Mittwoch, 12. Mai 2010
Erodierende Gewissheiten 7
Mein Opa hatte einen Lieblingsspruch: ‚Alles scheiße!‘. Ich war immer der Meinung, ja, ganz genau so ist es. Bis ich gemerkt hab, dass noch viel mehr noch viel beschissener ist.
Dienstag, 11. Mai 2010
Autobiographische Trilogie 5
• Habe ohne Not Whisky und Rotwein entsagt. Bin offenbar nicht mehr so ganz bei Prost.
• Oft stelle ich mir vor, Gott fliegt mit Geschäftsfreunden durchs Universum, zeigt auf die Erde und sagt „das da unten ist unser Irrenhaus“.
• Im Prinzip bin ich ein liebenswürdiger und unterhaltsamer Mensch. Wenn ich Freunde hätte, würden die das bestätigen.
• Oft stelle ich mir vor, Gott fliegt mit Geschäftsfreunden durchs Universum, zeigt auf die Erde und sagt „das da unten ist unser Irrenhaus“.
• Im Prinzip bin ich ein liebenswürdiger und unterhaltsamer Mensch. Wenn ich Freunde hätte, würden die das bestätigen.
Montag, 10. Mai 2010
Autobiographische Trilogie 4
• Bin den ganzen Tag dabei, „Fuck!“ zu brüllen. Ob da am Ende der Wunsch Vater des Fluchens ist?
• Geschäftsidee: Laden für Randalierbedarf in Athen aufmachen. Wenn es gut läuft, Filialen in Hamburg und Berlin.
• Beschimpfe kleine Kinder und schlage mit dem Stock nach Autos. Passiert jetzt doch früher, als ich dachte.
• Geschäftsidee: Laden für Randalierbedarf in Athen aufmachen. Wenn es gut läuft, Filialen in Hamburg und Berlin.
• Beschimpfe kleine Kinder und schlage mit dem Stock nach Autos. Passiert jetzt doch früher, als ich dachte.
Freitag, 7. Mai 2010
Tierwelt-Trilogie 5
• Wenn Faultiere glauben, zackig antworten zu müssen: „Ai, Ai, Sir!“
• Die Rumvögelei mancher Hühner ist echt hahnebüchen.
• Im Festnetz geht es wieder rund, die Spinnen feiern wilde Partys.
• Habe das ewige Rätsel „zuerst Huhn oder Ei?“ gelöst. Das Ei! Ein Blättern im Duden hat die Erkenntnis gebracht.
• Die Rumvögelei mancher Hühner ist echt hahnebüchen.
• Im Festnetz geht es wieder rund, die Spinnen feiern wilde Partys.
• Habe das ewige Rätsel „zuerst Huhn oder Ei?“ gelöst. Das Ei! Ein Blättern im Duden hat die Erkenntnis gebracht.
Donnerstag, 6. Mai 2010
Gemischte Trilogie 8
• Wer aber ganz besonders unordentlich ist, der soll als Messieas gepriesen werden!
• M t z r Lü ke.
• „Mit Lebensmitteln spielt man nicht!“ ermahnte der Buchstabensuppenliebhaber sein wortwitzelndes Kind.
• Dieser Tweet ist öffentlich-rechtlich und kann daher auch von denen problemlos verstanden werden, die erst zum Schluss eingeschaltet haben.
• „Sie sind heute wieder außergewöhnlich gewöhnlich!“
• Zacken. Zecken. Zicken. Zocken. Zucken. Zücken. Da wird sich doch wohl für Zäcken, Zöcken und Zycken auch noch ein Sinn finden lassen.
• M t z r Lü ke.
• „Mit Lebensmitteln spielt man nicht!“ ermahnte der Buchstabensuppenliebhaber sein wortwitzelndes Kind.
• Dieser Tweet ist öffentlich-rechtlich und kann daher auch von denen problemlos verstanden werden, die erst zum Schluss eingeschaltet haben.
• „Sie sind heute wieder außergewöhnlich gewöhnlich!“
• Zacken. Zecken. Zicken. Zocken. Zucken. Zücken. Da wird sich doch wohl für Zäcken, Zöcken und Zycken auch noch ein Sinn finden lassen.
Mittwoch, 5. Mai 2010
Zu heiß gebadet? Oder eiskalt abgezockt?
Der zweite arschkalte Winter in Folge, dieses Mal sogar mit großzügiger Beflockung.
Der Eisschicht auf der Nordhalbkugel geht es glänzend.
Der Mai der gefühlt allerkälteste Mai aller Zeiten.
Trotzdem werden die Klimahysteriker nicht müde, von einer schrecklichen Klimakatastrophe zu schwadronieren.
Angefeuert werden sie dabei von der Politik, die schon immer für eine Vereinfachung der Dinge war.
Die Tatsache, dass es seit Klimagedenken mal wärmer und mal kälter ist, wird dabei nach wie vor nonchalant ignoriert. Nilpferde im Rhein? Nie gehört!
Die Tatsache, dass die Welt genug andere Umweltprobleme hat wie Überbevölkerung, abgeholzte Wälder, vergiftete Böden und Gewässer etc. (die Liste ließe sich beliebig erweitern), wird dabei souverän ausgeblendet.
Nein, denkfaul ist das CO2 an allem schuld. Demnächst wahrscheinlich auch an Erdbeben und Vulkanausbrüchen.
Da wurde also kollektiv zu heiß gebadet. Oder, und das scheint wahrscheinlicher, hier wird eiskalt abgezockt. Forscher mit Geltungsdrang und Forschungsgelderbedürfnis, Verlage, die Presseerzeugnisse mit schlechten Nachrichten verkaufen wollen (only bad news is good news) und die Hersteller z. B. von urwaldvernichtendem Biokraftstoff oder die Produzenten von landschaftsverschandelnden Windkraftanlagen in einer überaus profitablen Allianz. So reibungslos arbeiten international sonst nur Terroristen oder die organisierte Kriminalität zusammen.
Und obwohl viele der „Klimafakten“ mittlerweile längst als Fälschungen enttarnt sind, lässt sich das Volk unbeirrt als dumm verkaufen. Bis es sich irgendwann gelangweilt einer anderen Sau zuwendet, die durchs Dorf getrieben wird. Hoffen wir mal, dass diese Sau nicht allzulange auf sich warten lässt. Sie wäre ein Glücksschwein.
Der Eisschicht auf der Nordhalbkugel geht es glänzend.
Der Mai der gefühlt allerkälteste Mai aller Zeiten.
Trotzdem werden die Klimahysteriker nicht müde, von einer schrecklichen Klimakatastrophe zu schwadronieren.
Angefeuert werden sie dabei von der Politik, die schon immer für eine Vereinfachung der Dinge war.
Die Tatsache, dass es seit Klimagedenken mal wärmer und mal kälter ist, wird dabei nach wie vor nonchalant ignoriert. Nilpferde im Rhein? Nie gehört!
Die Tatsache, dass die Welt genug andere Umweltprobleme hat wie Überbevölkerung, abgeholzte Wälder, vergiftete Böden und Gewässer etc. (die Liste ließe sich beliebig erweitern), wird dabei souverän ausgeblendet.
Nein, denkfaul ist das CO2 an allem schuld. Demnächst wahrscheinlich auch an Erdbeben und Vulkanausbrüchen.
Da wurde also kollektiv zu heiß gebadet. Oder, und das scheint wahrscheinlicher, hier wird eiskalt abgezockt. Forscher mit Geltungsdrang und Forschungsgelderbedürfnis, Verlage, die Presseerzeugnisse mit schlechten Nachrichten verkaufen wollen (only bad news is good news) und die Hersteller z. B. von urwaldvernichtendem Biokraftstoff oder die Produzenten von landschaftsverschandelnden Windkraftanlagen in einer überaus profitablen Allianz. So reibungslos arbeiten international sonst nur Terroristen oder die organisierte Kriminalität zusammen.
