Donnerstag, 15. August 2013

Was kürzlich geschah

„Kommen wir zu unseren aktuellen Projekten. Müller, schreiben Sie am besten direkt aufs Flop-Chart.“
„Herr Doktor, muss die Impfung sein? Ich hab Angst vor Spritzen.“ „Dann geb ich Ihnen vorher ne Beruhigungsspritze und ne Schmerzspritze.“
„Hast du noch diese Lungenprobleme, weil du zuwenig rauchst?“ „Ja, aber ich mache jetzt eine Teerapie dagegen.“
„Das sieht aber teuer aus!“ „Ja, ich musste eine Hippothek auf mein Pferd aufnehmen.“
„Hast du jetzt endlich das Klo repariert?“ „Notdürftig.“
 Pro-Tipp: Bananen bleiben bis zum Verzehr frisch, wenn man sie direkt nach dem Kaufen aufisst.
„Dieser Berg macht mich krank!“ „Welcher Berg?“ „Der Monte Zuma.“ 
„Oh, shit …“
„Mein Arzt hat gesagt, ich muss dringend meine Ernährung umstellen.“ „Und?“ „Die Chips sind jetzt da, wo vorher das Bier war und umgekehrt.“
Ich bewundere Menschen, die Kinder bekommen, für ihren Mut. Man weiß schließlich vorher nie, wen man sich da ins Haus holt.
„Findest du nicht, dass diese Hose etwas zu langweilig ist?“ „Doch. Passt gut zu dir.“
Geschlängelte Linien gelingen am besten mit Hilfe eines Lineaals.

Sonntag, 11. August 2013

Man wird ja wohl noch träumen dürfen

Bei der nicht sehr differenziert geführten (da fast ausschließlich auf Aerodynamik zielenden) Diskussion um die fehlenden Überholmanöver in der Formel 1, die jetzt mit lächerlichen Maßnahmen wie DRS und Spaßreifen gefördert werden, vernachlässigt man einen Aspekt besonders sträflich: die Qualität der Rennstrecken. In einer Ära, die von nicht ernstzunehmenden Tilke-Strecken geprägt ist, in der viele einmalige Strecken wie der Hockenheimring übelst verstümmelt werden, vergisst man, dass es auch noch echte Rennstrecken gibt. Strecken, die vielleicht nicht immer den hysterischen Sicherheits- und Corporate-Bullshit-Ansprüchen der heutigen Zeit genügen und daher keine Chance haben, in den F1-Kalender aufgenommen zu werden, die aber richtigen Motorsport ermöglichen. Hier in willenloser Reihenfolge und ohne Anspruch auf absolute Vollständigkeit eine Liste mit wunderbaren Strecken, die eine satisfaktionsfähige Rennserie besuchen sollte. Es sind verblüffenderweise tatsächlich noch ein paar aktuelle F1-Strecken dabei. Und es ist sogar eine Tilke-Strecke dabei; soll mir also keiner vorwerfen, ich hätte Vorurteile.

Mosport (Kanada)
Road America (USA)
Road Atlanta (USA)
Virginia International Raceway (USA)
Portimao (Portugal)
Salzburgring (Österreich)
Österreichring (Österreich)*
Istanbul Park (Türkei)
Interlagos (Brasilien)
San Luis (Argentinien)
Monza (Italien)
Mugello (Italien)
Brünn (Tschechien)
Spa-Francorchamps (Belgien)
Dijon-Prenois (Frankreich)
Silverstone (GB)**
Brands Hatch (GB)***
Suzuka (Japan)
Fuji Speedway (Japan)
Circuit of the Americas (USA)
Watkins Glen (USA)
Laguna Seca (USA)****
Nürburgring Nordschleife (Deutschland)*****
Circuit Giles Villeneuve (Kanada)******

* Mit einem gewissen Bauchschmerz, denn leider gibt es hier seit der Kastration ab 1996 nur noch langsame Kurven. Würde man aber den stillgelegten Westteil reaktivieren …
** Ebenfalls mit einem gewissen Bauchschmerz, da diese einst so großartige Strecke in den letzten Jahren mehr und mehr verhunzt wurde.
*** Keine besonders überholfreundliche Strecke, aber ansonsten sehr schön.
**** Vielleicht nicht die beste Strecke von allen, aber alleine die Corkscrew …
***** Hier übertreibe ich mit dem Träumen, die Nordschleife ist für F1 und vergleichbare Serien sicherlich nicht mehr geeignet. Leider.
****** Im Prinzip recht schlicht mit viel Geradeaus und langsamen Kurven. Aber immer für ein spektakuläres, dramatisches Rennen gut.

