Mittwoch, 31. März 2010

Toxische Trilogie

• Zyankali wird vom menschlichen Organismus nicht immer gut vertragen und sollte daher nur in kleinen Mengen genossen werden.
• Zyankali verliert seinen unangenehm bitteren Geschmack, wenn man es großzügig mit Arsen streckt.
• Der bedauernswerte Karl mit dem bläulichen Teint wurde Cyan-Kalli genannt und von den ängstlichen Mädels niemals geküsst.
• Ich wollte unbedingt das letzte Wort haben, und jetzt hab ich Zytotoxizität. Und jetzt weiß ich nicht, was ich damit anfangen soll.

Dienstag, 30. März 2010

Karriere machen leichtgemacht

• Keine Papiere wegwerfen, sondern in Klarsichthüllen gebündelt ordentlich auf dem Schreibtisch stapeln. Unauffällig als Müll kennzeichnen, so bewahrt man den Überblick.
• Auch wenn es nicht nötig ist, mindestens ein Mal pro Stunde dynamisch durch die Flure rennen.
• Gesendete E-Mails so oft wie glaubwürdig mit „wichtig“ markieren.
• Dokumente auch mal auf A3 ausdrucken, das wirkt ehrfurchtgebietend.
• Niemals den ersten vorgeschlagenen Termin für ein Meeting akzeptieren.
• Am Geburtstag des Chefs Urlaub nehmen und dann zum Gratulieren doch extra ins Büro kommen.
• Wer skypt: öfter mal den Status auf „beschäftigt“ stellen.
• Beim eigenen Arbeitspensum übertreiben, dabei aber trotzdem unterfordert, wenn auch nicht gelangweilt wirken.
• Die Meinung des Chefs wiederholen und dabei so tun, als müsse man leider widersprechen.
• Vorschläge von Praktikanten öffentlich loben bzw. sagen, dass sie jetzt die bessere Idee hatten als man selber. Sparsam angewendet wirkt das souverän und lässt einem die Praktikanten aus der Hand fressen. Dann kann man sie besser ausnutzen.

Montag, 29. März 2010

Idioten-Trilogie 2

• Vermisstenmeldung: Gesucht wird mein Verstand. Er hört auf den Namen Horst und ist nicht in der Lage, sich selbständig zu orientieren.
• Überhaupt keine Einfälle haben ist auch keine gute Idee.
• Habe mir ein Castle in Schottland gekauft in der Hoffnung, dadurch geistreich zu werden.
• Mir spuckt da die ganze Zeit was im Kopf rum … kein Wunder, dass sich mein Hirn so matschig anfühlt.
• Muss ich mir Gedanken machen, wenn ich mich bei meinen Selbstgesprächen mit dem falschen Namen anrede?

Freitag, 26. März 2010

Gemischte Trilogie 2

• Ich kann sehr gut piano, aber leider nicht Klavier.
• Ob wohl der blaue Planet jemals wieder nüchtern wird?
• ‚Ich bin total überhascht’ dachte der Kiffer mit offenem Mund.
• Die Langeweile hat ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Ödeur.
• Harte Schale, weicher Keks.
• Wenn der Jäger „Reh! Ha!“ brüllen kann, geht es ihm gleich viel besser.

Donnerstag, 25. März 2010

Gemischte Trilogie 1

• In dubio pro meo.
• Ich geh grad mal um den Blog, mir die Gänsefüße vertreten.
• Was passiert eigentlich, wenn ein Klugscheißer Durchfall hat?
• Ist der Huf erst ruiniert, lahmt es sich ganz ungeniert.
• Und dann war da noch der lüsterne Pyromane, der nichts anbrennen ließ.
• In der Mennopause sind nicht nur Frauen etwas weniger kompliziert.
• Angewidert vom Analogkäse? Pech gehabt, Fernsehen ist auch digital Käse.

Mittwoch, 24. März 2010

Professionelle Trilogie

• Ist vielleicht eine Berufskrankheit, aber ich kann noch nicht mal eine Buchstabensuppe essen, ohne Korrektur zu lesen.
• Ich stelle mich im Konfliktfall immer hinter meine Kollegen! So kann ich ihnen leichter in den Rücken fallen.
• Erst buchen die Kunden mich als Kammerjäger. Dann beschweren sie sich über die Einschusslöcher in Boden und Wand. Ich versteh es nicht.
• Niemand merkt, dass ich seit Monaten mit einer Burka in die Meetings komme. Man fand wohl meine Beiträge schon immer schleierhaft.
• Der seekranke Seemann bricht in See und häufig auf neue Ufer.
• Vielleicht sollte ich mich zur Mumie umschulen lassen, dann hätte ich noch reichlich Entwicklungspotential.

