Mittwoch, 27. April 2011

Neue Bescheidenheit

„Horoskope sind doof. Meins hat mir für gestern einen sensationellen Tag versprochen, und was war?“
„Doof?“
„Ja.“
„Hm. Hat man dir also den ganzen Tag über bildlich gesprochen in die Eier getreten?“
„Na ja, das jetzt nicht direkt. Jedenfalls nicht den ganzen Tag.“
„Na also. Mehr kann man wirklich nicht erwarten.“

Dienstag, 19. April 2011

Was kürzlich geschah


• „Findest du, ich sehe alt aus?“ „Überhaupt nicht. Kinder halten einen jung!“ „Das sind nicht meine Kinder, das sind meine Eltern.“
• Wenn Fußböden zum Jammern neigen: „Das ist Mopping! Übelstes Mopping!“
• Apathie, Lethargie und Phlegma in mir bekämpfen sich so energisch, dass ich nur noch tatenlos abwarten kann, wer gewinnt.
• Der Kindergarten hat mir eine völlig realistische Vorstellung vom Berufsleben vermittelt.
• Hab ei nd erl etztenZ eitg roßeP robleme,d ieL eerzeichenk orrekti nd enS atzz ui ntegrieren.M erktm ana bern ur,w ennm ane sweiß.

Donnerstag, 14. April 2011

Protest

„Klar unterschreib ich den Protest! Protest ist immer gut! Worum geht es denn?“
„Gegen die Überfischung der Weltmeere.“
„Ach, toll!“
„Viele Arten drohen auszusterben, beispielsweise der Mittelmeer-Thunfisch.“
 „Ach was. So, fertig. Apropos, sagen Sie, wo gibt’s hier das billigste Sushi?“

Mittwoch, 13. April 2011

Was kürzlich geschah

• Immer wenn Produktmanager von zu steigernden Magdanteilen schwadronieren, macht irgendwo eine Werbefachkraft ein Bäuerchen.
• Huch, was bin ich alt geworden! Das nächste Mal warte ich nicht wieder 50 Jahre, bis ich in den Spiegel gucke.
• Langvirige Erkrankungen sollen ja viel hartnäckiger als kurzvirige sein.
• „Ich trinke jetzt aus politischen Gründen nur noch Grüntee, keinen Schwarztee mehr.“ „Elender Rassist!“
• „Guck mal, ein Menschenauflauf.“ „Interessiert mich nicht, ich bin Vegetarier.“
• „Die Situation ist mies, aber ich will mich nicht beschweren“ sagte der Selbstmörder und ging ohne Steine in den Taschen ins Wasser.
• Heuschnupfen ist nichts für mich. Ich bleibe dem Koks treu.
• Der Meinung, Lackritze sei lecker, kann ich mich nach ausführlichem Probieren nicht anschließen. Immerhin ist mein Auto jetzt sauber.
• „Wenn die Kinder erst mal aus dem Haus sind, werde ich viel auf Reisen gehen.“ „Wie alt sind denn deine Kinder?“ „Ich hab gar keine Kinder.“

Donnerstag, 7. April 2011

Planwirtschaft

Dank sorgfältigster, um nicht zu sagen minutiösester Koordinierung aller Baustellen ermöglicht es das Straßenverkehrsamt Frankfurt immer wieder, dass auch kleinere Straßenbauarbeiten selbst bei geringem Verkehrsaufkommen für maximale Behinderung sorgen.

Montag, 4. April 2011

Was kürzlich geschah

• Mit intensivem Starren habe ich noch jedes Telefon zum Schweigen gebracht. Spätestens nach dem zwanzigsten Klingeln.
• Ehrlich gesagt spucke ich den Passanten nur deshalb nicht aus dem 4. Stock auf den Kopf, weil meine Trefferquote frustrierend niedrig wäre.
• Tierfilme über das Liebesleben von Affen sind ein indiskreter Eingriff in die Primatsphäre.
• Das Lamm Etta scheint eine bedrohte Schafrasse zu sein; früher war da jedenfalls mehr von.
• Bin paranoid und schizophren zugleich – meine beiden Ichs fühlen sich vom jeweils anderen verfolgt.
• Wenn Frauen sich als warmherzig beschreiben, bin ich skeptisch – ich überzeuge mich da lieber gründlich per Handauflegen.

