• Einem südkoreanischen Forscher soll es gelungen sein, Schweine mit Vögeln zu kreuzen. Bin jetzt schon auf das folgende Grippevirus gespannt.
• Ob BSE, ob HIV, es droht dem Leben stets der GAU.
• Überforderte Zähne beklagen sich häufig über die anstrengende Plaquerei.
• Hähmatom: Homöopathische Boshaftigkeit, zum Beispiel zum dezenten Verspotten schlittenfahrtbedingter blau-grüner Flecken.
Donnerstag, 18. Februar 2010
Mittwoch, 17. Februar 2010
Tierwelt-Trilogie 2
• Geht es dem Aal beschissen, spricht man vom Fäkaal.
• Meine Maus wurde von der Katze gefressen. Die kommt jetzt nicht mehr vom Kabel los. Ist jetzt etwas kompliziert mit dem Doppelklicken.
• Habe mit meinem Autohaus Rattenzahlung vereinbart. Freue mich jetzt schon drauf, die ersten der possierlichen Nager freizusetzen.
• Meine Maus wurde von der Katze gefressen. Die kommt jetzt nicht mehr vom Kabel los. Ist jetzt etwas kompliziert mit dem Doppelklicken.
• Habe mit meinem Autohaus Rattenzahlung vereinbart. Freue mich jetzt schon drauf, die ersten der possierlichen Nager freizusetzen.
Dienstag, 16. Februar 2010
Letale Trilogie
• Würde ich in einem englischsprachigen Bestattungsinstitut arbeiten, könnte ich die Kunden immer mit einem netten „Good Mourning“ aufmuntern.
• In der Strombranche kann es tödliche Folgen haben, leitender Angestellter zu sein.
• Schnittblumen, die man auf Grab oder Sarg ablegt, werden zu Schnitterblumen.
• Ich bin in jeder Hinsicht Durchschnitt. Hoffentlich bekommt Gunther von Hagens das niemals mit.
• „Wie geht’s Ihrem Mann?“ „Der ist tot.“ „Oh!“ „Kein Problem, die Zeit heilt alle Wunden. Ist schon fast eine Woche her.“
• Ja, ich hab die alte Frau vor die U-Bahn geschubst. Aber das war Spaß, und ich hab mich entschuldigt. Damit ist die Sache für mich erledigt.
• Man ist nur einmal tot – machen wir also das beste daraus.
• In der Strombranche kann es tödliche Folgen haben, leitender Angestellter zu sein.
• Schnittblumen, die man auf Grab oder Sarg ablegt, werden zu Schnitterblumen.
• Ich bin in jeder Hinsicht Durchschnitt. Hoffentlich bekommt Gunther von Hagens das niemals mit.
• „Wie geht’s Ihrem Mann?“ „Der ist tot.“ „Oh!“ „Kein Problem, die Zeit heilt alle Wunden. Ist schon fast eine Woche her.“
• Ja, ich hab die alte Frau vor die U-Bahn geschubst. Aber das war Spaß, und ich hab mich entschuldigt. Damit ist die Sache für mich erledigt.
• Man ist nur einmal tot – machen wir also das beste daraus.
Montag, 15. Februar 2010
Werbe-Trilogie 1
• Bitte glauben Sie kein Wort von dem, was ich hier schreibe; ich lüge schon berufsbedingt wie gedruckt.
• Traumreisen, Traumküchen, Traumautos, Traumwasauchimmer … wenn die echt so sind wie meine Träume, will ich sie ganz bestimmt nicht kaufen.
• Nicht ohne Skepsis zugreifen sollte man bei Windeln, wenn sie als Auslaufartikel zum Sonderpreis angeboten werden.
• Heute reichen wir Wortmüll an Sprachklischees und Phrasengedroschenem, fein abgeschmeckt mit einem Hauch Legasthenie.
• Traumreisen, Traumküchen, Traumautos, Traumwasauchimmer … wenn die echt so sind wie meine Träume, will ich sie ganz bestimmt nicht kaufen.
• Nicht ohne Skepsis zugreifen sollte man bei Windeln, wenn sie als Auslaufartikel zum Sonderpreis angeboten werden.
• Heute reichen wir Wortmüll an Sprachklischees und Phrasengedroschenem, fein abgeschmeckt mit einem Hauch Legasthenie.
Freitag, 12. Februar 2010
Prostitutions-Trilogie
• Ob sich Straßenprostitution unterm Strich lohnt?
• Im Laufhaus ist mal wieder ein ständiges Kommen und Abgehen.
• Wird eigentlich im Bordell noch Klavier gespielt?
• Im Laufhaus ist mal wieder ein ständiges Kommen und Abgehen.
• Wird eigentlich im Bordell noch Klavier gespielt?
Donnerstag, 11. Februar 2010
Idioten-Trilogie
• Der Schwachsinn ist meistens ziemlich stark.
• Meist machen die Irren keine Anstalten, gesund zu werden.
• Ich habe meinen Verstand verloren. Wer ihn findet, kann ihn gerne behalten.
• Irre, mit wie vielen Verrückten man es ständig zu tun hat … toll ist das nicht
• Doof ist, wenn man sich absichtlich dumm stellt, und keiner merkt den Unterschied.
• Warum in die Ferne schweifen, wenn der Wahnsinn liegt so nah?
• Meist machen die Irren keine Anstalten, gesund zu werden.
• Ich habe meinen Verstand verloren. Wer ihn findet, kann ihn gerne behalten.
• Irre, mit wie vielen Verrückten man es ständig zu tun hat … toll ist das nicht
• Doof ist, wenn man sich absichtlich dumm stellt, und keiner merkt den Unterschied.
• Warum in die Ferne schweifen, wenn der Wahnsinn liegt so nah?