Dienstag, 23. März 2010

Reinkarnations-Trilogie

• In diesem Leben wird es wohl nichts mehr mit der Wiedergeburt. Aber ich war da sowieso immer skeptisch.
• Gar nicht so schlecht ist die Reinkarnation als Lottozettel. Da hat man auf jeden Fall die Aussicht auf ein ausgefülltes Leben.
• Es scheint kein Leben vor dem Tod zu geben, aber vielleicht werde ich ja von einem Leben nach dem Tod überrascht. Immer positiv denken!

Montag, 22. März 2010

Leistungsverweigerer-Trilogie

• Der Büroschlaf hat den Vorteil, dass man nur selten die ungesunde Bauchlage einnimmt.
• Nichtstun ist meine Lieblingsbeschäftigung.
• Es sind die dünnen Bretter, die für mich die Welt bedeuten.
• Seit ich mich immer öfter stundenweise zur Lektüre aufs Büroklo zurückziehe, weiß ich das diskrete Reclam-Format wieder sehr zu schätzen.
• Pfeilgerad saust ein kluger Gedanke auf mein Gehirn zu. Reaktionsschnell kann ich mich ducken und der Gefahr ausweichen. Puh, das war knapp.
• Habe das sinnlose, aber wichtig wirkende Hasten durch die Gänge so ausgebaut, dass man mir einen Schuhsohlenabnutzungszuschlag angeboten hat.
• So, dann will ich mal die Hände in den Schoß legen. (Nein, nicht was Sie denken! Wie kann man nur so versaut sein?!? Ich bin nur faul.)

Freitag, 19. März 2010

Hoffnungslose Trilogie

• Die Hoffnung machte sich leise davon. Sie konnte nicht ewig bleiben, und sie wollte ja auch noch viel mehr Menschen verarschen.
• Die Hoffnung starb als letztes.
• I put the off in Hoffnung.

Donnerstag, 18. März 2010

Man soll …

Die Sonne scheint. Es ist warm. Keine idiotischen Autofahrer. Keine durchgeknallten Radfahrer. Die Kunden loben ausführlich. Der Chef grüßt zurück. Schöne Frauen lächeln mich an. Das Leben ist schön. Irgendwas wird heute garantiert noch so richtig schiefgehen.

Mittwoch, 17. März 2010

Ab in die Hölle

Die Person aber, die dafür sorgt, dass in Kelkheim und Umgebung die Straßen mit immer neuen überflüssigen Ampeln verseucht werden, statt, wie es sinnvoll wäre, wie es sich auch anderswo bewährt hat, Kreisel einrichten zu lassen, die den Verkehr besser fließen lassen und auch die Sicherheit erhöhen, diese Person aber soll unverzüglich zur Hölle fahren und in einem Kessel gekocht werden, aus dem sie nur herauskommt, wenn die rote Ampel auf grün schaltet, was sie natürlich niemals tun wird.

Dienstag, 16. März 2010

Auto-Trilogie

• Seit ich einen SUV habe, kann ich Bürgersteige und Radwege viel bequemer zuparken. Es ist einfach herrlich!
• Herrenmenschen erkennt man heutzutage weniger an der Rasse als an ihren bevorzugten Autos: SUVs.
• Ich sammele Unterschriften gegen Parkverbote. Es kann doch gar nicht genug Grünanlagen geben!
• Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie unangenehm neugierig Autofahrer sind? Ständig gucken sie aus dem Fenster!

Montag, 15. März 2010

Ketzergedanken

Gülden züngeln satte Flammen,
Qualm tanzt leicht nach oben hin.
Leider kann ich’s nicht genießen,
Weil ich Teil des Feuers bin.

Freitag, 12. März 2010

Unromantische Trilogie

• Meine Frau versteht mich nicht. Die nächste lasse ich mir garantiert nicht mehr aus Osteuropa kommen.
• Verhörer des Tages: Sie hat „Na endlich! Ja, ich liebe dich auch!“ gesagt, und ich habe komischerweise „Verpiss dich, du Depp!“ verstanden.
• Habe vor kurzem Amor persönlich kennengelernt. Er hat einen Huf und stinkt nach Schwefel. Hab mir schon lange sowas gedacht.