Donnerstag, 24. März 2011

Was kürzlich geschah

• „Leck mich am Arsch!“ „Was erlauben Sie sich?! Ich bin Germanistikprofessor!“ „Oh pardon! Also dann: Er kann mich im Arsche lecken!“
• Im Multiple-Noise-Test gut abgeschnitten. Kann gleichzeitig singen, klatschen, mit den Füßen trampeln und den Kopf gegen die Wand donnern.
• Das Leben ist kein Ponyschlecken. Gut so.
• Fremdschämen kann ich mich auch, wenn ich alte Arbeiten von mir durchgehe aus einer Zeit, als ich noch ein anderer Mensch war.
• Ein Schlaffdefizit kann man prima mit einem Schlafdefizit bekämpfen.
• „Sorry, keine Kappazitäten mehr frei.“ „Dieser Klugscheißer, selbst, wenn er überfordert ist, gibt er mit seinen Griechischkenntnissen an.“
• Eine echte Katze würde niemals ein Schnurrlostelefon kaufen.
• Verstehe die Faszination von Sacks & Ducks & Rock & Roll nicht. Rock & Roll, okay, aber was haben Säcke und Enten damit zu tun?
• Lieber, ein, Komma, zu, viel, als, ein, Komma, zu, wenig.
• Zwei-Klassen-Gesellschaft auch auf dem Spielplatz? Oder warum werden da Wipp-Kunden bedient?
• Und dann war da noch der Folterknecht, der sich wegen chronischer Tortfindungsstörungen arbeitsunfähig schreiben lassen musste.
• Erfolgreiche Boxer zeichnen sich durch ein großes Know-hau aus.

Freitag, 11. März 2011

Was kürzlich geschah

• „Kann es sein, dass du ein wenig zugelegt hast?“ „Klar! Ich hab einen Bauchsparvertrag abgeschlossen.“
• „Pardon, bin ich hier richtig?“ „Kommt drauf an, wo Sie hinwollen.“ „Das weiß ich selbst nicht so genau.“ „Dann sind Sie hier richtig.“
• Sieben von zehn Befragten geben zu, öfters mal zu flüstern. Die Munkelziffer liegt aber wahrscheinlich deutlich höher.
• Wäre ich eine Sau, man müsste mich durchs Dorf tragen.
• Doch, ich würde mich als äußerst zuvorkommend bezeichnen. Keiner drängelt sich so energisch vor wie ich.
• „Chef, die Pellkartoffeln sind schimmlig!“ „Egal, verkaufen wir sie einfach als Pelzkartoffeln, sind doch eh alles Legastheniker hier.“
• Wollte mich für die Hochbegabtengruppe anmelden. Lausige Rechtschreibung hat dafür gesorgt, dass ich jetzt in der Hochbetagtengruppe bin.

Montag, 28. Februar 2011

Was kürzlich geschah

• „Liegen Sie bequem? „Ja, prima.“ „Und der Kopf?“ „Danke, alles bestens.“ „Noch ein Wunsch?“ „Achten Sie darauf, dass das Beil scharf ist.“
• „Gesteh endlich, Schuft. Steh wenigstens zu deiner Tat!“ „Okay, ich war’s.“ „Du gibst es also auch noch zu, das wird ja immer dreister!“
• Bäcker, die was von Werbung verstehen, schwärmen in ihrer Imagebroschüre von ihrem großen Brotfolio.
• Habe meinen fliegenden Teppich getunt. Erinnert jetzt mehr an eine Heizdecke.
• Bin vorbildlich multitaskingfähig: ich kann mehreren Jobs gleichzeitig aus dem Weg gehen.
• „Und, was machst du so?“ „Ich studiere Schadenfreude.“ „Ach, toll. Und welchen Abschluss hat man da?“ „Ätschelor.“
• „Bist du auch bei Faecesbook?“ „Ne, find ich scheiße.“