Und obwohl viele der „Klimafakten“ mittlerweile längst als Fälschungen enttarnt sind, lässt sich das Volk unbeirrt als dumm verkaufen. Bis es sich irgendwann gelangweilt einer anderen Sau zuwendet, die durchs Dorf getrieben wird. Hoffen wir mal, dass diese Sau nicht allzulange auf sich warten lässt. Sie wäre ein Glücksschwein.
Dienstag, 4. Mai 2010
Gemischte Trilogie 7
• Ich kann so viel Kuchen essen wie ich will, die Übelkeit geht einfach nicht weg.
• Wäre nicht die Schreibweise B-kolleté viel sinnlicher?
• Was sagt der Papst eigentlich dazu, dass er in einer Stadt con Dom lebt?
• Goldgräber bestellen in der Bar nicht einfach Drinks, sondern erwerben Schlürfrechte.
• Mal ist’s zu warm, mal zu kalt. Mit den Temperaturen ist es eine echte Gradwanderung.
• Der korrekt gekleidete Gentleman mit geistigem Interesse verlässt das Haus nie ohne ein Einsteckbuch.
• Wäre nicht die Schreibweise B-kolleté viel sinnlicher?
• Was sagt der Papst eigentlich dazu, dass er in einer Stadt con Dom lebt?
• Goldgräber bestellen in der Bar nicht einfach Drinks, sondern erwerben Schlürfrechte.
• Mal ist’s zu warm, mal zu kalt. Mit den Temperaturen ist es eine echte Gradwanderung.
• Der korrekt gekleidete Gentleman mit geistigem Interesse verlässt das Haus nie ohne ein Einsteckbuch.
Montag, 3. Mai 2010
1. Mai
Was sich mir jetzt doch mal wieder aufdrängt ist die Frage, wie viele der euphemistisch „Autonome“ genannten Vollidioten, die sich in maßloser Selbstaufblähung als vorgebliche Antifaschisten gefallen und unter diesem Deckmantel das Leben anderer riskieren und das Eigentum anderer zerstören, wirklich Widerstand leisten würden, wenn es tatsächlich mal darauf ankäme – wenn sie also beispielsweise gegen eine reale faschistische Macht protestieren könnten und nicht nur gegen die nun wirklich nicht satisfaktionsfähigen Neonazis –; oder ob sie nicht viel eher als erste devot den Schwanz einziehen und gleichgeschaltet mitmarschieren würden bzw., viel schlimmer noch, sogar aktiv mittun würden.
Freitag, 30. April 2010
Rabiate Trilogie
• Schläger haben es vielleicht nicht so mit der Rechtschreibung, beherrschen aber die Komasetzung recht gut.
• „Müssen Sie Meinungsverschiedenheiten immer mit der Schusswaffe beenden?“ „Leider ja, für wirkungsvolles Zuschlagen fehlt mir die Kraft.“
• Habe eine Bank überfallen. Die Beute war leider gering. Der Rentner, der da saß, hatte nur Brotkrumen fürs Füttern von Enten dabei.
• „Müssen Sie Meinungsverschiedenheiten immer mit der Schusswaffe beenden?“ „Leider ja, für wirkungsvolles Zuschlagen fehlt mir die Kraft.“
• Habe eine Bank überfallen. Die Beute war leider gering. Der Rentner, der da saß, hatte nur Brotkrumen fürs Füttern von Enten dabei.
Donnerstag, 29. April 2010
Autobiographische Trilogie 3
• Der griesgrämige Greis, der in meinem Spiegel wohnt, sieht mir verdächtig ähnlich. Da hat sich wohl ein alter Verwandter eingeschlichen.
• „Ich leide schrecklich unter Minderwertigkeitskomplexen!“ „Aber nein! Das sind keine Komplexe.“
• „Ist das Leben nicht schön?!“ „Ja?“ „Liebe, Sex, Romantik, Freundschaft, Erfolg, Sonne …“ „Stimmt, Sonne, hab ich auch schon mal erlebt.“
• Betrachten wir das Leben einfach als Prüfung, bei der man nur durchfallen kann. Das nimmt den Erfolgsdruck.
• Aus meinem Leben. Was bisher geschah:
.
• „Ich leide schrecklich unter Minderwertigkeitskomplexen!“ „Aber nein! Das sind keine Komplexe.“
• „Ist das Leben nicht schön?!“ „Ja?“ „Liebe, Sex, Romantik, Freundschaft, Erfolg, Sonne …“ „Stimmt, Sonne, hab ich auch schon mal erlebt.“
• Betrachten wir das Leben einfach als Prüfung, bei der man nur durchfallen kann. Das nimmt den Erfolgsdruck.
• Aus meinem Leben. Was bisher geschah:
.
Mittwoch, 28. April 2010
Büro-Trilogie 3
• Hab geträumt, ich wär im Büro. Beim Aufwachen festgestellt: ich bin im Büro.
• Da nörgelt und stänkert und intrigiert man unermüdlich, und wer dankt es einem?
• Die Kollegin trägt’n Pony. Bin beeindruckt von ihrer Kraft und werde ihr nicht mehr widersprechen.
• Bin jetzt fertig mit Däumchendrehen und gedenke, den Rest des Tages mit Nasebohren zu verbringen. Ich mache die Dinge gerne gründlich.
• „Ich fühl mich heut so verschlagen.“ „Du meinst zerschlagen.“ „Nein. Und wunder dich nicht, wenn der Chef nachher mich für deine Idee lobt.“
• Da nörgelt und stänkert und intrigiert man unermüdlich, und wer dankt es einem?
• Die Kollegin trägt’n Pony. Bin beeindruckt von ihrer Kraft und werde ihr nicht mehr widersprechen.
• Bin jetzt fertig mit Däumchendrehen und gedenke, den Rest des Tages mit Nasebohren zu verbringen. Ich mache die Dinge gerne gründlich.
• „Ich fühl mich heut so verschlagen.“ „Du meinst zerschlagen.“ „Nein. Und wunder dich nicht, wenn der Chef nachher mich für deine Idee lobt.“
Dienstag, 27. April 2010
Musikalisch
Eine Dame aus Florenz
Litt an starker Flatulenz.
Doch man hat ihr stets verziehen,
Denn sie furzte Melodien.
Litt an starker Flatulenz.
Doch man hat ihr stets verziehen,
Denn sie furzte Melodien.
Montag, 26. April 2010
Gemischte Trilogie 6
• Überbewertet als überbewertet zu bezeichnen wird mittlerweile auch stark überbewertet.
• „Jetzt werden andere Saiten aufgezogen!“ sprach der Schlagzeuger und freute sich über die neuen, plingenden Klangnuancen seines Instruments.
• „Scheiß Mafioso! Ich tret dir in die Eier!“ „Das will ich sehen. Wie willste das jetzt noch schaffen mit den Füßen im Beton?“
• Als das CO2 mitbekam, dass die Menschen es für den Hauptschuldigen am Klimawandel hielten, mutierte es laut prustend zu Lachgas.
• „Jetzt werden andere Saiten aufgezogen!“ sprach der Schlagzeuger und freute sich über die neuen, plingenden Klangnuancen seines Instruments.
• „Scheiß Mafioso! Ich tret dir in die Eier!“ „Das will ich sehen. Wie willste das jetzt noch schaffen mit den Füßen im Beton?“
• Als das CO2 mitbekam, dass die Menschen es für den Hauptschuldigen am Klimawandel hielten, mutierte es laut prustend zu Lachgas.