Mittwoch, 10. Februar 2010
Verlierer-Trilogie
• Ich achte darauf, immer noch ein As im Ärmel zu haben. Leider vergesse ich regelmäßig, in welchem Hemd.
• Auch spitze Bemerkungen können einen abstumpfen lassen.
• Die gute Fee mit den drei Wünschen will mir einfach nicht begegnen. So langsam kriege ich den Verdacht, dass es sie gar nicht gibt.
• Und schon wieder eine Illusion weniger. Ist jetzt aber nicht soooo schlimm, ich hab immer noch genug andere.
• Auch spitze Bemerkungen können einen abstumpfen lassen.
• Die gute Fee mit den drei Wünschen will mir einfach nicht begegnen. So langsam kriege ich den Verdacht, dass es sie gar nicht gibt.
• Und schon wieder eine Illusion weniger. Ist jetzt aber nicht soooo schlimm, ich hab immer noch genug andere.
Freitag, 5. Februar 2010
Historische Trilogie
• ‚Keulen nach Athen tragen‘ war schon in der Steinzeit eine gebräuchliche Redensart.
• Kann man die alten Römer als Ruhköstler bezeichnen, weil sie im Liegen aßen?
• Erste Energiesparlampen gab es schon zu Goethes Zeiten; nach seinen letzten Worten gerieten sie aber in Verruf und verschwanden vom Markt.
• Die Geschichte vieler Bürgerrechtsbewegungen ist reich an Anecktoten.
• Kann man die alten Römer als Ruhköstler bezeichnen, weil sie im Liegen aßen?
• Erste Energiesparlampen gab es schon zu Goethes Zeiten; nach seinen letzten Worten gerieten sie aber in Verruf und verschwanden vom Markt.
• Die Geschichte vieler Bürgerrechtsbewegungen ist reich an Anecktoten.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Alkoholiker-Trilogie
• Man hat mich absichtlich betrunken gemacht … eindeutig ein abgekatertes Spiel!
• ‚Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich‘ – haben das die Anonymen Alkoholiker durchgesetzt?
• Lässt die Leistungsfähigkeit der Leber nach, spricht man von Lebertran.
• Kaufrausch beim Rauschkauf ist ein bewährter erster Schritt auf dem Weg zur Alkoholvergiftung.
• ‚Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich‘ – haben das die Anonymen Alkoholiker durchgesetzt?
• Lässt die Leistungsfähigkeit der Leber nach, spricht man von Lebertran.
• Kaufrausch beim Rauschkauf ist ein bewährter erster Schritt auf dem Weg zur Alkoholvergiftung.
Mittwoch, 3. Februar 2010
Literatur-Trilogie
• Wer beim Schreiben eher grobschlächtig mit seinem Keyboard umgeht, braucht eine robuste Tatzatur.
• Unentbehrlich für alle Textschaffenden: der Phrasenmäher
• Palindrome im Zeitalter der Political Correctness: Ein Farbiger mit Gazelle zagt im Regibraf nie.
• Und dann war da noch der Poet, der abartig lange Gedichte schrieb, weil er per Vers bezahlt wurde.
• Wann genau verwendet man eigentlich den Plusquatschperfekt?
• Fehlt dem Dichter der Verstand, entsteht Vers-Tand.
• Warum kurz und knackig, wenn es auch lang und umständlich geht?
• Unentbehrlich für alle Textschaffenden: der Phrasenmäher
• Palindrome im Zeitalter der Political Correctness: Ein Farbiger mit Gazelle zagt im Regibraf nie.
• Und dann war da noch der Poet, der abartig lange Gedichte schrieb, weil er per Vers bezahlt wurde.
• Wann genau verwendet man eigentlich den Plusquatschperfekt?
• Fehlt dem Dichter der Verstand, entsteht Vers-Tand.
• Warum kurz und knackig, wenn es auch lang und umständlich geht?
Dienstag, 2. Februar 2010
Sportliche Trilogie
• Vorsicht beim Umgang mit Golfbällen! Die sind nicht selten verschlagen.
• Beim Fußball soll es wieder schmutzig zugegangen sein. Aber es geht auch anders: Mit einem Abstauber macht man den Ball sauber rein.
• Ja, ich bin niedergeschlagen. Ob es das Herbstwetter ist? Unerwiderte Liebe? Oder weil ich eben Mike Tyson den Mittelfinger gezeigt habe?
• Beim Fußball soll es wieder schmutzig zugegangen sein. Aber es geht auch anders: Mit einem Abstauber macht man den Ball sauber rein.
• Ja, ich bin niedergeschlagen. Ob es das Herbstwetter ist? Unerwiderte Liebe? Oder weil ich eben Mike Tyson den Mittelfinger gezeigt habe?
Montag, 1. Februar 2010
Scharfrichter-Trilogie
• Der Optimist unterm Galgen: „Ist heute vielleicht kein besonders schöner Tag für mich, aber deshalb lasse ich mich noch lange nicht hängen.“
• Die empörten letzten Worte von Maria Stuart: „Ich glaub, es hackt!“
• Motto des Scharfrichters: Ich henke, also bin ich.
• Es sprach der Papst auf dem Schafott / Ihr seid echt blöd, vergäll’s euch Gott.
• Spricht der Richter „Rübe runter“, wird der müde Henker munter.
• Wird der Henker selbst gehenkt, er meist anders drüber denkt.
• Die empörten letzten Worte von Maria Stuart: „Ich glaub, es hackt!“
• Motto des Scharfrichters: Ich henke, also bin ich.
• Es sprach der Papst auf dem Schafott / Ihr seid echt blöd, vergäll’s euch Gott.
• Spricht der Richter „Rübe runter“, wird der müde Henker munter.