Dienstag, 22. Februar 2011

Missverständnis

„Chef, Chef, ich hab den Müller von der Hartlaub AG umgebracht.“
„Und ich den Schmidt von der Blechschmidt KG!“
„Und ich den Schulz von der Körner GmbH!“
 „WAS HABT IHR GETAN!?!?!“
„Aber Chef! Sie haben doch gesagt, wir sollten endlich mal Mordsideen entwickeln.“

Mittwoch, 16. Februar 2011

Was kürzlich geschah

• „Ich lege dir mein Herz zu Füßen!“ „Ach, toll. Aber mit Selbstentleibung kommst du bei mir auch nicht weiter.“
• „Wir wollen das Kind nicht mit dem Bade ausschütten!“ „Wie auch, wir baden es ja nie.“
• Vornehme Kleidung ist mir egal, ich bin da sehr frackmatisch.
• „Das klingt klischeehaft, abgeschmackt und verbraucht.“ „Eben!“ „Also schreib es genau so, wir wollen die Zielgruppe nicht überfordern.“
• Aus der Reihe „Meine erfolglosen Kontaktanzeigen“, Folge 836: Leide unter Samenstau, würde gerne das ‚S‘ für ein ‚D‘ tauschen.
• „( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( )“ „Horst, ich hab dir schon hunderttausend Mal gesagt, wenn du weiter so stark klammerst, verlasse ich dich.“
• Als Gamma-Männchen hat man wenig Grund zu strahlen.
• Mir doch egal, ob die Schlange länger wird. Aber ich führe Haushaltsbuch, und deshalb notiere ich beim Ausgeben von jedem Schein die Nummer.
• „Es kommen bestimmt auch wieder bessere Zeiten.“ „Du glaubst an Reinkarnation?“

Montag, 31. Januar 2011

Was kürzlich geschah

• Ärger wegen zu vieler Rechtschreibfehler bekommen. Jetzt bloß nicht die Närven verlieren!!!
• „_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_∏_“ „Wer war das denn? So wirr, ich konnte kaum folgen.“ „Ach, der Stávros redet immer so mäandernd daher.“
• „Kannst du mir das hier gerade mal ausdrucken bitte?“ „Man sagt ausdrücken. Und um deine Pickel musst du dich schon selbst kümmern.“
• „Könnten Sie die Rechnung vielleicht rückdatieren?“ „Kein Problem. Auf wann?“ „Wie lange dauert es, bis Rechnungen verjährt sind?“
• „Verwechseln Sie mich da nicht mit jemandem?“ „Sie sind doch der ungewaschene Flegel, den niemand leiden kann!?“ „Ah doch, dann stimmt es.“
• „Mach dir keine Gedanken, das ist schon Besseren als dir passiert.“ „Ja? Wem denn?“ „Mir.“
• „Ich fordere mehr Transparenz in unserem Unternehmen! Zwingt die Kolleginnen dazu, durchsichtige Blusen zu tragen!“
• Was nützt es mir, ein toller Hecht zu sein, wenn ich statt im Karpfenteich im Haifischbecken lebe?
• Für den echsklusiven Geschmack empfehlen wir die innenarchitektonische Veredelung des Flurs zur Krokodiele.
• Einfache Faustregel: Kommt man morgens im Berufsverkehr gut durch, wird der Tag mies. Kommt man nicht gut durch, wird der Tag schlecht.