Montag, 5. August 2013

Geisterstunde

„Und hier sehen Sie eines der ältesten erhaltenen Häuser unserer Stadt. Angeblich wohnen dort immer noch die ersten Besitzer, aber die wären dann ja ein paar hundert Jahre alt, und wer glaubt schon an Gespenster, hahaha.“

Samstag, 27. Juli 2013

Was kürzlich geschah

Immunminimummumm – der Mut, auch mit schwachen Widerstandskräften vor die Tür zu gehen.
Ich würde auch gern mal gegen den Strom schwimmen. Man flute mein Hamsterrad.
In Meetings damit zu drohen, wegen des ganzen Irrsinns aus dem Fenster zu springen, wirkt eher unreif, wenn man sich im Erdgeschoss befindet.
Ich finde keinen passenden Reim. Es ist zum Versweifeln.
Habe meine Ernährung auf Frohkost umgestellt und esse nur noch Scherzkekse.
Ich bin ein fröhlicher Mensch und lache wirklich gerne. Aber dieses ständige Rennen in den Keller macht mich fix und fertig.
„Kann ich helfen?“ „Danke, ist alleine schon schwer genug.“

Montag, 22. Juli 2013

Guter Vorsatz

Öfter mal hohle Phrasen des Gesprächspartners aufgreifen und verwenden, ergänzt durch „um mal eine hohle Phrase zu verwenden".

Sonntag, 21. Juli 2013

Was kürzlich geschah

„Gern!“ (Für eine schamlose Lüge braucht es nicht mehr als vier Buchstaben.)
Neue Armut im britischen Königshaus: Der Thronfolger wohnt in einer Kate.
„Ich wollte Vergessen im Alkohol suchen …“ „Ja, und?“ „Dann hab ich vergessen, Schnaps zu kaufen.“
Bild: „Erwischt! Busenblitzer bei Femen-Aktion!”
„Wie findest du den Roman?“ „Großartig. Ein Gedicht!“
Senioren werden immer fitter und schaffen, was früher als unmöglich galt: die Quad-Radtour des Greises.
Man soll nicht von sich auf andere schießen? Wie denn sonst?
„Ich arbeite jetzt als Gefäßchirurg.“ „Du hast eine kaputte Schüssel geklebt.“ „GEFÄSSCHIRURG!“
„Was haben wir es wieder krachen lassen!“ „Wir hatten ja genug junge, knusprige Dinger dabei.“ „Es geht eben nichts über frische Brötchen.“
„Ach, ist doch alles scheiße.“ „Jetzt sei doch nicht so defäkistisch!“
„Können Sie diese Zange empfehlen?“ „Ja, die ist der Hammer!“
Die Dinge denen überlassen, die mehr davon verstehen, und dann gar nichts mehr tun.
„Ich habe mir viel meiner kindlichen Naivität bewährt.“ „Du bist ein Volltrottel.“ „So kann man es auch ausdrücken.“
Japanische Gedichtform mit zwei Tieren: Hai Kuh.

Sonntag, 14. Juli 2013

Fortschritt?

Früher hat man „Guten Tag“ gesagt. 
Dann „Schönen guten Tag“. 
Jetzt „Wunderschönen guten Tag“. 

Besser sind die Tage dadurch nicht geworden.

