Dienstag, 10. Juni 2014

Toys in Detail

Manchmal lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen, um die ganze Schönheit eines Rennwagens zu erfassen. Schauen wir also mal etwas genauer hin.









Montag, 9. Juni 2014

More Toys

Für alle, die mit Motorsport nicht so viel am Hut haben und sich mehr für die eleganten Formen eines Autos begeistern, hier noch ein Nachschlag aus dem Porsche-Museum ohne Rennstreckenbezug.









Donnerstag, 29. Mai 2014

Toys For Big Boys

Neulich wurde aus einem „Ich müsste mir wirklich unbedingt mal das Porsche-Museum anschauen“ ein „Jetzt schaue ich mir das Porsche-Museum aber wirklich mal an“. Wie immer braucht es für einen solchen Energieschub einen Tritt in den Arsch. In diesem Fall war es die Sonderausstellung zum Thema Le Mans, die nicht ewig läuft.

Vielleicht war das ein Fehler. Sonderausstellung bedeutet, dass auch Exponate aus aller Welt herangeschafft werden, für die dann andere Exponate ins Depot verbannt werden. Zumindest vorübergehend. So war es offenbar auch im Porsche-Museum. Viele Autos, die auf Bildern im Internet und sogar auf der Tüte des Museums-Shops zu sehen waren, fehlten unentschuldigt. Jaja, dafür waren andere da, das will ich nicht leugnen. Aber den 917/30 hätte ich schon gern gesehen. Und den 917 in Gulf-Lackierung. Und natürlich den Le-Mans-Sieger von 1971 in Martini-Lackierung. (Warum ausgerechnet der in der Le-Mans-Sonderausstellung fehlt, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.) Und, und, und. Die Aufzählung wäre sehr lang. Insgesamt war das Minus größer als das Plus.

Vielleicht spielt auch die normale Fluktuation eine Rolle, wer weiß. Oder die vermissten Autos treiben sich in der Welt herum, weil sie ihrerseits ausgeliehen wurden, wer weiß. Platz genug für mehr Fahrzeuge wäre aber auf jeden Fall gewesen. Die Fläche ist bedauerlicherweise nicht annähernd ausgeschöpft. Das Museum gefällt sich in einer sehr cleanen, aufgeräumten, reduzierten, stylishen Präsentation. Mehr wäre hier mehr. Die ehrliche, kunstlose Anmutung z. B. der Donington Collection (schlichte Hallen randvoll mit Autos) gefällt mir eindeutig besser. Auch das gar nicht so entfernt gelegene Auto & Technik Museum Sinsheim finde ich da gelungener. Ist natürlich Geschmacksache. Keine Ahnung, ob die Ausstellungsräume in Zukunft immer so leer sein werden. Wahrscheinlich muss ich einfach mal wieder hin, wenn keine Sonderausstellung ist, und das kontrollieren.

Trotz meines berechtigten Schmollens hat es sich aber doch gelohnt, das Porsche-Museum wirklich mal anzuschauen, denn es stehen alles in allem viele schöne Autos herum. Man bekommt einen guten Überblick von den ersten Arbeiten des Ferdinand Porsche bis hin zum neuen Le-Mans-Fahrzeug, dem Porsche 919. Leider nicht ganz vollständig, vielleicht eine Spur zu ausführlich der 356, aber trotz dieser Nörgelei macht der Rundgang Spaß. Hier einige Bilder aus dem Bereich Motorsport.
















