Donnerstag, 12. Dezember 2019

November-Miszellen

• „Die Wahrheit liegt meistens in der Mitte.“ „In der Besucherritze???“
• „Dieser Bildband wird immer sehr gerne genommen.“ „Gibt es den auch als Hörbuch?“
• „Ich bin kotmüde.“ „Du meinst todmüde?“ „Nein. Ich habe beschissen geschlafen.“
• „Dein Hund klingt etwas klapperig.“ „Das ist ja auch ein Jack Rassel.“
• „Ich bin bereit, für meine Überzeugungen zu sterben!“ „Ach, toll! Du kommst doch morgen zur Demo?“ „Nein, morgen soll es regnen.“

Freitag, 8. November 2019

Oktober-Miszellen

• „Deine neue Freundin sieht aus wie eine Ente.“ „Die heißt ja auch Duckmar.“
• „Ich habe gestern beim Stoffellauf teilgenommen.“ „Du meinst Staffellauf?“ „Nein.“
• „Das war aber eine sehr kurze Predigt.“ „Das ist ja auch ein ökonomischer Gottesdienst.“
• „Das könnte ein Flusspferd sein.“ „Bist du sicher?“ „Nein, ist nur eine Hippothese.“
• In mir stecken viele Talente. Leider stecken sie alle fest.

Donnerstag, 7. November 2019

Mehr

„Ich liebe dich!“
„Ich liebe dich mehr!“
„Nein, ICH liebe DICH mehr.“
„Nein, ICH LIEBE DICH mehr.“
„Immer musst du das letzte Wort haben.“
„Das sagst ausgerechnet du!“
„Das ist mir jetzt zu blöd.“
„Mir noch viel mehr. Ich will die Scheidung!“
„Nein, ICH will die Scheidung!“

Donnerstag, 10. Oktober 2019

September-Miszellen

• „Du hast da ein Insekt am Hals.“ „Ich sollte mir doch eine Fliege umbinden, oder?“
• „Wie spät ist es?“ „Viertel nach drei.“ „Danke schön!“ „Keine Uhrsache.“
• „Ich bin Pragmatiker.“ „Ah ja. Ich war leider noch nie in Prag.“
• „Schön, dass Sie kommen konnten!“ „Nein.“
• „Seit zehn Jahren renne ich pausenlos von Arzt zu Arzt, und keiner findet was.“ „Du Armer, das ist ja schrecklich!“ „Warum? Ich bin kerngesund.“
• „Immer, wenn ich neben dieser Zimmerpflanze stehe, muss ich mich kratzen.“ „Das ist ja auch eine Jucker-Palme.“

Dienstag, 10. September 2019

August-Miszellen

• Ich bin jetzt in dem Alter, in dem die Antwort immer „ja“ lautet, wenn man „aber das habe ich schon mal erzählt, oder?“ sagt.
• „Kannst du dieses Blatt für mich laminieren?“ „Gerne. Beidseitig?“
• „Alles gut?“ „Geht so. Job weg, Haus abgebrannt, ganze Familie tot …“ „OB ALLES GUT IST, HAB ICH GEFRAGT!!!“
• „Ich liebe dich!“ „Ich liebe dich auch!“ „Wunderbar! Lass uns in Kontakt bleiben.“
• „Was soll der Besen in der Lobby?“ „Das ist ein Fegefoyer.“
• „Die Opfer wurden mit einem Brieföffner erstochen und mit einem Briefbeschwerer erschlagen.“ „Ach, herrlich! Solche Dinge gibt es ja im Zeitalter der E-Mail kaum noch.“
• „Wie finden Sie Zollgebühren?“ „Grenzwertig.“
• Wenn man Kalli Graf heißt, aber eine Sauklaue hat.
• Absichtlich neben das Urinal zielen, weil man die Fliege nicht belästigen möchte.
• Ich kaufe ein Zzzzzz und will dösen.

Donnerstag, 15. August 2019

Juli-Miszellen

• „Das Klo ist geschlossen.“ „Warum?“ „Sie kommen außerhalb der Geschäftszeiten.“ 
• „Dieses Werkzeug macht ständig Warngeräusche.“ „Das ist ja auch ein Hupschrauber.“
• „Versuchen Sie, nicht zu schlecht von mir zu denken.“ „Ich versuche, überhaupt nicht an Sie zu denken.“
• Sich im Salon „Dishaarmonie“ auf Krawall bürsten lassen.
• „Wie fandest du das Gewitter?“ „Blitzsaubere Leistung!“ „Echt? Donnerwetter!“
• „Dieses Hemd sitzt überhaupt nicht gut.“ „Das ist ja auch Schlimm Fit.“
• „Und was ist Ihre größte Stärke?“ „Meine Anpassungsfähigkeit.“ „Das sehen wir hier nicht als Stärke.“ „Das sehe ich ganz genauso!“
• Welches italienische Nudelgericht schmeckt nach verkohltem Papagei? Spaghetti Karbon-Ara. 

