Liebe Mitklimahysteriker,
da die Zeiten momentan schlecht für uns Klimahysteriker sind, die fortdauernden Tiefsttemperaturen selbst gutgläubige Jünger unserer Religion ins Zweifeln kommen lassen und sogar unsere treuen Verbündeten von der eingenordeten Presse öfters vom kältesten März seit werweißwievielen Jahren sprachen, gilt es nun, beherzt gegenzusteuern. Auch Sie werden vielleicht in der letzten Zeit mit ketzerischen Fragen konfrontiert gewesen sein. Hier ein Gesprächsleitfaden, der Ihnen dabei helfen soll, furchtlos und energisch Kontra zu geben und Kritiker schneidig in die Schranken zu weisen.
1. Sie werden gefragt, wie denn der lange, kalte Winter zu der angeblichen Erderwärmung passe.
Antworten Sie, dass man das Problem global betrachten müsse, und anderswo sei es genau zu diesem Zeitpunkt klar wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Achten Sie darauf, selbst zu bestimmen, welchen Ort und welche zwei oder drei Jahre Sie für die Ermittlung des Durchschnitts heranziehen.
2. Sie werden gefragt, wie es denn sein könne, dass wir jetzt schon den fünften Winter in Folge hatten, den man eindeutig als Winter bezeichnen müsse, obwohl es doch noch vor sechs Jahren hieß, wir würden hier nie wieder einen richtigen Winter mit Schnee und Kälte haben und alle Skigebiete würden besser Konkurs anmelden.
Antworten Sie, dass das Abschmelzen des Polareises durch die Klimakatastrophe eine Änderung der polaren Kälteströme verursacht habe, die Kaltluft nach Süden befördert habe (oder so ähnlich, vertrauen Sie Ihrer Phantasie); die kalten Winter wären also im Gegenteil der beste Beweis für die Klimakatastrophe.
3. Sie werden gefragt, ob Sie denn tatsächlich an die Klimakatastrophe glauben würden oder ob Sie nicht Teil der weltweiten Vermarktungsmaschine seien, die von der Hysterie ein bekömmliches Auskommen habe.
Stellen Sie die Gegenfrage, ob Ihr Gesprächspartner vielleicht heimlich Lobbyist oder wenigstens Sympathisant der Zigarettenindustrie, der Ölindustrie, der Finanzindustrie, der Pharmaindustrie oder einer beliebigen anderen Industrie mit schlechtem Ruf sei. Deuten Sie kopfschüttelnd und mit einem vorwurfsvollen Gesichtsausdruck an, dass es kein Wunder sei, dass ein Lobbyist einer solchen Industrie die Zukunft der Menschheit für den eigenen Profit aufs Spiel setzen würde.
4. Sie werden gefragt, wie man denn so genau vorhersagen könne, wie sich die Temperaturen entwickeln würden, obwohl doch das Klima ein hochkomplexes Thema sei, das in weiten Teilen noch gar nicht wirklich verstanden sei.
Antworten Sie, Ihr Gesprächspartner sei erst recht kein Experte, und mit Laien rede man nicht.
5. Sie werden auf die zahlreichen bereits nachgewiesenen Irrtümer und Fälschungen im Zusammenhang mit der dramatischen Erderwärmung angesprochen.
Strecken Sie Ihrem Gesprächspartner die Zunge raus.
Samstag, 6. April 2013
Dienstag, 26. März 2013
Korb
„Mädel, sag, was ist mit dir,
Machst du dir denn nichts aus mir?
Ich umwarb dich mit Gefühl,
Dennoch bliebst du furchtbar kühl.
Dann hab ich dich sanft berührt,
Du bliebst eisig ungerührt.
Auch als ich's mit Geld probiert
Hast du frostig reagiert.
Drum nahm ich dich mit Gewalt,
Doch auch das ließ dich nur kalt.
Das ist mir echt zu stupid.
Bist du gar am End' frigid?“
„Hau schon ab, du Vollidiot!
Merkst du nicht – die Frau ist tot …“
Sonntag, 24. März 2013
Dr. Schulze
*Telefonklingel*
„Schmitz?“
„Dr. Schulze hier, guten Tag.“
„Guten Tag.“
„Ich rufe an wegen der Ergebnisse Ihrer Untersuchung neulich; Blutwerte, CT und so weiter.“
„Ah ja. Alles okay?“
„Hm, ja, jein. Wann hätten Sie denn Zeit, in die Praxis zu kommen?“
„Können Sie mir das nicht am Telefon mitteilen?“
„Äh, Herr Schmitz, ich würde es Ihnen lieber persönlich sagen.“
„Oh! Ist es was ernstes?“
„Äh, neinnein, also jein. Wann hätten Sie denn Zeit?“
„Also doch ernst. Sagen Sie mir bitte, was es ist!“
„Nein, am Telefon überbringe ich solche Botschaften eher ungern. Ich will nichts dramatisieren, aber wir sollten jetzt unter gar keinen Umständen Zeit verlieren.“
„Oh! Dann ist es sicher besser, wenn ich heute noch komme.“
„Heute geht leider nicht.“
„Dann morgen. Gleich in der Frühe.“
„Nein, morgen ist auch kein Termin mehr frei.“
„Wann ist denn diese Woche noch was frei?“
„Lassen Sie mich schauen … diese Woche geht es leider gar nicht mehr.“
„Gar nicht mehr! Dann kann es ja doch nicht so dringend sein.“
„Dochdoch, wie ich sagte, es ist besser, wir verlieren keine Zeit.“
„Dann nächste Woche! Bitte!“
„Tja, nächste Woche ist mein Terminkalender schon voll … übernächste Woche bin ich die ersten beiden Tage auf Fortbildung … die Tage danach geht auch nicht … danach bin ich drei Wochen im Urlaub …“
„Wann um alles in der Welt …?“
„Bitte, Unhöflichkeit hilft Ihnen jetzt auch nicht weiter! Lassen Sie mich … ah ja, in vier Monaten wäre wieder ein Termin zu haben. Freitag früh um acht Uhr, gleich der erste Termin! Obwohl … das lohnt dann aller Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr. Herr Schmitz? Herr Schmitz? So sagen Sie doch was!“
„Schmitz?“
„Dr. Schulze hier, guten Tag.“
„Guten Tag.“
„Ich rufe an wegen der Ergebnisse Ihrer Untersuchung neulich; Blutwerte, CT und so weiter.“
„Ah ja. Alles okay?“
„Hm, ja, jein. Wann hätten Sie denn Zeit, in die Praxis zu kommen?“
„Können Sie mir das nicht am Telefon mitteilen?“
„Äh, Herr Schmitz, ich würde es Ihnen lieber persönlich sagen.“
„Oh! Ist es was ernstes?“
„Äh, neinnein, also jein. Wann hätten Sie denn Zeit?“
„Also doch ernst. Sagen Sie mir bitte, was es ist!“
„Nein, am Telefon überbringe ich solche Botschaften eher ungern. Ich will nichts dramatisieren, aber wir sollten jetzt unter gar keinen Umständen Zeit verlieren.“
„Oh! Dann ist es sicher besser, wenn ich heute noch komme.“
„Heute geht leider nicht.“
„Dann morgen. Gleich in der Frühe.“
„Nein, morgen ist auch kein Termin mehr frei.“
„Wann ist denn diese Woche noch was frei?“
„Lassen Sie mich schauen … diese Woche geht es leider gar nicht mehr.“
„Gar nicht mehr! Dann kann es ja doch nicht so dringend sein.“
„Dochdoch, wie ich sagte, es ist besser, wir verlieren keine Zeit.“
„Dann nächste Woche! Bitte!“
„Tja, nächste Woche ist mein Terminkalender schon voll … übernächste Woche bin ich die ersten beiden Tage auf Fortbildung … die Tage danach geht auch nicht … danach bin ich drei Wochen im Urlaub …“
„Wann um alles in der Welt …?“
„Bitte, Unhöflichkeit hilft Ihnen jetzt auch nicht weiter! Lassen Sie mich … ah ja, in vier Monaten wäre wieder ein Termin zu haben. Freitag früh um acht Uhr, gleich der erste Termin! Obwohl … das lohnt dann aller Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr. Herr Schmitz? Herr Schmitz? So sagen Sie doch was!“
Samstag, 23. März 2013
Mit freundlicher Unterstützung durch …
Was aber, wenn die Wissenstestteilnehmer immer wieder selbst von den einfachsten Fragen überfordert sind? Dann liefert man ihnen freundlicherweise die passenden Antworten gleich mit. Und damit es nicht ganz so offensichtlich geschieht und die Wissenstestteilnehmer ihr Gesicht wahren können, tarnt man die passende Antwort einfach als Online-Werbung. Danke!