Freitag, 23. April 2010
Leidende Trilogie
• Die Knochen morsch, die Kondition im Eimer. Und schon reicht es nur noch für Geschlächzverkehr.
• Ab fünf eingebildeten Leiden spricht man von Hyperchondrie.
• Lassen Sie den Mann mit der Zwangsjacke und den Beruhigungsmitteln durch, die sind für mich.
• Amokläufe sind weniger erstaunlich als die Tatsache, dass sie relativ selten passieren.
• Verzweiflung? Verdreiflung, wenn nicht noch mehr.
• Manisch-depressiv im digitalen Zeitalter: Mal fühl ich mich als Eins, mal als Null.
• Ab fünf eingebildeten Leiden spricht man von Hyperchondrie.
• Lassen Sie den Mann mit der Zwangsjacke und den Beruhigungsmitteln durch, die sind für mich.
• Amokläufe sind weniger erstaunlich als die Tatsache, dass sie relativ selten passieren.
• Verzweiflung? Verdreiflung, wenn nicht noch mehr.
• Manisch-depressiv im digitalen Zeitalter: Mal fühl ich mich als Eins, mal als Null.
Donnerstag, 22. April 2010
Tierwelt-Trilogie 4
• Wie hatte ich mich auf meinen 1. Tag als Schafrichter gefreut! Aber die Viecher sind so gesetzestreu, dass es total langweilig war.
• Der frühe Wurm verflucht den bettflüchtigen Vogel.
• Der rührende Hirsch über meinem Sofa ist wirklich sehr ergreifend. Ich muss immer weinen, wenn ich ihn angucke.
• Antilopen sind mir zu anti. Gibt es auch Prolopen?
• „Sei doch kein Frosch!“ „Quak?“
• Motto der Hundezüchter: Was nicht fasst, wird fassend gemacht.
• Der frühe Wurm verflucht den bettflüchtigen Vogel.
• Der rührende Hirsch über meinem Sofa ist wirklich sehr ergreifend. Ich muss immer weinen, wenn ich ihn angucke.
• Antilopen sind mir zu anti. Gibt es auch Prolopen?
• „Sei doch kein Frosch!“ „Quak?“
• Motto der Hundezüchter: Was nicht fasst, wird fassend gemacht.
Mittwoch, 21. April 2010
Eyjafjallajökull Spezial
• In jedem 7. Überaschungsei ist jetzt eine Vulkanminiatur zum Sammeln.
• Trotz internationaler Bemühungen konnte der Eyjafjallajökull bislang noch nicht zu einem Aschentzug bewegt werden.
• Friseure erzählen, dass „aschblond“ als Trend-Tönung momentan besonders gefragt sei.
• Flugrouten werden momentan als Aschenbahn bezeichnet.
• Ist das vielleicht Asche auf die Häupter aller, die Kinder misshandelt oder sowas vertuscht haben? Hoffentlich reicht dann ein Vulkan.
• Wäre es nicht sinnvoller gewesen, das Flugverbot gegen die Aschewolke zu verhängen?
• Überraschend beherrschtes Benehmen heute überall. Wird wohl das Fluchverbot sein.
• Ejakullajökull
• Erst der Bankrott, jetzt der inkontinente Vulkan, der womöglich die Temperaturen sinken lässt. Wir sollten Island endlich abschaffen.
• Ich habe „Du copy-pastest Eyjafjallajökull doch!“ gecopy-pastet.
• Trotz internationaler Bemühungen konnte der Eyjafjallajökull bislang noch nicht zu einem Aschentzug bewegt werden.
• Friseure erzählen, dass „aschblond“ als Trend-Tönung momentan besonders gefragt sei.
• Flugrouten werden momentan als Aschenbahn bezeichnet.
• Ist das vielleicht Asche auf die Häupter aller, die Kinder misshandelt oder sowas vertuscht haben? Hoffentlich reicht dann ein Vulkan.
• Wäre es nicht sinnvoller gewesen, das Flugverbot gegen die Aschewolke zu verhängen?
• Überraschend beherrschtes Benehmen heute überall. Wird wohl das Fluchverbot sein.
• Ejakullajökull
• Erst der Bankrott, jetzt der inkontinente Vulkan, der womöglich die Temperaturen sinken lässt. Wir sollten Island endlich abschaffen.
• Ich habe „Du copy-pastest Eyjafjallajökull doch!“ gecopy-pastet.
Dienstag, 20. April 2010
Büro-Trilogie 2
• Kollege prahlt, er könne Klavier spielen. Ich weiß zwar nicht, was das ist, hab ihn aber lässig mit meinen Klafünf-Fähigkeiten übertrumpft.
• Schon zweimal Maus-Handgelenkauflage aus Gel von meinem Schreibtisch verschwunden. Werde mal drauf achten, welche Kollegin operiert wirkt.
• Sehr bedauerlich, dass einen die Arbeit im 4. Stock nicht vor unterirdischen Ideen bewahrt.
• Seltsam. Sage allen Mädels, dass ich heute besonders grießcremig bin, aber keine will mich vernaschen.
• Es ist so anstrengend, immer so zu tun, als würde ich arbeiten, dass ich fast schon damit anfangen könnte, wirklich zu arbeiten.
• Schon zweimal Maus-Handgelenkauflage aus Gel von meinem Schreibtisch verschwunden. Werde mal drauf achten, welche Kollegin operiert wirkt.
• Sehr bedauerlich, dass einen die Arbeit im 4. Stock nicht vor unterirdischen Ideen bewahrt.
• Seltsam. Sage allen Mädels, dass ich heute besonders grießcremig bin, aber keine will mich vernaschen.
• Es ist so anstrengend, immer so zu tun, als würde ich arbeiten, dass ich fast schon damit anfangen könnte, wirklich zu arbeiten.
Montag, 19. April 2010
Autobiographische Trilogie 2
• Nein, ich werde die Finte nicht ins Korn werfen. Täuschungsmanöver sind für mich unentbehrlich.
• Werde Preis für den peinlichsten Politiker Europa stiften. „Oscar“ ist als Name leider vergeben. Vielleicht „Berluskozy“? Oder „Sarkusconi“?
• Neulich in der Wüste umhergeirrt. Riesigen Schafskäse am Horizont gesehen. War dann aber doch nur eine Feta Morgana.
• Verkaufe alle as, bs, cs, ds, es, fs, gs, hs, is, js, ks, ls, ms, ns, os, ps, qs, rs, ss, ts, us, vs, ws, xs, ys, zs und setze mich zur Ruhe
• Kaum hatte ich begriffen, dass klug sein und klugscheißen nicht zwingend zusammengehören, musste ich diese Erkenntnis aller Welt mitteilen.
• Der Schreck über den grauenvollen Alptraum wich rasch dem Entsetzen darüber, dass er eine präzise Zusammenfassung meines Lebens war.
• Schule jetzt um zum Goldwäscher. Ich mag es, wenn die Barren so schön sauber glänzen.
• Werde Preis für den peinlichsten Politiker Europa stiften. „Oscar“ ist als Name leider vergeben. Vielleicht „Berluskozy“? Oder „Sarkusconi“?
• Neulich in der Wüste umhergeirrt. Riesigen Schafskäse am Horizont gesehen. War dann aber doch nur eine Feta Morgana.
• Verkaufe alle as, bs, cs, ds, es, fs, gs, hs, is, js, ks, ls, ms, ns, os, ps, qs, rs, ss, ts, us, vs, ws, xs, ys, zs und setze mich zur Ruhe
• Kaum hatte ich begriffen, dass klug sein und klugscheißen nicht zwingend zusammengehören, musste ich diese Erkenntnis aller Welt mitteilen.
• Der Schreck über den grauenvollen Alptraum wich rasch dem Entsetzen darüber, dass er eine präzise Zusammenfassung meines Lebens war.
