Hemmburger gegessen.“
• „Auf einer Skala von eins bis tausend Millionen Milliarden, wie sehr neigen Sie zum übertreiben?“

Freitag, 27. März 2015

Da nich' für

„Ich finde es richtig doof, wenn Leute 'gern' statt 'gern geschehen' sagen.“
„Ich auch!“
„Danke, dass du mich da bestärkst.“
„Gern!“

Montag, 16. März 2015

Was kürzlich geschah

• „Ich hab einen Kurs zum Thema positiv denken belegt.“ „Das ist gut.“ „Ich werde aber nicht hingehen, das bringt doch eh nix.“
• „Und warum möchten Sie sich beruflich verändern?“ „Ich will jetzt auch endlich mal Erfolg haben.“
• Wer einen Flanellschlafanzug trägt, geht ja nur deshalb ins Bett, um seinen Flausch auszuschlafen.
• Ein Gedicht sofort im Reim ersticken.
• „Was ist eigentlich aus deinem alten Onkel geworden, der sich immer so rüpelhaft benommen hat?“ „Der lebt jetzt im Flegelheim.“
• Da ist man in bestechender Form und niemand ist korrupt. Irgendwas ist immer.
• „Ist das hier die Selbsthilfegruppe gegen Unentschlossenheit?“ „Vielleicht.“ „Möglicherweise.“ „Ich sag nicht ja, ich sag nicht nein.“
• Habe Gripsimpfung gemacht. War erfolgreich.
• „Hast du dir schon wieder Kaffee auf die Hose gekleckert?“ „Ja, das war leider ein Nässcafé.“
• Wenn sich Katzen treffen, erzählen sie sich Schnurren.
• „Dein Hund schwimmt sensationell gut.“ „Das ist ja auch ein Haimaraner.“

Dienstag, 3. März 2015

Trilogie der Wahrheit

Das Motto der Cineasten: In Kino Veritas.

Das Motto der Nashornkundler: In Rhino Veritas.

Das Motto der Paläontologen: In Dino Veritas.

Sonntag, 8. Februar 2015

Was kürzlich geschah

• „Immer, wenn ich mich auf diesen Teppich lege, juckt es mich.“ „Das ist ja auch ein Flohkati.“
• Wir hatten ja nichts damals. Aber der Urknall war schön laut. Das hat Spaß gemacht.
• „Nimmst du auch genügend Jod über die Nahrung auf?“ „Um meine Gesundheit solltest du dir keinen Kropf machen.“
• „Guten Tag, ich komme vom Wauamt und möchte mal nach Ihrem Dackel schauen.“
• Die Enten und Gänse sind alle weg? Egal, Schwan drüber.
• Alle Kinder, die unbedingt aus dem Bälleparadies abgeholt werden wollten, haben das früher oder später bereut.
• „Kommst du zu meinem Dia-Abend? Es gibt Diagramme, Diabetes, Diabolik, Diagnostik, Diagonalen, Dialekte, Diarrhö, Diamanten, Dialyse …“
• Der Pleitegeier kreißte und gebar ein Pleitegeierküken.
• „Du solltest ein Toupet tragen.“ „Nur, wenn du darauf behaarst.“
• „Sie haben beim Lebensquiz 15 von 100 möglichen Punkten geschafft. Möchten Sie es noch mal versuchen?“
• Bei der Kollekte in der Kirche einfach mal fragen, ob es Prayback-Punkte gibt.
• „Warum geht der kranke Kollege nicht nach Hause?“ „Weil er noch nicht alle angesteckt hat.“
• „Das waren noch Zeiten, als Korrosionsschutz bei Autos ein Fremdwort war.“ „Du bist ja ein richtiger Rostalgiker!“
• Sie sind beide süß und haben fast den gleichen Namen. Kein Wunder, dass man sie so oft verwechselt: Pu der Bär und Puder-Zucker.
• Ich bin Stirnzeichen Runzel.
• „Du hast lange nicht mehr geduscht, oder?“ „Ja, mein Brauser wird nicht mehr unterstützt.“
• „Was sollen denn die Norddeutschen hier?“ „Das Kielerkommando, das Sie bestellt haben, Chef.“ „Killerkommando! Ich sagte Killerkommando!“