Der Aufkleber auf dem Porsche 935, den unter anderem Paul Newman 1979 in Le Mans auf den 2. Platz gefahren hatte, bringt die Sammlung übrigens gut auf den Punkt:


Montag, 12. Mai 2014

Was kürzlich geschah – Schweinigelei spezial

„Ach, sie werden so schnell groß.“ „Ja, ich muss nur an Sex denken und schon …“
„Wird die Behandlung meiner Erektionsprobleme von der Krankenkasse übernommen?“ „Ist es ein Härtefall?“
„Ich bin übrigens der Max. Ich bin Lektor.“ „Leck-Tor? Ich hatte nicht den Eindruck …“
„Nageln?“ „Das wär der Hammer!“
Zusammen kommen vs. zusammenkommen.
„Wo ein Willy ist, ist auch ei…“ „Mach sofort deine Hose zu, das ist ja ekelhaft.“
„Wie wär's mit Sex?“ „Kann ich mir beim besten Willy nicht vorstellen.“
„Heute gibt es Coq au vin.“ „Du hast Kondome mit Weingeschmack gekauft?“
„Und, bekomme ich ein Rückspiel?“ „Nein, Vorspiel und Nachspiel haben mir nicht gefallen.“
„Für welchen deiner Verehrer hast du dich entschieden?“ „Noch für keinen, es gibt eine Stichwahl.“
„Bist du noch glücklich mit deiner aufblasbaren Gummipuppe?“ „Mittlerweile ist ein bisschen die Lust raus.“
„Hallo, mein Name ist Pismus, Pia Pismus. Lachen Sie jetzt nicht.“ „Aber nein, ich weiß doch, dass Sie ein eher steifer Charakter sind.“

Samstag, 10. Mai 2014

Was kürzlich geschah

Einer der am häufigsten grummelnden Schriftsteller war übrigens George Orrrrwell.
„Ich habe den Umbruch geschafft. Ich bin ein Revolutionär!“ „Ein Seitenumbruch bei Word war das.“ „REVOLUTIONÄR!“
Bienenwaben sind total summetrisch.
Ich glaube, ich bin hier im Büro der einzige, der die Klobürste benutzt. Anders war die Kaffeemaschine aber auch nicht sauber zu kriegen.
„Wird die Hinrichtung problemlos klappen?“ „Wenn alle Stricke reißen, haben wir immer noch eine Guillotine.“
Hunde, die pellen, sind ideal, wenn man gerne Kartoffeln isst.
„Das Obst fühlt sich etwas rauh auf der Zunge an.“ „Ist ja auch eine Kreppfruit.“
„Du solltest im Büro nicht mehr so viel Tischfußball spielen. Der Chef hat dich schon auf dem Kicker.“
Drogerien führen Zahnpasta für fluorierenden Umsatz.
„Ich muss dringend den Arzt sprechen!“ „Essen Sie da gerade einen Apfel?“ „Ja.“ „Tut mir leid. An apple a day keeps the doctor away.“

Sonntag, 6. April 2014

Schnäppchen

Bei einem solch spektakulären Sonderangebot greift man natürlich sofort zu und kauft am besten auf Vorrat.


Mittwoch, 2. April 2014

Was kürzlich geschah

Frau aufgerissen. Luft war ganz schnell raus.
„Und du ernährst dich echt ausschließlich von Alkohol?“ „Ja, mein Arzt hat mir dringend zu Vollwerdkost geraten.“
„err Doktor, ic abe ein sclimmes Spracproblem. Können Sie elfen?“ „Ich fürchte, Sie leiden unter H-Ausfall.“
„Wie weit seid ihr mit dem Digital-Käse?“ „Die Feta-Version ist fertig.“
„Äh, dein Hosenschlitz steht offen.“ „Ja, ein Kompromiss, für kurze Hosen ist es noch zu kühl.“
„Machst du viel Sport?“ „Ich bin regelmäßig im Laufhaus.“
„Welches ist dein liebstes geflügeltes Wort?“ „Vögeln.“
Mit Vegetariern ist nicht gut Hirsche essen.
„Wo um alles in der Welt bin ich hier schon wieder reingeraten?“ „Orrr, mit dir mach Sex keinen Spaß.“
Der Smartphone-Verweigerer: „App? Noe!” Der Smartphone-Fan: „Ach, halt doch die Luft an.“
Ich trete in Lungerstreik. Die authentischste Form des Protestes, zu der ich fähig bin.
Ob szön oder nicht szön, Hauptsache zotig.
„Und was machen Sie beruflich?“ „Kinder klau'n.“ „Kinderclown?“ „Nein.“
Dass man baggern können muss, um bügeln oder nageln zu dürfen, ist ja auch eher unlogisch.
„An welche Art von Fortbildung dachten Sie?“ „Egal, Hauptsache fort von hier.“
„Was seh ich da? ALKOHOL AM ARBEITSPLATZ?“ „Tschulligung, Chef, ich trinke das sofort aus.“
„Ich habe einen Hollywood-Film gedreht.“ „Du hast eine DVD verkehrtrum eingelegt und das korrigiert.“ „HOLLYWOOD-FILM GEDREHT!“