• Wird der Henker selbst gehenkt, er meist anders drüber denkt.
Freitag, 29. Januar 2010
Grantler-Trilogie
• Meine Hausschuhe sind ständig am nörgeln. Es sind wirklich die reinsten Jammerschlappen.
• Habe mir einen Spazierstock gekauft, um nach fahrenden Autos zu schlagen. Spielende Kinder beschimpfen konnte ich schon ohne Accessoires.
• Der Choleraiker: Mist, was ist denn das hier pausenlos für eine verdammte Sch...?!
• Jammern hat definitiv was Positives, es fängt schließlich mit Ja an.
• Ich bin schwer beleidigt! Wenn ich weiß, warum, trage ich das nach.
• Erst mal eine negative Grundhaltung einnehmen, dann sehen wir weiter.
• Kultivierter fluchen: Stuhl! Das vomiert mich an! Verurinieren Sie sich!
• Nur gut, dass es einem viele Menschen so leicht machen, sie nicht zu mögen. Wenn das jetzt auch noch mit Mühen verbunden wäre …
• Die Antwort ist NEIN! Wie war noch gleich die Frage?
• Als Höflichkeit und Liebenswürdigkeit zur Religion für mich wurden, bin ich unverzüglich zum Atheismus konvertiert.
• Ich will mich ja nicht beschweren, aber: Fluch! Schimpf! Lamentier! Jammer! Heul! Grein! Nörgel!
• Habe mir einen Spazierstock gekauft, um nach fahrenden Autos zu schlagen. Spielende Kinder beschimpfen konnte ich schon ohne Accessoires.
• Der Choleraiker: Mist, was ist denn das hier pausenlos für eine verdammte Sch...?!
• Jammern hat definitiv was Positives, es fängt schließlich mit Ja an.
• Ich bin schwer beleidigt! Wenn ich weiß, warum, trage ich das nach.
• Erst mal eine negative Grundhaltung einnehmen, dann sehen wir weiter.
• Kultivierter fluchen: Stuhl! Das vomiert mich an! Verurinieren Sie sich!
• Nur gut, dass es einem viele Menschen so leicht machen, sie nicht zu mögen. Wenn das jetzt auch noch mit Mühen verbunden wäre …
• Die Antwort ist NEIN! Wie war noch gleich die Frage?
• Als Höflichkeit und Liebenswürdigkeit zur Religion für mich wurden, bin ich unverzüglich zum Atheismus konvertiert.
• Ich will mich ja nicht beschweren, aber: Fluch! Schimpf! Lamentier! Jammer! Heul! Grein! Nörgel!
Donnerstag, 28. Januar 2010
Depri-Trilogie 2
• Wer das Wort ‚Leben‘ zu schlicht findet, kann es einfach durch ‚Verkettung unglücklicher Umstände‘ ersetzen.
• Es gibt Tage, die gut anfangen und schlecht enden. Aber es gibt dafür auch Tage, die schlecht anfangen und noch viel, viel mieser enden.
• Ein unbeschreibliches Gefühl, wenn die Resignation weicht, weil die Verzweiflung einfach viel stärker ist.
• Der größte Unterschied zwischen besseren Kreisen und Teufelskreisen: aus Ersteren kommt man leichter wieder heraus.
• Happy Ends werden überbewertet. Was hab ich davon, erst kurz vorm Ableben glücklich zu werden?
• Das Leben ist auch nicht mehr das, was es nie war.
• Recht oft entpuppt sich ein Hoffnungslos als Niete.
• Gescheit, gescheiter, am gescheitertsten.
• Die Wege ins Abseits sind vielseitig.
• Es gibt Tage, die gut anfangen und schlecht enden. Aber es gibt dafür auch Tage, die schlecht anfangen und noch viel, viel mieser enden.
• Ein unbeschreibliches Gefühl, wenn die Resignation weicht, weil die Verzweiflung einfach viel stärker ist.
• Der größte Unterschied zwischen besseren Kreisen und Teufelskreisen: aus Ersteren kommt man leichter wieder heraus.
• Happy Ends werden überbewertet. Was hab ich davon, erst kurz vorm Ableben glücklich zu werden?
• Das Leben ist auch nicht mehr das, was es nie war.
• Recht oft entpuppt sich ein Hoffnungslos als Niete.
• Gescheit, gescheiter, am gescheitertsten.
• Die Wege ins Abseits sind vielseitig.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Tierwelt-Trilogie
• Schlafende Hunde soll man nicht einwecken – frisch schmecken sie besser.
• Wenn Kobras, Mambas und Nattern Schlange stehen – machen sie dann Männchen?
• Mein Dackel lernt jetzt, E-Gitarre zu spielen. Ich hab ihm dafür ein Wau-Wau-Pedal geschenkt.
• Habe mir einen röhrenden Hirsch übers Sofa gehängt. Er ist aber arg laut und zappelt nervtötend. Ich lasse ihn wohl besser wieder frei.
• Lieber einen Frosch im Hals haben als eine Kröte schlucken.
• Vergeblich versucht, durch lautes Rufen Flugratten vom Denkmal zu vertreiben. Die Tauben wollten einfach nicht hören.
• Wenn Kobras, Mambas und Nattern Schlange stehen – machen sie dann Männchen?
• Mein Dackel lernt jetzt, E-Gitarre zu spielen. Ich hab ihm dafür ein Wau-Wau-Pedal geschenkt.
• Habe mir einen röhrenden Hirsch übers Sofa gehängt. Er ist aber arg laut und zappelt nervtötend. Ich lasse ihn wohl besser wieder frei.
• Lieber einen Frosch im Hals haben als eine Kröte schlucken.