Sonntag, 28. Juli 2019

Nix zu meckern

„Neugier? Welche Neugier?“



„Guten Tag! Ich möchte mit Ihnen über die 
besondere Niedlichkeit von Baby-Ziegen reden.“


Sonntag, 21. Juli 2019

Ignorieren

Man muss nicht alles kommentieren. 

Ein Politiker hält ein Stöckchen hin? Ignorieren!
Ein Promi kräht Schwachsinn ins Mikro? Ignorieren!
Ein kluger Mensch redet ausnahmsweise Unfug? Ignorieren!
Jemand macht peinliche Verdauungsgeräusche? Ignorieren!
Lobbyisten wollen Spezialinteressen durchdrücken? Ignorieren!
Ideologisch verbohrte Spinner wollen die Welt retten? Ignorieren!
Eine neue Superdiät wird gefeiert? Ignorieren!
Die Hose passt nicht zum Hemd? Ignorieren!
Schlichte Youtuber sondern politische Belehrungen ab? Ignorieren! 
Eine liebevoll gekochte Mahlzeit ist versalzen? Ignorieren!

Ignorieren ist eine Tugend. In jeder Lebenslage! Ignorieren auch Sie, so gut Sie nur können! Würden wir alle viel mehr ignorieren, wäre die Welt ein besserer Ort.

Dienstag, 2. Juli 2019

Juni-Miszellen

• „Ich würde mein letztes Bier mit dir teilen.“ „Ich hasse Bier.“ „Ich weiß.“
• Motto der Mäuse: Die Wühlkette darf nie unterbrochen werden.
• „Warum bist du seit einiger Zeit so unfreundlich?“ „Ich sollte doch authentischer sein.“
• „Du hast da ein kleines schwarzes Insekt am Ärmel.“ „Ja, ich trage Trauerfloh.“
• Eine Fußgängerbrücke errichten, aber nur als Übergangslösung.

Samstag, 29. Juni 2019

Hochsommer

„Es müsste dringend mal wieder regnen.“
„Finde ich auch. Dann würde ich vor Freude nackt durch den Ort rennen.“
„Hoffentlich bleibt es trocken.“

„Und für den Sommer ist diese Nagerart hier sehr zu empfehlen.“
„Ach, toll! Warum?“
„Das sind Kühlmäuse.“

Samstag, 15. Juni 2019

Hoffnung

Wir leben musikalisch in trostlosen Zeiten. Kein neuer Zustand, ich weiß. Aus dem Radio sülzt nur noch gleichgeschalteter Reichseinheitstrullapop, die öffentlich-rechtlichen Sender machen da wie erwartet keine Ausnahme. Hat schon mal jemand die Herren Mark Forster, Max Giesinger, Johannes Oerding, Wincent Weiss und Philipp Dittberner (kein Anspruch auf Vollständigkeit, ganz im Gegenteil) gleichzeitig in einem Raum gesehen? Klingt alles so, als sei es von gnadenlosen, aber sehr lernfähigen Algorithmen komponiert. Nein, nicht komponiert, geklont. Kitschige schwiegermuttertaugliche Musik, kitschige küchenkalendertaugliche Texte, leider sehr ohrwurmtauglich und hundertprozentig grauenvoll. Da ist der fremdsprachige Trullapop à la Ed Sheeran noch eine Idee erträglicher, weil man da wenigstens die Texte überhören kann. Man wird bescheiden. (Ich könnte noch ein paar Worte über Sarah Connor, Namika, Herbert Grönemeyer und andere Zumutungen verlieren, aber dann würde ich gleichzeitig jeden Lebenswillen verlieren.)

Da überrascht und erfreut es umso mehr, dass eine sehr posthum veröffentliche 3er-Box meines Hausgottes Rory Gallagher bei den hauseigenen jpc-Charts im Bereich Pop/Rock ein paar Tage lang auf der Nr. 1 war. Richtige Musik! Handgemacht! Unfassbar! Nur alte Zausel wie ich kaufen heutzutage noch CDs, das hat alles nichts zu sagen, ich weiß. Aber entzückt war ich trotzdem. Man muss jede Hoffnung nehmen, die man bekommen kann.