• Schule jetzt um zum Goldwäscher. Ich mag es, wenn die Barren so schön sauber glänzen.
Freitag, 16. April 2010
Eichhörnchen-Trilogie
• Mühsam leert sich das Eichhörnchen. (Tja, ballaststoffarme Nahrung und Bewegungsmangel sind wohl auch in der Tierwelt nicht unbekannt.)
• Mühsam lehrt sich das Eichhörnchen. (Aber immerhin, der Wille zur selbständigen Weiterbildung ist sehr zu begrüßen.)
• Mühsam mehrt sich das Eichhörnchen. (Sehr bedenklich – greift der Trend zur Versingelung jetzt auch auf diese possierlichen Nager über?)
• Mühsam lehrt sich das Eichhörnchen. (Aber immerhin, der Wille zur selbständigen Weiterbildung ist sehr zu begrüßen.)
• Mühsam mehrt sich das Eichhörnchen. (Sehr bedenklich – greift der Trend zur Versingelung jetzt auch auf diese possierlichen Nager über?)
Donnerstag, 15. April 2010
Hörnchen-Trilogie
• Reichhörnchen sind eine gute Partie.
• Weichhörnchen werden oft mit Croissants verwechselt.
• Leichhörnchen wirken mitunter etwas leblos.
• Deichhörnchen wohnen meist am Meer.
• Teichhörnchen brauchen stehende Gewässer als Lebensraum.
• Laichhörnchen sind eine amphibienartige Unterart der Teichhörnchen.
• Seichhörnchen leiden unter Inkontinenz.
• Weichhörnchen werden oft mit Croissants verwechselt.
• Leichhörnchen wirken mitunter etwas leblos.
• Deichhörnchen wohnen meist am Meer.
• Teichhörnchen brauchen stehende Gewässer als Lebensraum.
• Laichhörnchen sind eine amphibienartige Unterart der Teichhörnchen.
• Seichhörnchen leiden unter Inkontinenz.
Mittwoch, 14. April 2010
Gefährliche Trilogie
• Es gibt Tage, an denen man Massenerschießungen als Mittel der Wahl nicht mehr rundheraus ablehnt.
• „Da bin ich ja vom Regen in die Schlaufe geraten“ – so der Mörder, der vor der Nässe Zuflucht unterm Galgen suchte und gleich gehängt wurde.
• Vor inneren Eingriffen sollte man beten, dass der Chirurg nicht auf dem Weg zur Arbeit ein „Alles muss raus!“-Schild gesehen hat.
• „Ich würde Ihnen jetzt gerne in die Eier treten. Aber Sie haben ja leider keine.“
• „Da bin ich ja vom Regen in die Schlaufe geraten“ – so der Mörder, der vor der Nässe Zuflucht unterm Galgen suchte und gleich gehängt wurde.
• Vor inneren Eingriffen sollte man beten, dass der Chirurg nicht auf dem Weg zur Arbeit ein „Alles muss raus!“-Schild gesehen hat.
• „Ich würde Ihnen jetzt gerne in die Eier treten. Aber Sie haben ja leider keine.“
Dienstag, 13. April 2010
Tierwelt-Trilogie 3
• Das Gegentier vom Specht ist der Spfalsch. Er lässt sich aber nur sperrig aussprechen und hat daher nur geringe Popularität erlangt.
• Der Profilachs hat einen gefährlichen Job und daher vorsorglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.
• Versuchen Sie mal, einer Schlange die Bedeutung der Redensart „das hat Hand und Fuß“ zu erklären. Hoffnungslos, absolut hoffnungslos!
• Marketingsprech für Anfänger: Das Wiederkäuen einer Kuh nennt man Relunch.
• Papageien mit Verfolgungswahn nennt man Aranoiker.
• „Ich bin hervorragend vernetzt, mir kann nichts passieren“, prahlte die Fliege und ging prompt der Spinne in die Falle.
• Der Profilachs hat einen gefährlichen Job und daher vorsorglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.
• Versuchen Sie mal, einer Schlange die Bedeutung der Redensart „das hat Hand und Fuß“ zu erklären. Hoffnungslos, absolut hoffnungslos!
• Marketingsprech für Anfänger: Das Wiederkäuen einer Kuh nennt man Relunch.
• Papageien mit Verfolgungswahn nennt man Aranoiker.
• „Ich bin hervorragend vernetzt, mir kann nichts passieren“, prahlte die Fliege und ging prompt der Spinne in die Falle.
Montag, 12. April 2010
Gemischte Trilogie 5
• Habe sämtliche Altrosen entsorgt und freue mich auf viele Neurosen … ah, das sind sie ja schon.
• Herren, die zum Overdressing neigen, dürfen sich über ein gelegentliches „Frack off!“ nicht wundern.
• In der Kommunikationsbranche wird Sex wichtigtuerisch als Pubic Relations bezeichnet.
• Es ist immer eine gute Idee, die Löffel zu spitzen. Man kann sie dann auch als Gabel verwenden.
• Kundenbindung geht ganz easy mit dem richtigen Kiff-away.
• Herren, die zum Overdressing neigen, dürfen sich über ein gelegentliches „Frack off!“ nicht wundern.
• In der Kommunikationsbranche wird Sex wichtigtuerisch als Pubic Relations bezeichnet.
• Es ist immer eine gute Idee, die Löffel zu spitzen. Man kann sie dann auch als Gabel verwenden.
• Kundenbindung geht ganz easy mit dem richtigen Kiff-away.
Freitag, 9. April 2010
Büro-Trilogie
• Chef fand es unpassend, dass ich mir beim Mitarbeitergespräch die Fingernägel geschnitten hab. Die Fußnägel hatten es dann auch echt nötiger.
• Meine Brückentechnologie: die Technik, mit Kinn in Hand schlafend weder umzukippen noch erwischt zu werden, und so den Tag zu überbrücken.
• Als immer weniger Kollegen vom Gießen unserer Büropflanze zurückkamen, haben wir sie Audrey III genannt.
• Meine Brückentechnologie: die Technik, mit Kinn in Hand schlafend weder umzukippen noch erwischt zu werden, und so den Tag zu überbrücken.
• Als immer weniger Kollegen vom Gießen unserer Büropflanze zurückkamen, haben wir sie Audrey III genannt.
Donnerstag, 8. April 2010
Gemischte Trilogie 4
• Hinterher konnte sich niemand mehr daran erinnern, wer die Generalamnesie erlassen hatte.
• Wenn der Metzger ein breites Specktrumm führt, spricht das nicht zwingend für eine große Auswahl.
• Schaffe locker 150 Anschläge in der Minute. Bin also sehr optimistisch, was meine Bewerbung bei al-Qaida angeht.
• Es gibt scheineilige Studenten und scheineilige Studenten. Die einen tun nur fleißig, die anderen sammeln ihre Scheine tatsächlich zügig.
• Das positiv denkende Glas, das nicht ausgetrunken werden will: Der ist schon halbvoll. Das negativ denkende Glas: Der ist noch halbleer.
• Wenn der Metzger ein breites Specktrumm führt, spricht das nicht zwingend für eine große Auswahl.
• Schaffe locker 150 Anschläge in der Minute. Bin also sehr optimistisch, was meine Bewerbung bei al-Qaida angeht.
• Es gibt scheineilige Studenten und scheineilige Studenten. Die einen tun nur fleißig, die anderen sammeln ihre Scheine tatsächlich zügig.
• Das positiv denkende Glas, das nicht ausgetrunken werden will: Der ist schon halbvoll. Das negativ denkende Glas: Der ist noch halbleer.