• Vergeblich versucht, durch lautes Rufen Flugratten vom Denkmal zu vertreiben. Die Tauben wollten einfach nicht hören.
Dienstag, 26. Januar 2010
Witzischkeit-Trilogie
• Nicht nur kultivierte Wälder können über Kahlhauer, wenn überhaupt, nur sehr gequält lachen.
• Nichts gegen Kalauer … aber es ist dann doch schön, wenn der Scherz nachlässt
• Nach den 90ern, 80ern, 70ern, 60ern, 50ern, 40ern und 30ern hier nun die Witze der 20er Jahre … ach ja, was haben wir da drüber gelacht!
• Bei Klagen wenden Sie sich bitte an unser geschultes Lachpersonal, es bespaßt Sie gerne.
• Nichts gegen Kalauer … aber es ist dann doch schön, wenn der Scherz nachlässt
• Nach den 90ern, 80ern, 70ern, 60ern, 50ern, 40ern und 30ern hier nun die Witze der 20er Jahre … ach ja, was haben wir da drüber gelacht!
• Bei Klagen wenden Sie sich bitte an unser geschultes Lachpersonal, es bespaßt Sie gerne.
Montag, 25. Januar 2010
Göttliche Trilogie
• Ein bigotter Halbgott … ist das dann (mathematisch betrachtet) ein Gott?
• Es sprach der Papst auf dem Schafott / „Ihr seid echt blöd, vergäll’s euch Gott!“
• Ständig sage ich ‚Gott sei dank’. Ich muss mir diese Selbstgespräche dringend abgewöhnen.
• Ich spüre heute etwas zutiefst Göttliches in mir … ach Mist, es wird nur der schwer verdauliche Wackelpudding von vorhin sein.
• Es sprach der Papst auf dem Schafott / „Ihr seid echt blöd, vergäll’s euch Gott!“
• Ständig sage ich ‚Gott sei dank’. Ich muss mir diese Selbstgespräche dringend abgewöhnen.
• Ich spüre heute etwas zutiefst Göttliches in mir … ach Mist, es wird nur der schwer verdauliche Wackelpudding von vorhin sein.
Freitag, 22. Januar 2010
Unglücklicher-Single-Trilogie
• Nachtfrost und Nachtfrost – auch keine besonders glückliche Kombination.
• Eine ganze Schachtel mit Kontaktlinsen gegessen und immer noch Single. Irgendwas scheine ich falsch zu machen.
• Wenn ich „Ausziehen! Ausziehen!“ höre, sind das leider nie Frauen mit akutem FW, sondern immer nur Nachbarn, die mich nicht mögen.
• Das klang so gut, als sie sagte, sie wolle mit mir in die Laken. Jetzt muss ich erst mal gründlich duschen, um das blöde Salz loszuwerden.
• Das Wort Sex gegoogelt, von dem hier alle immer reden. Wollte wissen, was das ist. Bin jetzt erst mal damit beschäftigt, alle Sites zu lesen
• Neulich hat das Glück an meine Tür geklopft. Hatte sich aber in der Adresse geirrt. Gut, dass ich das Missverständnis schnell klären konnte.
• … sie liebt mich nicht, sie liebt mich, sie liebt mich nicht. Hm. Welcher Idiot hat mir dieses unkooperative Gänseblümchen untergejubelt?
• Eine ganze Schachtel mit Kontaktlinsen gegessen und immer noch Single. Irgendwas scheine ich falsch zu machen.
• Wenn ich „Ausziehen! Ausziehen!“ höre, sind das leider nie Frauen mit akutem FW, sondern immer nur Nachbarn, die mich nicht mögen.
• Das klang so gut, als sie sagte, sie wolle mit mir in die Laken. Jetzt muss ich erst mal gründlich duschen, um das blöde Salz loszuwerden.
• Das Wort Sex gegoogelt, von dem hier alle immer reden. Wollte wissen, was das ist. Bin jetzt erst mal damit beschäftigt, alle Sites zu lesen
• Neulich hat das Glück an meine Tür geklopft. Hatte sich aber in der Adresse geirrt. Gut, dass ich das Missverständnis schnell klären konnte.
• … sie liebt mich nicht, sie liebt mich, sie liebt mich nicht. Hm. Welcher Idiot hat mir dieses unkooperative Gänseblümchen untergejubelt?
Donnerstag, 21. Januar 2010
Dramen-für-Eilige-Trilogie
• „Heute muß die Glocke werden. Frisch Gesellen, seid zur Hand.“ „Herr Dr., können Sie Silikon auch einsetzen, ohne Schiller zu rezitieren?“
• „So kommen wir nicht weiter. Wir drehen uns im Kreis.“ „Endlich merkt er’s. Mir ist schon ganz schwindlig vom pausenlosen Karussellfahren.“
• „Ich traue niemandem!“ „Erstens ist das miserables Deutsch, Herr Standesbeamter, und zweitens ist das Ihr Job, also fangen Sie endlich an!“
• „Ich muss es jetzt wissen! Spannen Sie mich nicht länger auf die Folter!“ sagte der Inquisitor zum Ketzereiverdächtigen auf der Streckbank.
• „So kommen wir nicht weiter. Wir drehen uns im Kreis.“ „Endlich merkt er’s. Mir ist schon ganz schwindlig vom pausenlosen Karussellfahren.“
• „Ich traue niemandem!“ „Erstens ist das miserables Deutsch, Herr Standesbeamter, und zweitens ist das Ihr Job, also fangen Sie endlich an!“
• „Ich muss es jetzt wissen! Spannen Sie mich nicht länger auf die Folter!“ sagte der Inquisitor zum Ketzereiverdächtigen auf der Streckbank.