Samstag, 13. Juli 2013

Was kürzlich geschah

„Einen Schuss Rum in den Tee?“ „Nein danke, ich bin Pazifist.“
Ich würde nicht sagen, dass meine Wohnung besonders groß ist. Es ist aber schön, dass mein Pferd jetzt endlich stubenrein ist.
So, Heiratsantrag ist verschickt. Bin gespannt, wie viele der 100 Damen antworten.
Freue mich schon auf den Sommerschussverkauf. Dann kann ich mich wieder preiswert mit Munition eindecken.
Abergläubische Raumfahrer reisen nur ungern ohne ein Marskottchen.
„Wann haben Sie das erste Mal Ihren falschen Namen verwendet?“ „Das war anno nym.“
„Hannelore! Ich darf doch Hannelore zu Ihnen sagen?“ „Mein Name ist immer noch Horst.“
„Die Ella ist eine Süße.“ „Aber etwas leichtlebig.“ „Aha, daher der Spitzname Nuttella.“
Die Höflichkeitsform von Duden ist Sieden.
„Was für ein ekelhafter Mensch. Weißt du, wie der heißt?“ „Moment, er hat seine Fiesitenkarte dagelassen.“
„Deine ständigen schlechten Wortspiele machen mich schwermütig.“ „Ich kummer mich drum.“
Dorfleben ist mir viel zu kaffkaesk.
Ich vertrage keinen Zug. (Warum ich als Schaffner gescheitert bin.)
Mehr Wicht! (Die letzten Worte von Schneewittchen.)
„Das geht noch besser. Viel besser sogar!“ „Ja, Chef, aber nicht von mir.“
Erwarten Sie von Piloten keine Bescheidenheit – die neigen zum Abheben.
Wenn man in Kuba an einer Dysfunktion der politischen Führung leidet, geht man einfach zum Castroenterologen.
Wer im Steinhaus sitzt, kann unbesorgt mit Gläsern werfen.
Als In-Cock Nieto bezeichnet der Fachmann das Genitalpiercing bei Herren.

Dienstag, 9. Juli 2013

Perfekt

Es ist warm, aber nicht zu heiß.
Es ist nicht unangenehm schwül.
Es ist perfekt.

Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen.

Samstag, 29. Juni 2013

Was kürzlich geschah

 Wenn die ganz normale Debilität schleichend in die Alterssenilität übergeht …
„Sie haben einen Haarriss im Knochen.“ „Hilft da Shampoo gegen Spliss?“
„Welches Bildformat hat das Foto mit den Schweinen?“ „JPIG.“
Manche Leute sind chronisch schlicht gelaunt.
Büroschlaf wird überbewertet, hat mein Chef gesagt. So laut, dass er mich damit geweckt hat.
Hiermit fordere ich ein bedingungsloses Grundeinkommen von 10000 Euro. Natürlich nur für mich; ich bin ja nicht realitätsfremd.
„Ziemlich schmutzig bei dir.“ „Ich bin leider Fleckmatiker.“
„Einmal Mäuseshampoo bitte.“ (Das Ungeziefer in den Kindergärten wird immer größer.)
„Mach dich nackig … oh … äh … mach dich erst mal knackig!“
Wenn Vögel hamstern und Hamster vögeln …
Schmoll in moll.
Endlich mal einen Clown auf Scherzensgeld verklagen.
Für Trüffelliebhaber gibt es Trüffelschweine. Für Kaviarfreunde Rogenspürhunde.
„Hallo, mein Name ist Justin Taim. Keine dummen Witze bitte.“ „Aber nein! Hauptsache, Sie sind immer pünktlich.“
Nichts gegen die neuen Schlankheitspillen, aber man muss schon sehr viele davon essen, um satt zu werden.
Menschen mit chronischer Dissfunktion freuen sich darauf, dir den Tag zu versauen.
„Ich könnte in die Elchzucht einsteigen.“ „Rentiert sich nicht.“

Freitag, 28. Juni 2013

Was kürzlich geschah

Etwas zu häufig den Reißverschluss offengelassen. Ich vermeide solche peinlichen Situationen jetzt, indem ich ohne Hose ins Büro gehe.
„Tut mir leid, ich habe bei Ihnen Schwachsinn diagnostiziert.“ „Oh!“ „Aber Tatort-Drehbücher können Sie natürlich immer noch verfassen.“
„Liegt schon der botoxikologische Befund vor?“ „Gesichtslähmung.“
Aufgrund großer Nachfrage jetzt täglich neu: das Datum.
Manchmal sind es gerade die merkwürdigen Dinge, die man am liebsten vergessen würde.
Neu! Der Nachfolgeroman zu Feuchtgebiete: Überschwemmungsgebiete.
Der letzte im Ziel wird beschimpft. Der kriegt 'nen Zieleinlauf.
Suche Frau, die geistreich, charmant, liebenswürdig und attraktiv ist. Biete das genaue Gegenteil. Ich finde, das ergänzt sich prima.
Ich würde nicht sagen, dass ich schwächlich bin, aber man hat mich offiziell in der „Hall of Lame“ aufgenommen.
„Ich hab das kontrolliert – das ist kein Kilo Bohnen, das sind nur 990 Gramm!“ „Sie elender Erbsenzähler!“
„Im Prinzip gern, Chef, aber es würde leider Arbeit machen.“
Ich kann Menschen, die nicht meiner Meinung sind, einfach nicht ernstnehmen.
Auch merkwürdige Menschen werden alt. Gut, dass es für sie Trollatoren gibt.
„Machen eingedeutschte englische Redensarten Sinn?“ „Am Ende des Tages nicht wirklich.“