Kleiner Nachtrag: Vorübergehend war die Box nicht lieferbar. Ist zwar doof für mich, weil ich etwas länger auf meine Bestellung warten muss, aber ich freue mich trotzdem darüber.

Montag, 10. Juni 2019

Mai-Miszellen

• „Und Sie wollen Ihren Sohn wirklich Karl nennen, Herr Nin-Chen?“
• „Dieses Saiteninstrument klingt wie ein Eulenvogel.“ „Das ist ja auch eine Uhukulele.“
• *läutet eine neue Ära ein* *wird wegen Ruhestörung verhaftet*
• „Dieses Geschirr sieht obszön prunkvoll aus.“ „Das ist ja auch aus Protzellan.“
• „Dieses antike Weltwunder sieht sehr schläfrig aus.“ „Das ist ja auch eine Pyramüde.“
• „In dem Overall siehst du richtig dünn aus.“ „Der ist ja auch aus Schlankenleder.“
• „Der Hase auf dem Gemälde ist ziemlich mager.“ „Der ist ja auch von Dürrer.“
• „Bei der Sanierung dieses Segelschulschiffs wird viel geflucht.“ „Das ist ja auch die Gorch Fuck.“
• „Ah, wie ich sehe, hast du dich schon hässlich eingerichtet.“ „Du meinst häuslich?“ „Nein.“

Mittwoch, 15. Mai 2019

April-Miszellen

• „Angeklagter, wie haben Sie die ergaunerten Passwörter auf die Insel geschafft?“ „Mit einem Phishkutter.“
• Wenn man den ganzen Tag schreiend im Kreis rennt, kommt man auch auf seine 10000 Schritte.
• „Hast du eben Haschisch in die Bouillon getan?“ „Ja, das ist eine Tütensuppe.“
• „Ich habe angerichtet.“ „Oh, toll, was denn?“ „Schaden.“
• „Dieser Hund ist sehr feindselig.“ „Das ist ja auch ein Hassky.“
• „Hast du den ganzen Zug vertilgt?“ „Natürlich! Das war eine Ess-Bahn!“
• „Hast du es mal mit Akupunktur versucht?“ „Nein, ich bin unbestechlich.“
• „Dein Gesang ist sehr kernig.“ „Deshalb bin ich auch im Kirschenchor aktiv.“
• „Warum haben Sie den Rolladen verhaften lassen?“ „Wegen Verdunkelungsgefahr.“
• Eine Katzenklappe in seinen Schädel einbauen, damit der Kater raus kann.
• „Das Popcorn hat mich schläfrig gemacht.“ „Das ist ja auch aus Gähnmais hergestellt.“
• „Die Kekse schmecken nach Wanzen.“ „Das sind ja auch Bugwaren.“
• „Bist du schon wieder auf dem Weg ins Büro eingeschlafen?“ „Ja, ich bin Penndler.“
• „Dieses Kraut schmeckt echstrem gut.“ „Das ist ja auch Krokodill.“

Samstag, 27. April 2019

Neulich auf dem Arbeitsamt

„Und an welche Art von Arbeit haben Sie gedacht?“

„Völlig egal, aber auf gar keinen Fall was mit Menschen.“

„Schade, ich hätte hier sonst einen Job als Auftragskiller gehabt.“

„Doch, das ginge natürlich.“

Montag, 15. April 2019

März-Miszellen

• „Ich bin ein sehr feindsinniger Mensch.“ „Du meinst feinsinnig?“ „Nein.“
• „Sind diese Kondome maßgeschneidert?“ „Nein, von der Stange.“
• „Kommst du noch mit hoch, dir meine kleinen Tiere anzusehen?“ „Aww, ich liebe kleine Tiere! Sind es Hamster? Hasen? Meerschweinchen?“ „Filzläuse.“
• „Diese Leuchte hat mich schon wieder beklaut!“ „Das ist ja auch eine Stehllampe.“
• „Und Sie wollen Ihre Tochter wirklich Resi nennen, Frau Gnatz-John?“
• „Schau mal, gelber Niederschlag.“ „Ja, das ist Pieselregen.“