Mittwoch, 20. Januar 2010
Schlechte-Laune-Trilogie
• Wäre schön, es käme jetzt jemand in mein Büro, an dem ich mit gutem Gewissen meine schlechte Laune auslassen kann.
• Bin zu gleichen Teilen leicht reizbar und schlecht gelaunt. Komischerweise fühle ich mich dennoch nicht ausgeglichen.
• Aufstehbedingt schlechte Laune bleibt länger frisch, wenn man rechtzeitig an all die Dinge denkt, die im Lauf des Tages schiefgehen werden.
• Bin zu gleichen Teilen leicht reizbar und schlecht gelaunt. Komischerweise fühle ich mich dennoch nicht ausgeglichen.
• Aufstehbedingt schlechte Laune bleibt länger frisch, wenn man rechtzeitig an all die Dinge denkt, die im Lauf des Tages schiefgehen werden.
Dienstag, 19. Januar 2010
Montag, 18. Januar 2010
Verjüngungskur-Trilogie
• Habe jetzt alle Folgen der Teletubbies auf DVD gesehen. Kann ich nun behaupten, dass ich wenigstens geistig erfreulich jung geblieben bin?
• Mit vollem Bewusstsein „Früher war eben NICHT immer alles besser!“ gesagt. Fühle mich trotzdem nicht jünger.
• Mit vollem Bewusstsein „Früher war eben NICHT immer alles besser!“ gesagt. Fühle mich trotzdem nicht jünger.
Freitag, 15. Januar 2010
Zug-Trilogie
• Halteställe – das neue Angebot der Bahn für alle, die gemeinsam mit ihren Nutztieren verreisen.
• Mal wieder Ess-Bahn gefahren. Ein Genuss war das nicht.
• Bahnfahren macht dumm und ist besonders für die geistige Entwicklung von Kindern gefährlich. Ständig heißt es „zurückbleiben bitte“.
• Mal wieder Ess-Bahn gefahren. Ein Genuss war das nicht.
• Bahnfahren macht dumm und ist besonders für die geistige Entwicklung von Kindern gefährlich. Ständig heißt es „zurückbleiben bitte“.
Donnerstag, 14. Januar 2010
Winter-Trilogie
• Wenn ich momentan nach Hause komme, setze ich mich für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Sonst ist der Wärmeschock zu groß.
• Ich kann mich täuschen, aber hier ist glaube ich gerade ein Eisbär vorbeigelaufen, und er schien zu frieren.
• Habe der Sonne ein Schälchen Vita Buerlecithin zur Stärkung hingestellt. Die kann sie jetzt in Ruhe ausschlecken. Hoffentlich hilft es.
• Denken wir in diesen frostorientierten Zeiten mit Dankbarkeit an Heinz Ung, ohne den das alles noch viel unerträglicher wäre.
• Ich kann mich täuschen, aber hier ist glaube ich gerade ein Eisbär vorbeigelaufen, und er schien zu frieren.
• Habe der Sonne ein Schälchen Vita Buerlecithin zur Stärkung hingestellt. Die kann sie jetzt in Ruhe ausschlecken. Hoffentlich hilft es.
• Denken wir in diesen frostorientierten Zeiten mit Dankbarkeit an Heinz Ung, ohne den das alles noch viel unerträglicher wäre.
Mittwoch, 13. Januar 2010
Lebensweisheits-Trilogie
• Die Analyse einer repräsentativen Auswahl von Jasagern hat ergeben: dumm nickt gut.
• Bewährte Faustregel: Auf jedes Gretchen kommt ein Mephisto.
• Stimmen zu hören ist nur halb so bedenklich, wenn man nicht alleine im Raum ist.
• Wer gegen den Strom schwimmt, kann wenigstens leichter zurückrudern.
• Wenn sich eine Falltür schließt, öffnet sich eine andere.
• Es gibt Sprichwörter, auf die kann man sich einfach nicht verlassen.
• Schön blöd zu sein macht auch nicht attraktiv.
• Bewährte Faustregel: Auf jedes Gretchen kommt ein Mephisto.
• Stimmen zu hören ist nur halb so bedenklich, wenn man nicht alleine im Raum ist.
• Wer gegen den Strom schwimmt, kann wenigstens leichter zurückrudern.
• Wenn sich eine Falltür schließt, öffnet sich eine andere.
• Es gibt Sprichwörter, auf die kann man sich einfach nicht verlassen.
• Schön blöd zu sein macht auch nicht attraktiv.
Dienstag, 12. Januar 2010
Das Handtuch
Es hängt ein Handtuch an der Wand;
Stets mürrisch, gib es nie die Hand.
Es ist arg pampig von Natur;
Man muss schon sagen: Stoffel pur.
Stets mürrisch, gib es nie die Hand.
Es ist arg pampig von Natur;
Man muss schon sagen: Stoffel pur.
Montag, 11. Januar 2010
Getränke-Trilogie
• Wein kippt man, ehe er kippt. Kippt man aber zuviel, kippt oft auch das Glas.
• Der Teaumatensaft vorhin war leider etwas wässrig.
• Stille Wasser sind tief? Mir ist noch nicht aufgefallen, dass die Flaschen für Wasser mit Kohlensäure flacher wären.
• Der Teaumatensaft vorhin war leider etwas wässrig.
• Stille Wasser sind tief? Mir ist noch nicht aufgefallen, dass die Flaschen für Wasser mit Kohlensäure flacher wären.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Tier-Trilogie
• Begrüßung in der Haiversammlung: Herzlich willkommen und danke, dass Sie heute so zahnreich erschienen sind!
• Ein vollständig besetztes Adlernest bezeichnet man als Vollhorst.
• Ein verrücktes Huhn erkennt man an der Sprache: „Gagagagagagagaga …“
• Der Blick eines Ponys erzählt einem hin und wieder was vom Pferd.