Donnerstag, 11. März 2010

Romantische Trilogie

• Der Gewinner der ersten Staffel von Sauer sucht Frau ist ein gewisser Joachim und heute mit Frau Bundeskanzlerin Merkel verheiratet.
• Undine aber sprach: „Ich glaub ich hab einen im See …“
• „Das wird ein Nachspiel haben!“ „Immerhin. Wo es schon für ein Vorspiel nicht gereicht hat.“

Mittwoch, 10. März 2010

Psycho-Trilogie 2

• Ich werde von Paranoikern verfolgt, und ich fürchte, es werden immer mehr.
• Neinnein, ich bin keinesfalls größenwahnsinnig. Im Gegenteil, ich bin sogar noch viel, viel besser, als ich denke.
• Das herrliche Bewusstsein der eigenen Unfehlbarkeit durchflutet mich stets aufs Neue mit einem wärmenden Strom demütiger Dankbarkeit.
• Ich weiß nicht, was mich gerade mehr bewegt: meine Apathie oder meine Lethargie
• Als Parastoiker fühle ich mich von aller Welt verfolgt, bleibe dabei aber immer äußerst gelassen.

Dienstag, 9. März 2010

Gastbeitrag Rajendra Kumar Pachauri

Zunächst einmal herzlichen Dank an Herrn Hallmackenreuter, dass er mir seinen Blog für meinen Gastbeitrag zur Verfügung stellt. Ich schätze ihn seit langem als unerschrockenen Unterstützer der Klimakatastrophenhysterie, der wie ich niemals zögert, Kritiker oder Zweifler als Ketzer zu verbrennen. (Den dabei entstehenden Feinstaub müssen wir leider als Kollateralschaden in Kauf nehmen.) Genau wie ich hat Herr Hallmackenreuter verstanden, dass nur das konsequente Fälschen von Statistiken und das Verdrehen von Tatsachen zum gewünschen Erfolg führt, nämlich der großzügigen Bewilligung immer neuer Forschungsgelder. Aber es dient ja einem guten Zweck. Dieser heiligt die Mittel. Doch ich schweife ab, noch ehe ich begonnen habe.

Thema meines Gastbeitrags ist die Häufung von Erdbeben in den letzten Monaten. Haiti, Chile, Türkei. Es kann für mich keinen Zweifel geben, dass auch diese durch die Klimakatastrophe verursacht wurden. Meine Theorie, die ich auf Wunsch gerne durch fingierte Forschungsergebnisse unterfüttere, ist diese: Durch die unaufhaltsame Erderwärmung zieht sich der Erdball zusammen. Dadurch prallen die Erdplatten viel stärker und in immer kürzeren Abständen aufeinander. Daraus resultieren die Erdbeben. Auch in nächster Zeit ist mit erhöhtem Erdbebenaufkommen zu rechnen. Ich appeliere an die Führer der Welt, noch viel mehr Geld für die Forschung freizugeben. Nur wenn wir dieses Phänomen gründlich erforschen und verstehen, können wir schlimmeren Schaden von der Erde abwenden. Die Zeit rennt uns davon, jetzt ist nicht die Zeit für Diskussionen. Schon gar nicht für abweichende Meinungen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Montag, 8. März 2010

Psycho-Trilogie 1

• „Was ist nur los mit mir? Ich erkenne mich kaum wieder! Ach so, Sie sind’s, Herr Schmidt. Sorry, ich hab Sie da mit jemandem verwechselt.“
• Mein Leben würde ohne mich ganz anders verlaufen.
• Kann mich nicht zwischen zwei Übersprunghandlungen entscheiden und mache deshalb erst mal was ganz anderes.
• Manchmal kommt man auch mit Übersprunghandlungen nicht weiter.
• Versehentlich jemanden gegrüßt, den ich gar nicht kenne. Der denkt jetzt wahrscheinlich, dass er unter Hallozinationen leidet.
• Dinge gibt's, die gibt's gar nicht. Und wenn man dann Zeugen sucht, hat wieder keiner was gesehen.

Freitag, 5. März 2010

Gegenwehr

Kaum ist die frühlingsverkündende Flasche mit Frühlingscountdownkalendersojamilch leergetrunken, ist auch schon der Winter wieder da. Man hätte es sich ja denken können, dass er das Feld nicht ohne Widerstand räumt.