Donnerstag, 27. Juni 2013

Was kürzlich geschah


„Nimm eine Schrift, die nicht so düster wirkt.“ „Hell Vetica?“
Wer vermeidbaren Lärm macht, sollte erschossen werden. Selbstverständlich mit Schalldämpfer.
„Sind Schimpansen wirklich intelligent?“ „Wahrscheinlich. Es gibt ja auch sehr geistreiche Afforismen.“
„Soll ich 'Kot' schreiben oder besser 'Stuhl‘?“ „Egal, macht keinen Unterschiet.“
Die Eier der Kopfläuse werden immer wehrhafter. Man nennt sie daher Hornnissen.
Manchmal bin ich etwas begriffsschmutzig.
Und wenn man noch so liebenswürdig ist, es wird immer jemanden geben, der ein Charmehaar in der Suppe findet.
Auf das Gerücht, er leide unter Alzheimer, reagierte Politiker XXXX mit einem klaren Demenzi.
Lieber spitze Schreie als spitze Bemerkungen. (aus dem Kleinen Beziehungsratgeber)
Der Wicht am Ende des Tunnels wird schnell mal übersehen.
Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt immer noch ein Arschloch her.
„Rückenschläfer? Bauchschläfer? Seitenschläfer?“ „Am liebsten Beischläfer.“
Die entscheidende Frage ist doch immer wieder: erst zuschlagen oder gleich erschießen?
„Sollten Sie wieder erwarten mit diesem Produkt zufrieden sein, rufen Sie uns bitte sofort an – Sie wären dann der erste.“

Freitag, 21. Juni 2013

Mit Freude bei der Arbeit

„Hallo? Gärtner Schmidt? Wir bräuchten …“
„Laubbläserarbeiten? Ja? Ja? JA?“
„Nein, Laub haben wir hier nicht. Es geh…“
„Macht nichts, das Laub bringen wir mit.“

Freitag, 14. Juni 2013

Wettstreit

„Danke dir“
„Ich danke dir.“
„Nein, ich habe dir zu danken.“
„Nein, nein, ich dir!“
„ICH DIR!“
„NEIN, ICH DIR!“
„Depp!“
„Trottel!“

Samstag, 8. Juni 2013

Was kürzlich geschah

„Und, wie war die Urlaubsreise?“ „Keine Ahnung. Muss mir erst die Fotos angucken.“
Hat man kapiert, dass nichts da ist, wo man es vermutet, sucht man, wo man es nicht vermutet. Dann ist es aber da, wo man es vermutet hätte.
„Ist der Pullover neu?“ „Nein, nie gewaschen.“
Geschäftsidee zum Bio-Trend: Künstliche Kirschkerne für künstliche Kirschjoghurts, um den Anschein der Natürlichkeit zu erwecken.
Möglicherweise wäre ich als Multimilliardär glücklicher. Möglicherweise auch nicht. Riskieren würde ich es aber auf jeden Fall.
„Hat lange gedauert, bis ich diesen Claim verstanden habe.“ „Nicht deine Schuld. Das ist ein Slowgan.“
„Hallo, mein Name ist Rudi Mentaire. Keine dummen Witze bitte.“ „Aber nein. Für wie zu zurückgeblieben halten Sie mich!?“
„Ich bin Spiegeltrinker.“ „Haben Sie da nicht schlimme Schluckbeschwerden?“
„Diese Pralinen schmecken irgendwie nach Urin.“ „Kein Wunder, die sind mit Pisstazien gemacht.“
Schwein mit Basset gekreuzt. Das Ergebnis ist eine gesenkte Sau.
Nach oben treten, nach unten buckeln. (Warum es für metaphorische Radfahrer noch unangenehmer ist, bettlägerig zu sein.)
Es gibt leider keine Sauna in meiner Nähe. Aber vielleicht finde ich im Internet einen Live-Steam.
„Was für ein langweiliger Clown.“ „Ja, ich bin auch schon ganz narrkotisiert.“
„Sagten Sie nicht am Telefon, das Auto sei sehr gepflegt? Das ist doch völlig verdreckt!“ „Gefleckt! Ich sagte, das Auto sei gefleckt!“
„Für mich bitte das Huhn.“ „Tut mir leid, draußen nur Hähnchen.“
Schwimmvereine reagieren auf die zunehmende Fettleibigkeit der Kinder. Statt dem Seepferdchen kann man jetzt auch das Nilpferdchen machen.