Sonntag, 24. März 2019

Rotwild-Trilogie

1
Ich gründe ein Reisebüro für Rotwild und nenne es „Rehtouren“.

2
Ich gründe eine Geburtsklinik für Rotwild und nenne sie „Rehnaissance“.

3
Ich erfinde ein Verhütungsmittel für Rotwild und nenne es „Bambinie“.

Sonntag, 10. März 2019

Februar-Miszellen

• „Als was gehst du an Karneval?“ „Als Hexe.“ „Ach, du willst dich gar nicht verkleiden?“
• „Da sitzt ein Hund in unserem Briefkasten und bellt.“ „Wird wohl eine Postwuffsendung sein.“
• Überall blaue Flecken haben, weil man ständig an seine Grenzen stößt.
• „Die Dessous, die du mir geschenkt hast, verursachen Jucken und Ausschlag.“ „Du wolltest doch unbedingt Reizwäsche haben.“
• „Und was machen Sie beruflich?“ „Sarg ich nicht.“ „Vielleicht Bestatter?“ „Stimmt! Wie haben Sie das erraten?“

Sonntag, 17. Februar 2019

Gespräche

„Wie macht die Katze?“ „Miau!“
„Wie macht der Hund?“ „Miau!“
„Wie macht die Kuh?“ „Miau!“
„Wie macht das Schaf?“ „Miau!“
„Wie macht das Pferd?“ „Miau!“

Gespräche mit Katzen sind manchmal unbefriedigend.

Sonntag, 10. Februar 2019

Januar-Miszellen

• „Hier, die Blumen habe ich extra für dich gepflückt.“ „Dankeschön! Zufälligerweise hab ich die gleichen im Garten.“ „Hattest du.“
• „Ich habe nicht jedes Wort verstanden, aber ich fand Ihre leidenschaftliche Rede extrem mitreißend!“ „Das war ein Hustenanfall.“
• „Du bist wunderschön. Als Edelnutte könntest du ein Vermögen verdienen!“ Meine Flirtversuche sind beherzt, aber nur wenig erfolgreich.
• Man merkt immer sofort, wenn ich in der Wohnung saubergemacht habe. Der Dreck ist dann viel gleichmäßiger verteilt.

Sonntag, 13. Januar 2019

Dezember-Miszellen

• „Guten Tag, wir möchten mit Ihnen über Gott reden.“ „Oh nein, was hat er denn jetzt schon wieder angestellt?“
• „Wo hast du deine Stubentiger her?“ „Die habe ich im Katzino gewonnen.“
• Sich mit Buchstabennudeln eine Binsensuppe machen.
• „Deine Wimperntusche sieht spacig aus.“ „Das ist ja auch Marscara.“
• Kann ich die Zukunft von damals noch mal sehen?

Donnerstag, 6. Dezember 2018

November-Miszellen

• Es ist völlig egal, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist, wenn eine tote Fliege darin schwimmt.
• „Dieses Eichenbrett treibt ständig Schabernack.“ „Das ist ja auch ein Streichholz.“
• „Geh weg, du stinkst nach Fisch!“ „Lass mich dein Wels in der Brandung sein!“
• „Hör mal, die Hirsche röhren die Internationale.“ „Das ist ja auch Rotwild.“
• Ich habe gekocht. Es gibt gedämpfte Erwartungen.
• Andere werden flachgelegt. Ich bin einfach nur platt.
• „Zu mir oder zu dir?“ „Weißt du, wie man einen Staubsauger bedient?“ „Ja, natürlich.“ „Dann zu mir.“
• „In diesem Unternehmen riecht es nach Schafskäse.“ „Das ist ja auch ein Fetablissement.“
• „Dieser Tee schmeckt nach abgestorbener Haut.“ „Das ist ja auch ein Darpeeling.“

Dienstag, 13. November 2018

Oktober-Miszellen

• „Diese Steinfrüchte schmecken nach Urin.“ „Das sind ja auch Pisstazien.“
• „Dieses Bild nörgelt und quengelt ununterbrochen.“ „Das ist ja auch ein Nölgemälde.“
• „Dieses niedliche kleine Pelztier mäht wie ein Schaf.“ „Das ist ja auch ein Lamming.“
• Der Verkäufer im Möbelgeschäft wollte mir einen Ohrensessel aufschwätzen, aber wer will schon in seiner Wohnung abgehört werden?
• Wenn man den Ruhmservice anruft und trotzdem unbekannt bleibt.
• „Möchtest du nicht doch mal Mama werden?“ „Nein, mir fehlt die Muttivation.“
• „Auf einer Skala von Nacktmull bis Blobfisch, wie sehr mögen Sie niedliche Tiere?“
• „Auf einer Skala von null bis tausend Billionen, wie sehr neigen Sie zu Übertreibungen?“
• „Warum hast du deine Tasche bemalt?“ „Das ist Beutelkunst.“
• „Das Schaf benimmt sich merkwürdig.“ „Vermutlich hat es wieder vergessen, seine Mähdikamente einzunehmen.“
• „Die Chipstüte hat beim Kartenspielen betrogen.“ „Typisch Mogelpackung.“
• „Diese antike Ruine ist sehr streitsüchtig.“ „Das ist ja auch die Aggropolis.“