Freitag, 22. März 2013
Es ist alles ganz anders, als es aussieht
Lassen Sie sich von den vermeintlich frostigen Temperaturen nicht in die Irre führen. In Wirklichkeit ist es für die Jahreszeit viel zu warm. (Wie es ja heutzutage aus Prinzip immer für die Jahreszeit viel zu warm ist.) Wir haben genaugenommen den wärmsten März seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Fleißige Klimahysteriker sitzen schon seit Wochen in ihren Büros und weisen das mit sorgfältig „aufbereiteten“ Daten nach. Und wenn die Daten ums Verplatzen nicht passend gemacht werden können, werden einfach die Messgeräte woanders aufgebaut. Unter Heizpilzen. In überheizten Seniorenwohnungen. Zur Not auch in einem Stahlwerk. Man muss sich zu helfen wissen.
Mittwoch, 20. März 2013
Wandteller
*Klingeling*
*Türaufmach*
„Guten Tag, Schmitz mein Name. Ich bin wegen des ersteigerten Wandtellers hier. Auf ebay.“
„Ach ja, natürlich, kommen Sie rein.“
„Bei drei Euro fünfzig wollte ich das Porto sparen, wäre ja doppelt so teuer gewesen.“
„Ja, klar. Verstehe ich. Ich hatte Sie nur noch nicht so früh erwartet.“
„Pardon. Aber ich konnte die Fahrtzeit nur schlecht einschätzen. Wissen Sie, ich komme aus Kassel, da ist das nicht ganz so leicht.“
„Aus Kassel fahren Sie nach Frankfurt???“
„Naja, ist ja auch ganz schön, mal rauszukommen.”
„Ach …“
„Ja, also …“
„Darf ich Ihnen was zu trinken anbieten? Vielleicht einen Kaffee?“
„Wenn Sie vielleicht einen Tee für mich hätten? Natürlich nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Ja, äh, nein, natürlich nicht, gern. Nehmen Sie doch Platz, kommt sofort.“
„Earl Grey, wenn Sie haben. Und nicht zu lange ziehen lassen.“
„Ginge auch Grüner Tee?“
„Na ja, zur Not, selbstverständlich. Wie gesagt, machen Sie sich bitte keine Umstände.“
„Nein, nein, sind keine Umstände.“
„Bitte mit Honig süßen. Wenn es keine Umstände macht.“
„Ja, gerne … so, einmal Tee mit Honig.“
„Vielen Dank. Äh, vielleicht noch etwas mehr Honig? Ich bevorzuge meinen Tee etwas süßer, und wo es doch eh nicht der Tee ist, denn ich am liebsten trinke. Aber machen Sie sich keine Umstände.“
„So, hier der Honig. Wenn Sie sich vielleicht einfach selbst bedienen möchten.“
„Vielen Dank!“
„Ich hol dann mal den Wandteller.“
„Ich will Ihnen keine Umstände machen, aber wenn Sie vielleicht etwas Gebäck zum Tee für mich hätten? Als kleine Stärkung vor der Rückfahrt, Sie verstehen.“
„Ja, natürlich. Moment, hier, feine Butterkekse.“
„Ach, das können Sie nicht wissen, die mag ich so gar nicht. Die musste ich bei meinen Großeltern immer essen, bis zum Erbrechen, bin quasi traumatisiert. Vielleicht, also wenn es keine Umstände macht, eine andere Sorte? Am liebsten mit Schokolade! Schokoladentorte wär auch recht.“
„Nein, die Butterkekse sind die einzigen, die ich dahabe, tut mir leid.“
„Ist vielleicht ein Geschäft in der Nähe, dass Sie da also schnell mal hinspringen und Schokoladenkekse kaufen könnten? Es darf natürlich keine Umstände machen.“
„Nein – es – ist – kein – Geschäft – in – der – Nähe.“
„Oh bitte, wirklich, ich wollte doch echt keine Umstände machen.“
„Machen Sie nicht. Wenn wir jetzt vielleicht zum Geschäftlichen kommen könnten?“
„Aber natürlich, deswegen bin ich doch hier. Ach, ich seh schon, ich mache Umstände, vielleicht wäre per Post doch besser gewesen.“
„Neinnein, Sie machen keine Umstände. Moment … so, hier ist das gute Stück.“
„Ach, das hatte ich mir aber ganz anders vorgestellt. Viel größer, und auch von den Farben her … Sie wissen schon … eher viel bunter.“
„Tja, was soll ich da jetzt zu sagen.“
„Ich weiß nicht … das Bild war vielleicht nicht sooo gut?“
„Das Bild war sehr gut, und ich hatte auch die Maße dazugeschrieben.“
„Ich weiß nicht … würden Sie freundlicherweise mal Ihren Computer anmachen, dann können wir auf ebay gehen und direkt vergleichen. Natürlich nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Doch, es macht Umstände.“
„Aber dann könnten wir sehen, wo der Fehler liegt!“
„Ich bitte Sie, Sie haben das Teil für lausige 3,50 Euro ersteigert, was soll das jetzt?“
„Aber was soll ich mit einem Teller, der mir im Prinzip nicht zu hundert Prozent gefällt? Also machen Sie jetzt den Rechner an?“
„Sie machen Umstände!“
„Aber es macht doch keine Umstände, mal eben den Rechner anzuwerfen! Vielleicht täusche ich mich ja und das Bild war exakt richtig. Das Gedächtnis, Sie wissen schon.“
„Nein, weiß ich nicht. Also in Gottes Namen …“
„Aber nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Ich mach ja schon. Sie werden sehen …“
*Rechnerhochfahr*
*Tastaturklimperklimperklimper*
„So, bitte schön, Bild entspricht genau dem Teller. Maße stimmen auch.“
„Also ich weiß nicht. Die Farben mögen halbwegs okay sein, aber ich hatte mir den Teller wirklich größer vorgestellt. Obwohl Sie die Maße offenbar korrekt angegeben haben, ich will das jetzt nicht nachmessen, das wäre kleinlich. Sie hätten vielleicht eine Streichholzschachtel oder ein Buch mitfotografieren sollen, dann hätte man gut gesehen, wie groß der Teller wirklich ist. Aber das hätte wahrscheinlich Umstände gemacht.“
„Wissen Sie was, ich schenke Ihnen den Teller, das ist mir jetzt zu blöde.“
„Das ist sehr kulant, aber wissen Sie, wie viel Benzin ich verfahren habe? Selbst mit einem kostenlosen Teller lege ich da doch ohne Ende drauf.“
„Was? Wie? Soll ich Ihnen jetzt vielleicht noch Benzingeld erstatten?“
„Korrekt wäre das schon … natürlich nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Doch!!! das!!! macht!!! Umstände!!!“
„Ich bitte Sie, was hab ich denn jetzt schon wieder gesagt?“
„Nehmen Sie bitte einfach den Teller und gehen Sie! Bitte gehen Sie!“
„So einfach kann ich Ihnen das jetzt aber nicht machen.“
„Gehen Sie! Bitte gehen Sie! Und hier haben Sie 50 Euro für Ihr Benzin.“
„Das wird nicht ausreichen bei den Benzinpreisen heutzutage. Der Verschleiß bei meinem Auto, und denken Sie an die vergeudete …“
*Zischdoingbummklirr*
…
„Hallo, Polizei? Es ist ein Unglück geschehen. Ich habe soeben jemanden mit einem Teller erschlagen.“
*Türaufmach*
„Guten Tag, Schmitz mein Name. Ich bin wegen des ersteigerten Wandtellers hier. Auf ebay.“
„Ach ja, natürlich, kommen Sie rein.“
„Bei drei Euro fünfzig wollte ich das Porto sparen, wäre ja doppelt so teuer gewesen.“
„Ja, klar. Verstehe ich. Ich hatte Sie nur noch nicht so früh erwartet.“
„Pardon. Aber ich konnte die Fahrtzeit nur schlecht einschätzen. Wissen Sie, ich komme aus Kassel, da ist das nicht ganz so leicht.“
„Aus Kassel fahren Sie nach Frankfurt???“
„Naja, ist ja auch ganz schön, mal rauszukommen.”