Auf der anderen Seite ist das natürlich der beste Beweis für die Wirksamkeit des Kalenders. Vielleicht fällt mir ja in den nächsten Monaten was ein, wie ich in so verfeinern kann, dass Rückschläge ausgeschlossen sind. Hilfreiche Vorschläge werden dankbar entgegengenommen.

Donnerstag, 4. März 2010

Flashmob

Es gilt, über einen Flashmob zu berichten, der sich ganz ohne moderne Kommunikationsmittel bildet. Es ist der immergleiche Flashmob im Supermarkt. Er folgt starren Regeln. Ich betrete den Markt. Die Kassen sind gähnend leer. Ich stürze pfeilgrad zum Regal, entnehme blitzschnell die gewünschte Ware und bin etwa zehn Sekunden nach Betreten des Marktes an der Kasse. Diese zehn Sekunden reichen den anderen Kunden, an allen offenen Kassen lange, sehr lange Schlangen zu bilden. Es kommt mir manchmal sogar so vor, als wären mehr Leute in den Schlangen, als vorher im Markt waren. Vielleicht ist es ja eine Verschwörung gegen mich. Vielleicht sind die Leute in den Schlangen professionelle, hochbezahlte Schlangenbilder. Nur engagiert, um mich in den Wahnsinn zu treiben. Ja, so wird es sein. Mag paranoid klingen. Aber vergessen Sie nie: Auch Paranoiker haben Feinde!

Mittwoch, 3. März 2010

Ironie, Irooft, Iroimmer

Es war einmal vor langer Zeit, da war Deutschland, abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen, eine homogen humorarme Zone. Ganz besonders in der Spielart Ironie. Gern schaute man zwar zum Beispiel über den Kanal und lobte den sogenannten englischen Humor unter besonderer Berücksichtigung des englischen Talents zur Selbstironie, aber hierzulande? No fun please, we're German! Jawoll, deutsch sein hieß vor allem, bleischwer ernst und ernstzunehmen zu sein.

Grauenvolle Zeiten. Oder vielleicht doch nicht sooo sehr? Nichts gegen eine entspannt unernste Leichtigkeit des Daseins. Aber der Deutsche quält sich seit einigen Jahren und immer mehr mit einer dermaßen urteutonischen Gründlichkeit so sehr damit ab, diese Ernsthaftigkeit abzuschütteln, dass es fast schon wehtut.

Deutsche Ironie also. Vielen dient sie als Ausrede, um beispielsweise kitschige Schlager hören zu können, die offen zu mögen man sich nicht dürfen traut. Andere stellen zum Beweis der eigenen Nichtspießigkeit Gartenzwerge auf, hahaha, gerne in ironisch-obszönen Posen oder, hahahahaha, nicht weniger ironisch, mit einem Messer im Rücken. Geht es spießiger, geht es verkrampfter?

Schlimmer ist aber die ganz alltägliche Ironie. Nichts und niemand ist im Prinzip auch nur ansatzweise ernst gemeint. Witzigkeit und Ironie sind so weit verbreitet wie Korruption in afrikanischen Ländern. Egal, was ich sage, ich kann mich jederzeit davon distanzieren und das Gegenteil behaupten. Kein Satz mehr ohne integrierte Rückruderoption. Meinungen und Aussagen haben eine noch viel geringere Lebenserwartung als russische Menschenrechtler. Hey, sei kein Langweiler, war doch ein Spaß, war doch ironisch gemeint! Wie praktisch. Kann bitte mal wieder jemand was sagen, das ernst gemeint ist und auf das man sich verlassen kann!?!

Was jetzt diese Entrüstung auf dieser Seite verloren hat, die doch angeblich garaniert sinnfrei ist? Hm … war möglicherweise ironisch gemeint.

Dienstag, 2. März 2010

Alte Schule

Als sich die beiden Gentlemen alter Schule auch nach Stunden nicht einigen konnten, wer dem anderen den Vortritt an der Tür lassen dürfe, wurden beide vom sich auf beiden Seiten bereits meterweit stauenden Pöbel kurzerhand erschlagen.

Montag, 1. März 2010

Frühling!

Heute ist der 1. März – meteorologischer Frühling.
Pünktlich hat sich der Schnee verkrümelt, die Temperaturen sind eindeutig im annehmbaren Bereich.
Die Sonne zeigt sich, wenn auch noch etwas verschämt hinter den Wolken versteckt.
Wenn man genau hingucken würde, könnte man wahrscheinlich schon die ersten Frühlingsblumen entdecken.
Und wem verdanken Sie das alles?
Mir!!!
Weil ich mir im letzten Jahr die Mühe gemacht habe, tonnenweise Sojamilch nach Hause zu schleppen, um einen Frühlingscountdownkalender zu basteln.