Samstag, 6. Oktober 2018

Hochlandrinder

In meinem Taunusdorf lebt eine kleine Herde Schottische Hochlandrinder. Die kleine Herde besteht aus drei Exemplaren, vielleicht sollte man also von einer sehr kleinen Herde reden. Ich besuche die sehr kleine Herde regelmäßig und plaudere ein wenig mit den Hochlandrindern, wenn sie in Sprechweite am Zaun stehen oder liegen. Das ist immer sehr nett. Meistens stehen oder liegen zwei der Tiere zusammen und eins steht oder liegt etwas weiter weg. Dabei stehen oder liegen nicht immer die gleichen Tiere zusammen, wie man den Nummern der Ohrmarken entnehmen kann. Vielleicht tauschen die Rinder aber auch die Ohrmarken untereinander, um mich zu leimen. Ich kann mir das nicht vorstellen, aber es gibt ja viele Dinge, die unsere Vorstellungskraft überschreiten. Gestern war ich mal wieder zu Besuch und habe Hochlandrind 11252 am Zaun angetroffen. Ich soll Sie alle sehr herzlich grüßen.








Mittwoch, 3. Oktober 2018

September-Miszellen

• „Diese Ziffer da hat Kautabak im Mund.“ „Das ist ja auch eine Priemzahl.“
• „Herr Ober, der Wein schmeckt nach Penis.“ „Das ist ja auch ein Phallpolicella.“
• „Isst du das noch?“ „Das ist ein gestrandeter Blauwal!“ „Ja oder nein?“
• „Dieser gutaussehende Raubfisch macht immer viel Aufhebens um sich.“ „Typisch Beau Hai.“
• „Diese Fleischbällchen schmecken scheiße.“ „Das ist ja auch Kotbullar.“
• „Diese Behandlung hat mir überhaupt nicht gutgetan.“ „Das war ja auch eine Fies!-Iiiih!-Orrr!-Therapie.“
• „Dieses Maschinenwesen ist sehr grob.“ „Das ist ja auch ein Rohboter.“
• Die Weisheit mit Messer und Gabel verspeisen, weil man sich für etwas Besseres hält.
• „Das Weiße Haus sieht wirklich sehr sauber aus.“ „Es steht ja auch in Waschington.“
• „Dieses Obst fühlt sich im Mund komisch an.“ „Das ist ja auch eine Kreppfruit.“
• „Dieses Blatt ist sehr langsam.“ „Das ist ja auch lahminiert.“
• „Dieses Blatt sieht aus wie ein Schaf.“ „Das ist ja auch lamminiert.“

Montag, 3. September 2018

August-Miszellen

• „Dieses kleine Schwein beobachtet mich.“ „Das ist ja auch ein Spannferkel.“
• „Und Sie sind sich wirklich ganz sicher, dass Sie Ihren Sohn Bernhard nennen wollen, Herr Diener?“
• „Folgen Sie diesem Schiff!“ (Woher der Begriff 'Verfolgungsyacht' kommt)
• „Oh, das Metall da übergibt sich.“ „Das ist ja auch ein Brecheisen.“
• „Ich wäre gern mal eine Legende.“ „Jedes Huhn ist eine Legende.“
• Wenn man gemeinsam zum Lachen in den Keller geht, ist das gleich viel lustiger.

Sonntag, 5. August 2018

Juli-Miszellen

• „Eine Grünalge, eine Rotalge und eine Braunalge kommen in eine Bar.“ „Hä? Was soll das werden?“ „Algenhumor.“
• „Pardon, bin ich hier richtig beim Jahrestreffen der Soziophoben Misanthropen?“ „Aber ja, schön, dass du da bist, es sind schon ganz viele Mitglieder da. The more the merrier!“
• Mit niemandem mehr kommunizieren, um die Gefahr von Missverständnissen zu verringern.
• „Pardon, bin ich hier richtig zum Vortrag 'Trotz Schüchternheit erfolgreich vor großem Publikum sprechen'?“ „Ja, aber der Referent traut sich nicht ans Rednerpult.“
• Zum Schlumpf umschulen und sofort blaumachen.
• Sich zum Horst machen und eine Adlerfamilie einziehen lassen.
• „Ich bin schneller als der Schal.“ „Du meinst Schall?“ „Nein.“
• „Dein Hut klingt wie ein Schwarm Bienen.“ „Das ist ja auch ein Summbrero.“