„Ach …“
„Ja, also …“
„Darf ich Ihnen was zu trinken anbieten? Vielleicht einen Kaffee?“
„Wenn Sie vielleicht einen Tee für mich hätten? Natürlich nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Ja, äh, nein, natürlich nicht, gern. Nehmen Sie doch Platz, kommt sofort.“
„Earl Grey, wenn Sie haben. Und nicht zu lange ziehen lassen.“
„Ginge auch Grüner Tee?“
„Na ja, zur Not, selbstverständlich. Wie gesagt, machen Sie sich bitte keine Umstände.“
„Nein, nein, sind keine Umstände.“
„Bitte mit Honig süßen. Wenn es keine Umstände macht.“
„Ja, gerne … so, einmal Tee mit Honig.“
„Vielen Dank. Äh, vielleicht noch etwas mehr Honig? Ich bevorzuge meinen Tee etwas süßer, und wo es doch eh nicht der Tee ist, denn ich am liebsten trinke. Aber machen Sie sich keine Umstände.“
„So, hier der Honig. Wenn Sie sich vielleicht einfach selbst bedienen möchten.“
„Vielen Dank!“
„Ich hol dann mal den Wandteller.“
„Ich will Ihnen keine Umstände machen, aber wenn Sie vielleicht etwas Gebäck zum Tee für mich hätten? Als kleine Stärkung vor der Rückfahrt, Sie verstehen.“
„Ja, natürlich. Moment, hier, feine Butterkekse.“
„Ach, das können Sie nicht wissen, die mag ich so gar nicht. Die musste ich bei meinen Großeltern immer essen, bis zum Erbrechen, bin quasi traumatisiert. Vielleicht, also wenn es keine Umstände macht, eine andere Sorte? Am liebsten mit Schokolade! Schokoladentorte wär auch recht.“
„Nein, die Butterkekse sind die einzigen, die ich dahabe, tut mir leid.“
„Ist vielleicht ein Geschäft in der Nähe, dass Sie da also schnell mal hinspringen und Schokoladenkekse kaufen könnten? Es darf natürlich keine Umstände machen.“
„Nein – es – ist – kein – Geschäft – in – der – Nähe.“
„Oh bitte, wirklich, ich wollte doch echt keine Umstände machen.“
„Machen Sie nicht. Wenn wir jetzt vielleicht zum Geschäftlichen kommen könnten?“
„Aber natürlich, deswegen bin ich doch hier. Ach, ich seh schon, ich mache Umstände, vielleicht wäre per Post doch besser gewesen.“
„Neinnein, Sie machen keine Umstände. Moment … so, hier ist das gute Stück.“
„Ach, das hatte ich mir aber ganz anders vorgestellt. Viel größer, und auch von den Farben her … Sie wissen schon … eher viel bunter.“
„Tja, was soll ich da jetzt zu sagen.“
„Ich weiß nicht … das Bild war vielleicht nicht sooo gut?“
„Das Bild war sehr gut, und ich hatte auch die Maße dazugeschrieben.“
„Ich weiß nicht … würden Sie freundlicherweise mal Ihren Computer anmachen, dann können wir auf ebay gehen und direkt vergleichen. Natürlich nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Doch, es macht Umstände.“
„Aber dann könnten wir sehen, wo der Fehler liegt!“
„Ich bitte Sie, Sie haben das Teil für lausige 3,50 Euro ersteigert, was soll das jetzt?“
„Aber was soll ich mit einem Teller, der mir im Prinzip nicht zu hundert Prozent gefällt? Also machen Sie jetzt den Rechner an?“
„Sie machen Umstände!“
„Aber es macht doch keine Umstände, mal eben den Rechner anzuwerfen! Vielleicht täusche ich mich ja und das Bild war exakt richtig. Das Gedächtnis, Sie wissen schon.“
„Nein, weiß ich nicht. Also in Gottes Namen …“
„Aber nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Ich mach ja schon. Sie werden sehen …“
*Rechnerhochfahr*
*Tastaturklimperklimperklimper*
„So, bitte schön, Bild entspricht genau dem Teller. Maße stimmen auch.“
„Also ich weiß nicht. Die Farben mögen halbwegs okay sein, aber ich hatte mir den Teller wirklich größer vorgestellt. Obwohl Sie die Maße offenbar korrekt angegeben haben, ich will das jetzt nicht nachmessen, das wäre kleinlich. Sie hätten vielleicht eine Streichholzschachtel oder ein Buch mitfotografieren sollen, dann hätte man gut gesehen, wie groß der Teller wirklich ist. Aber das hätte wahrscheinlich Umstände gemacht.“
„Wissen Sie was, ich schenke Ihnen den Teller, das ist mir jetzt zu blöde.“
„Das ist sehr kulant, aber wissen Sie, wie viel Benzin ich verfahren habe? Selbst mit einem kostenlosen Teller lege ich da doch ohne Ende drauf.“
„Was? Wie? Soll ich Ihnen jetzt vielleicht noch Benzingeld erstatten?“
„Korrekt wäre das schon … natürlich nur, wenn es keine Umstände macht.“
„Doch!!! das!!! macht!!! Umstände!!!“
„Ich bitte Sie, was hab ich denn jetzt schon wieder gesagt?“
„Nehmen Sie bitte einfach den Teller und gehen Sie! Bitte gehen Sie!“
„So einfach kann ich Ihnen das jetzt aber nicht machen.“
„Gehen Sie! Bitte gehen Sie! Und hier haben Sie 50 Euro für Ihr Benzin.“
„Das wird nicht ausreichen bei den Benzinpreisen heutzutage. Der Verschleiß bei meinem Auto, und denken Sie an die vergeudete …“
*Zischdoingbummklirr*
…
„Hallo, Polizei? Es ist ein Unglück geschehen. Ich habe soeben jemanden mit einem Teller erschlagen.“
Sonntag, 17. März 2013
Uneinsichtig
Und selbst wenn irgendwann mal ein dicker Eispanzer ganzjährig
den gesamten Erdball überzieht, wird es immer noch Klimahysteriker geben, die in
ihren Höhlen aufgeregt vor der unaufhaltsamen Erderwärmung warnen.
Samstag, 16. März 2013
Was kürzlich geschah
• „Tschuldigung, Sie sind da gerade in einen Hundehaufen getreten.“ „Ach, egal, da steh ich drüber.“
• Vorschläge sind gleich viel überzeugender, wenn man sie mit dem Vorschlaghammer macht.
• Wer ausrastet, der rostet nicht.
• Wenn mir langweilig ist, schicke ich meinem Chef seine E-Mails mit Rechtschreibkorrekturen zurück. Mittlerweile Ex-Chef, um genau zu sein.
• „Kopf hoch! Eine Enthauptung ist kein Beinbruch!“
• Die konsequente EinArbeitung von BinnenMajuskeln in InfoTexte aller MachArt gibt diesen eine klar bessere LeseFreundlichkeit.
• „Tschuldigung, dieser prachtvolle Bildband hier … gibt's den auch als Hörbuch?“
• „Da geb ich ihm den kleinen Finger, und er nimmt die ganze Hand.“ „Ich hatte dich gewarnt. Halte dich von Kannibalen fern!“
• Vorschläge sind gleich viel überzeugender, wenn man sie mit dem Vorschlaghammer macht.
• Wer ausrastet, der rostet nicht.
• Wenn mir langweilig ist, schicke ich meinem Chef seine E-Mails mit Rechtschreibkorrekturen zurück. Mittlerweile Ex-Chef, um genau zu sein.
• „Kopf hoch! Eine Enthauptung ist kein Beinbruch!“
• Die konsequente EinArbeitung von BinnenMajuskeln in InfoTexte aller MachArt gibt diesen eine klar bessere LeseFreundlichkeit.
• „Tschuldigung, dieser prachtvolle Bildband hier … gibt's den auch als Hörbuch?“
• „Da geb ich ihm den kleinen Finger, und er nimmt die ganze Hand.“ „Ich hatte dich gewarnt. Halte dich von Kannibalen fern!“
Montag, 4. März 2013
Kulturfolger
Schon seit einiger Zeit verlassen viele Tiere ihren angestammten Lebensraum, um es sich in der Nähe des Menschen gemütlich zu machen. Fuchs, Wildschwein, Waschbär, die Liste ist lang. Weniger bekannt ist das Europäische Blauschaf, was möglicherweise auch daran liegt, dass es akut vom Aussterben bedroht ist. Lebt es normalerweise auf Bäumen, residiert es als Kulturfolger bevorzugt auf Dächern. Dort ernährt es sich am liebsten von Tauben, an die es sich leise von hinten anschleicht. Es wurde aber auch schon beobachtet, dass das Europäische Blauschaf mit einem beherzten Sprung eine Taube aus der Luft pflückt. Frühere Vermutungen, dass die blaue Farbe des Europäischen Blauschafs vom vielen Taubenverzehr herrühren, haben sich übrigens nicht bestätigt. Man geht heute vielmehr davon aus, dass die blaue Farbe für den Baumbewohner eine Anpassung an den blauen Himmel ist. Da aber der Himmel viel zu selten wirklich blau ist, hat sich diese Form der Tarnung nicht so recht bewährt, was zu der erwähnten Gefahr des Aussterbens geführt hat.
Samstag, 2. März 2013
Was kürzlich geschah
• „Müller, Sie sind extrem wichtig für die Firma! Wenn ich einer Meinung mit Ihnen bin, weiß ich, dass ich einen Denkfehler mache.“
• „Manni, Manni, Manni, must be funny …“ Manfred lebte in dem Wahn, immer komisch sein zu müssen.
• Weg ist das Ziel.