Und dermaßen motiviert musste der Frühling ja die Oberhand über den Winter gewinnen.

Freitag, 26. Februar 2010

Entnervte Trilogie

• Es kann einen ziemlich fertigmachen, wenn andere partout nicht zum Ende kommen.
• So entnervt, wie ich bin, müsste ich eigentlich völlig schmerzfrei sein.
• Die nervöse Kiste, autosuggestiv: ‚Ich bin die Truhe selbst … ich bin die Truhe selbst … ich bin die Truhe selbst …’

Donnerstag, 25. Februar 2010

Nahrungsmittel-Trilogie

• Wenn der Bauer nicht mehr weiß wohin mit dem Dreck, serviert er einfach Güllaschsuppe.
• Seltsam, dass ausgerechnet Zahnpasta niemals al dente serviert wird.
• Viele Franzosen sind passionierte Jäger und erlegen zum Frühstück meistens ein Weichhörnchen. Man kennt es auch unter dem Namen Croissant.
• Hab beim Gang über den Wochenmarkt jemandem in die Eier getreten. Der Verkäufer hat darauf bestanden, dass ich den ganzen Karton bezahle.
• Es ist wecklos, nach Brötchen zu fragen, wenn die schon ausverkauft sind.
• Die Lieblingsleckerei des Aktienmuffels: das Baisser
• Auch Nerds mögen Süßigkeiten, sprechen aber lieber vom Plaque-in.
• Bin auf der Suche nach dem Sinn des Labens. Vielleicht kann der Kühlschrank eine Antwort geben.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Berner Trilogie

• „Aus, aus, aus! Aus! Das Pril ist aus!“ „Kannst du nicht einfach mal eine neue Flasche kaufen, ohne ein Drama draus zu machen?“
• „Aus, aus, aus! Maus, das Spiel ist aus!“ Seit meine Katze das Wunder von Bern gesehen hat, kommt sie ihrer Arbeit mit viel mehr Freude nach.

Dienstag, 23. Februar 2010

Werbe-Trilogie 2

• Heißt der Praktikant von heute nur noch Prakti, weil ihm das Immanueleske abhanden gekommen ist?
• Warum finden die doofen Buchstaben eigentlich nicht alleine zu einem brauchbaren Text zusammen? Um alles muss man sich selbst kümmern!
• Meine neue Masche: Anzeigen ohne Text und Headline. Bildidee muss AD liefern. Mal sehen, wie lange das gutgeht, ohne dass ich faul wirke.
• Schade, dass ich nicht Chinese bin. Ich könnte dann sehr zufrieden mit meiner Beherrschung der deutschen Sprache sein.

Montag, 22. Februar 2010

Kohle-Trilogie

• Mein Plan, die Welt des Reichtums von innen zu bekämpfen, muss als in jeder Hinsicht gescheitert betrachtet werden.
• Wär schön, es würde endlich mal jemand versuchen, mich zu bestechen.
• Stark ins Geld gehen ja auch diese ständigen Geizkostennachzahlungen.

Freitag, 19. Februar 2010

Trilogie-Trilogie

Lebenshilfe-Trilogie
• Anfängerfehler vermeidet man am effektivsten, indem man gar nicht erst beginnt.
• Teppiche bleiben wie neu, wenn man einfach seine Wohnung nicht mehr betritt.
• In schlechten Zeiten kann man sein Gold versilbern.

Versaute Trilogie
• Verblüffend ist ja auch, dass schamlose Menschen Sex haben.
• Besser das Täubchen unterm Dach als den Spatz in der Hand.
• Wer du’s heute kannst besorgen, die vertröste nie auf morgen.

Erfinder-Trilogie
• Für die warme Kleinstmahlzeit unterwegs: die Mikromikrowelle.
• Wunschprodukt: Die Reisegummizelle für den kleinen Wahnsinn unterwegs.
• Wer Plagiate nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, ist ein echtes Original.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Gesundheits-Trilogie

• Einem südkoreanischen Forscher soll es gelungen sein, Schweine mit Vögeln zu kreuzen. Bin jetzt schon auf das folgende Grippevirus gespannt.
• Ob BSE, ob HIV, es droht dem Leben stets der GAU.
• Überforderte Zähne beklagen sich häufig über die anstrengende Plaquerei.
• Hähmatom: Homöopathische Boshaftigkeit, zum Beispiel zum dezenten Verspotten schlittenfahrtbedingter blau-grüner Flecken.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Tierwelt-Trilogie 2

• Geht es dem Aal beschissen, spricht man vom Fäkaal.
• Meine Maus wurde von der Katze gefressen. Die kommt jetzt nicht mehr vom Kabel los. Ist jetzt etwas kompliziert mit dem Doppelklicken.
• Habe mit meinem Autohaus Rattenzahlung vereinbart. Freue mich jetzt schon drauf, die ersten der possierlichen Nager freizusetzen.