• Ein vollständig besetztes Adlernest bezeichnet man als Vollhorst.
• Ein verrücktes Huhn erkennt man an der Sprache: „Gagagagagagagaga …“
• Der Blick eines Ponys erzählt einem hin und wieder was vom Pferd.
Mittwoch, 6. Januar 2010
Agrar-Trilogie
• Die gesenkte Sau brilliert beim Limbotanz.
• Der Kleinbauer mit Ambitionen in optimistischer Stimmung: „Alles wird Gut!“
• Der faule Bauer haut sich vor die Glotze und träumt vom Fernsäen.
• Wenn angestellte Schäfer ihre Schafe zählen und darüber einschlafen … können sie dann gefeuert werden?
• Der Kleinbauer mit Ambitionen in optimistischer Stimmung: „Alles wird Gut!“
• Der faule Bauer haut sich vor die Glotze und träumt vom Fernsäen.
• Wenn angestellte Schäfer ihre Schafe zählen und darüber einschlafen … können sie dann gefeuert werden?
Dienstag, 5. Januar 2010
Polit-Trilogie
• Motto der frühen Revolutionäre in Venedig: Keine Macht den Dogen!
• Auszubildende in der Politikbranche nennt man Filzstifte.
• Manch Sozialist ist schwer enttäuscht, wenn weder der Konsum von Campari noch von Rotwein zu einer roten Fahne verhilft.
• Auszubildende in der Politikbranche nennt man Filzstifte.
• Manch Sozialist ist schwer enttäuscht, wenn weder der Konsum von Campari noch von Rotwein zu einer roten Fahne verhilft.
Montag, 4. Januar 2010
Depri-Trilogie 1
• Negativ bin ich nur, weil ich das Positive anziehen will. Leider darf ich nicht optimistisch sein, dass es klappt, sonst klappt es nicht.
• Alles wird gut. Aber nur, wenn es vorher besser war.
• Das Leben ist so vielseitig. Es bietet endlose Möglichkeiten, sich unglücklich zu machen – warum soll ich mich da auf 2 oder 3 beschränken?
• Alles wird gut. Aber nur, wenn es vorher besser war.
• Das Leben ist so vielseitig. Es bietet endlose Möglichkeiten, sich unglücklich zu machen – warum soll ich mich da auf 2 oder 3 beschränken?
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Feinschmecker-Trilogie
• „Ist doch echt mal wieder alles Käse hier … ausnahmslos Käse!!!“ „Falls Ihnen das hier nicht zusagt, gehen Sie doch an die Wursttheke.“
• „Und, wie schmeckt die Krebssuppe?“ „Naja, Hummer treibt's rein.“
• Suppe ist das Mittagessen der Wahl, wenn man wenigstens einmal am Tag schöpferisch tätig sein will.
• „Und, wie schmeckt die Krebssuppe?“ „Naja, Hummer treibt's rein.“
• Suppe ist das Mittagessen der Wahl, wenn man wenigstens einmal am Tag schöpferisch tätig sein will.
Dienstag, 29. Dezember 2009
Al-Coupone-Trilogie
• Al Coupone – nutzen Sie jetzt den Testrabatz und machen Sie probeweise ein bisschen Ärger!
• Al Coupone – ich mache Ihnen ein Sparangebot, das Sie nicht ablehnen können.
• Al Coupone – der Pate der organisierten Kundengewinnung.
• Al Coupone – ich mache Ihnen ein Sparangebot, das Sie nicht ablehnen können.
• Al Coupone – der Pate der organisierten Kundengewinnung.
Montag, 28. Dezember 2009
Krümel-Trilogie
• Die schwierigste Entscheidung im Leben eines Krümels: auf meine Brille oder auf meine Tastatur?
• Imbiss für Eilige: Keyboard umdrehen und ausklopfen, da kommt meist eine nicht ganz frische, aber reichhaltige Krümelmahlzeit raus.
• Beim Frühstücken gelernt: Wenn sich ein Brötchen verkrümelt, verschwindet es nie vollständig.
• Imbiss für Eilige: Keyboard umdrehen und ausklopfen, da kommt meist eine nicht ganz frische, aber reichhaltige Krümelmahlzeit raus.
• Beim Frühstücken gelernt: Wenn sich ein Brötchen verkrümelt, verschwindet es nie vollständig.
Dienstag, 22. Dezember 2009
Rätsel
Enge
Sitzplatzmangel
Streng riechende Menschen
Erkältete Menschen
Menschen mit ausladendem Gepäck
Schlechte Laune
Na, was kann das gewesen sein? Antworten auf einer Postkarte bitte an Herrn Hallmackenreuter. Unter allen korrekten Einsendungen würde ich eine Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr verlosen, wenn mir das nicht zu teuer wäre. Herr Hallmackenreuter wünscht viel Glück!
Sitzplatzmangel
Streng riechende Menschen
Erkältete Menschen
Menschen mit ausladendem Gepäck
Schlechte Laune
Na, was kann das gewesen sein? Antworten auf einer Postkarte bitte an Herrn Hallmackenreuter. Unter allen korrekten Einsendungen würde ich eine Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr verlosen, wenn mir das nicht zu teuer wäre. Herr Hallmackenreuter wünscht viel Glück!
Montag, 7. Dezember 2009
Unglaublich! Schamlos!
Der Spiegel zitiert den italienischen Ministerpräsident im Zusammenhang mit aktuellen Mafiagerüchten: „Wir stehen der unglaublichsten und schamlosesten Angriffsfront gegenüber, die mir in den letzten Jahren entgegengeschlagen ist, seit ich mich entschieden habe, mich mit allen meinen Kräften dem Wohl meines Landes zu widmen.“
Was heißt L'etat c'est moi auf Italienisch?