Mittwoch, 7. April 2010
Autobiographische Trilogie
• Habe mit meinem Glasauge bei einem Murmelturnier mitgemacht und richtig abgeräumt. Überrasche jetzt täglich mit einem anderen Augenmuster.
• Habe Vermieter meine Schrumpfkopf-Sammlung gezeigt. An viele der vor Jahren verschwundenen Nachbarn konnte er sich kaum noch erinnern.
• Schwer verletzt im Krankenhaus angerufen: „Dideldum, bitte haben Sie etwas Geduld, sowie eine Leitung frei ist, werden Sie verbunden …“
• Ohne zu zögern, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Leider trug sie eine Perücke.
• Keine Interviewwünsche, keine Paparazzi, keine Bestechungsversuche, keine Angebote für Nacktfotos. Das ist doch echt kein Leben!
• Bin mit allen Wassern gewaschen. Leider war auch reichlich Abwasser dabei.
• Fühlte mich durch die Zwangsbeduzung bei Ikea so verjüngt, dass ich mir spontan ein Barnslig Stofftier mit Beißring gegönnt habe.
• Habe Vermieter meine Schrumpfkopf-Sammlung gezeigt. An viele der vor Jahren verschwundenen Nachbarn konnte er sich kaum noch erinnern.
• Schwer verletzt im Krankenhaus angerufen: „Dideldum, bitte haben Sie etwas Geduld, sowie eine Leitung frei ist, werden Sie verbunden …“
• Ohne zu zögern, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Leider trug sie eine Perücke.
• Keine Interviewwünsche, keine Paparazzi, keine Bestechungsversuche, keine Angebote für Nacktfotos. Das ist doch echt kein Leben!
• Bin mit allen Wassern gewaschen. Leider war auch reichlich Abwasser dabei.
• Fühlte mich durch die Zwangsbeduzung bei Ikea so verjüngt, dass ich mir spontan ein Barnslig Stofftier mit Beißring gegönnt habe.
Dienstag, 6. April 2010
Gemischte Trilogie 3
• Wenn Sie versehentlich zu viele Kilos verlieren, wenden Sie sich an Ihr zuständiges Pfundbüro.
• Das Blatt wendet sich! Darauf hab ich echt sooooo lange gewartet! Jetzt kann ich endlich die Rückseite lesen.
• Dein Schweigegelübde macht mich sprachlos – da müssen wir unbedingt drüber reden.
• „Das find ich jetzt sehr levant.“ „Hm?“ „Ja. Ich würde sogar sagen irre levant.“
• Ich will mit mir ins reine kommen und gehe deshalb jetzt erst mal duschen.
• Das Blatt wendet sich! Darauf hab ich echt sooooo lange gewartet! Jetzt kann ich endlich die Rückseite lesen.
• Dein Schweigegelübde macht mich sprachlos – da müssen wir unbedingt drüber reden.
• „Das find ich jetzt sehr levant.“ „Hm?“ „Ja. Ich würde sogar sagen irre levant.“
• Ich will mit mir ins reine kommen und gehe deshalb jetzt erst mal duschen.
Donnerstag, 1. April 2010
Mr Jones
In der FAZ kann man heute lesen, dass eine Untersuchung des britischen Unterhauses zum Thema „Climategate“ rund um den sogenannten Klimaforscher Phil Jones zu dem Ergebnis gekommen ist, dass die Kritik an Jones und seinem Institut für Klimaforschung unangebracht sei. Jones habe nicht gegen die übliche Praxis der Klimawissenschaft verstoßen.
Wenn also die fragwürdige Arbeitsweise von Mr Jones in der Klimawissenschaft üblich ist – was ist dann von allen anderen Erkenntnissen zum angeblichen Klimawandel zu halten?
Wenn also die fragwürdige Arbeitsweise von Mr Jones in der Klimawissenschaft üblich ist – was ist dann von allen anderen Erkenntnissen zum angeblichen Klimawandel zu halten?
Mittwoch, 31. März 2010
Toxische Trilogie
• Zyankali wird vom menschlichen Organismus nicht immer gut vertragen und sollte daher nur in kleinen Mengen genossen werden.
• Zyankali verliert seinen unangenehm bitteren Geschmack, wenn man es großzügig mit Arsen streckt.
• Der bedauernswerte Karl mit dem bläulichen Teint wurde Cyan-Kalli genannt und von den ängstlichen Mädels niemals geküsst.
• Ich wollte unbedingt das letzte Wort haben, und jetzt hab ich Zytotoxizität. Und jetzt weiß ich nicht, was ich damit anfangen soll.
• Zyankali verliert seinen unangenehm bitteren Geschmack, wenn man es großzügig mit Arsen streckt.
• Der bedauernswerte Karl mit dem bläulichen Teint wurde Cyan-Kalli genannt und von den ängstlichen Mädels niemals geküsst.
• Ich wollte unbedingt das letzte Wort haben, und jetzt hab ich Zytotoxizität. Und jetzt weiß ich nicht, was ich damit anfangen soll.
Dienstag, 30. März 2010
Karriere machen leichtgemacht
• Keine Papiere wegwerfen, sondern in Klarsichthüllen gebündelt ordentlich auf dem Schreibtisch stapeln. Unauffällig als Müll kennzeichnen, so bewahrt man den Überblick.
• Auch wenn es nicht nötig ist, mindestens ein Mal pro Stunde dynamisch durch die Flure rennen.
• Gesendete E-Mails so oft wie glaubwürdig mit „wichtig“ markieren.
• Dokumente auch mal auf A3 ausdrucken, das wirkt ehrfurchtgebietend.
• Niemals den ersten vorgeschlagenen Termin für ein Meeting akzeptieren.
• Am Geburtstag des Chefs Urlaub nehmen und dann zum Gratulieren doch extra ins Büro kommen.
• Wer skypt: öfter mal den Status auf „beschäftigt“ stellen.
• Beim eigenen Arbeitspensum übertreiben, dabei aber trotzdem unterfordert, wenn auch nicht gelangweilt wirken.
• Die Meinung des Chefs wiederholen und dabei so tun, als müsse man leider widersprechen.
• Vorschläge von Praktikanten öffentlich loben bzw. sagen, dass sie jetzt die bessere Idee hatten als man selber. Sparsam angewendet wirkt das souverän und lässt einem die Praktikanten aus der Hand fressen. Dann kann man sie besser ausnutzen.
• Auch wenn es nicht nötig ist, mindestens ein Mal pro Stunde dynamisch durch die Flure rennen.
• Gesendete E-Mails so oft wie glaubwürdig mit „wichtig“ markieren.
• Dokumente auch mal auf A3 ausdrucken, das wirkt ehrfurchtgebietend.
• Niemals den ersten vorgeschlagenen Termin für ein Meeting akzeptieren.
• Am Geburtstag des Chefs Urlaub nehmen und dann zum Gratulieren doch extra ins Büro kommen.
• Wer skypt: öfter mal den Status auf „beschäftigt“ stellen.
• Beim eigenen Arbeitspensum übertreiben, dabei aber trotzdem unterfordert, wenn auch nicht gelangweilt wirken.
• Die Meinung des Chefs wiederholen und dabei so tun, als müsse man leider widersprechen.
• Vorschläge von Praktikanten öffentlich loben bzw. sagen, dass sie jetzt die bessere Idee hatten als man selber. Sparsam angewendet wirkt das souverän und lässt einem die Praktikanten aus der Hand fressen. Dann kann man sie besser ausnutzen.
Montag, 29. März 2010
Idioten-Trilogie 2
• Vermisstenmeldung: Gesucht wird mein Verstand. Er hört auf den Namen Horst und ist nicht in der Lage, sich selbständig zu orientieren.
• Überhaupt keine Einfälle haben ist auch keine gute Idee.
• Habe mir ein Castle in Schottland gekauft in der Hoffnung, dadurch geistreich zu werden.