Samstag, 1. Juni 2013

Korn spezial

Alkohol macht dick. Vor allem Moppelkorn.

Der Lieblingsschnaps der Hasen ist der Hoppelkorn.

Während man auf der Weide am liebsten Koppelkorn trinkt.

Freitag, 31. Mai 2013

Weltuntergang?

Ich würde nicht sagen, dass es heute stark geregnet hat.

Aber bei mir haben Delphine geklingelt und gefragt, ob sie beim Evakuieren helfen sollen.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Was kürzlich geschah

Die Wirtschaftskrise hat mich erreicht. Ich war gezwungen, meine Goldfische gegen Silberfische auszutauschen.
Der Gesundheitsratgeber empfiehlt, auf Hochprozentiges wie Whiskey zu verzichten. Von Whisky ist nicht die Rede. Glück gehabt!
„Machen wir einen QR-Code auf die Broschüre?“ „Mit welcher Funktion?“ „Führt auf eine Site, wo man die Broschüre als pdf runterladen kann.“
Wenn mir langweilig ist, erzähle ich superlustige Witze und sage den Zuhörern dann streng, dass ihnen das Lachen schon noch vergehen wird.
Tresor mühevoll aufgebrochen, war aber leer. Schlimmer Diebeskummer.
Geniale Geschäftsidee: LKW-Planen aus gebrauchten Taschen herstellen.
Man muss vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht. Ich habe mir mehr Verkehr gewünscht und stehe seitdem ständig im Stau.
„Noch einen Raki?“ „Ja, gern. Wenn du schon so nett fragst.“ (Warum Selbstgespräche auch ihre guten Seiten haben.)
Razzia in Metzgerei. Mehrere Salamisten verhaftet.
„Hattest du schon mal eine außerkörperliche Erfahrung.“ „Oft! Ich bin immer wieder außer mir.“
Verstehe nicht, warum im Winter immer Flüge ausfallen. Kein Flughafen ohne großen Tauer.
Große Langeweile im Primatengehege: alles nach Schema Aff.
Wenn mir mal langweilig ist, nehme ich gleichzeitig Kohletabletten und Abführmittel ein und teste, was stärker ist.
Am Ende der Wünschelroute kann man sich leider nur mit Wasser erfrischen.
Buße und Strafe sind Sühnonyme.
Ich würde nicht sagen, dass ich Old School bin, aber mein Abiturzeugnis ist auf Pergament geschrieben.
„Herr Doktor, ich, äh, kann nicht mehr so wie früher.“ „Na, dann zeigen Sie doch mal den Spatzienten.“
Lieblingsfarbe der Angewiderten: Bähsch.

Dienstag, 28. Mai 2013

Die Hoffnung stirbt als letztes

Im Januar dachten wir, dass noch Frühling und Sommer kommen.
Im Februar dachten wir, dass noch Frühling und Sommer kommen.
Im März dachten wir, dass noch Frühling und Sommer kommen.
Im April dachten wir, dass noch ein halber Frühling und der Sommer kommen.
Im Mai dachten wir, dass noch eine Spur Frühling und der Sommer kommen.
Im Juni werden wir denken, dass noch der Sommer kommt.
Im Juli werden wir denken, dass noch ein halber Sommer kommt.
Im August werden wir denken, dass noch eine Spur Sommer kommt.
Im September werden wir denken, dass der Herbst auch ganz schön sein könnte.
Im Oktober werden wir denken, dass noch etwas schöner Herbst drin sein könnte.
Im November werden wir alle Alkoholiker sein.
Im Dezember wird uns dann eh alles scheißegal sein.

Montag, 27. Mai 2013

Und Sie so?

Bargeräusche. Aufdringliche, aber nur leise zu hörende Musik im Hintergrund.