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Was kürzlich geschah

• Ich bin extrem rechtstreu. Als ich neulich am Steuer eines Fluchtwagens saß, bin ich erst losgefahren, als alle angeschnallt waren.
• „Was ist mit deinem Husten?“ „Alles im grünen Bereich.“
• Der Schah Latan wurde seinerzeit schnell enttarnt und vom Pfauenthron verjagt.
• „Ich hab dir 100 Mal auf den Anrufbeantworter gesprochen und um Rückruf gebeten. Hast du nie getan!“ „Ich wollte nicht aufdringlich sein.“
• Weihnachtsgrüße sende ich immer korrigiert zurück. Bzw. ich habe sie korrigiert zurückgesendet. Hab schon lange keine mehr bekommen.
• Eigentlich bin ich gar nicht so reserviert und zurückhaltend. Wer mich mindestens 20 Jahre lang kennt, wird das sofort bestätigen.
• „Der Kollege kennt sich gut aus, was Kaffee- und Teesorten angeht.“ „Ja, der ist ein Hansdampf in allen Tassen.“
• „Goldig, wie nett sich dein Hund immer von dir verabschiedet.“ „Das ist ja auch ein Tschau-Tschau.“
• Klausuren: Wissensabfragen; Klau Suren: Aufforderung zum Korandiebstahl; Klaus' Uhren: Zeitmesser, die Klaus gehören
• „Mir ist kalt.“ „Ruf eine Hotline an.“
• „Warum lallt der Horst so?“ „Der hatte seine 15 Minuten Rum.“
• „Hast du mich gerade fett genannt?“ „Nein, da habe ich mich wohl etwas moppeldeutig ausgedrückt.“
• „Haben Sie nur diese eine Sorte Brei im Angebot?“ „Aber nein, wir haben sogar ein ganzes Potpüree.“

Montag, 1. Dezember 2014

Realist

*Gänseblümchenzerpflück* 

„Sie liebt mich nicht, sie liebt mich nicht, sie liebt mich nicht …“ 

„Geht das nicht anders?“ 

„Ich bin realistisch.“

Samstag, 15. November 2014

Was kürzlich geschah

 „Du bist oft müde.“ „Ja, das ist gähnetisch bedingt.“
• Ich gehe immer mit gutem Beispiel hinterher.
• „Mal sehen, was der Verkehr macht.“ „Du guckst doch schon wieder Youporn!“ „VERKEHRSINFORMATION!“
• Leistungsverweigerung muss sich wieder lohnen!
• „Die Elisabeth wirkt auf mich immer etwas ungehalten.“ „Das ist ja auch die Menno Lisa.“
• Bier hat viele Fassetten.
• Erst mal einen konstruktiven Verwässerungsvorschlag machen, das wird immer gern gesehen.
• NEU: Das Mückenspray, das mit seinen Aufgaben wächst und auch gegen Elefanten wirkt.
• „Magst du Hundebabys?“ „Katzenbabys finde ich um Welpen besser.“
• „Man kann es mit Selbstkritik auch übertreiben.“ „Du nicht.“
• Selbstgespräche führe ich am liebsten vor dem Spiegel. Der Augenkontakt ist mir wichtig.
• „Sieh mal, die Mücke hat einen grünen Belag.“ „Das ist ein Mooskito.“
• „Hier zieht's!“ „Das wird mein Tee sein.“
• Der König der eingelegten Heringe besteht darauf, mit „Eure Matjestät“ angeredet zu werden.
• „Hast du dir die Brüste machen lassen?“ „Ja, aber häng das bitte nicht an die große Glocke.“
• „Soll ich eine Vertiefung ins Brett machen?“ „Nein, dazu besteht keine Nutwendigkeit.“
• „Warst du mit deinen Gelenkschmerzen beim Arzt?“ „Ja. Er sieht Gicht am Ende des Tunnels.“