• Mir spuckt da die ganze Zeit was im Kopf rum … kein Wunder, dass sich mein Hirn so matschig anfühlt.
• Muss ich mir Gedanken machen, wenn ich mich bei meinen Selbstgesprächen mit dem falschen Namen anrede?
• Überhaupt keine Einfälle haben ist auch keine gute Idee.
• Habe mir ein Castle in Schottland gekauft in der Hoffnung, dadurch geistreich zu werden.
• Mir spuckt da die ganze Zeit was im Kopf rum … kein Wunder, dass sich mein Hirn so matschig anfühlt.
• Muss ich mir Gedanken machen, wenn ich mich bei meinen Selbstgesprächen mit dem falschen Namen anrede?
Freitag, 26. März 2010
Gemischte Trilogie 2
• Ich kann sehr gut piano, aber leider nicht Klavier.
• Ob wohl der blaue Planet jemals wieder nüchtern wird?
• ‚Ich bin total überhascht’ dachte der Kiffer mit offenem Mund.
• Die Langeweile hat ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Ödeur.
• Harte Schale, weicher Keks.
• Wenn der Jäger „Reh! Ha!“ brüllen kann, geht es ihm gleich viel besser.
• Ob wohl der blaue Planet jemals wieder nüchtern wird?
• ‚Ich bin total überhascht’ dachte der Kiffer mit offenem Mund.
• Die Langeweile hat ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Ödeur.
• Harte Schale, weicher Keks.
• Wenn der Jäger „Reh! Ha!“ brüllen kann, geht es ihm gleich viel besser.
Donnerstag, 25. März 2010
Gemischte Trilogie 1
• In dubio pro meo.
• Ich geh grad mal um den Blog, mir die Gänsefüße vertreten.
• Was passiert eigentlich, wenn ein Klugscheißer Durchfall hat?
• Ist der Huf erst ruiniert, lahmt es sich ganz ungeniert.
• Und dann war da noch der lüsterne Pyromane, der nichts anbrennen ließ.
• In der Mennopause sind nicht nur Frauen etwas weniger kompliziert.
• Angewidert vom Analogkäse? Pech gehabt, Fernsehen ist auch digital Käse.
• Ich geh grad mal um den Blog, mir die Gänsefüße vertreten.
• Was passiert eigentlich, wenn ein Klugscheißer Durchfall hat?
• Ist der Huf erst ruiniert, lahmt es sich ganz ungeniert.
• Und dann war da noch der lüsterne Pyromane, der nichts anbrennen ließ.
• In der Mennopause sind nicht nur Frauen etwas weniger kompliziert.
• Angewidert vom Analogkäse? Pech gehabt, Fernsehen ist auch digital Käse.
Mittwoch, 24. März 2010
Professionelle Trilogie
• Ist vielleicht eine Berufskrankheit, aber ich kann noch nicht mal eine Buchstabensuppe essen, ohne Korrektur zu lesen.
• Ich stelle mich im Konfliktfall immer hinter meine Kollegen! So kann ich ihnen leichter in den Rücken fallen.
• Erst buchen die Kunden mich als Kammerjäger. Dann beschweren sie sich über die Einschusslöcher in Boden und Wand. Ich versteh es nicht.
• Niemand merkt, dass ich seit Monaten mit einer Burka in die Meetings komme. Man fand wohl meine Beiträge schon immer schleierhaft.
• Der seekranke Seemann bricht in See und häufig auf neue Ufer.
• Vielleicht sollte ich mich zur Mumie umschulen lassen, dann hätte ich noch reichlich Entwicklungspotential.
• Ich stelle mich im Konfliktfall immer hinter meine Kollegen! So kann ich ihnen leichter in den Rücken fallen.
• Erst buchen die Kunden mich als Kammerjäger. Dann beschweren sie sich über die Einschusslöcher in Boden und Wand. Ich versteh es nicht.
• Niemand merkt, dass ich seit Monaten mit einer Burka in die Meetings komme. Man fand wohl meine Beiträge schon immer schleierhaft.
• Der seekranke Seemann bricht in See und häufig auf neue Ufer.
• Vielleicht sollte ich mich zur Mumie umschulen lassen, dann hätte ich noch reichlich Entwicklungspotential.
Dienstag, 23. März 2010
Reinkarnations-Trilogie
• In diesem Leben wird es wohl nichts mehr mit der Wiedergeburt. Aber ich war da sowieso immer skeptisch.
• Gar nicht so schlecht ist die Reinkarnation als Lottozettel. Da hat man auf jeden Fall die Aussicht auf ein ausgefülltes Leben.
• Es scheint kein Leben vor dem Tod zu geben, aber vielleicht werde ich ja von einem Leben nach dem Tod überrascht. Immer positiv denken!
• Gar nicht so schlecht ist die Reinkarnation als Lottozettel. Da hat man auf jeden Fall die Aussicht auf ein ausgefülltes Leben.
• Es scheint kein Leben vor dem Tod zu geben, aber vielleicht werde ich ja von einem Leben nach dem Tod überrascht. Immer positiv denken!
Montag, 22. März 2010
Leistungsverweigerer-Trilogie
• Der Büroschlaf hat den Vorteil, dass man nur selten die ungesunde Bauchlage einnimmt.
• Nichtstun ist meine Lieblingsbeschäftigung.
• Es sind die dünnen Bretter, die für mich die Welt bedeuten.
• Seit ich mich immer öfter stundenweise zur Lektüre aufs Büroklo zurückziehe, weiß ich das diskrete Reclam-Format wieder sehr zu schätzen.
• Pfeilgerad saust ein kluger Gedanke auf mein Gehirn zu. Reaktionsschnell kann ich mich ducken und der Gefahr ausweichen. Puh, das war knapp.
• Habe das sinnlose, aber wichtig wirkende Hasten durch die Gänge so ausgebaut, dass man mir einen Schuhsohlenabnutzungszuschlag angeboten hat.
• So, dann will ich mal die Hände in den Schoß legen. (Nein, nicht was Sie denken! Wie kann man nur so versaut sein?!? Ich bin nur faul.)
• Nichtstun ist meine Lieblingsbeschäftigung.
• Es sind die dünnen Bretter, die für mich die Welt bedeuten.
• Seit ich mich immer öfter stundenweise zur Lektüre aufs Büroklo zurückziehe, weiß ich das diskrete Reclam-Format wieder sehr zu schätzen.
• Pfeilgerad saust ein kluger Gedanke auf mein Gehirn zu. Reaktionsschnell kann ich mich ducken und der Gefahr ausweichen. Puh, das war knapp.
• Habe das sinnlose, aber wichtig wirkende Hasten durch die Gänge so ausgebaut, dass man mir einen Schuhsohlenabnutzungszuschlag angeboten hat.
• So, dann will ich mal die Hände in den Schoß legen. (Nein, nicht was Sie denken! Wie kann man nur so versaut sein?!? Ich bin nur faul.)
Freitag, 19. März 2010
Hoffnungslose Trilogie
• Die Hoffnung machte sich leise davon. Sie konnte nicht ewig bleiben, und sie wollte ja auch noch viel mehr Menschen verarschen.
• Die Hoffnung starb als letztes.
• I put the off in Hoffnung.
• Die Hoffnung starb als letztes.
• I put the off in Hoffnung.
Donnerstag, 18. März 2010
Man soll …
Die Sonne scheint. Es ist warm. Keine idiotischen Autofahrer. Keine durchgeknallten Radfahrer. Die Kunden loben ausführlich. Der Chef grüßt zurück. Schöne Frauen lächeln mich an. Das Leben ist schön. Irgendwas wird heute garantiert noch so richtig schiefgehen.