Dienstag, 16. Februar 2010

Letale Trilogie

• Würde ich in einem englischsprachigen Bestattungsinstitut arbeiten, könnte ich die Kunden immer mit einem netten „Good Mourning“ aufmuntern.
• In der Strombranche kann es tödliche Folgen haben, leitender Angestellter zu sein.
• Schnittblumen, die man auf Grab oder Sarg ablegt, werden zu Schnitterblumen.
• Ich bin in jeder Hinsicht Durchschnitt. Hoffentlich bekommt Gunther von Hagens das niemals mit.
• „Wie geht’s Ihrem Mann?“ „Der ist tot.“ „Oh!“ „Kein Problem, die Zeit heilt alle Wunden. Ist schon fast eine Woche her.“
• Ja, ich hab die alte Frau vor die U-Bahn geschubst. Aber das war Spaß, und ich hab mich entschuldigt. Damit ist die Sache für mich erledigt.
• Man ist nur einmal tot – machen wir also das beste daraus.

Montag, 15. Februar 2010

Werbe-Trilogie 1

• Bitte glauben Sie kein Wort von dem, was ich hier schreibe; ich lüge schon berufsbedingt wie gedruckt.
• Traumreisen, Traumküchen, Traumautos, Traumwasauchimmer … wenn die echt so sind wie meine Träume, will ich sie ganz bestimmt nicht kaufen.
• Nicht ohne Skepsis zugreifen sollte man bei Windeln, wenn sie als Auslaufartikel zum Sonderpreis angeboten werden.
• Heute reichen wir Wortmüll an Sprachklischees und Phrasengedroschenem, fein abgeschmeckt mit einem Hauch Legasthenie.

Freitag, 12. Februar 2010

Prostitutions-Trilogie

• Ob sich Straßenprostitution unterm Strich lohnt?
• Im Laufhaus ist mal wieder ein ständiges Kommen und Abgehen.
• Wird eigentlich im Bordell noch Klavier gespielt?

Donnerstag, 11. Februar 2010

Idioten-Trilogie

• Der Schwachsinn ist meistens ziemlich stark.
• Meist machen die Irren keine Anstalten, gesund zu werden.
• Ich habe meinen Verstand verloren. Wer ihn findet, kann ihn gerne behalten.
• Irre, mit wie vielen Verrückten man es ständig zu tun hat … toll ist das nicht
• Doof ist, wenn man sich absichtlich dumm stellt, und keiner merkt den Unterschied.
• Warum in die Ferne schweifen, wenn der Wahnsinn liegt so nah?

Mittwoch, 10. Februar 2010

Verlierer-Trilogie

• Ich achte darauf, immer noch ein As im Ärmel zu haben. Leider vergesse ich regelmäßig, in welchem Hemd.
• Auch spitze Bemerkungen können einen abstumpfen lassen.
• Die gute Fee mit den drei Wünschen will mir einfach nicht begegnen. So langsam kriege ich den Verdacht, dass es sie gar nicht gibt.
• Und schon wieder eine Illusion weniger. Ist jetzt aber nicht soooo schlimm, ich hab immer noch genug andere.

Freitag, 5. Februar 2010

Historische Trilogie

• ‚Keulen nach Athen tragen‘ war schon in der Steinzeit eine gebräuchliche Redensart.
• Kann man die alten Römer als Ruhköstler bezeichnen, weil sie im Liegen aßen?
• Erste Energiesparlampen gab es schon zu Goethes Zeiten; nach seinen letzten Worten gerieten sie aber in Verruf und verschwanden vom Markt.
• Die Geschichte vieler Bürgerrechtsbewegungen ist reich an Anecktoten.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Alkoholiker-Trilogie