Sonntag, 26. Oktober 2014

Was kürzlich geschah

• „Lassen Sie mich durch, ich bin ein Arzt.“ „Hier geht's nur zur Fleischtheke.“ „Ich bin Tierarzt. Vielleicht kann ich noch was tun.“
• Mein Laptop ist heute sehr langsam. Ich fürchte, ich habe den Akku versehentlich mit Kriechstrom aufgeladen.
• „Interessanter Stoff, über den du da schreibst?“ „Ja, das wird ein Vliestext.“
• „Warum hältst du seit einer Viertelstunde Sahne in der Hand?“ „Das sind meine 15 Minuten Rahm, die mir Andy Warhol versprochen hat.“
• Die Geschichte des Wandkalenders. Ein kurzer Abriss.
• „Wie hältst du's mit schlüpfrigen Wortspielen?“ „Da habe ich immer welche in petting.“
• Wer die Weisheit mit Löffeln gefressen hat ist nur zu dämlich, um mit Messer und Gabel umzugehen.
• Ich musste schon so viele Hoffnungen begraben, dass ich auch als Bestatter arbeiten könnte.
• Der Lieblings-Fußballverein von Herbologen ist übrigens Kräuter Fürth.
• „Das Schwein da hat aber ausgesprochen kurze Beine.“ „Ja, das ist die gesenkte Sau.“
• Der Ächzweg ist leider nie ausgeschlossen.
• „Ich fürchte, ich habe heute statt eines Clowns versehentlich einen Klon gefrühstückt.“ „Das sieht dir ähnlich.“
• „Kannst du bitte zum Bäcker gehen?“ „Nein, ich habe Angst vor Backterien.“
• „Bad Hair Day?“ „Auf Krawall gebürstet?“
• „Auf einer Skala von 0 bis 0: wie beurteilen Sie Ihren Wert für unsere Firma?“
• „Warum gehst du eigentlich ständig in die Knie?“ „Das ist dieser verdammte Duckreiz.“
• „Auf einer Skala von eins bi…“ „DREI!“ „…s zehn: Wie sehr neigen Sie dazu, anderen ins Wort zu fallen?“

Sonntag, 19. Oktober 2014

Vorstellungsgespräche

„Ihre größte Stärke?“
„Ich bin immer extrem selbstkritisch.“
„Und Ihre größte Schwäche?“
„Erlauben Sie mal, ich habe keine Schwächen!“


„… und wo sehen Sie Ihre Schwächen?“
„Wie viele Stunden haben Sie für dieses Vorstellungsgespräch eingeplant?“


„Wir melden uns.“
„Aber ich hab doch noch gar nichts gesagt!“
„Sie sehen so aus, als wäre das auch besser so.“


„Was ist Ihre größte Stärke?“
„Präzision.“
„Und wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“
„Um wieviel Uhr?“


„Ihre Stärke?“
„Der Umgang mit Zahlen.“
„Zum Beispiel?“
„Ich muss noch 12.401 Tage bis zur Rente. Ätzend lang, was?“
„Wir melden uns.“

Sonntag, 12. Oktober 2014

Was kürzlich geschah

• „Die Menschen sind dumm! Ohne Ausnahme!“ „Du bist echt ein Allehohliker.“
• „Ich fühle mich wie gerädert.“ „Dann geh zu einem Pneumologen.“
• „Oh, da hab ich mich aber ungeschickt angestellt.“ „Das passiert mir nie, ich drängele mich immer vor.“
• „Warum zeigst du immer so laut dein Missfallen?“ „Ich bin Buhdist.“
• „Von Selfies am Grab bitten wir Abstand zu nehmen.“
• „Ich habe eine wahnsinnig intensive Ausstrahlung!“ „Du hast wochenlang nicht mehr geduscht!“ „INTENSIVE AUSSTRAHLUNG!“
• „Was für ein übler Hubschrauberflug!“ „Ja, der Pilot ist ein echter Grobrotoriker.“
• „Wir wissen genau, was im Vogelpark los ist. Wir haben einen Pfau-Mann eingeschleust.“
• Wenn man Tee ziehen lässt, muss man damit rechnen, dass er nicht zurückkommt.
• Wenn der Händetrockner außer Betrieb ist, weil niemand heiße Luft nachgefüllt hat.
• „Da waren heute jede Menge Cowboys auf ihren Pferden im Schwimmbecken!“ „Das müssen die chlorreichen Sieben gewesen sein.“
• „Statt mir einen Blumenstrauß mitzubringen, schenkst du mir Geld?“
„Das sind Blüten.“
• Dürfen Dackelbesitzer eigentlich Trendsetter sein, indem sie Pudelmützen tragen?
• „Sie sollen mich als Flaschenhals der Firma bezeichnet haben. Stimmt das?“ „Nein, Chef, würde ich mir nie erlauben. Ich sagte Flasche.“
• „Leiden Sie auch unter Einschlafstörungen?“ „Ja, Herr Doktor. Es sei denn, ich bin im Büro.“
• Säuglingen höflich das Duzi-duzi anbieten.
• „Hallo, ist da die Rehtouren-Abteilung? Mein Name ist Bambi und ich möchte eine Reise buchen.“
• „Ich liebe dich!“ „Bitte nicht mit dem eigenen Spiegelbild reden.“
• „Ich weiß jetzt, was ich wirklich will.“ „Super! Was denn?“ „Meine Ruhe.“