Mittwoch, 17. März 2010
Ab in die Hölle
Die Person aber, die dafür sorgt, dass in Kelkheim und Umgebung die Straßen mit immer neuen überflüssigen Ampeln verseucht werden, statt, wie es sinnvoll wäre, wie es sich auch anderswo bewährt hat, Kreisel einrichten zu lassen, die den Verkehr besser fließen lassen und auch die Sicherheit erhöhen, diese Person aber soll unverzüglich zur Hölle fahren und in einem Kessel gekocht werden, aus dem sie nur herauskommt, wenn die rote Ampel auf grün schaltet, was sie natürlich niemals tun wird.
Dienstag, 16. März 2010
Auto-Trilogie
• Seit ich einen SUV habe, kann ich Bürgersteige und Radwege viel bequemer zuparken. Es ist einfach herrlich!
• Herrenmenschen erkennt man heutzutage weniger an der Rasse als an ihren bevorzugten Autos: SUVs.
• Ich sammele Unterschriften gegen Parkverbote. Es kann doch gar nicht genug Grünanlagen geben!
• Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie unangenehm neugierig Autofahrer sind? Ständig gucken sie aus dem Fenster!
• Herrenmenschen erkennt man heutzutage weniger an der Rasse als an ihren bevorzugten Autos: SUVs.
• Ich sammele Unterschriften gegen Parkverbote. Es kann doch gar nicht genug Grünanlagen geben!
• Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie unangenehm neugierig Autofahrer sind? Ständig gucken sie aus dem Fenster!
Montag, 15. März 2010
Ketzergedanken
Gülden züngeln satte Flammen,
Qualm tanzt leicht nach oben hin.
Leider kann ich’s nicht genießen,
Weil ich Teil des Feuers bin.
Qualm tanzt leicht nach oben hin.
Leider kann ich’s nicht genießen,
Weil ich Teil des Feuers bin.
Freitag, 12. März 2010
Unromantische Trilogie
• Meine Frau versteht mich nicht. Die nächste lasse ich mir garantiert nicht mehr aus Osteuropa kommen.
• Verhörer des Tages: Sie hat „Na endlich! Ja, ich liebe dich auch!“ gesagt, und ich habe komischerweise „Verpiss dich, du Depp!“ verstanden.
• Habe vor kurzem Amor persönlich kennengelernt. Er hat einen Huf und stinkt nach Schwefel. Hab mir schon lange sowas gedacht.
• Verhörer des Tages: Sie hat „Na endlich! Ja, ich liebe dich auch!“ gesagt, und ich habe komischerweise „Verpiss dich, du Depp!“ verstanden.
• Habe vor kurzem Amor persönlich kennengelernt. Er hat einen Huf und stinkt nach Schwefel. Hab mir schon lange sowas gedacht.
Donnerstag, 11. März 2010
Romantische Trilogie
• Der Gewinner der ersten Staffel von Sauer sucht Frau ist ein gewisser Joachim und heute mit Frau Bundeskanzlerin Merkel verheiratet.
• Undine aber sprach: „Ich glaub ich hab einen im See …“
• „Das wird ein Nachspiel haben!“ „Immerhin. Wo es schon für ein Vorspiel nicht gereicht hat.“
• Undine aber sprach: „Ich glaub ich hab einen im See …“
• „Das wird ein Nachspiel haben!“ „Immerhin. Wo es schon für ein Vorspiel nicht gereicht hat.“
Mittwoch, 10. März 2010
Psycho-Trilogie 2
• Ich werde von Paranoikern verfolgt, und ich fürchte, es werden immer mehr.
• Neinnein, ich bin keinesfalls größenwahnsinnig. Im Gegenteil, ich bin sogar noch viel, viel besser, als ich denke.
• Das herrliche Bewusstsein der eigenen Unfehlbarkeit durchflutet mich stets aufs Neue mit einem wärmenden Strom demütiger Dankbarkeit.
• Ich weiß nicht, was mich gerade mehr bewegt: meine Apathie oder meine Lethargie
• Als Parastoiker fühle ich mich von aller Welt verfolgt, bleibe dabei aber immer äußerst gelassen.
• Neinnein, ich bin keinesfalls größenwahnsinnig. Im Gegenteil, ich bin sogar noch viel, viel besser, als ich denke.
• Das herrliche Bewusstsein der eigenen Unfehlbarkeit durchflutet mich stets aufs Neue mit einem wärmenden Strom demütiger Dankbarkeit.
• Ich weiß nicht, was mich gerade mehr bewegt: meine Apathie oder meine Lethargie
• Als Parastoiker fühle ich mich von aller Welt verfolgt, bleibe dabei aber immer äußerst gelassen.
Dienstag, 9. März 2010
Gastbeitrag Rajendra Kumar Pachauri
Zunächst einmal herzlichen Dank an Herrn Hallmackenreuter, dass er mir seinen Blog für meinen Gastbeitrag zur Verfügung stellt. Ich schätze ihn seit langem als unerschrockenen Unterstützer der Klimakatastrophenhysterie, der wie ich niemals zögert, Kritiker oder Zweifler als Ketzer zu verbrennen. (Den dabei entstehenden Feinstaub müssen wir leider als Kollateralschaden in Kauf nehmen.) Genau wie ich hat Herr Hallmackenreuter verstanden, dass nur das konsequente Fälschen von Statistiken und das Verdrehen von Tatsachen zum gewünschen Erfolg führt, nämlich der großzügigen Bewilligung immer neuer Forschungsgelder. Aber es dient ja einem guten Zweck. Dieser heiligt die Mittel. Doch ich schweife ab, noch ehe ich begonnen habe.
Thema meines Gastbeitrags ist die Häufung von Erdbeben in den letzten Monaten. Haiti, Chile, Türkei. Es kann für mich keinen Zweifel geben, dass auch diese durch die Klimakatastrophe verursacht wurden. Meine Theorie, die ich auf Wunsch gerne durch fingierte Forschungsergebnisse unterfüttere, ist diese: Durch die unaufhaltsame Erderwärmung zieht sich der Erdball zusammen. Dadurch prallen die Erdplatten viel stärker und in immer kürzeren Abständen aufeinander. Daraus resultieren die Erdbeben. Auch in nächster Zeit ist mit erhöhtem Erdbebenaufkommen zu rechnen. Ich appeliere an die Führer der Welt, noch viel mehr Geld für die Forschung freizugeben. Nur wenn wir dieses Phänomen gründlich erforschen und verstehen, können wir schlimmeren Schaden von der Erde abwenden. Die Zeit rennt uns davon, jetzt ist nicht die Zeit für Diskussionen. Schon gar nicht für abweichende Meinungen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
Thema meines Gastbeitrags ist die Häufung von Erdbeben in den letzten Monaten. Haiti, Chile, Türkei. Es kann für mich keinen Zweifel geben, dass auch diese durch die Klimakatastrophe verursacht wurden. Meine Theorie, die ich auf Wunsch gerne durch fingierte Forschungsergebnisse unterfüttere, ist diese: Durch die unaufhaltsame Erderwärmung zieht sich der Erdball zusammen. Dadurch prallen die Erdplatten viel stärker und in immer kürzeren Abständen aufeinander. Daraus resultieren die Erdbeben. Auch in nächster Zeit ist mit erhöhtem Erdbebenaufkommen zu rechnen. Ich appeliere an die Führer der Welt, noch viel mehr Geld für die Forschung freizugeben. Nur wenn wir dieses Phänomen gründlich erforschen und verstehen, können wir schlimmeren Schaden von der Erde abwenden. Die Zeit rennt uns davon, jetzt ist nicht die Zeit für Diskussionen. Schon gar nicht für abweichende Meinungen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
Montag, 8. März 2010
Psycho-Trilogie 1
• „Was ist nur los mit mir? Ich erkenne mich kaum wieder! Ach so, Sie sind’s, Herr Schmidt. Sorry, ich hab Sie da mit jemandem verwechselt.“
• Mein Leben würde ohne mich ganz anders verlaufen.