Freitag, 21. März 2014

Dienstag, 18. März 2014

Was kürzlich geschah

„Verschonen Sie mich mit Einzelheiten! Details reichen völlig.“
Schon jetzt die Sommerseite der Matratze nach oben gedreht. Leben am Limit.
Erst war es nur eine Vision, jetzt ist es fast überall Realität: das tapirlose Büro.
Sehr schnell und flächendeckend durchgesetzt hat sich hingegen das kapierlose Büro.
Pro-Tipp: Verdorbene Lebensmittel im Kühlschrank können sich nicht bewegen, wenn man sie eng genug stapelt.
„Uff, gerade noch mal die Kurve gekriegt.“ „Hände weg von meinen Brüsten!“
„Besitzen Sie sehr viele Schiffe?“ „Nein, nicht der Reede wert.“
Meine geheime Superkraft: Ich kann große Menschenansammlungen auflösen, indem ich mich einfach dazustelle.
„Ist das ein OP-Tisch?“ „Nein, das wirkt nur optisch so.“
Eine Expertin im Erfüllen von Wünschen nennt man Koryfee.
Die Eier haben Widerstand geleistet, als ich sie aufgeschlagen hab. Mach ich halt ein Ohmlette.
Meine Rechtschreibung hat kein hohes Nivea, aber deswegen creme ich mich nicht.
„Herr Ober, das Essen ist total kalt.“ „Sie hatten doch Chilly con Carne bestellt, oder?“
Alte Uhus haben viel Klebenserfahrung.
„Sir, die Marine hat eine verschlüsselte Botschaft bekommen.“ „Bitte sofort deschiffrieren.“
„Wir würden gerne einen Rorschachtest mit Ihnen machen.“ „Lieber nicht, Brettspiele waren noch nie meine Stärke.“
Nichts gegen die eierlegende Vollmilchsau, aber Zartbitter wär mir lieber.
Meine Single-Börse hat mir den begehrten Award „Ladenhüter des Jahres“ verliehen. Als Trophäe gibt es einen goldenen Korb.
„Bitte erarbeiten Sie noch ein paar Alternativen.“ „Muss ich wirklich?“ „Ja, das ist alternativlos.“
„Können Sie das bitte signieren?“ „Nein, ich resigniere nur.“
Ich vertraue nur Glückskeksen, die ich selbst gefälscht habe.
Im Paralalluniversum wird noch viel mehr Alkohol getrunken als bei uns.
„Guck mal der Rabe da. Besonders intelligent guckt der nicht.“ „Ist ja auch ein Krähtin.“
Manchmal fahre ich absichtlich schöne Frauen über den Haufen, um auf unaufdringliche Weise ein Kennenlernen zu ermöglichen.
„Es richt hier etwas streng, finden Sie nicht auch?“ „Ich würde sogar sagen, dass es stinkt.“ (Smell Talk kann ich!)
„Kannst du den Hocker erkennen?“ „Nur schemelhaft.“