• „Husten Sie bitte mal ab.“ „Chrxz. Da kommt nichts.“ „Aha. Scheint ein Geizhusten zu sein.“
• Habe meiner Katze beigebracht, das WC-Spray zu benutzen. Jetzt rennt sie immer mit der Dose hinter mir her, wenn ich Blähungen habe.
• Keller aufgeräumt. Leichen sind jetzt unterm Dach.
• Komisch, dass die Seminare meiner Firma „Stern, Hagel & Voll“ zum Thema 'Leben ohne Alkohol' nur selten ausgebucht sind.
• Schmücke mich gerne mit fremden Federn. Bin trotzdem untervögelt.
• „Danke, wir melden uns.“ „Aber ich hab doch noch gar nichts gesagt.“ „Eben. Wenn's am schönsten ist, soll man aufhören.“
• „Ich kaufe ein B.“ „Gern. Aber ich dachte, Sie sind Analphabet?“ „Ja, schon, soll ein Geschenk sein. Können Sie's mir nett verpacken?“
• Ich bin nicht altersmilde. Ich vergesse nur immer öfter, mich aufzuregen.
• Wenn ich mit jemandem telefoniert habe, schicke ich immer eine E-Mail hinterher und frage, ob der Anruf angekommen ist.
• „Reißende soll man nicht aufhalten“ dachte die Frau, als sich der Löwe über ihren Mann hermachte, den sie schon lange nicht mehr liebte.
• So ein Gewichtheber hat es ja auch nicht leicht.
• Zigarren mag ich nicht. Da bin ich ganz humidorlos.
• Den Satz „ich mag die Menschen“ kann ich nur noch bei Kannibalen nachvollziehen.
• „Ihre ehrliche Meinung ist uns wichtig. Fanden Sie unseren Service hervorragend, exzellent oder ausgezeichnet?“
• „Ich bin die gute Fee und du hast drei …“ „Was erlauben Sie sich, mich zu duzen! Haben wir schon mal zusammen Schweine gehütet?“
• „Du hast keinen einzigen Wunsch frei.“ „Wie unfeer!“
• Die Arbeit ruft, aber auf diesem Auge bin ich stumm.
• „Was ist eigentlich aus dem Horst geworden? Der wollte doch immer was mit Menschen machen.“ „Der arbeitet heute als Scharfrichter.“
• Ich habe Angst vor Menschen mit Phobien.
• Damals, in der Urzeit: „Ich dreh am Rad!“ „Rad? Was ist das denn?“ „Hm. Weiß nicht. Erfinden wir es einfach.“ (Wie große Dinge entstehen.)
• Die Live-Übertragung vom Schneckenrennen war extrem spannend. Schade, dass es keine Zeitlupen gab.
• Irgendwas ist immer nicht.
• Pro-Tipp: Vor dem Benutzen die Seife ärgern. Sie schäumt dann besonders intensiv.
• Kann man in Australien beutellose Staubsauger kaufen?
• Fühle mich geistig wie 2, körperlich wie 100. Werfe jetzt Spielsachen aus dem Rollator-Korb.
• „Toller Mime! Vor allem, wie er Abschiede darstellt, ist grandios.“ „Ja, er hat völlig zurecht den Deutschen Tschauspielerpreis bekommen.“
• „Manni, Manni, Manni, must be funny …“ Manfred lebte in dem Wahn, immer komisch sein zu müssen.
• Weg ist das Ziel.
• „Husten Sie bitte mal ab.“ „Chrxz. Da kommt nichts.“ „Aha. Scheint ein Geizhusten zu sein.“
• Habe meiner Katze beigebracht, das WC-Spray zu benutzen. Jetzt rennt sie immer mit der Dose hinter mir her, wenn ich Blähungen habe.
• Keller aufgeräumt. Leichen sind jetzt unterm Dach.
• Komisch, dass die Seminare meiner Firma „Stern, Hagel & Voll“ zum Thema 'Leben ohne Alkohol' nur selten ausgebucht sind.
• Schmücke mich gerne mit fremden Federn. Bin trotzdem untervögelt.
• „Danke, wir melden uns.“ „Aber ich hab doch noch gar nichts gesagt.“ „Eben. Wenn's am schönsten ist, soll man aufhören.“
• „Ich kaufe ein B.“ „Gern. Aber ich dachte, Sie sind Analphabet?“ „Ja, schon, soll ein Geschenk sein. Können Sie's mir nett verpacken?“
• Ich bin nicht altersmilde. Ich vergesse nur immer öfter, mich aufzuregen.
• Wenn ich mit jemandem telefoniert habe, schicke ich immer eine E-Mail hinterher und frage, ob der Anruf angekommen ist.
• „Reißende soll man nicht aufhalten“ dachte die Frau, als sich der Löwe über ihren Mann hermachte, den sie schon lange nicht mehr liebte.
• So ein Gewichtheber hat es ja auch nicht leicht.
• Zigarren mag ich nicht. Da bin ich ganz humidorlos.
• Den Satz „ich mag die Menschen“ kann ich nur noch bei Kannibalen nachvollziehen.
• „Ihre ehrliche Meinung ist uns wichtig. Fanden Sie unseren Service hervorragend, exzellent oder ausgezeichnet?“
• „Ich bin die gute Fee und du hast drei …“ „Was erlauben Sie sich, mich zu duzen! Haben wir schon mal zusammen Schweine gehütet?“
• „Du hast keinen einzigen Wunsch frei.“ „Wie unfeer!“
• Die Arbeit ruft, aber auf diesem Auge bin ich stumm.
• „Was ist eigentlich aus dem Horst geworden? Der wollte doch immer was mit Menschen machen.“ „Der arbeitet heute als Scharfrichter.“
• Ich habe Angst vor Menschen mit Phobien.
• Damals, in der Urzeit: „Ich dreh am Rad!“ „Rad? Was ist das denn?“ „Hm. Weiß nicht. Erfinden wir es einfach.“ (Wie große Dinge entstehen.)
• Die Live-Übertragung vom Schneckenrennen war extrem spannend. Schade, dass es keine Zeitlupen gab.
• Irgendwas ist immer nicht.
• Pro-Tipp: Vor dem Benutzen die Seife ärgern. Sie schäumt dann besonders intensiv.
• Kann man in Australien beutellose Staubsauger kaufen?
• Fühle mich geistig wie 2, körperlich wie 100. Werfe jetzt Spielsachen aus dem Rollator-Korb.
• „Toller Mime! Vor allem, wie er Abschiede darstellt, ist grandios.“ „Ja, er hat völlig zurecht den Deutschen Tschauspielerpreis bekommen.“
Freitag, 1. März 2013
Kripo Spezial
• „Wir sollen den Verdächtigen beschatten lassen. Schulze, gucken Sie mal in der Asservatenkammer, ob da eine Markise ist.“
• „Sie sind verhaftet, wir haben Stoff bei Ihnen gefunden!“ „Aber ich bin Schnei…“ „Bitte machen Sie keine Probleme, kommen Sie einfach mit!“
• „Können Sie den Verdächtigen beschreiben?“ „Er hat Dreadlocks.“ „Dann werde ich eine Rastafahndung veranlassen.“
• „Haben Sie einen Ausdruck der Erpresser-E-Mail dabei?“ „Ja.“ „Sehr gut. Werden wir sofort auf Fingerabdrücke untersuchen lassen.“
• „Sie sind verhaftet, wir haben Stoff bei Ihnen gefunden!“ „Aber ich bin Schnei…“ „Bitte machen Sie keine Probleme, kommen Sie einfach mit!“
• „Können Sie den Verdächtigen beschreiben?“ „Er hat Dreadlocks.“ „Dann werde ich eine Rastafahndung veranlassen.“
• „Haben Sie einen Ausdruck der Erpresser-E-Mail dabei?“ „Ja.“ „Sehr gut. Werden wir sofort auf Fingerabdrücke untersuchen lassen.“
Donnerstag, 28. Februar 2013
Oh!
Hat es was zu bedeuten, dass all meine Hausgötter ohne Ausnahme mindestens ein „o“ in ihrem Namen haben? Und das, obwohl das „o“, wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, erst an 15. Stelle kommt! Will mir das Schicksal damit was sagen? Ist mein Charakter in kultureller Hinsicht rund? Bin ich hohl? Gucke ich ständig in die Röhre? Bin ich ein …loch? Steht es für das Omega, das in griechischer Schreibweise für Ohm steht; war ich also in einem früheren Leben ein Widerstandskämpfer? Eine faszinierende Frage, der ich aber hier und auch anderswo nicht weiter nachgehen werde.
Sonntag, 24. Februar 2013
Neuer Skandal!