Samstag, 7. Juli 2018

Juni-Miszellen

• Sich für seine Selbstzweifel schämen, weil andere bestimmt die besseren Selbstzweifel haben.
• „Meine Kühe verwenden ein Desodorant.“ „Das glaube ich nicht ohne Viehdeobeweis.“
• „Ich sehe immer das Gute im Menschen“ sagte der Arzt und empfahl allen den Organspendeausweis.
• „Liebe Mitarbeiter, wir haben jetzt einen Briefkasten aufgehängt, in den Sie anonym Ihre Beschwerden und Verbesserungsvorschläge einwerfen können. Sie finden ihn genau gegenüber von der neuen Überwachungskamera.“
• „Veranstaltet ihr in eurer Firma noch den jährlichen Marathon-Wettbewerb?“ „Nein, der hatte sich irgendwann totgelaufen.“

Sonntag, 10. Juni 2018

Mai-Miszellen

• „Hinterher ist man immer klüger.“ „Tatsächlich? Hätte ich das mal vorher gewusst.“
• „Hättest du dir nicht wenigstens eine etwas glaubwürdigere Ausrede überlegen können?“ „Dafür hatte ich keine Zeit, ich musste meine Katze von der Fahrschule abholen.“
• Gourmet-Tipp: Sandkuchen schmeckt viel maritimer, wenn Sie ihn mit ganzen Muscheln backen.
• „Miese Qualität. Ich will mein Geld zurück!“ „Das war kostenlos, Sie haben überhaupt nichts bezahlt.“ „Natürlich nicht. Das wäre ja noch schöner!“
• Ich eröffne einen Streichelzoo und stelle überall „Nur gucken, nicht anfassen!“-Schilder auf.
• Karrieretipp: Wenn man im Büro eine Schlafbrille aufsetzt, fällt es nicht auf, wenn man die Augen wegen eines Nickerchens geschlossen hat.
• Wenn Ihre Katze Sie als Zeichen der Sympathie ableckt, ist es grob unhöflich, diese nette Geste nicht in gleicher Form zu erwidern.

Samstag, 26. Mai 2018

Woran man erkennt …

… dass der sowieso schon schratige Nachbar mittlerweile endgültig den Verstand verloren hat:

Samstag, 5. Mai 2018

Kontoverse vs. Kontroverse

Kontoverse:
Ist das Konto völlig leer,
Hat man es im Leben schwer.
Ist das Konto aber voll,
Findet man das supertoll.

Kontroverse:
„Was für ein geistreiches Gedicht.“
„Oh nein, ich fand es ziemlich schlicht.“

Dienstag, 1. Mai 2018

April-Miszellen

• „Mir sitzt der Schreck im Glied.“ „Du meinst in den Gliedern.“ „Nein.“
• Wenn die Sozialkontakte so ausgedünnt sind, dass nur noch Alexa, Siri und das Navi mit einem reden.
• „So, bitte mal den Oberkörper freimachen.“ „Moment, ich bin die Ärztin, der Patient sind Sie.“ „Ja, aber Sie haben die schöneren Brüste.“
• „Bub, kann es sein, dass dir dein Kindersitz mittlerweile zu klein ist?“ „Mutter, ich bin 47!“ „Ist ja gut! Wir kaufen dir einen größeren.“
• „Stammen deine beiden Haustiere aus einem Wurf?“ „Ich habe einen Hund und ein Meerschweinchen.“ „Ja oder nein?“

Sonntag, 29. April 2018

Optische Täuschung

Wer hätte gedacht, dass der bekannte Pilsumer Leuchtturm einen Durchmesser von über 100 Metern hat? Kein Schiet! Auch hier zeigt sich mal wieder, dass Streifen schlank machen.

Samstag, 28. April 2018

Lifelong learning

Spargel hatte ich mir immer ganz anders vorgestellt. Und das Wort „frischeischer“ kannte ich auch noch nicht. Man lernt eben nie aus.

Freitag, 27. April 2018

Brumm, brumm

Manchmal muss der Mensch einen Tritt in den Hintern bekommen, weil er ihn sonst nicht hochbekommt. Bei mir erfolgte der Tritt in Form einer Eintrittskarte zum Jim Clark Revival am Hockenheimring, die mir Frau Tigermaus8 zum Geburtstag geschenkt hatte – noch mal vielen Dank dafür!