Samstag, 15. Februar 2014

Was kürzlich geschah

„Der Arzt hat mir den Alkohol verboten.“ „Das ist schlimm. Was für ein prostloses Leben.“
„Was ist Ihre größte Stärke?“ „Ich rede meinen Vorgesetzten immer nach dem Mund.“ „Wir melden uns.“ „Ganz hervorragende Idee!“
„Sagen Sie, muss das sein, fast komplett neben das Urinal …?“ „Ach, drauf geschissen.“
„Wer hätte das gedacht!?“ „Niemand. Hier denkt nie jemand.“
„Lassen Sie mich durch! Ich bin Heiratsschwindler auf dem Weg zu fünf Dates.“
Da kommt man mal für ein paar Jahre nicht dazu, in seiner Wohnung sauberzumachen, und schon sieht alles ein wenig dreckig aus.
Ich würde nicht sagen, dass ich ungeschickt bin, aber mir fallen selbst in der Schwerelosigkeit ständig Dinge auf den Boden.
„Wir erwarten natürlich von Ihnen eine Gegenleistung.“ „Meine Antihaltung wird Sie nicht enttäuschen.“
Ich traue mich schon lange nicht mehr unter meine Dusche. Die ist immer so aufbrausend.
„Wie geht's deinem Hengst nach dem Rennen neulich?“ „Ist immer noch fix und pferdig.“
„Was kriege ich, wenn ich einen Fehler finde?“ „Einen Kuss.“ „ALLES IN ORDNUNG! ALLES PERFEKT!“
„Pardon, kann es sein, dass Sie bei dem Haus das Dach vergessen haben?“ „Stimmt, jetzt seh ich es auch! Wie unbedacht!“
„Herr Doktor, ich habe diesen Zwang zu schlechten Wortspielen.“ „Da kann man leider nichts gegen lachen.“
Wenn sich Sofas streiten: „Ich kann auch ungemütlich werden!“
Wenn man einen Port durch trinken vernichtet, heißt er dann Export?
Sich im Bildschirm des Rechners spiegeln und per Screenshot ein Selfie machen.
Nicht jede Blume ist eine Rose, aber jede Rose eine Blume
Also ist nicht jeder Blumenkohl ein Rosenkohl, aber jeder Rosenkohl ein Blumenkohl.
„Musst du immer Kaffee trinken?“ „Teeoretisch nicht.“
„Ist die Tür absichtlich geschlossen?“ „Ne, reiner Zufall.“
Als bösartiger Mensch entwickele ich ständig neue Fiesionen.
„Der Tafelberg! Ein erhebender Anblick!“ „Du hast deinen Schokoladenvorrat gestapelt.“ „TAFELBERG!“
Prosa ist verdächtig. Ständig kommt es zu Ungereimtheiten.
Was ursprünglich Hand und Fuß hatte, wurde vom Kunden auf den Kopf gestellt und ist jetzt für'n Arsch.
„Die Sahne schmeckt so verbrannt.“ „Die kommt ja auch aus dem Crèmatorium.“
Faule Bauern: Wie Sie sehen, säen sie nichts.
„Ich bin Autodidakt!“ „Sehr anständig von Ihnen, dass Sie niemanden anderen verantwortlich machen.“
„Du bist echt scheu…“ „Echt nicht!“ „…ßlich aufdringlich.“
„Meine ganze Geldanlage ist verloren!“ „Ist ja auch ein Ätsch-Fonds.“
„Wer von euch hat meine Zigarren versteckt? Da versteh ich keinen Spaß!“ „Och, du hast echt keinen Humidor.“
„Pardon, wo finde ich denn die Kondome?“ „Für Sie?“ „Ja.“ „Dann bei den Kurzwaren.“

Donnerstag, 30. Januar 2014

Ich möchte mit Ihnen … hicks! … über Gott reden

Ein Zeuge Jehovas in Kassel Schellte volltrunken bei einer Assel Die Assel war heller Und floh in den Keller Entkam so abstrusem Gequassel

Sonntag, 26. Januar 2014

Seid fruchtbar und mehret die Rentenkasse!

Es soll ja immer noch Leute geben, die nur deshalb Kinder bekommen, weil sie sich Kinder wünschen. Die einfach nur Kinder haben wollen und während der Zeugung nicht an den Zustand der Rentenkasse denken. Das ist aber arg aus der Zeit gefallen und kann nur mit einer hoffnungslosen Sehnsucht nach Nostalgie erklärt werden. Denn selbst wenn dieser Anachronismus nicht ohne einen gewissen Charme ist, so bekommt man Kinder heutzutage doch primär, damit auch die momentane Generation im Hamsterrad des Erwerbslebens zu ihrer verdienten Rente kommt.