Ein neuer Skandal erschüttert den Lebensmittelhandel. Der Pferdemetzger X.Y.* aus Z. hat ganz offenbar Rinderfleisch als Pferd ausgegeben. „Ich hatte keine Wahl“, ließ er über seine Anwälte mitteilen, „der Markt für Pferdefleisch ist so gut wie leergefegt, seit Pferdelasagne so populär ist. Für die Endverbraucher ist das aber völlig unbedenklich, es bestand zu keinem Zeitpunkt eine gesundheitliche Gefahr.“
* Name geändert.
* Name geändert.
Freitag, 22. Februar 2013
Dienstag, 19. Februar 2013
Montag, 18. Februar 2013
Vorsicht!
Man kann nicht vorsichtig genug sein. Besser, man untersagt es auch den Tieren, ihresgleichen zu füttern.
Sonntag, 17. Februar 2013
Schwer
Schavan
Papst.
Pistorius.
Pferdelasagne.
Meteorit.
Asteroid.
Die nächste Woche wird es schwer haben, den Sensationswert dieser Woche (Reihenfolge und Vollständigkeit ohne Gewähr) zu toppen.
Papst.
Pistorius.
Pferdelasagne.
Meteorit.
Asteroid.
Die nächste Woche wird es schwer haben, den Sensationswert dieser Woche (Reihenfolge und Vollständigkeit ohne Gewähr) zu toppen.
Montag, 11. Februar 2013
Was kürzlich geschah
• „Ich werd den Chef wohl nie verstehen. Keine Ahnung, was ich noch tun soll.“ „Du könntest die Kopfhörer abnehmen, wenn er mit dir spricht.“
• „Tschuldigung, wo finde ich die Zäpfchen?“ „Bei der Bückware.“
• Jeden Tag mindestens eine warme Malzeit! Stelle die Ölfarben also immer für zwei Minuten in die Mikrowelle.
• „Guten Tag. Ich komme von den Anonymen Abstinenzlern und möchte Ihnen unser Zwölf-Schritte-Programm in den Alkoholismus vorstellen.“
• „Schade. Viele sind schnell sauer, wenn man ihre Meinung nicht teilt.“ „Find ich nicht.“ „Was? Du widersprichst mir? Blöder Depp!“
• „Was macht eigentlich der Günther heute?“ „Der ist Günnikologe geworden.“
• „Ich trinke, um zu vergessen.“ „Was hast du gesagt?“ „Gesagt? Ich hab nichts gesagt.“
• Wenn Redewendungen falsch verwendet werden, platzt mir immer die Wutschnur.
• Lässt so ein Brechreiz irgendwann nach? Ich frage für die letzten intakten Bleistifte.
• „Ha. Ha. Ha. Was sind wir heute lustig. Wohl nen Clown gefrühstückt.“ „Ich BIN der Clown!“ (Neulich im Zirkus)
• Ich würde nicht sagen, dass ich wortkarg bin, aber ich begrüße Gesprächspartner auch am Telefon immer nur mit einem Kopfnicken.
• „Herr Apotheker, ich muss mich beschweren. Das Hämorrhoidenmittel, das Sie mir empfohlen haben, war leider für'n Arsch.“
• E-Mail schicken und telefonisch vergewissern, ob Mail angekommen ist? Lächerlich, täte ich nie. Ich frage zeitgemäß per E-Mail.
• It-Girl war früher. Heute sollte man schon Post-It-Girl sein.
• „Neue Frisur? Hat dich total verändert!“ „Nein, Haare gewaschen.“
• Große Freude im Zoogeschäft! Nach Monaten hat der Blauwal endlich einen Käufer gefunden, so dass die anderen Tiere wieder mehr Platz haben.
• Ich würde nicht sagen, dass ich im Job zu Übersprunghandlungen neige, aber meine Kollegen haben mich für Olympia zum Hürdenlauf angemeldet.
• si47ndHE3KD2nm0 „Ihr gewähltes Passwort ist nicht sicher. Es sollte mindestens ein japanisches Schriftzeichen und ein Katzenbild enthalten.“
• „Bin jetzt beim Kuckucksclan angemeldet.“ „Du hast ja nen Vogel!“
• „Bitte noch die präzise Formatangabe.“ „DIN A quer.“
• „Ich frage mich, ob ich die Menschen manchmal ungewollt kränke.“ „Glaub ich nicht.“ „Nett, dass Sie das sagen, Sie Arsch.“
• Trank aus Einhorn- und Elfenblut gekauft. Der Händler hat mir überzeugend versichert, dass das ein gutes Mittel gegen Leichtgläubigkeit ist.
• „Tschuldigung, wo finde ich die Zäpfchen?“ „Bei der Bückware.“
• Jeden Tag mindestens eine warme Malzeit! Stelle die Ölfarben also immer für zwei Minuten in die Mikrowelle.
• „Guten Tag. Ich komme von den Anonymen Abstinenzlern und möchte Ihnen unser Zwölf-Schritte-Programm in den Alkoholismus vorstellen.“
• „Schade. Viele sind schnell sauer, wenn man ihre Meinung nicht teilt.“ „Find ich nicht.“ „Was? Du widersprichst mir? Blöder Depp!“
• „Was macht eigentlich der Günther heute?“ „Der ist Günnikologe geworden.“
• „Ich trinke, um zu vergessen.“ „Was hast du gesagt?“ „Gesagt? Ich hab nichts gesagt.“
• Wenn Redewendungen falsch verwendet werden, platzt mir immer die Wutschnur.
• Lässt so ein Brechreiz irgendwann nach? Ich frage für die letzten intakten Bleistifte.
• „Ha. Ha. Ha. Was sind wir heute lustig. Wohl nen Clown gefrühstückt.“ „Ich BIN der Clown!“ (Neulich im Zirkus)
• Ich würde nicht sagen, dass ich wortkarg bin, aber ich begrüße Gesprächspartner auch am Telefon immer nur mit einem Kopfnicken.
• „Herr Apotheker, ich muss mich beschweren. Das Hämorrhoidenmittel, das Sie mir empfohlen haben, war leider für'n Arsch.“
• E-Mail schicken und telefonisch vergewissern, ob Mail angekommen ist? Lächerlich, täte ich nie. Ich frage zeitgemäß per E-Mail.
• It-Girl war früher. Heute sollte man schon Post-It-Girl sein.
• „Neue Frisur? Hat dich total verändert!“ „Nein, Haare gewaschen.“
• Große Freude im Zoogeschäft! Nach Monaten hat der Blauwal endlich einen Käufer gefunden, so dass die anderen Tiere wieder mehr Platz haben.
• Ich würde nicht sagen, dass ich im Job zu Übersprunghandlungen neige, aber meine Kollegen haben mich für Olympia zum Hürdenlauf angemeldet.
• si47ndHE3KD2nm0 „Ihr gewähltes Passwort ist nicht sicher. Es sollte mindestens ein japanisches Schriftzeichen und ein Katzenbild enthalten.“
• „Bin jetzt beim Kuckucksclan angemeldet.“ „Du hast ja nen Vogel!“
• „Bitte noch die präzise Formatangabe.“ „DIN A quer.“
• „Ich frage mich, ob ich die Menschen manchmal ungewollt kränke.“ „Glaub ich nicht.“ „Nett, dass Sie das sagen, Sie Arsch.“
• Trank aus Einhorn- und Elfenblut gekauft. Der Händler hat mir überzeugend versichert, dass das ein gutes Mittel gegen Leichtgläubigkeit ist.
Freitag, 1. Februar 2013
Was kürzlich geschah
• „Guten Tag, ich will einen Liebesfilm ausleihen.“ „Wir sind keine Videothek, sondern Metzgerei.“ „Dann bitte einen Hollywood-Schinken.“
• NEU: die beheizte Computer-Tastatur! Dann hat man beim Reinigen gleich eine warme Mahlzeit.
• Das Schlumpfkostüm für Fasching ist da. Hätte ich gewusst, dass es in Schlumpfhausen andere Größen gibt, hätte ich XXXXXXXXXXXXXXL bestellt.
• „Herr Doktor, ich werde ständig von Tutanchamun verfolgt.“ „Oh. Ein klassischer Fall von Pharaonoia.“
• „Streitereien sind oft kindisch.“ „Sind sie nicht!“ „Sind sie doch!“ „Sind sie nicht!“ „Sind sie doch!“ „Sind sie nicht!“ „Sind sie doch!“
• „Wann haben Sie sich erstmals unsterblich gefühlt?“ „An meinem 500. Geburtstag, als Karl der Große ein Glückwunschpergament geschickt hat.“
• „Ist das ein Schaf auf dem Foto oder eine Ziege?“ „Vermutlich eine Ziege, das Bild ist sehr unschaf.”
• „… und jetzt bitte das Plädoyer der klagenden Seite.“ „Mimimi.“
• Ich habe keinen Keller. Das macht aber nichts. Ich habe eh nichts zu lachen.