Sonntag, 21. September 2014

Was kürzlich geschah

• Schafskäse vertrage ich immer gut. Offenbar funktioniert mein Fetabolismus.
• „Warst du jetzt endlich mal im Bordell?“ „Ja, aber die entspannende Wirkung ist schon wieder verpufft.“
• „Mist, der Computer ist abgestürzt.“ „Du hast ihn wütend aus dem Fenster geschmissen.“ „ABGESTÜRZT!“
• „Die Bettdecke ist sehr dünn.“ „Hast du es mal mit einem Daun-Load versucht?“
• „Ich will Mitarbeiter, die mir auch mal widersprechen.“ „Perfekt für mich. Habe ich den Job?“ „Hahaha, ein leichtgläubiger Depp wie Sie?“
• „Gut siehst du aus! Wie das verblühende Leben!“
• Viele werden im Alter religiös, um noch mal Jünger zu werden.
• Stille Menschen sind total unterschwätzt.
• „Keine Sonderwünsche! Es wird gekotzt, was auf den Tisch kam!“
• „Hat dein Handy mich da eben gegrüßt?“ „Ja, das ist ein HiPhone.“
• „Hast du den Kollegen jetzt endlich mal verkloppt?“ „Ja, hat aber nichts gebracht. Vergebliche Hiebesmühe.“
• „Hast du gesehen, wie das Schaf den Schäfer verhauen hat?“ „Macht es häufiger. Das ist ein Mähdrescher.“
• „Gibt es einen Grund dafür, dass du immer so viel isst?“ „Nein, mache ich nur aus Jux und Völlerei.“
• „Dieses Kamel da hat aber einen sehr angsteinflößenden Gesichtsausdruck.“ „Das ist ja auch ein Drohmedar.“
• „Pardon, dir hängt da ein Trecker aus dem Mund.“ „Ach ja, ich hatte heute ein Bauernfrühstück.“
• „Perlen für die Säue“ sagte der Eber, als der Tiffany-Verkäufer nach seinen Wünschen fragte.
• „Hat jemand Horst gesehen?“ „Horst ist jetzt an einem besseren Ort.“ „Horst ist tot?“ „Nein, er hat Feierabend und sitzt auf seinem Sofa.“
• „Du bist in der letzten Zeit ziemlich blöd.“ „Ja, ich dachte, ich gehe mal in die Doofensive.“
• „Mist, ich komme nicht mehr in meinen Dress rein.“ „Hast du's schon mal mit Kleidgel versucht?“
• „Kommst du mit zum Hähnchengrill?“ „Nein, das Essen da ist mir zu kompliziert im Hendling.“
• Öfters mal einen Töpfer anschnauzen, er solle sich gefälligst nicht im Ton vergreifen.
• „Dein Fahrrad hat keinen Ständer?“ „Warum soll es dem besser gehen als mir?“
• Verbreiteter Berufswunsch unter Schafen: irgendwas mit Mähdien.
• Fehler eingeräumt. Schrank ist jetzt randvoll.

Samstag, 13. September 2014

Es lebe das Chaos!

Die Älteren unter Ihnen werden sich vielleicht erinnern: Vor ein paar Monaten war ich im Porsche-Museum und hatte zum Thema Präsentation der Exponate zum Vergleich das Auto & Technik Museum Sinsheim herangezogen. Jetzt war ich dort mal wieder vor Ort, um nach dem Rechten zu sehen. Nicht, dass mich am Ende meine Erinnerungen von vor zehn oder eher noch mehr Jahren getrogen hatten.

Nein, hatten sie nicht. Das ist nach wie vor ein sehr schönes Museum. Eine gigantische Sammlung von Technik mit einem Schwerpunkt auf Auto. Hier kann man mühelos mehrere Stunden verbringen und trotzdem immer noch was Neues entdecken. Aber nicht nur Autos in allen möglichen Erscheinungsformen werden gezeigt, sondern auch Motorräder und Lokomotiven und Flugzeuge und Hubschrauber und, und, und sowie mechanische Musikinstrumente; viele von letzteren gegen den Einwurf eines Geldstücks sogar betriebsbereit, was auf Dauer etwas nervtötend sein kann.