Aus diesem Grund ist es auch völlig in Ordnung und zurecht weitverbreitet, Kinderlose als Sozialschmarotzer zu verteufeln. All diese selbstlosen Gestalten, die keine Kinder haben wollen, die sich also dem übergeordneten Ziel der gefüllten Rentenkasse verweigern, sollten sich gefälligst zusammennehmen und neue Beitragszahler zeugen! Wo kommen wir denn hin, wenn jeder nur noch das macht, was er für richtig hält? Wer keine Kinder mag, kann sich sehr wohl mit etwas gutem Willen dazu überwinden. Da darf es auch keine Rolle spielen, ob aus diesen Kindern mal glückliche Kinder werden oder eher nicht.

Vor allem aber gehört auf diejenigen eingeprügelt, die zwar nichts gegen Kinder hätten, das aber aus diversen Gründen nicht können. Sei es, weil sie niemanden dafür gefunden haben, sei es, weil es aus biologischen Gründen nicht klappt. Diese ewigen Loser! Geschieht ihnen ganz recht, wenn sie mit wehmütigem Blick glückliche Familien beobachten müssen. Geschieht ihnen auch recht, dass sie schon von der Steuerklasse 1 bestraft werden. Das kann aber nicht alles sein. Die hätten es auch verdient, das man sie mit einem Zusatzbeitrag für die Rentenkasse belegt, der gar nicht saftig genug sein kann. Und natürlich muss man sie bei jeder Gelegenheit ob ihres unsolidarischen Nassauertums beschimpfen!

Darüber hinaus ist aber auch unter allen Umständen zu verhindern, dass irgendwelche neunmalklugen Besserwisser auf den törichten Gedanken kommen, dass etwas Grundsätzliches mit der Rentenversicherung nicht stimmt. Man könnte ja vorschlagen, das Umlageprinzip aufzugeben und jeden für seine eigene Rente einzahlen zu lassen. Am Ende stellt dann noch jemand viel zu früh fest, dass er mit dem Angesparten bequem privatisieren könnte. Horribile dictu! Diese Leute stünden dann ja dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung. Neinnein, so weit wollen wir es nicht kommen lassen. Niemals!

Also: Seid fruchtbar und mehret die Rentenkasse!

Samstag, 18. Januar 2014

Was kürzlich geschah

„Man sollte viel häufiger …“ „Joggen? Radfahren? Schwimmen? Ins Kino gehen? Ich bin dabei!“ „… einfach faul auf dem Sofa sitzen bleiben.“
Es ist immer besser, noch einen zweiten Experten zu befragen, um noch eine dritte und eine vierte Meinung zu bekommen.
„Die Laubbläser sind da.“ „Es liegt aber überhaupt kein Laub im Hof.“ „Egal, dann sollen sie den Hof halt trockenföhnen.“
Ich wäre ja gern ein Leistungsträger, bin aber mit den Bedenken schon völlig ausgelastet.
Bettnässen sollte man nicht verharnlosen.
Bin schon früh ergraut. Vielleicht hätte ich nicht soviel Early-Grey-Tee trinken sollen.
Thriller, in dem viel gejammert wird: Krimimimi
„Kannst du mich nicht auch mal gewinnen lassen?“ „Okay.“ „Aber mach es nicht so offensichtlich, sonst kann ich mich nicht darüber freuen.“
„Chef, stört es Sie, wenn ich im Büro Musik höre?“ „Im Prinzip nicht, aber die peruanische Panflötenband bleibt trotzdem draußen.“
Sag es mit Blumen: „Du Riesenstinkwurz!“
„Was sind das für lange Fische in meinem Sprudel?“ „Sie hatten doch ein Mineraalwasser bestellt.“
Ich würde meine Humorlosigkeit nicht ansteckend nennen, aber der Lachsack, den ich neulich gekauft habe, funktioniert nur im Keller.
„Guten Tag, ist das hier die Selbsthilfegruppe für Schnorrer?“ „Kommt drauf an. Haste Bier mitgebracht?“
Ich achte darauf, regelmäßig unter Leute zu kommen. Eine Misanthropie muss sorgfältig gepflegt werden.
„Ich kann mich nicht entscheiden, welche Kitsch-Maus ich nehmen soll.“ „Oh je, ein schlimmes Diddlemma.“
„Bitte wegen Wartungsarbeiten das Mail-System schließen. Ich schicke eine E-Mail, wenn alles wieder funktioniert.“
Ich bin homöosexuell. In mehreren wissenschaftlichen Studien konnte kein Liebesleben nachgewiesen werden.
Plan A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y und Z sind gescheitert. Und was nun?
„Ui, du siehst wirklich extrem krank aus. Wie hast du dich denn noch ins Büro geschleppt?“ „Auf allen Viren.“
Intensiver kehren vs. intensiv verkehren
„Schlimm, wie sich das Ungeziefer auf der Toilette vermehrt.“ „Kein Wunder, das sind Kackerlaken.“
„Ich bin in unserer Firma ein wichtiger Impulsgeber.“ „Du stößt die Kollegen die Treppe runter.“ „IMPULSGEBER!“
„Schwafle doch nicht so viel!“ „Sorry, ich bin labergläubisch.“