• Man hat mich absichtlich betrunken gemacht … eindeutig ein abgekatertes Spiel!
• ‚Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich‘ – haben das die Anonymen Alkoholiker durchgesetzt?
• Lässt die Leistungsfähigkeit der Leber nach, spricht man von Lebertran.
• Kaufrausch beim Rauschkauf ist ein bewährter erster Schritt auf dem Weg zur Alkoholvergiftung.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Literatur-Trilogie

• Wer beim Schreiben eher grobschlächtig mit seinem Keyboard umgeht, braucht eine robuste Tatzatur.
• Unentbehrlich für alle Textschaffenden: der Phrasenmäher
• Palindrome im Zeitalter der Political Correctness: Ein Farbiger mit Gazelle zagt im Regibraf nie.
• Und dann war da noch der Poet, der abartig lange Gedichte schrieb, weil er per Vers bezahlt wurde.
• Wann genau verwendet man eigentlich den Plusquatschperfekt?
• Fehlt dem Dichter der Verstand, entsteht Vers-Tand.
• Warum kurz und knackig, wenn es auch lang und umständlich geht?

Dienstag, 2. Februar 2010

Sportliche Trilogie

• Vorsicht beim Umgang mit Golfbällen! Die sind nicht selten verschlagen.
• Beim Fußball soll es wieder schmutzig zugegangen sein. Aber es geht auch anders: Mit einem Abstauber macht man den Ball sauber rein.
• Ja, ich bin niedergeschlagen. Ob es das Herbstwetter ist? Unerwiderte Liebe? Oder weil ich eben Mike Tyson den Mittelfinger gezeigt habe?

Montag, 1. Februar 2010

Scharfrichter-Trilogie

• Der Optimist unterm Galgen: „Ist heute vielleicht kein besonders schöner Tag für mich, aber deshalb lasse ich mich noch lange nicht hängen.“
• Die empörten letzten Worte von Maria Stuart: „Ich glaub, es hackt!“
• Motto des Scharfrichters: Ich henke, also bin ich.
• Es sprach der Papst auf dem Schafott / Ihr seid echt blöd, vergäll’s euch Gott.
• Spricht der Richter „Rübe runter“, wird der müde Henker munter.
• Wird der Henker selbst gehenkt, er meist anders drüber denkt.

Freitag, 29. Januar 2010

Grantler-Trilogie

• Meine Hausschuhe sind ständig am nörgeln. Es sind wirklich die reinsten Jammerschlappen.
• Habe mir einen Spazierstock gekauft, um nach fahrenden Autos zu schlagen. Spielende Kinder beschimpfen konnte ich schon ohne Accessoires.
• Der Choleraiker: Mist, was ist denn das hier pausenlos für eine verdammte Sch...?!
• Jammern hat definitiv was Positives, es fängt schließlich mit Ja an.
• Ich bin schwer beleidigt! Wenn ich weiß, warum, trage ich das nach.
• Erst mal eine negative Grundhaltung einnehmen, dann sehen wir weiter.
• Kultivierter fluchen: Stuhl! Das vomiert mich an! Verurinieren Sie sich!
• Nur gut, dass es einem viele Menschen so leicht machen, sie nicht zu mögen. Wenn das jetzt auch noch mit Mühen verbunden wäre …
• Die Antwort ist NEIN! Wie war noch gleich die Frage?
• Als Höflichkeit und Liebenswürdigkeit zur Religion für mich wurden, bin ich unverzüglich zum Atheismus konvertiert.
• Ich will mich ja nicht beschweren, aber: Fluch! Schimpf! Lamentier! Jammer! Heul! Grein! Nörgel!

Donnerstag, 28. Januar 2010

Depri-Trilogie 2

• Wer das Wort ‚Leben‘ zu schlicht findet, kann es einfach durch ‚Verkettung unglücklicher Umstände‘ ersetzen.
• Es gibt Tage, die gut anfangen und schlecht enden. Aber es gibt dafür auch Tage, die schlecht anfangen und noch viel, viel mieser enden.
• Ein unbeschreibliches Gefühl, wenn die Resignation weicht, weil die Verzweiflung einfach viel stärker ist.
• Der größte Unterschied zwischen besseren Kreisen und Teufelskreisen: aus Ersteren kommt man leichter wieder heraus.
• Happy Ends werden überbewertet. Was hab ich davon, erst kurz vorm Ableben glücklich zu werden?
• Das Leben ist auch nicht mehr das, was es nie war.
• Recht oft entpuppt sich ein Hoffnungslos als Niete.
• Gescheit, gescheiter, am gescheitertsten.
• Die Wege ins Abseits sind vielseitig.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Tierwelt-Trilogie