Das Jim Clark Revival kannte ich noch nicht, aber ich hatte es schon lange auf dem Radar. Wie das halt so ist, man nimmt sich was vor und findet dann doch immer eine faulheitsmaskierende Ausrede, es nicht zu tun. Eine überzeugende Ausrede wäre mir natürlich auch in diesem Jahr eingefallen, aber eine Karte verfallen lassen … das geht dann doch nicht. Daher verließ ich also an einem Samstag im April noch vor dem Aufstehen nicht nur mein Bett, sondern sogar meine Wohnung, um nach Hockenheim zu fahren.

Die heroische Selbstüberwindung hat sich definitiv gelohnt. Wenn man so wie ich historischen Motorsport liebt, fühlt man sich beim Jim Clark Revival wie ein Kind im Süßigkeitenladen, wie ein neugeborenes Lamm auf der Frühlingswiese. Überall wird geschraubt und montiert und poliert, dass es eine rechte Freude ist. Die Luft ist gesättigt mit erlesenen Motorengeräuschen sowie dem Odeur von verbranntem Benzin, Öl und Gummi. (Okay, das Bild mit der Frühlingswiese ist vielleicht eine Idee daneben.) Man kommt fast überall hin, ins Fahrerlager, in die Boxen, in die Boxengasse, kein Zelt ist völlig versperrt. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hingehen und hinsehen soll. Klickklickklick macht die fleißige Kamera im Handy, oder sie würde es machen, wenn ich das Geräusch nicht längst ausgeschaltet hätte. Es ist einfach herzerwärmend, die vielen Rennwagen zu bestaunen und sich auf eine Zeitreise in vergangene Jahrzehnte zu begeben. (Nennen Sie mich ruhig einen alten Sack, der früheren Zeiten hinterhertrauert, aber damals sahen die Rennwagen einfach besser aus. Isso. Darüber müssen Sie keine Diskussion mit mir anfangen.)

Wenn man die Autos genug aus der Nähe bewundert hat, kann man sich auf eine der Tribünen begeben und die Rennen bzw. Demonstrationsfahrten verfolgen. Ja, mit den wertvollen Stücken, die man eben noch in zerlegtem Zustand fotografiert hat, werden richtige Rennen gefahren. Natürlich nicht ganz so kompromisslos wie bei einem „normalen“ Rennen, aber es geht ordentlich zur Sache. Nicht jedes Fahrzeug übersteht die Rennen ohne zerkratzten Lack oder verbeultes Blech. Von Ausfällen durch technische Defekte ganz zu schweigen. Die Autos sind nun mal nicht mehr die allerjüngsten.

Wie schneidet das Jim Clark Revival im Vergleich zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring ab? Einige der Rennen gibt es bei beiden Events, viele der Autos waren alte Bekannte. Insgesamt ist das Revival die deutlich kleinere Veranstaltung, und am Nürburgring sind einige Programmpunkte wie die FIA Masters Historic Formula One Championship zweifellos spektakulärer. Seit seinen Anfängen ist der Oldtimer-GP immer populärer und in jeder Hinsicht größer geworden, aber genau das ist für mich der klare Vorteil des Jim Clark Revival: deutlich weniger Zuschauer, keine übertriebene Kommerzialisierung, keine aufdringliche Megaselbstdarstellung der diversen Automarken, es ist alles viel entspannter, man kann sogar kostenlos parken. Und am Hockenheimring ist das Wetter traditionell deutlich besser als am Nürburgring. Gut, dass ich mich nicht für eine der beiden Veranstaltungen entscheiden muss. Die Entscheidung bei der Bildauswahl war schon schwierig genug:











Donnerstag, 26. April 2018

Herr Ober!

„Zweimal die überbackene Entengrütze, bitte. Aber wischen Sie vorher den Stuhl vom Tisch!“

Sonntag, 15. April 2018

Ein Vorstellungsgespräch jagt das andere

„Und wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“
„Im Gefängnis. Bisher wurde ich immer erwischt, wenn ich meinen Arbeitgeber bestohlen habe.“

„Und haben Sie Hobbys?“
„Ich bin Naturbeobachter.“
„In Ihrem polizeilichen Führungszeugnis steht, dass Sie ein Spanner sind.“
„Beobachter der menschlichen Natur.“
„Wir melden uns.“
„Könnte das Ihre Sekretärin mit dem Po-Tattoo machen, mit der Sie ständig Ihre Frau betrügen?“

„Und was machen Sie am liebsten?“
„Schlafen.“
„Ich meinte im Beruf.“
„Büroschlaf.“
„Wir melden uns.“
„Bitte seien Sie dabei leise, damit ich nicht aufwache.“

„Und was ist Ihre größte Stärke?“
„Ich bin extrem begeisterungsfähig.“
„Gratuliere, Sie haben den Job!“
„Aha.“

Dienstag, 3. April 2018

Danke, es reicht!