Sonntag, 12. Januar 2014

Showdown Dexter vs. Showdown Breaking Bad

Sie wissen, dass hier Spoiler kommen? Ja? Dann lesen Sie weiter. Sagen Sie aber hinterher nicht, man hätte Sie nicht gewarnt.

Zwei der besten TV-Serien der letzten Jahre, ach was, zwei der besten TV-Serien überhaupt sind in den letzten Wochen relativ parallel zu ihrem Finale gekommen. Dexter hat es auf acht Staffeln gebracht, Breaking Bad auf fünf. Nach der überragenden Qualität der bisherigen Folgen war die Spannung groß, wie man die Serien zu einem würdevollen Abschluss bringen könnte – so wie schon bei Six Feet Under und Sopranos.

Einen ersten Vergleich hatte vor kurzem schon Tigermaus8 – die Koryphäe in Sachen Film und TV-Serien – mit viel Liebe zum Detail gebloggt. Dabei hat Breaking Bad deutlich besser abgeschnitten als Dexter. Ich teile dieses Urteil nur sehr bedingt. Ja, die letzten Folgen von Dexter hatten inhaltliche Schwächen, die aber bei länger laufenden Serien nur selten ausbleiben. In diesem Punkt ist Breaking Bad in der Tat überlegen. Aber wie kommt man aus der Sache raus? Diese Frage finde ich viel entscheidender.

Die klare Schwäche von Breaking Bad ist in meinen Augen, dass Walter White auf einmal – bei aller immer noch vorhandenen Rücksichtslosigkeit – gerade in den letzten, also den Showdown-Folgen nur noch Gutes tut. Er rettet Jesse Pinkman. Er sorgt dafür, dass möglichst wenig Schuld, wenn überhaupt, an seiner Frau hängenbleibt. Er kümmert sich darum, dass seine Kinder finanziell abgesichert sind. (Ja, das widerspricht im Prinzip alles nicht dem Charakter Walter Whites, ist aber doch arg dick aufgetragen.) Dann kümmert er sich höchstpersönlich darum, eine Bande von Aminazis abzuschlachten, was ja immer eine gute Tat ist, und trägt so etwas von seiner Schuld ab. Und schließlich besitzt er noch den Anstand, sich im großen Showdown selbst erschießen zu lassen, was aber auch nicht wirklich schlimm ist, weil sein Krebs zurückgekehrt war. Darüber hinaus ist der todesbedingte Schwund des Personals sehr überschaubar und so arrangiert, dass es den Zuschauer nicht weiter verstört. Sein Schwager Hank war nie der große Sympathieträger, und Jesses Freundin Andrea hatte sowieso nur eine Nebenrolle.