Freitag, 28. Januar 2011

Alles Fassade

„Schon gehört? Müller ist tot.“
„Oh nein! Das ist ja schrecklich.“
„Vorgestern ist er gestorben.“
„Aber das kann nicht sein, ich hab doch erst gestern noch mit ihm gesprochen.“
„Alles vorgetäuscht. Und über seine gesundheitlichen Probleme hat er sowieso nie gern geredet.“

Donnerstag, 27. Januar 2011

Ausgeschieden

„Magst du mal mit mir ausgehen?“
„Behandelst du deine Frauen schlecht?“
„Nein.“
„Bist du sonst irgendwie ein Macho?“
„Nein.“
„Trägst du angeberisch-coole Sonnenbrillen?“
„Nein.“
„Warum soll ich dann mit dir ausgehen?“

Dienstag, 25. Januar 2011

Was kürzlich geschah

• Habe mich jetzt endlich mal gegoogelt. Toll – „mich“ ergab ungefähr 95.500.000 Ergebnisse.
• Die Finnen sind wirklich zu beneiden. Wenn zwei aufeinandertreffen, gibt es sofort eine Finn-Finn-Situation.
• Schnee- und Regenschauer müssen sehr merkwürdige Menschen sein. Ich hab jedenfalls besseres zu tun, als Schnee und Regen zu schauen.
• „Was ist mit der Kollegin los? Die fuchtelt in letzter Zeit immer so rum, hat sie früher nie getan.“ „Eindeutig spätgebärdend.“
• „Du hast einen Wunsch frei!“ „Nur einen? Du bist aber ne geizige Fee. Da will ich erst mal gut nachdenken.“ „Sei dir gewährt. Und tschüss.“
• Wenn sich Briefmarken zanken: „Das geht auch zackiger!“ „Leck mich!“
• Müssten eigentlich fusionieren: Ma Rokko und Pa Raguay.
• Aus meiner Autobiographie: Als ich nach zehn Jahren als Gigolo immer noch keine einzige Kundin hatte, bin ich einfach Textnutte geworden.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Was kürzlich geschah

• Die Gleichgültigkeit der Leute ist schrecklich. Ich würde noch viel mehr darunter leiden, wenn mir die Menschen nicht eh alle egal wären.
• Geträumt, im Büro eingeschlafen zu sein. Panik! Hab wohl geschrien. Wurde wachgerüttelt, und der Chef stand mit strengem Blick neben mir.
• „Ist ja Wahnsinn! Total irre! Völlig bekloppt!“ „Gewiss, Herr Professor. Aber schließlich leiten Sie hier ja auch eine Nervenheilanstalt.“
• „Ahh! Ich werde verfolgt! Ich bin umzingelt!“ „Beruhig dich! Wir sind deine Kollegen!“ „Oh mein Gott! Es ist also noch viel schlimmer!!!“
• Nach Inkontinenzprodukten gegoogelt. War mir etwas peinlich, habe daher im Suchfenster „für meinen Opa“ dazugeschrieben.
• Mich haben jetzt meine Hemden verklagt. Wegen wiederholten Schleudertraumas.
• „Horst ist heute sehr verstreut.“ „Du meinst zerstreut.“ „Nein. Wir haben vorhin seine Urne abgeholt und waren dann auf der Streuwiese.“

Dienstag, 11. Januar 2011

Was kürzlich geschah

• Schade, sieht nicht so aus, als würde ich jemals Vater werden. Aber ich kann ja im Alter immer noch Großvater werden, das ist auch nett.
• „Ist doch alles Scheiße!“ „Das stimmt nicht, so undifferenziert kann man das nicht sagen. Manches ist auch zum Kotzen.“
• Habe auf Facebook bei allen verfügbaren Religionen „Gefällt mir“ angeklickt. Bin so nach meinem Tod hoffentlich auf der sicheren Seite.
• Nein, ich werde mich über Radfahrer, die bei Dunkelheit ohne Licht fahren, nicht mehr ärgern. Einfach übersehen, überfahren und gut ist.
• Vollidioten. Wo man hinguckt Vollidioten. Und wo man gerade nicht hinguckt, sind garantiert noch viel mehr Vollidioten.
• Bin kein Freund von Schubladendenken. Wie soll ich in dieser Enge und Dunkelheit auf brauchbare Ideen kommen?
• Reichtum winkt. Ich winke zurück, aber da trennen sich unsere Wege schon wieder.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Geschmeidig

Circa Anfang 2008. Zwei oder drei milde Winter hintereinander. Klimaforscher erklären den Schnee für abgeschafft und das Ausbleiben strenger Winter zum besten Beweis für die nahende Klimakatastrophe mitsamt Untergang der Welt.