„Und, was machen Sie beruflich, wenn ich so neugierig sein darf?“
„Ich verkaufe Windräder. Sie wissen schon, diese hässlichen Dinger, die die Landschaft verschandeln und die armen Schweine, die in der Nähe wohnen, in den Wahnsinn treiben. Und Sie so?“
„Was für ein Zufall! Ich bin derjenige, der Ihnen die Kunden zuführt. Ich fälsche Statistiken. Früher überwiegend Verbrauchswerte für Autohersteller, heute arbeite ich aber vor allem für Klimaforscher. Sie wissen schon, jeden Monat nachweisen, dass der vergangene Monat mal wieder der wärmste seit Erfindung der Erde ist.“
„Haha, ein bisschen die Klimahysterie anheizen, großartig.“
„Haha, genau. Läuft momentan wie geschnitten Brot.“
„Das Weltklima retten, herrlich. Kommen Sie, ich schulde Ihnen was, ich gebe Ihnen einen aus.“
„Aber das ist doch nicht nötig …“
„Doch doch, ich bestehe darauf. Ohne Sie hätte ich mir nie einen SUV mit 500 PS leisten können.“
„Ja dann …“

Exeunt omnes.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Eigenheim

An repräsentativen Eigenheimen mit attraktivem Bosporus-Blick herrscht in Istanbul kein Mangel. Bei der Auswahl des richtigen Objektes gilt es allerdings zu beachten, dass ein allzu großzügiges Raumangebot die Pflege der Immobilie nicht einfacher macht.




Montag, 20. Mai 2013

Richtig feilschen

„Guter Gürtel! Wollen kaufen?“
„Hm. Wieviel soll er denn kosten?“
„100 Lira?“
„So ein guter Gürtel? Mindestens 200 Lira!“
„Nein, nein, Sie beschämen mich. 120 Lira?“
„Hm. 180?“
„Sagen wir 150?“
„150!“

Sonntag, 19. Mai 2013

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

Nein, nicht der Ruf des Muezzin, nicht das Chaos, der Lärm oder die Hektik sind der größte Kulturschock, wenn man als gelernter Deutscher nach Istanbul kommt. Sondern die erfreuliche Erkenntnis, dass man hier auf außergewöhnlich sauberen Wegen unterwegs ist (auf dem unteren Bereich des Bildes stellvertretend für die ganze Stadt zu erkennen). Wenn man es z. B. aus Frankfurt gewohnt ist, überall auf einem geschmeidig federnden Kaugummiuntergrund zu flanieren, der mindestens 50 cm dick ist (Tendenz steigend), kann man davon schon sehr irritiert sein.


Samstag, 18. Mai 2013

Freitag, 17. Mai 2013

Nach der gewesenen Moschee …

… zum Vergleich eine, die noch ist.


Donnerstag, 16. Mai 2013

Schee war's

Moschee, um genau zu sein.


Mittwoch, 15. Mai 2013

Mitbringsel

Bei der Suche nach einem Mitbringsel für die daheimgebliebenen Damen wird man in Istanbul schnell fündig. Die Entscheidung für ein bestimmtes Modell fällt dann allerdings nicht leicht und verschlingt viel Zeit.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Sonderauszeichnung

Der Ehrenpreis für den allerschönsten Lärm aber geht an einen Teilnehmer des Unterhaltungsprogramms.


Sonntag, 5. Mai 2013

Lang ist's her

Was schenkt man einem alten Sack, der 50 wird, seit seiner Geburt Motorsport liebt, aber schon seit über 30 Jahren kein Rennen mehr an der Rennstrecke gesehen hat? Richtig, man schenkt ihm ein Ticket für ein Autorennen!

Und so kam es, dass an diesem schönen Maitag zwei mittelalte Herren einen Ausflug zum Hockenheimring machten, um dort DTM und F3 live zu erleben. Und was soll ich sagen? Nichts gegen Racing im TV, ganz im Gegenteil, ich könnte ganze Wochenenden damit verbringen, aber vor Ort mit dem herrlichen Lärm und dem wunderbaren Gestank und überhaupt der ganzen Atmosphäre ist doch immer noch was ganz was anderes. Die Faszination ist dieselbe wie vor 30 Jahren. Nicht zu vergleichen.