Soviel zahnlose Weichspülerei ist in meinen Augen dann doch ein wenig enttäuschend und passt nicht zur Serie. Die Staffel als solche ist vom gewohnten Niveau, das Finale aber fällt trotz aller Dramatik ab. Da hätte man sich interessantere Dinge ausdenken können.

Ganz anders der Abgang von Dexter. Mal abgesehen davon, dass die eigentliche Staffel etwas zerfasert und durch überflüssiges neues Personal überfrachtet war, hatte sie doch deutlich mehr Überraschungen zu bieten. Vor allem aber wurde hier keine Gelegenheit ausgelassen, den Zuschauer zu enttäuschen. Dexter Morgan hat die Chance auf eine glückliche Zukunft mit einer Serienmörderin, die man ihm auch gegönnt hätte, lässt diese aber sausen. Er überlässt aber seinen Sohn jener Serienmörderin, auf dass diese ihn quasi, wenn auch unfreiwillig adoptiere – damit war nicht zu rechnen. Seine Schwester Debra, eine der wichtigsten Sympathieträger der Serie überhaupt, wird am Ende ins Koma geschossen und von Dexter persönlich von den lebenserhaltenden Apparaten abgetrennt. Anschließend versenkt er noch ihre Leiche im Meer, um anschließend mit seinem Boot einem der in Florida so beliebten Hurrikane entgegenzufahren. Unvorhersehbarer geht es kaum. Dennoch wirkt es nicht unlogisch oder konstruiert oder sonstwie unpassend. (Dass er dann aber ganz am Schluss als Holzfäller auftaucht, ist zwar auch überraschend, aber doch Unfug. Wie hätte er bei zerstörtem Boot an Land zurückkehren können? Oder habe ich da was übersehen?)

Fazit: Nimmt man die finalen Staffeln als Ganzes, gewinnt Breaking Bad. Betrachtet man primär den Abgang, hat Dexter die Nase vorn. Wofür auch immer diese Meinung jetzt gut sein soll …

Donnerstag, 9. Januar 2014

Was kürzlich geschah

„Wo kauft man denn am besten Parkett für den Flur?“ „Beim Dieler.“
„Pardon, ich hatte Forelle bestellt, das scheint mir aber Koi zu sein.“ „Das ist ein kostenloses Upgrät.“
Guten Tag, ich komme aus dem Delirium und möchte mit Ihnen über Pott reden.
„Bist du den Pickel vor dem Date noch losgeworden?“ „Auf den letzten Drücker.“
„Total lustig, wie der Lackaffe da durch die Gegend rennt.“ „Ja, das ist ein Running Geck.“
Und immer schön das Pils vom Weizen trennen. Nicht, dass man am Ende noch das falsche Bier trinkt.
„Der Rasen ist in einem schlimmen Zustand.“ „Moment, ich hol den Rasennäher.“
„Kannst du dich irgendwann mal dazu aufraffen, den Schmutz da zu entfernen?“ „Sorry, bin leider zu fleckmatisch.“
„Guck mal, die beiden Elvis-Doppelgänger zanken sich.“ „Stimmt, die haben sich richtig in die Tolle gekriegt.“
„Es macht mich interessanter, wenn ich nicht leicht zu durchschauen bin.“ „Du hast rechts geblinkt & bist links abgebogen.“ „INTERESSANTER!“
Egal, wie alt du bist, wenn jemand „duziduziduzi“ zu dir sagt, hast du keine Ahnung, worum es geht.
Ich werde jetzt anfangen, Pullover zu stricken. Komme, was Wolle!
Weniger gelungene Weihnachtskekse erkennt man übrigens daran, dass sie spätestens im neuen Jahr den Kollegen im Büro aufgedrängt werden.
Wenn die Leichen von Prominenten seziert werden, spricht der Fachmann von Starschnitt.
„Da steht 'brülen', du meinst aber doch bestimmt 'brüllen'.“ „Stimmt, da habe ich mich verschrieen.“
„Schenk ihr Blumen!“ „Aber die welken so schnell.“ „Dann nimm Schnitzblumen.“