Was heißt L'etat c'est moi auf Italienisch?
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Ha-ha---ha
Es begab sich vor einigen Jahren, zehn werden es mindestens sein, da kletterte in der Adventszeit der erste Plastikweihnachtsmann eine Fassade hoch. Inmitten der willenlos blinkenden anderweitigen Weihnachtsbeschmückung konnte man das spontan fast für eine witzige Idee halten. Leider stellte es sich heraus, dass Weihnachtsmänner offenbar überaus fruchtbar sind, die Worte des Herrn „seid fruchtbar und mehret euch“ viel zu ernst nehmend. (Wie vermehren sich Weihnachtsmänner eigentlich? Gibt es heimlich Weihnachtsfrauen? Zellteilung? Oder sind Weihnachtsmänner verkleidete Osterhasen – wie es ja auch ihren Schokoladenpendants nachgesagt wird – und reproduzieren sich entsprechend? Ich finde, zu diesem Thema weiß man noch viel zu wenig.) Jedenfalls gab es schon wenige Jahre später kaum noch eine Fassade ohne Weihnachtsmann, manchmal waren es sogar mehrere. Der Fachbegriff ist Weihnachtsmannrudelbildung.
Immerhin: Erste Erhebungen in diesem Jahr scheinen anzudeuten, dass der Trend möglicherweise gestoppt sein könnte. Hoffen wir auf Besserung. Denn es ist einfach nicht mehr witzig. Es nervt.
Immerhin: Erste Erhebungen in diesem Jahr scheinen anzudeuten, dass der Trend möglicherweise gestoppt sein könnte. Hoffen wir auf Besserung. Denn es ist einfach nicht mehr witzig. Es nervt.
Montag, 30. November 2009
Berufsrisiken
Der Henker, welcher abgelenkt, sich selbst mit seiner Schlinge hängt.
Der Schreiner, der null Schnaps verträgt, hat sich im Suff entzweigesägt.
Die Putzfrau, deren Hirn nichts taugt, hat sich verwirrt selbst weggesaugt.
Der Pfarrer, der in Trance sich schwallt, kopfüber von der Kanzel knallt.
Der Koch, der heftig transpiriert, hat sich im eig’nen Schweiß frittiert.
Der Schreiner, der null Schnaps verträgt, hat sich im Suff entzweigesägt.
Die Putzfrau, deren Hirn nichts taugt, hat sich verwirrt selbst weggesaugt.
Der Pfarrer, der in Trance sich schwallt, kopfüber von der Kanzel knallt.
Der Koch, der heftig transpiriert, hat sich im eig’nen Schweiß frittiert.
Montag, 23. November 2009
Vergeblicher Rettungsversuch
Selbst dem Dichter war es klar,
Dass sein Werk misslungen war.
"Das, was ich heut' schreib, ist Stuss.
Wo bleibt nur der Musenkuss?"
Kaum gesagt, erschien ratzfatz
Schon die Muse, machte schmatz.
Da ihr Atem schlecht gerochen,
Hat der Dichter gleich gebrochen.
Das Gedicht jedoch blieb Stuss.
Daraus ziehen wir den Schluss:
Will die Muse uns was nutzen,
Muss sie sich die Zähne putzen.
Dass sein Werk misslungen war.
"Das, was ich heut' schreib, ist Stuss.
Wo bleibt nur der Musenkuss?"
Kaum gesagt, erschien ratzfatz
Schon die Muse, machte schmatz.
Da ihr Atem schlecht gerochen,
Hat der Dichter gleich gebrochen.
Das Gedicht jedoch blieb Stuss.
Daraus ziehen wir den Schluss:
Will die Muse uns was nutzen,
Muss sie sich die Zähne putzen.
Freitag, 13. November 2009
Erodierende Gewissheiten 6
War nicht die letzte schwarz-gelbe Regierung ziemlich rot? Hat sich nicht die rot-grüne Regierung als ziemlich schwarz-gelb entpuppt? War nicht die schwarz-rote Regierung dann wieder ziemlich rot? Und sieht es nicht so aus, als würde sich die neue schwarz-gelbe Regierung noch stärker im roten Bereich bewegen? Kann es sein, dass in unseren sämtlichen Parteien was anderes drin ist, als draufsteht?
Donnerstag, 12. November 2009
Greisenhafte Bettflucht?
Da musste ich heute morgen zweimal hingucken, ob das nicht vielleicht doch ein Ver-Sehen war: Als ich gegen 7:50 Uhr (!) am Eisernen Steg vorbeifuhr, marschierte da ein erschreckend unternehmungslustiger Rentner, offenbar in blendender Laune und mit einer betont agilen Körpersprache, die an Rockfords Vater erinnerte, mit Rucksack beladen und mit Nordic-Walking-Stöcken bewaffnet am Main entlang. Zur Erinnerung: Wir haben Mitte November, es ist morgens kalt und dunkel, und mit Nebel ist sowieso jederzeit zu rechnen. Und jeder klar denkende Mensch verlässt das Bett so spät, wie es nur geht. Kann es wirklich der Sinn des Erreichens des Rentenalters sein, am 12. November morgens um 7:50 mit Rucksack und Nordic-Walking-Stöcken am Main entlangzumarschieren? Was geht in so einem Menschen vor? Ich bin erschüttert.
Mittwoch, 4. November 2009
Der Schuh
Ein Schuh steht ganz allein im Schrank,
Vor Einsamkeit ist er fast krank.
Sein Partner ging alleine aus
Mit dem Besitzer namens Claus.
Claus hat nur noch das rechte Bein,
Drum ist der linke Schuh allein.