Falls aber in ein paar Jahren ein gewisser Josh Hill (leider nicht im Bild) der erste F1-Weltmeister sein sollte, dessen Vater (Damon) und Großvater (Graham) ebenfalls Weltmeister waren, können die beiden mittelalten Herren sagen, dass sie ihn schon in einem sehr frühen Rennen seiner Karriere gesehen und sein Talent erkannt und seine Karriere vorausgesagt haben.






Danke, Thomas, für ein großartiges Geschenk und einen wunderbaren Tag!

Freitag, 3. Mai 2013

Zutreffendes bitte ankreuzen

O Zutrefendes O Zutreffendes O Zuträffendes O Zutreffendäs O Zuhtreffendes

Donnerstag, 2. Mai 2013

Was kürzlich geschah

 Das Leben ist kein Ponyschlecken. Glück gehabt.
„ALLES MUSS RAUS! ALLES MUSS RAUS!“ „Herr Kollege, können Sie auch mal aufs Klo gehen, ohne das vorher zu kommentieren?“
„Und Sie müssen der Herr Mustermann sein.“ „Stimmt, wie …“ „Sie sind so kleinkariert.“
Für Wortspiele bin ich zu sehr iös.
Die fernöstliche Redensart „Buddha bei die Fische“ ist leider stark sinnentstellt bei uns angekommen.
„Wie gefällt Ihnen das Waldgemälde?“ „Gut, aber es fehlt die Fauna. Können Sie das bitte rehtuschieren?“
„Und Ihre Qualifikation für die Arbeit in der Personalabteilung?“ „Ich habe in einem Photoshop-Seminar Freistellen gelernt.“ „Danke, wir melden uns.“
Wenn Horst Tappert in der Waffen-SS war – werden dann alle Fälle, die er als Derrick aufgeklärt hat, neu aufgerollt?
Das Leben macht mich fertig. Ich bin seit meiner Geburt um Jahrzehnte gealtert.
„Ist dieser Pelz echt?“ „Ne, eine Fellschung.“
Damals, als die bessergestellten Gören mit ihren Tamaguccis gespielt haben.
„Dieses Fernsehprogramm ist ausnahmslos verblödend.“ „Ja, dient einem hohltätigen Zweck.“
„Guten Tag. Mein Name ist Pola Reut und ich hasse es, fotografiert zu werden.“
„Ich kann an dem Meating leider nicht teilnehmen, ich bin Vegetarier.“
Man wird ja wohl noch gegen alles sein dürfen!
Was fehlt: ein zuverlässiges Medikament bei Juxreiz und schlimmen Scherzen.
Immer ordentlich frisiert: das Kammäleon.
Ich bewahre in jeder Situation Haltung. Antihaltung.
Wer jemandem reinen Wein einschenken will, nimmt dafür idealerweise einen Purgunder.
„Und würden Sie sich als teamfähig bezeichnen?“ „Mehr noch, sogar als intimfähig!“ „Danke, wir melden uns.“
„Welcher Depp hat Klopapier in den Drucker eingelegt?“ „Das war ich. Deine Texte sind so scheiße.“
Und jetzt die mit großer Spannung erwartete Preisfrage: Was kostet das?
„Der Horst hat sich eine Glatze schneiden lassen.“ „Ja, der ist manchmal echt radikahl.“
„Dieser Typ ist so stahlhart, der hat keine Pheromone, der hat Ferromone.“
Musiker entspannen sich nach einem anstrengenden Konzert im Abklingbecken.
„Die neue Kollegin wirkt ziemlich blutleer. Wie heißt die eigentlich?“ „Anne Mieh.“
Pro-Tipp: Niemals „Dein ist mein ganzes Herz“ singen, wenn man beruflich oder privat mit Kannibalen zu tun hat.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Beantworten Sie uns bitte diese Frage: Wie wichtig ist es Ihnen, dass uns Ihre Meinung wichtig ist?
Pro-Tipp: den Chef nicht JEDEN Tag darum bitten, früher gehen zu dürfen, zumal man „heute sowieso geistig völlig außer Form“ sei.

Sonntag, 28. April 2013

Bösartig

Oft stelle ich mir vor, wie sadistische Verpackungsingenieure mal wieder stillvergnügt in sich hineinkichern, weil sie schadenfroh daran denken, wie sich in diesem Moment irgendwo auf der Welt jemand mit einer nicht zu öffnenden Verpackung rumquält und schlimme Tobsuchtsanfälle hat.