Dezember 2010. Ein arschkalter und äußerst schneeaktiver Dezember, der dritte lästige Winter in Folge. Klimaforscher erklären die strengen Winter zum allerbesten Beweis der nahenden Klimakatastrophe mitsamt Untergang der Welt.

Januar 2011. Plusgrade, der Schnee schmilzt. Klimaforscher erklären den Wechsel zwischen kälteren und wärmeren Temperaturen zum allerallerbesten Beweis der nahenden Klimakatastrophe mitsamt Untergang der Welt.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Camouflage



Das Chamäleonpferd weiß seine Überlebenschancen deutlich zu verbessern, indem es sich seinem Umfeld geschmeidig anpasst. Hat es zum Beispiel im Sommer ein grünes und im Herbst ein eher schlammfarbenes Fell, nimmt es bei Schnee schnell eine weiße Tönung an. Von seinen natürlichen Feinden wie der Raubamsel wird es so meist übersehen.

Montag, 20. Dezember 2010

Was in den letzten KWs geschah

• Irgendwo hockt jetzt ein Klimaforscher und sucht einen Ort, an dem es für die Jahreszeit zu warm ist. Findet er keinen, erfindet er einen.
• Als die gute Fee mich fragte, was ich mal machen will, sagte ich „irgendwas mit Mädchen“. Leider verstand sie „irgendwas mit Medien“.
• „Idiot! Ich schneid dir die Eier ab!“ „Eine Verwechslung, okay? Ich nehm den Osterschmuck ja schon freiwillig vom Weihnachtsbaum runter!“
• Werde jetzt Kollegen-Handys mit „originellen“ Klingeltönen aus dem Fenster werfen. Hilft das nicht, fliegen die Kollegen hinterher.
• Die hohe Kunst der Sprache, höher geht es nicht: die Plateautüde.

Montag, 6. Dezember 2010

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Montag, 29. November 2010

Was in der KW 47 geschah

• Die „Klimakatastrophe“ langweilt mich. Denke über das Schüren einer neuen Hysterie nach, von der dieses Mal ICH finanziell profitieren kann.
• „Sie haben mich Arschloch genannt? Was für eine üble Beleidigung!“ „Das war keine Beleidigung, das war ein Euphemismus.“
• Kassenschlange gewechselt und dadurch nur unwesentlich länger gebraucht. Bin total verstört und irritiert.
• Diese Momente, in denen man seine schlechte Laune an irgendwem auslassen will, und alle sind liebenswürdig und geben einem keine Chance.

Mittwoch, 24. November 2010

Corine

Grässlich, dass ausgerechnet ein wenig geschätzter Ministerpräsident (Horst Seehofer) die Laudatio auf einen sehr geschätzten Autor (Herbert Rosendorfer) hält.

Noch grässlicher, dass dieser Seehofer nicht in der Lage ist, den Titel von Rosendorfers bekanntestem Roman korrekt wiederzugeben. Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, es sind die „Briefe in die chinesische Vergangenheit“, nicht die Briefe in die chinesische Geschichte. Setzen, sechs, nachsitzen!