• Schlafende Hunde soll man nicht einwecken – frisch schmecken sie besser.
• Wenn Kobras, Mambas und Nattern Schlange stehen – machen sie dann Männchen?
• Mein Dackel lernt jetzt, E-Gitarre zu spielen. Ich hab ihm dafür ein Wau-Wau-Pedal geschenkt.
• Habe mir einen röhrenden Hirsch übers Sofa gehängt. Er ist aber arg laut und zappelt nervtötend. Ich lasse ihn wohl besser wieder frei.
• Lieber einen Frosch im Hals haben als eine Kröte schlucken.
• Vergeblich versucht, durch lautes Rufen Flugratten vom Denkmal zu vertreiben. Die Tauben wollten einfach nicht hören.

Dienstag, 26. Januar 2010

Witzischkeit-Trilogie

• Nicht nur kultivierte Wälder können über Kahlhauer, wenn überhaupt, nur sehr gequält lachen.
• Nichts gegen Kalauer … aber es ist dann doch schön, wenn der Scherz nachlässt
• Nach den 90ern, 80ern, 70ern, 60ern, 50ern, 40ern und 30ern hier nun die Witze der 20er Jahre … ach ja, was haben wir da drüber gelacht!
• Bei Klagen wenden Sie sich bitte an unser geschultes Lachpersonal, es bespaßt Sie gerne.

Montag, 25. Januar 2010

Göttliche Trilogie

• Ein bigotter Halbgott … ist das dann (mathematisch betrachtet) ein Gott?
• Es sprach der Papst auf dem Schafott / „Ihr seid echt blöd, vergäll’s euch Gott!“
• Ständig sage ich ‚Gott sei dank’. Ich muss mir diese Selbstgespräche dringend abgewöhnen.
• Ich spüre heute etwas zutiefst Göttliches in mir … ach Mist, es wird nur der schwer verdauliche Wackelpudding von vorhin sein.

Freitag, 22. Januar 2010

Unglücklicher-Single-Trilogie

• Nachtfrost und Nachtfrost – auch keine besonders glückliche Kombination.
• Eine ganze Schachtel mit Kontaktlinsen gegessen und immer noch Single. Irgendwas scheine ich falsch zu machen.
• Wenn ich „Ausziehen! Ausziehen!“ höre, sind das leider nie Frauen mit akutem FW, sondern immer nur Nachbarn, die mich nicht mögen.
• Das klang so gut, als sie sagte, sie wolle mit mir in die Laken. Jetzt muss ich erst mal gründlich duschen, um das blöde Salz loszuwerden.
• Das Wort Sex gegoogelt, von dem hier alle immer reden. Wollte wissen, was das ist. Bin jetzt erst mal damit beschäftigt, alle Sites zu lesen
• Neulich hat das Glück an meine Tür geklopft. Hatte sich aber in der Adresse geirrt. Gut, dass ich das Missverständnis schnell klären konnte.
• … sie liebt mich nicht, sie liebt mich, sie liebt mich nicht. Hm. Welcher Idiot hat mir dieses unkooperative Gänseblümchen untergejubelt?

Donnerstag, 21. Januar 2010

Dramen-für-Eilige-Trilogie

• „Heute muß die Glocke werden. Frisch Gesellen, seid zur Hand.“ „Herr Dr., können Sie Silikon auch einsetzen, ohne Schiller zu rezitieren?“
• „So kommen wir nicht weiter. Wir drehen uns im Kreis.“ „Endlich merkt er’s. Mir ist schon ganz schwindlig vom pausenlosen Karussellfahren.“
• „Ich traue niemandem!“ „Erstens ist das miserables Deutsch, Herr Standesbeamter, und zweitens ist das Ihr Job, also fangen Sie endlich an!“
• „Ich muss es jetzt wissen! Spannen Sie mich nicht länger auf die Folter!“ sagte der Inquisitor zum Ketzereiverdächtigen auf der Streckbank.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Schlechte-Laune-Trilogie

• Wäre schön, es käme jetzt jemand in mein Büro, an dem ich mit gutem Gewissen meine schlechte Laune auslassen kann.
• Bin zu gleichen Teilen leicht reizbar und schlecht gelaunt. Komischerweise fühle ich mich dennoch nicht ausgeglichen.
• Aufstehbedingt schlechte Laune bleibt länger frisch, wenn man rechtzeitig an all die Dinge denkt, die im Lauf des Tages schiefgehen werden.

Dienstag, 19. Januar 2010