• „Ich glaube, ich bin krank.“ „Pharma zur Apotheke, die haben bestimmt was.“
• „Wenn du dich nicht an der Arbeit beteiligst, tu ich das auch nicht.“ „Was für ein billiges Revanchefaul.“
• „Vielleicht bin ich ja paranoid, aber ich glaube, keiner mag mich.“ „Da kann ich dich beruhigen. Du bist nicht paranoid.“
• „Bezüglich Ihrer Bewerbung müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass Gleitzeit bei uns nicht möglich ist. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Eisbahn.“
• Die heutige Partie in der diesjährigen Schafschach-Weltmeisterschaft endete mit einem leistungsgerechten Remäh.
• An Fasching sind auch nicht mehr Narren unterwegs als sonst. Man kann sie nur besser erkennen.
• Ich kann mir keine Namen merken und rede daher meine Kollegen immer mit Nummern an. Leider habe ich auch ein Problem mit Zahlen.
• Löffel gehören zu den häufigsten Abgabeartikeln.
• „Wenn du das machst, erschlage ich dich!“ „Da kann ich gut mit leben.“
• „Hihi, dein Handy-Klingelton klingt wie Furzen.“ „Ich habe kein Handy.“
• Mit viel Geschick einen Fahrradayschen Käfig gebaut. Bin gespannt, wann die Nachbarn ihre Drahtesel vermissen.
• Ich bin ein so höflicher Mensch, dass ich freche Antworten nur vom Görensagen kenne.
• „Können Sie sich nicht anstellen wie alle anderen auch?“ „Jetzt stellen Sie sich mal nicht so an!“
• „Prego, Don Alberto, keine Betonschuhe. Das zieht mich immer so runter.“
• NEGERKUSS! (Nehmt dies, ihr selbstgefälligen, aufgeblasenen Sprachverhunzer vom Ministerium für Political Correctness!)
• Wer partout mal in die Presse will, legt sich einfach in einem Müllcontainer schlafen.
• „Ich glaube, mein Schwein hat Krebs.“ „Da kann ich dir einen guten Oinkologen empfehlen.“
• Ganz große Ehre für mich: Ich werde in Madame Tussis Wichsfigurenkabinett aufgenommen. Moment, heißt dieses Museum nicht eigentlich … oh!
• Mein Portal, bei dem Eltern Videos ihrer Neugeborenen hochladen können, ist ein Flop. Vielleicht ist der Name YouBorn nicht sexy genug.
• „Herr Doktor, wird's ein Junge oder ein Mädchen?“ „Hm, ähh… Mal was ganz anderes: Hatten Sie vor etwa drei Monaten Verkehr mit einem Alien?“
• Und dann irgendwann die ernüchternde Einsicht, dass das alles keine Midlife-Crisis sein kann, weil man dafür schon viel zu alt ist.
• Bald werden SUVs und Fernseher so groß sein, dass man da direkt einziehen kann. Gar nicht so schlecht, wenn man an den Wohnungsmangel denkt.
• NEU: die beheizte Computer-Tastatur! Dann hat man beim Reinigen gleich eine warme Mahlzeit.
• Das Schlumpfkostüm für Fasching ist da. Hätte ich gewusst, dass es in Schlumpfhausen andere Größen gibt, hätte ich XXXXXXXXXXXXXXL bestellt.
• „Herr Doktor, ich werde ständig von Tutanchamun verfolgt.“ „Oh. Ein klassischer Fall von Pharaonoia.“
• „Streitereien sind oft kindisch.“ „Sind sie nicht!“ „Sind sie doch!“ „Sind sie nicht!“ „Sind sie doch!“ „Sind sie nicht!“ „Sind sie doch!“
• „Wann haben Sie sich erstmals unsterblich gefühlt?“ „An meinem 500. Geburtstag, als Karl der Große ein Glückwunschpergament geschickt hat.“
• „Ist das ein Schaf auf dem Foto oder eine Ziege?“ „Vermutlich eine Ziege, das Bild ist sehr unschaf.”
• „… und jetzt bitte das Plädoyer der klagenden Seite.“ „Mimimi.“
• Ich habe keinen Keller. Das macht aber nichts. Ich habe eh nichts zu lachen.
• „Ich glaube, ich bin krank.“ „Pharma zur Apotheke, die haben bestimmt was.“
• „Wenn du dich nicht an der Arbeit beteiligst, tu ich das auch nicht.“ „Was für ein billiges Revanchefaul.“
• „Vielleicht bin ich ja paranoid, aber ich glaube, keiner mag mich.“ „Da kann ich dich beruhigen. Du bist nicht paranoid.“
• „Bezüglich Ihrer Bewerbung müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass Gleitzeit bei uns nicht möglich ist. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Eisbahn.“
• Die heutige Partie in der diesjährigen Schafschach-Weltmeisterschaft endete mit einem leistungsgerechten Remäh.
• An Fasching sind auch nicht mehr Narren unterwegs als sonst. Man kann sie nur besser erkennen.
• Ich kann mir keine Namen merken und rede daher meine Kollegen immer mit Nummern an. Leider habe ich auch ein Problem mit Zahlen.
• Löffel gehören zu den häufigsten Abgabeartikeln.
• „Wenn du das machst, erschlage ich dich!“ „Da kann ich gut mit leben.“
• „Hihi, dein Handy-Klingelton klingt wie Furzen.“ „Ich habe kein Handy.“
• Mit viel Geschick einen Fahrradayschen Käfig gebaut. Bin gespannt, wann die Nachbarn ihre Drahtesel vermissen.
• Ich bin ein so höflicher Mensch, dass ich freche Antworten nur vom Görensagen kenne.
• „Können Sie sich nicht anstellen wie alle anderen auch?“ „Jetzt stellen Sie sich mal nicht so an!“
• „Prego, Don Alberto, keine Betonschuhe. Das zieht mich immer so runter.“
• NEGERKUSS! (Nehmt dies, ihr selbstgefälligen, aufgeblasenen Sprachverhunzer vom Ministerium für Political Correctness!)
• Wer partout mal in die Presse will, legt sich einfach in einem Müllcontainer schlafen.
• „Ich glaube, mein Schwein hat Krebs.“ „Da kann ich dir einen guten Oinkologen empfehlen.“
• Ganz große Ehre für mich: Ich werde in Madame Tussis Wichsfigurenkabinett aufgenommen. Moment, heißt dieses Museum nicht eigentlich … oh!
• Mein Portal, bei dem Eltern Videos ihrer Neugeborenen hochladen können, ist ein Flop. Vielleicht ist der Name YouBorn nicht sexy genug.
• „Herr Doktor, wird's ein Junge oder ein Mädchen?“ „Hm, ähh… Mal was ganz anderes: Hatten Sie vor etwa drei Monaten Verkehr mit einem Alien?“
• Und dann irgendwann die ernüchternde Einsicht, dass das alles keine Midlife-Crisis sein kann, weil man dafür schon viel zu alt ist.
• Bald werden SUVs und Fernseher so groß sein, dass man da direkt einziehen kann. Gar nicht so schlecht, wenn man an den Wohnungsmangel denkt.
Montag, 21. Januar 2013
Allerlei Wissenswertes aus dem Reich der Meeresbewohner und -anrainer
• Ergreifend schreiben die Muränen, echt jeden rührt ihr Werk zu Tränen.
• Der Krake wird durch Bücher reich, er schreibt an mehreren zugleich.
• Der Alk ist pausenlos betrunken, sein Schreibniveau ist stark gesunken.
• Die Trottellumme schreibt recht schlicht. Das Werk vom Wal hat mehr Gewicht.
• Der Aal schreibt überaus geschmeidig. Der Hai hingegen eher schneidig.
Sonntag, 20. Januar 2013
Presenting
Montag, 14. Januar 2013
Tollhaus
Schlimme Nachricht für Freunde des Mainzer Karnevals kurz vor Beginn der tollen Tage: sie müssen alle LPs von Ernst Neger dem Ministerium für Political Correctness aushändigen. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte das: „Als Ministerrrium für Political Corrrrectness ist es unserrre Pflicht, das Volk sprrrrachlich auf Linie zu brrrringen. Das Worrrrt Negerrrr ist ein rrrrassistisches Rrrrrelikt aus der Kolonialzeit, das es auszumerrrrrzen gilt. Da können wirrrrr nicht differrrrrenzierrrren, wo kämen wirrrr da hin. Es sind schon Kinderrrrrbuchverrrrlage unserrrrrem Befehl gefolgt, da können wirrrr das von den Karrrrnevalisten auch errrrrwarten.“
Sonntag, 6. Januar 2013
Was kürzlich geschah
• „Wenn ich eine Zigarette sehe, muss ich zwanghaft rauchen.“ „Das ist ganz normal, das ist der Pafflowsche Reflex.“
• Seit ich meinem Chef immer heimlich OK-Tropfen in den Kaffee gieße, nickt er meine Vorschläge jedes Mal sofort ab.