• Kann mich nicht zwischen zwei Übersprunghandlungen entscheiden und mache deshalb erst mal was ganz anderes.
• Manchmal kommt man auch mit Übersprunghandlungen nicht weiter.
• Versehentlich jemanden gegrüßt, den ich gar nicht kenne. Der denkt jetzt wahrscheinlich, dass er unter Hallozinationen leidet.
• Dinge gibt's, die gibt's gar nicht. Und wenn man dann Zeugen sucht, hat wieder keiner was gesehen.
• Mein Leben würde ohne mich ganz anders verlaufen.
• Kann mich nicht zwischen zwei Übersprunghandlungen entscheiden und mache deshalb erst mal was ganz anderes.
• Manchmal kommt man auch mit Übersprunghandlungen nicht weiter.
• Versehentlich jemanden gegrüßt, den ich gar nicht kenne. Der denkt jetzt wahrscheinlich, dass er unter Hallozinationen leidet.
• Dinge gibt's, die gibt's gar nicht. Und wenn man dann Zeugen sucht, hat wieder keiner was gesehen.
Freitag, 5. März 2010
Gegenwehr
Kaum ist die frühlingsverkündende Flasche mit Frühlingscountdownkalendersojamilch leergetrunken, ist auch schon der Winter wieder da. Man hätte es sich ja denken können, dass er das Feld nicht ohne Widerstand räumt.
Auf der anderen Seite ist das natürlich der beste Beweis für die Wirksamkeit des Kalenders. Vielleicht fällt mir ja in den nächsten Monaten was ein, wie ich in so verfeinern kann, dass Rückschläge ausgeschlossen sind. Hilfreiche Vorschläge werden dankbar entgegengenommen.
Auf der anderen Seite ist das natürlich der beste Beweis für die Wirksamkeit des Kalenders. Vielleicht fällt mir ja in den nächsten Monaten was ein, wie ich in so verfeinern kann, dass Rückschläge ausgeschlossen sind. Hilfreiche Vorschläge werden dankbar entgegengenommen.
Donnerstag, 4. März 2010
Flashmob
Es gilt, über einen Flashmob zu berichten, der sich ganz ohne moderne Kommunikationsmittel bildet. Es ist der immergleiche Flashmob im Supermarkt. Er folgt starren Regeln. Ich betrete den Markt. Die Kassen sind gähnend leer. Ich stürze pfeilgrad zum Regal, entnehme blitzschnell die gewünschte Ware und bin etwa zehn Sekunden nach Betreten des Marktes an der Kasse. Diese zehn Sekunden reichen den anderen Kunden, an allen offenen Kassen lange, sehr lange Schlangen zu bilden. Es kommt mir manchmal sogar so vor, als wären mehr Leute in den Schlangen, als vorher im Markt waren. Vielleicht ist es ja eine Verschwörung gegen mich. Vielleicht sind die Leute in den Schlangen professionelle, hochbezahlte Schlangenbilder. Nur engagiert, um mich in den Wahnsinn zu treiben. Ja, so wird es sein. Mag paranoid klingen. Aber vergessen Sie nie: Auch Paranoiker haben Feinde!
Mittwoch, 3. März 2010
Ironie, Irooft, Iroimmer
Es war einmal vor langer Zeit, da war Deutschland, abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen, eine homogen humorarme Zone. Ganz besonders in der Spielart Ironie. Gern schaute man zwar zum Beispiel über den Kanal und lobte den sogenannten englischen Humor unter besonderer Berücksichtigung des englischen Talents zur Selbstironie, aber hierzulande? No fun please, we're German! Jawoll, deutsch sein hieß vor allem, bleischwer ernst und ernstzunehmen zu sein.
Grauenvolle Zeiten. Oder vielleicht doch nicht sooo sehr? Nichts gegen eine entspannt unernste Leichtigkeit des Daseins. Aber der Deutsche quält sich seit einigen Jahren und immer mehr mit einer dermaßen urteutonischen Gründlichkeit so sehr damit ab, diese Ernsthaftigkeit abzuschütteln, dass es fast schon wehtut.
Deutsche Ironie also. Vielen dient sie als Ausrede, um beispielsweise kitschige Schlager hören zu können, die offen zu mögen man sich nicht dürfen traut. Andere stellen zum Beweis der eigenen Nichtspießigkeit Gartenzwerge auf, hahaha, gerne in ironisch-obszönen Posen oder, hahahahaha, nicht weniger ironisch, mit einem Messer im Rücken. Geht es spießiger, geht es verkrampfter?
Schlimmer ist aber die ganz alltägliche Ironie. Nichts und niemand ist im Prinzip auch nur ansatzweise ernst gemeint. Witzigkeit und Ironie sind so weit verbreitet wie Korruption in afrikanischen Ländern. Egal, was ich sage, ich kann mich jederzeit davon distanzieren und das Gegenteil behaupten. Kein Satz mehr ohne integrierte Rückruderoption. Meinungen und Aussagen haben eine noch viel geringere Lebenserwartung als russische Menschenrechtler. Hey, sei kein Langweiler, war doch ein Spaß, war doch ironisch gemeint! Wie praktisch. Kann bitte mal wieder jemand was sagen, das ernst gemeint ist und auf das man sich verlassen kann!?!
Was jetzt diese Entrüstung auf dieser Seite verloren hat, die doch angeblich garaniert sinnfrei ist? Hm … war möglicherweise ironisch gemeint.
Grauenvolle Zeiten. Oder vielleicht doch nicht sooo sehr? Nichts gegen eine entspannt unernste Leichtigkeit des Daseins. Aber der Deutsche quält sich seit einigen Jahren und immer mehr mit einer dermaßen urteutonischen Gründlichkeit so sehr damit ab, diese Ernsthaftigkeit abzuschütteln, dass es fast schon wehtut.
Deutsche Ironie also. Vielen dient sie als Ausrede, um beispielsweise kitschige Schlager hören zu können, die offen zu mögen man sich nicht dürfen traut. Andere stellen zum Beweis der eigenen Nichtspießigkeit Gartenzwerge auf, hahaha, gerne in ironisch-obszönen Posen oder, hahahahaha, nicht weniger ironisch, mit einem Messer im Rücken. Geht es spießiger, geht es verkrampfter?
Schlimmer ist aber die ganz alltägliche Ironie. Nichts und niemand ist im Prinzip auch nur ansatzweise ernst gemeint. Witzigkeit und Ironie sind so weit verbreitet wie Korruption in afrikanischen Ländern. Egal, was ich sage, ich kann mich jederzeit davon distanzieren und das Gegenteil behaupten. Kein Satz mehr ohne integrierte Rückruderoption. Meinungen und Aussagen haben eine noch viel geringere Lebenserwartung als russische Menschenrechtler. Hey, sei kein Langweiler, war doch ein Spaß, war doch ironisch gemeint! Wie praktisch. Kann bitte mal wieder jemand was sagen, das ernst gemeint ist und auf das man sich verlassen kann!?!
Was jetzt diese Entrüstung auf dieser Seite verloren hat, die doch angeblich garaniert sinnfrei ist? Hm … war möglicherweise ironisch gemeint.
Dienstag, 2. März 2010
Alte Schule
Als sich die beiden Gentlemen alter Schule auch nach Stunden nicht einigen konnten, wer dem anderen den Vortritt an der Tür lassen dürfe, wurden beide vom sich auf beiden Seiten bereits meterweit stauenden Pöbel kurzerhand erschlagen.
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