Bei der Vielfalt ist für jeden Technikinteressierten was dabei, wobei sich natürlich nicht jeder für alles gleichermaßen interessiert. Ich zum Beispiel finde Landmaschinen und Militärgerät nur begrenzt faszinierend, aber interessant ist es allemal. Man kann sich ja aussuchen, wo man am meisten Zeit verbringt. Die Präsentation ist, anders als im Hause Porsche, sehr lebendig, sehr hemdsärmlig, manchmal sogar chaotisch. Immer aber liebevoll arrangiert mit viel Sinn fürs schmückende Detail, das im Zusammenhang (mehr oder weniger) mit dem Ausstellungsstück steht.

Die Sammlung ist zwar prinzipiell nach Themen sortiert, aber dann stehen halt doch mal ein Gruppe-C-Capri und ein IMSA-Audi in der Abteilung für American Dreamcars und nicht bei den Rennwagen, wo sie hingehören. Wo sie, wenn man älteren Bildern trauen darf, auch schon mal standen. Manchmal hat man das Gefühl, die Dinge stehen willenlos da, wo noch Platz war. Und Flugzeuge hängen eigentlich überall von der Decke, wo auch immer man ist. Mal abgesehen vom Freigelände. Dort stehen sie auf Stelzen.

Die beiden Highlights der Ausstellung kommen dann auch aus der Abteilung Flugzeuge: die Concorde und das sowjetische Äquivalent, die Tupolev TU-144. Beide nebeneinander aufgestellt, beide begehbar, beide aufgestellt in einem Winkel, der die Besichtigung nicht einfacher macht. Und beide nichts für Klaustrophobiker.

Allzuviel Anspruch an die wissenschaftliche Korrektheit sollte man vielleicht nicht haben. Es mag ein Ausrutscher sein, aber der als F7 ausgewiesene Fittipaldi ist eindeutig ein F8. Und ganz offensichtlich handelt es sich um ein gelb umlackiertes, ehemals weißes Fahrzeug aus dem Jahr 1981 oder 1982 (ich meine, bei einem meiner früheren Besuche ein solches Exemplar in der Sammlung gesehen zu haben); jedenfalls ist die Frontscheibe blau wie bei den in den Jahren 81 und 82 eingesetzten F8, während sie im Jahr 1980 noch grün war. Und der Fahrer war laut erklärendem Schild Keke Rosberg, während das Exponat die Startnummer 20 trägt, und das war die Nummer von Emerson Fittipaldi persönlich. Aber das ist jetzt kleinlich, und ich habe mir sogar eine belehrende besserwisserische E-Mail an das Museum verkniffen. Auf der anderen Seite, bei den meisten anderen Ausstellungsstücken kann ich die Korrektheit des erklärenden Schriebs nicht beurteilen, es kann also noch viel mehr verkehrt sein.

Schade finde ich allerdings, dass bei den Rennwagen eine gewisse Fluktuation zu herrschen scheint. Viele Autos, die auf früheren Bildern noch zu sehen sind, die sogar im offiziellen Führer noch zu sehen sind, kann man nicht mehr besichtigen. Dafür sind andere dazugekommen. Eine Ergänzung statt ein Austausch wäre klar vorzuziehen, um dem Motorsport etwas mehr Raum zu geben. Andere mögen das anders sehen, aber was interessiert mich die Meinung von anderen?

Wo wir schon mal beim Nörgeln sind: Einige der Rennwagen sind an der Wand montiert, was zweifellos sehr dramatisch wirkt, aber das Besichtigen nicht gerade einfacher macht. Das kann man mal machen, z. B. beim Copersucar F5A, der im Eingang einer Halle hängt, aber das sollte damit dann auch reichen. Einige der Autos, die jetzt an der Wand hängen, standen früher auch korrekt auf dem Boden, wie man Bildern entnehmen kann. Und, nebenbei bemerkt, das Schnellrestaurant auf dem Gelände verbindet unambitionierte Küche mit nicht ganz so unambitionierten Preisen, das ginge vielleicht auch eine Idee besser. Aber eigentlich nörgele ich hier nur aus Freude am Nörgeln, die positiven Eindrücke überwiegen bei weitem.