• Diese vielen Talente, die seit meiner Geburt in mir schlummern … die haben einen beneidenswert tiefen und festen Schlaf.
• Lieblingsgericht der Karnevalisten: Chili con fetti.
• Wenn ich bei Ikea war, bin ich erst mal total verduzt.
• Wie entstehen Gedichte? Aus Vers-Ehen.
• „Du denkst wirklich nur ans Essen!“ „Unsinn. Kannst Du diese Behauptung irgendwie unterfüttern?“
• Ich habe eine hohe Affenität zu Primaten.
• „Diese Griechen! Immer diese Griechen!“ „Geht's vielleicht etwas konkreta?“
• „Sehr ansprechende Temperaturen!“ „Sie hören Stimmen? Echt wahr, die dunkle Jahreszeit kann einen wahnsinnig machen.“
• Schizophrenie ist gleicht viel entspannter, wenn man sich selbst das Du anbietet.
• Wer in gebückter Haltung durchs Leben geht, sollte sehr sorgfältig bei der Auswahl seiner Unterhosen sein.
• „Guten Tag. Ich plane Reisen in die Arktis und Antarktis. Welche Kamera können Sie mir da empfehlen?“ „Nehmen Sie eine Polar-Oid.“
• Seit ich meinem Chef immer heimlich OK-Tropfen in den Kaffee gieße, nickt er meine Vorschläge jedes Mal sofort ab.
• Diese vielen Talente, die seit meiner Geburt in mir schlummern … die haben einen beneidenswert tiefen und festen Schlaf.
• Lieblingsgericht der Karnevalisten: Chili con fetti.
• Wenn ich bei Ikea war, bin ich erst mal total verduzt.
• Wie entstehen Gedichte? Aus Vers-Ehen.
• „Du denkst wirklich nur ans Essen!“ „Unsinn. Kannst Du diese Behauptung irgendwie unterfüttern?“
• Ich habe eine hohe Affenität zu Primaten.
• „Diese Griechen! Immer diese Griechen!“ „Geht's vielleicht etwas konkreta?“
• „Sehr ansprechende Temperaturen!“ „Sie hören Stimmen? Echt wahr, die dunkle Jahreszeit kann einen wahnsinnig machen.“
• Schizophrenie ist gleicht viel entspannter, wenn man sich selbst das Du anbietet.
• Wer in gebückter Haltung durchs Leben geht, sollte sehr sorgfältig bei der Auswahl seiner Unterhosen sein.
• „Guten Tag. Ich plane Reisen in die Arktis und Antarktis. Welche Kamera können Sie mir da empfehlen?“ „Nehmen Sie eine Polar-Oid.“
Dienstag, 1. Januar 2013
2013
Das erste Jahr seit 1320, in dem alle Ziffern von 0 bis 3 vorkommen.
Gut, dass wir bis zum nächsten Mal nicht ganz so lange warten müssen.
Gut, dass wir bis zum nächsten Mal nicht ganz so lange warten müssen.
Montag, 31. Dezember 2012
Unwillen
Manchmal rufe ich mich selbst an. Ich gehe aber nie dran. Denn dank der angezeigten Rufnummer weiß ich, wer der Anrufer ist, und ich mag keine Selbstgespräche führen.
Sonntag, 30. Dezember 2012
.. -. ... .--. . -.-. - --- .-. / -- --- .-. ... .
Vor vielen Jahren gehörten die Inspector-Morse-Krimis von Colin Dexter zu meinen absoluten Lieblingskrimis.
Diese Vorliebe teile ich mit den Briten, die ihren Morse auch lieben. So sehr lieben, dass die Morse-Krimis mit John Thaw sehr erfolgreich verfilmt wurden; und weil es nicht unendlich viele Original-Vorlagen gibt, gibt es noch viel mehr Episoden, die extra fürs TV geschrieben wurden. Natürlich nicht von Colin Dexter. Irgendwann hab ich dann die große Morse-DVD-Box gekauft und war auch begeistert.
Wieder etwas später habe ich dann die Morse-Bücher aus dem Regal gezogen und erneut gelesen, immer schön in chronologischer Reihenfolge. Dieses Mal mit deutlich weniger Begeisterung; ja, gut zu lesen sind sie ja, macht durchaus Spaß, aber immer wieder stellten sich Fragen nach der Logik. Vielleicht zählen sie immer noch zu meinen bevorzugten Krimis, vielleicht würde ich sie sogar weiterempfehlen, aber nicht mehr mit allzu großem Nachdruck.
Und dann habe ich (meist unmittelbar) nach der Lektüre die jeweils dazugehörende Verfilmung gesehen. Jaja, man soll keine Verfilmungen von Büchern sehen, die man schätzt; jaja, ein Film muss Abkürzungen finden, um ein Buch in 100 Minuten zu zwängen; jaja, ein Film kann gar nicht alles wiedergeben, was im Buch enthalten ist. Aber muss man so in die Handlung eingreifen, dass z. B. die falsche Fährte im Buch zur Lösung im Film wird? NEIN, NEIN, NEIN.
Quasi zwei Enttäuschungen auf einen Streich. Das Leben kann sehr grausam sein.
Diese Vorliebe teile ich mit den Briten, die ihren Morse auch lieben. So sehr lieben, dass die Morse-Krimis mit John Thaw sehr erfolgreich verfilmt wurden; und weil es nicht unendlich viele Original-Vorlagen gibt, gibt es noch viel mehr Episoden, die extra fürs TV geschrieben wurden. Natürlich nicht von Colin Dexter. Irgendwann hab ich dann die große Morse-DVD-Box gekauft und war auch begeistert.
Wieder etwas später habe ich dann die Morse-Bücher aus dem Regal gezogen und erneut gelesen, immer schön in chronologischer Reihenfolge. Dieses Mal mit deutlich weniger Begeisterung; ja, gut zu lesen sind sie ja, macht durchaus Spaß, aber immer wieder stellten sich Fragen nach der Logik. Vielleicht zählen sie immer noch zu meinen bevorzugten Krimis, vielleicht würde ich sie sogar weiterempfehlen, aber nicht mehr mit allzu großem Nachdruck.
Und dann habe ich (meist unmittelbar) nach der Lektüre die jeweils dazugehörende Verfilmung gesehen. Jaja, man soll keine Verfilmungen von Büchern sehen, die man schätzt; jaja, ein Film muss Abkürzungen finden, um ein Buch in 100 Minuten zu zwängen; jaja, ein Film kann gar nicht alles wiedergeben, was im Buch enthalten ist. Aber muss man so in die Handlung eingreifen, dass z. B. die falsche Fährte im Buch zur Lösung im Film wird? NEIN, NEIN, NEIN.
Quasi zwei Enttäuschungen auf einen Streich. Das Leben kann sehr grausam sein.
Samstag, 22. Dezember 2012
Bond. James Bond.
So. Es ist vollbracht. In wochenlanger Arbeit habe ich mich durch
die große James-Bond-Jubiläumsbox gesehen. 22 Scheiben. Dazu Skyfall im Kino. Jetzt ist es Zeit für
ein Fazit:
Bester Film: On Her Majesty's Secret Service
Bester Film: On Her Majesty's Secret Service
Bester Bond: Roger Moore
Beste Bondine: Diana Rigg (On Her Majesty's Secret Service)
Bester Bösewicht: Gert Fröbe (Goldfinger)
Bestes Bond-Auto: Aston Martin DB5 (Goldfinger etc.)
Bestes Nicht-Bond-Auto: Toyota 2000 GT (You Only Live Twice)
Beste Verfolgungsjagd: For Your Eyes Only (Mit der Ente)
Beste Eingangs-Sequenz: Octopussy
Bester Stunt: 360-Grad-Auto-Schraube (The Man with the
Golden Gun)
Bester Showdown: The Man with the Golden Gun
Beste Location: Rio de Janeiro (Moonraker)
Bester Song: Goldfinger (Shirley Bassey)
Zugegeben, das eine oder andere Urteil mag an einem anderen Tag in anderer Laune anders ausfallen (Warum Rio und nicht Istanbul? Warum Roger Moore und nicht Sean Connery? Warum Gert Fröbe und nicht Christoper Lee? Warum Diana Rigg und nicht Carole Bouquet oder Eva Green?); das ändert aber nichts daran, dass meine Entscheidungen maßgeblich für die Bond-Forschung sind. Was gut ist, bestimme immer noch ich.
Zugegeben, das eine oder andere Urteil mag an einem anderen Tag in anderer Laune anders ausfallen (Warum Rio und nicht Istanbul? Warum Roger Moore und nicht Sean Connery? Warum Gert Fröbe und nicht Christoper Lee? Warum Diana Rigg und nicht Carole Bouquet oder Eva Green?); das ändert aber nichts daran, dass meine Entscheidungen maßgeblich für die Bond-Forschung sind. Was gut ist, bestimme immer noch ich.