Vor Einsamkeit ist er fast krank.
Sein Partner ging alleine aus
Mit dem Besitzer namens Claus.
Claus hat nur noch das rechte Bein,
Drum ist der linke Schuh allein.
Montag, 2. November 2009
Die gelbe Pest
Eine großartige Errungenschaft der Menschheit ist die selbstklebende Briefmarke. Das Abschlecken einer herkömmlichen Briefmarkenrückseite mag nahrhaft sein – ich persönlich glaube das allerdings nicht –, aber unter rein geschmacklichen Aspekten ist es eine eher unbefriedigende Erfahrung. Umso größer meine Enttäuschung, als vor ein paar Wochen nur noch die abzuschleckende Variante der gewünschten Preisklasse zu haben war. Da diese Filiale aber sowieso kurz vor der Schließung stand, konnte ich das verzeihen. Und es waren recht kleine Briefmarken. Trotzdem – die Freude darüber, dass der Vorrat zur Neige ging, war groß.
Ich hätte es besser wissen müssen. Am Samstag war ich wieder auf der Post. Eine ganz normale Filiale, von Schließung nicht mal entfernt bedroht. Fröhlich verlange ich die Marken … und wieder gab es keine selbstklebenden. Dafür sind sie dieses Mal etwa dreimal so groß und können fast den Briefumschlag ersetzen. Es ist zum Kotzen!
Ich hätte es besser wissen müssen. Am Samstag war ich wieder auf der Post. Eine ganz normale Filiale, von Schließung nicht mal entfernt bedroht. Fröhlich verlange ich die Marken … und wieder gab es keine selbstklebenden. Dafür sind sie dieses Mal etwa dreimal so groß und können fast den Briefumschlag ersetzen. Es ist zum Kotzen!
Dienstag, 27. Oktober 2009
Leihweise … oder auch nicht
Hm. Kann es sein, dass ich beim Verleihen meiner Stimme nicht weise genug war? So manches spricht dafür. Kann ich also meine Stimme zurückhaben? Jetzt, sofort und so umgehend wie geschwind? Danke. In vier Jahren sprechen wir uns wieder.
Dienstag, 20. Oktober 2009
Wir basteln uns einen Sonnenaufgang (bzw. einen Sonnenuntergang)
Wer morgens in Richtung Westen und abends in Richtung Osten fährt, bekommt meist die schönsten Momente des Tages nicht mit: Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang. Aber nicht verzagen, hier kommt Abhilfe! Drucken Sie einfach untenstehenden Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang in der gewünschten Größe aus (Entenfahrer wählen eine kleinere Größe als Maybachfahrer) und kleben ihn von innen ganz unten auf die Frontscheibe Ihres Autos. Aus Sicherheitsgründen wird dringend die rechte Seite empfohlen; in Ländern mit Linksverkehr entsprechend die linke Seite. Der Effekt ist verblüffend lebensecht – Sie werden begeistert sein!
Dienstag, 13. Oktober 2009
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Nichts
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Dienstag, 6. Oktober 2009
Wir basteln uns einen Frühlingscountdownkalender
Jetzt, wo die Tage kürzer und feuchter und so langsam auch kühler werden, der Herbst also unaufhaltsam Einzug hält und der erste Nachtfrost nicht mehr lange auf sich warten lässt, also quasi auch der Winter vor der Tür steht, ist es an der Zeit, über einen Frühlingscountdownkalender nachzudenken. Ein solcher Kalender ist schnell gemacht. Man überlegt sich, von welchem – lange haltbaren – Lebensmittel man pro Woche genau eine Einheit verbraucht. Das kann zum Beispiel die Sojamilch für das Frühstücksmüsli sein. Dann sucht man sich einen Ort, an dem man diese Sojamilch hamstern kann. Dann kauft man sich so viel Sojamilch, wie man bis zu einem bestimmten Termin verbraucht; ich empfehle Anfang März, den meteorologischen Frühlingsbeginn. Mit jeder verbrauchten Tetratüte Sojamilch rückt dann auch der Frühling sichtbar näher. Und, voilà, ist die letzte Sojamilch verbraucht, haben wir Frühling und können wieder etwas optimistischer ins Leben blicken!
Montag, 5. Oktober 2009
Ardi
Sehr viel ist momentan über Ardi zu lesen, einen etwa 4,4 Millionen Jahre alten Vorfahren des Menschen. Die Wissenschaftler sprechen Ardi ein friedlicheres Verhalten als seinen Vorfahren zu, ohne Macho-Gehabe oder schwere Rangordnungskämpfe. Bestimmt findet man dann gelegentlich auch mal in einer jüngeren Sedimentschicht den Vorfahren des Menschen, bei dem sich diese evolutionäre Entwicklung wieder ins Gegenteil verkehrt hat.
Freitag, 2. Oktober 2009
Erodierende Gewissheiten 5
Da schreibt man also was, und der Kunde fragt höflich, ob denn bei diesem einen konkreten Satz die Grammatik stimmt, und man weist das entrüstet zurück, weil man ja fehlerlos ist, wie jeder weiß, der einen kennt, aber zur Vorsicht fragt man dann doch lieber die geschätzte Kollegin, die einem zustimmt (bei der Grammatik, leider nicht bei der Fehlerlosigkeit), und dann kommt dieser blöde Lektor und korrigiert einen, gibt also quasi unaufgefordert dem Kunden recht, und da fragt man sich nun doch mit einem dümmlichen Grinsen, ob man am Ende vielleicht sprachlich doch nicht ganz so unfehlbar ist wie immer angenommen … ach nain, das tsiehen jezt wir doch liber gar nicht erst in Erwähgung, das täte dem schwachen Ego überhaupt nicht gut tun.
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