Zur Erbauung der mehr visuell interessierten Leser hier noch ein paar Bilder:

















Das Cockpit der Tupolev
Das Cockpit der Concorde
Hiermit endet die Trilogie 2014 zu Motorthemen. Porsche-Museum im Mai, Oldtimer-Grand-Prix im August, Sinsheim im September. In diesem Jahr werde ich das Haus bestimmt nicht mehr verlassen.

Montag, 8. September 2014

Donnerstag, 14. August 2014

Was kürzlich geschah

• „Was hältst du von einer Wanderung durch Wald und Flur?“ „Würde es nicht reichen, wenn wir kurz mal durch den Flur gingen?“
• „Der Kollege lebt noch. Wolltest du den nicht erschießen?“ „Leg doch nicht immer jedes Wort von mir auf die Colt-Waage.“
• Ich wusste, warum ich gleich gegen die Beteiligung an „Unser Dorf soll schöner werden“ war. Man hat mich aufgefordert, den Ort zu verlassen.
• „Wie ist der Stand?“ „Hammerhart.“ „Dann lass uns nageln.“
• „Pardon, ist das hier die Selbsthilfegruppe für chronische Misanthropen?“ „Gehen Sie weg, wir mögen hier keine anderen Menschen!“
• Ich will weder verallgemeinern noch misanthropisch wirken, aber alle Menschen sind scheiße.
• Hunderasse, die sich perfekt an die Bergwelt angepasst hat: der Almatiner.
• „Kannst du dich drum kümmern? Ist aber Fummelarbeit.“ „Dann gern.“
• Ich bin derjenige, der immer das Kirschbonbon mit Kern erwischt.
• Gibt es schon CDs mit den Klängen quietschender Betten, damit die Nachbarn denken, man hätte Sex?
• Ach, ein Strich in der Landschaft ist gar kein Bordell im Grünen?
• Übrigens, ein Nickerchen im Firmenfahrstuhl ist nicht ausreichend, um sich hochzuschlafen.
• „Keine Schauspielerin jammert so überzeugend wie sie.“ „Ja, sie ist die perfekte Mimimimimin.“
• „Wofür hast du denn die vielen Frösche im Gesicht?“ „Das ist eine Quaakmaske.“
• „Die aktuelle Holzmode ist wirklich sehr gut tragbar.“ „Ja, das ist Brĕtt-à-porter ganz nach meinem Geschmack.“
• „Fühl dich ganz wie zuhause.“ „Wirklich?“ „NEIN!!!“
• „Du bist wirklich nett.“ „Mit anderen Worten, du willst dich nicht mehr mit mir treffen?“ „Ganz genau.“
• „Warum sind denn hier alle Stühle mit Überzügen versehen?“ „Da war die Hussen-Mafia am Werk.“
• Protipp: Man gewöhnt sich einen besonders sanften Fahrstil an, wenn man den CD-Player im Auto durch einen Schallplattenspieler ersetzt.
• Ich habe das Rad neu erfunden. Es hat jetzt eine quadratische Form. Nichts kann mehr wegrollen. Genial, oder?
• „Findest du nicht auch, dass diese Eier etwas zäh sind?“ „Das sind ja auch Sohleier.“
• „Dein Penis ist ein Witz.“ „Könnten wir uns vielleicht auf Stand-up-Comedian einigen?“
• „Loriot ist zeitlos großartig.“ „Ja, muss man aber unbedingt mit französischem Originalton sehen.“
• „So, jetzt gibt's Cock au Vin.“ „Nimm SOFORT deinen Penis aus der Weinkaraffe!“
• „Als Gregor Samsa eines Morgens erwachte, fand er sich zu einer Ente verwandelt.“
Kafka in der französischen Übersetzung.
• „Sie sind also Nacktschläfer?“ „Stimmt, Chef, woher wissen Sie d… oh!“
• Wenn man erst mal akzeptiert hat, dass man für immer machtlos, bedeutungslos und erfolglos sein wird, geht es eigentlich.
• „Wie kriegen wir jetzt diese Wand klein?“ „Mit dem Vorschlaghammer?“ „Das ist ein Hammervorschlag!“
• „Der Patient hat die Herzoperation nicht lange überlebt?“ „Ja, war ein One-Night-Stent.“
• Die Könige des alten Ägypten sangen gern. Sie nannten das Pharaoke.