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Deutschland vs. Großbritannien
Warum auch immer das so ist, aber der Deutsche ist ums Verplatzen nicht in der Lage, eine gescheite Schlange zu bilden. Ist wahrscheinlich unter seiner Würde. Entweder er verteilt sich willenlos im Raum, so dass man beim besten Willen nicht mehr erkennen kann, welche Reihenfolge die richtige ist, oder er drängelt sich unter Einsatz aller verfügbaren Ellenbogen vor. Im Unterschied dazu beweist der Brite jederzeit, dass das Bilden einer korrekten Schlange nun wirklich kein Hexenwerk ist. Das gilt selbstverständlich nicht nur in Postfilialen. Hmpf.
Sonntag, 16. Dezember 2012
Was kürzlich geschah
• Neue Geschäftsidee für effektivere Viehhaltung: Rinderställe mit muhdularem System.
• Habe mir meinen Penis operativ verkleinern lassen und kann jetzt endlich Hosen von der Stange tragen.
• „Egal, zu welchem Friseur ich gehe, er schneidet immer zu viel ab.“ „Die haben sich wohl gegen dich verschoren.“
• Ganz großer Erfolg der Kampagne „Don't think & drive!“. Immer mehr Autofahrer beteiligen sich mit vorbildlichem Engagement.
• „Ach, lecken Sie mich doch im Arsch. Aber setzen Sie sich besser vorher eine Sonnenbrille auf.“
• Die Zeit geht auch an mir nicht spurlos vorüber. Von Jahr zu Jahr sehe ich besser aus.
• Habe mir meinen Penis operativ verkleinern lassen und kann jetzt endlich Hosen von der Stange tragen.
• „Egal, zu welchem Friseur ich gehe, er schneidet immer zu viel ab.“ „Die haben sich wohl gegen dich verschoren.“
• Ganz großer Erfolg der Kampagne „Don't think & drive!“. Immer mehr Autofahrer beteiligen sich mit vorbildlichem Engagement.
• „Ach, lecken Sie mich doch im Arsch. Aber setzen Sie sich besser vorher eine Sonnenbrille auf.“
• Die Zeit geht auch an mir nicht spurlos vorüber. Von Jahr zu Jahr sehe ich besser aus.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Business-Plan (für Klimaforscher)
Man erinnere sich daran, dass die Menschen nichts mehr lieben als die Angst vor abstrakten Gefahren.
Man schließe sich mit anderen Klimaforschern zusammen, um gemeinsam überzeugender Furcht und Schrecken verbreiten zu können.
Man denke daran, dass der Mensch zum Größenwahn neigt, und erkläre, dass das Klima ab sofort menschgemacht sei – mit katastrophalen Folgen.
Man erkläre willkürlich einen bestimmten Zeitraum, der eher kühl ausgefallen war, zum Maß aller Dinge. Etwa drei Jahrzehnte reichen völlig.
Man lasse sich nicht davon beirren, dass drei Jahrzehnte im Vergleich zur Erdgeschichte ein Fliegenschiss sind.
Man erkläre dann jeden folgenden Monat unterschiedslos als zu warm. Zur Not behelfe man sich mit Heizpilzen an den Mess-Stationen.
Man verkünde nach ein oder zwei eher milden und schneearmen Wintern, dass es nie wieder richtige Winter geben werde und alle Wintersportorte im Grunde einpacken können.
Man verlange mehr Forschungsgelder, um das Phänomen erforschen zu können.
Man ignoriere souverän, dass sich das Klima schon immer geändert hat, und das auch kurzfristig.
Man ignoriere souverän, dass unser momentanes Klima immer noch kälter ist als das durchschnittliche Klima der Weltgeschichte.
Man schließe sich mit anderen Gruppen zusammen, die ebenfalls von einer Klimakatastrophe Geld profitieren können, z. B. Politikern, der Presse (only bad news is good news) oder den Herstellern von vermeintlich klimarettenden Technologien wie Solaranlagen.
Man definiere eine konkrete Ursache der Klimakatastrophe, z. B. CO2. Differenziertes Argumentieren, weil das Klima eine überaus komplexe Materie ist, die noch niemand zur Gänze durchschaut hat, was seriöse Forscher auch jederzeit bestätigen werden, führt nur zur überflüssigen Überforderung und Verunsicherung der Zielgruppen.
Man verlange noch mehr Forschungsgelder.
Man rücke Kritiker in die Nähe von Irren und erkläre sie für nicht zurechnungsfähig.
Man behaupte, Kritiker seien von der Industrie gekauft.
Man nehme es mit den Tatsachen nicht so genau; wenn einem Fehler oder Fälschungen nachgewiesen werden, kritisiere man die Kritiker als Kleingeister, die einfach nur die Dramatik der Sache insgesamt nicht verstanden haben.
Man lasse sich nicht davon irritieren, dass es auf einmal wieder „richtige“ Winter mit Schnee im Überfluss gibt und erkläre das forsch zum besten Beweis für die Klimakatastrophe.
Man verlange noch viel mehr Forschungsgelder.
Man lenke überzeugend davon ab, dass die Erde deutlich dringendere Probleme hat, z. B. die Überbevölkerung.
Man verlange noch viel, viel mehr Forschungsgelder.
Samstag, 1. Dezember 2012
Donnerstag, 29. November 2012
Höllen
Eine feststehende, allseits bekannte Tatsache ist, dass es eine spezielle Hölle für Texter gibt. Sie unterscheidet sich von der Standardhölle dadurch, dass es dort völlig zurecht noch etwas grausamer zugeht. Nicht so grausam wie z. B. in der Bankerhölle oder Versicherungsfritzenhölle, aber doch deutlich spürbar. Die Meinungen gehen jedoch auseinander, ob es in der Texterhölle noch Bonusteufeleien gibt für besonders platte Phrasen wie z. B. „entdecken Sie!“, „erleben Sie!“, „pur“ (als nachgestelltes Adjektiv), „Volltreffer!“ (im thematischen Zusammenhang mit Fußball), „lassen Sie die Seele baumeln!“ oder „faszinierend“.
Freitag, 23. November 2012
Erodierende Gewissheiten 11
Da erzähle ich jedem, der es hören will oder auch nicht, dass die beiden James-Bond-Darsteller zwischen Roger Moore und Daniel Craig nichts taugen, und dann gucke ich die beiden Filme mit Timothy Dalton, weil sie nun mal in der großen Jubiläumsbox dabei sind, und nicht nur habe ich das Gefühl, diese beiden Filme noch nie gesehen zu haben, nein, ich komme auch zu dem Urteil, dass der Herr Dalton sogar sehr gut in der Rolle war.
Wie habe ich mir ein Urteil bilden können, wenn ich die Filme offensichtlich nicht kannte? Und wie wird mein Urteil über Herrn Brosnan ausfallen?
Wie habe ich mir ein Urteil bilden können, wenn ich die Filme offensichtlich nicht kannte? Und wie wird mein Urteil über Herrn Brosnan ausfallen?
Sonntag, 18. November 2012
Klugscheißer
„Oft hält man ja die größte Stadt eines Landes automatisch für die Hauptstadt. Das stimmt aber nicht immer!“
„Ach!“
„Zum Beispiel, was viele nicht wissen, ich als gebildeter Mensch aber natürlich schon: Die Hauptstadt von Australien ist keinesfalls Sydney und auch nicht Melbourne, sondern Ottawa.“
Sonntag, 4. November 2012
Erodierende Gewissheiten 10
Da denkt man, dass man in einer Branche arbeitet, die an Wendigkeit und Geschmeidigkeit nicht zu übertreffen ist, und dann liest man, dass die gleichen Klimaforscher, die noch vor wenigen Jahren verkündet hatten, dass es in Zukunft aufgrund der Klimakatastrophe (keinesfalls Klimawandel – unter einer Katastrophe tut der Hysteriker es nicht) nie wieder einen ernstzunehmenden Winter geben wird und die damals vergleichsweise milden Winter der beste Beweis für die Klimakatastrophe seien, jetzt die jüngsten vergleichsweise strengen Winter als besten Beweis für die Klimakatastrophe sehen, und schon weiß man, dass es Branchen gibt, in denen das Personal bei Bedarf noch viel wendiger und geschmeidiger sein kann.
Samstag, 13. Oktober 2012
Vorbote
Zugegeben, der Herbst hat auch seine schönen Seiten. Wäre er nur nicht der Vorbote des Winters, Barbar unter den Jahreszeiten, der mit Frost und Eis und Schnee und Dunkelheit monatelang allen Lebensmut raubt! Ach, würde doch auf den Herbst der Frühling folgen … dann könnte man sogar von einer schönen Jahreszeit reden.
Freitag, 12. Oktober 2012
Identifikationsangebot
Wie zauberhaft, dass es nicht nur Tiere gibt, mit denen ich mich zu 100 Prozent identifizieren kann, sondern auch Bäume.
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