Filme, die nicht mehr gedreht werden müssen, weil es schon viel zu viele ihrer Art gibt, von miserabel bis hervorragend, und das jeweilige Strickmuster in allen erdenklichen Facetten von allen erdenklichen Seiten beleuchtet und analysiert und damit totgeritten und durch und durch durch ist:

1) Der Protagonist kommt nach langer Abwesenheit in den Ort seiner Jugend zurück und wird mit einem von allen Bewohnern ängstlich verschwiegenen, gern auch ins Mysteriöse lappenden und vor allem gefährlichen Geheimnis konfrontiert, aber er fährt nicht einfach wieder nach Hause und vergisst die Angelegenheit, sondern kämpft furchtlos gegen alle Widerstände, bis das Rätsel gelöst ist und er in den Sonnenuntergang fahren kann.

2) Vertreter mehrerer Kulturen treffen aufeinander, man missversteht sich zuverlässig, es kommt zum gründlichen Streit, alles spricht für einen weiteren Weltkrieg, aber irgendwie findet man dann doch zueinander, bevorzugt durch pfiffige Kinder oder aufgeweckte Jugendliche, die selbstredend keine Vorurteile haben, und am Ende haben sich alle unglaublich lieb, lernen sogar noch voneinander und der Weltfrieden bricht aus.

3) Die Kommissarin oder der Kommissar ist höchstpersönlich in den zu lösenden Fall verstrickt, weil sie oder er den Bösewicht aus der Vergangenheit kennt, mit dem Opfer verwandt ist, sich in Verdächtige verliebt, der Nachwuchs bedroht wird, völlig egal, und in der echten Welt würde man den Fall wegen Befangenheit unverzüglich an die Kollegen weitergeben, aber dafür ist diese Art von Drehbuch leider viel zu beliebt.

4) Die Kommissarin oder der Kommissar schleppt eine schrecklich belastende Geschichte aus der Vergangenheit durchs Leben und damit im schlimmsten Fall durch eine sich quälend lang dahinziehende Krimiserie, vielleicht wurde der Partner ermordet oder die Kinder oder ein Haustier oder alle zugleich oder wasauchimmer, und das ist Grund genug, immer bemüht merkwürdig aufzutreten.

5a) Zwei oder drei Paare treffen sich, alles beginnt extrem harmonisch, man muss an die Fallhöhe denken, dann aber kommt es zu Streitereien und Eifersüchteleien, sowohl innerhalb der Paare als auch der Gruppe, es eskaliert, und zum Schluss ist mindestens ein Paar kein Paar mehr, manchmal liegt sogar jemand im Affekt erschlagen in der Ecke oder im Garten.

5b) Diverse Einzelpersonen, die sich aus der Kindheit oder Jugend kennen, sehen sich nach langer Zeit wieder, beispielsweise bei der Beerdigung eines gemeinsamen Freundes, reden bei viel Alkohol über ihr bisheriges Leben, belügen sich selbst oder die anderen oder sowohl als auch und als Fazit bleibt, dass alle irgendwie im Leben gescheitert sind oder wenigstens mit dem Leben nicht klarkommen.

5c) Eine Familie kommt zu einem besonderen Ereignis zusammen, sei es Weihnachten, sei es der Geburtstag des Familienpatriarchen, schnell brechen diverse ungelöste Konflikte durch oder es werden gelöste exhumiert, wer wurde als Kind schlechter behandelt als die Geschwister, wer hat wen hintergangen, welche Untat des schwarzen Schafes wurde immer verschwiegen und so weiter und so fort, und am Ende ist die Familie zerstrittener denn je.

Sonntag, 1. April 2018

März-Miszellen

• Ideologien und Dogmen erreichen Stellen, da kommt selbst der schärfste Verstand nicht hin.
• „Wenn Sie mir in allen Punkten zustimmen, können wir uns sicherlich einigen.“
• „Mein Leben ist eine Sackgasse.“ „Dreh doch einfach um und geh einen neuen Weg.“ „Geht nicht. Ist auch eine Einbahnstraße.“
• „Ein Apache, ein Cheyenne und ein Sioux betreten eine Bar. Der Apache bestellt ein Bier. Der Cheyenne bestellt ein Bier. Der Sioux bestellt ein Bier.“ „Und? Was ist die Pointe?“ „Es gibt keine. Ein Indianer kennt keinen Scherz.“
• „Siri, starte eine Petition gegen den Überwachungsstaat!“