Dienstag, 23. November 2010

Was in der KW 46 geschah 2 (unter besonderer Berücksichtigung der Tierwelt)

• Sicherheitstipp: Bei Schlangen stelle ich mich immer hinten an. Es ist dann schwieriger für die Viecher, zu beißen.
• Habe Känguruh-Gene in das Erbgut eines Chamäleons eingeschleust. Es ändert die Farbe jetzt viel sprunghafter.
• Unverschämtheit, mich als Couch-Potato zu bezeichnen. Und warum krabbeln ständig diese vielen Kartoffelkäfer auf mir rum?
• „Es ist furchtbar! Ich werde von sprechenden Vögeln verfolgt!“ „Ach was, Unsinn. Du bist ja komplett aranoid!“
• „Ihrem Mandanten wird vorgeworfen, ein geschwätziger Vogel zu sein. Ihr Plädoyer, Herr Anwalt?“ „In Dubio pro Beo.“
• „Oh, dein Magen knurrt. Hungrig?“ „Ne, kann gar nicht sein, habe eben erst einen ganzen Hund verschluckt.“

Montag, 22. November 2010

Was in der KW 46 geschah 1

• Das Radio einschalten, die ersten Takte der Musik munter mitpfeifen, dann entsetzt das Stück erkennen, das man schon immer so verachtet hat
• Ich ben. gern Abk., verst. hinterh. ab. nicht mehr in jd. Fall, was sie bed.
• Die Germanen nannten Verkaufsmessen wichtiger Hersteller Markenthing. Daraus entstanden ist … ach, können Sie sich ja selbst denken.
• Schreibe gerade total absurde Kurzgeschichte. Inhalt: Lobbyist betritt Ministerium und wird sofort rausgeschmissen. Wie gesagt, total absurd.
• Britisches Königshaus verarmt? Prinz William aus Schloss vertrieben? Oder warum muss er seine Nächte jetzt immer in Kate verbringen?
• Für viele aus dem linken Lager war ja auch die Kohlära eine Krankheit.
• „Sie Idiot Sie! Sie sind ja sogar zu blöde, um Ihre Zunge zu benutzen!“ „Logisch. Ich bin ja auch ein Lecktor.“
• Den ganzen Tag Autos und Fußgänger von Ufer zu Ufer schiffen … man wird ja total fährrückt.

Mittwoch, 17. November 2010

Rotsperre


Und dann war da noch der zunehmend paranoide Hausmeister mit besonders stark ausgeprägter Kommunistenphobie, der sich in seinem Umfeld ständig von der roten Gefahr umgeben wähnte und konsequenterweise im Herbst jedes rote Blatt einzeln mit seinem innigst geliebten Laubbläser vom Baum schoss. Dieses Bild konnte nur entstehen, weil er einige Monate vorher in einem Supermarkt den gesamten Vorrat an Rotwein wütend aus dem Regal fegte, dann mit dem Gewehr auf rote Ampeln zielte, um schließlich eine Rot-Kreuz-Station anzugreifen. Dieses Crescendo der Ereignisse führte zu seiner Verhaftung. Er befindet sich heute in einer Nervenheilanstalt in Rot an der Rot im Landkreis Biberach.

Montag, 15. November 2010

Was in der KW 45 geschah

• Verehrte Werbetreibende, ich kaufe keine Produkte, mit deren Erwerb ich das Weltklima retten kann. Für wie größenwahnsinnig halten Sie mich?
• Erschreckendes Beispiel für verarmten englischen Adel: Der Earl Ybird muss sich von Würmern ernähren!
• „Haha, ich werde noch paranoid. Fast hätte ich eben geglaubt, dass da jemand mit einem Gewehr steht, um mich zu ersch…“
• Synonyme und sinngleiche Wörter werden überbewertet und überschätzt.
• Genervt vom vielen Geschwätz? Ich habe jetzt auf schwafelarmes Heizöl umgestellt, und Labertran kommt mir sowieso nicht ins Haus.
• „In der Truhe liegt die Kraft“ dachte sich der Bodybuilder und verwahrte seine Anabolika-Vorräte in einem großen Kasten.

Mittwoch, 10. November 2010

Was in der KW 44 geschah 3

• Ich arbeite jetzt ökologisch vorbildlich. Sind die Texte Schrott, kommen sie in die Wertstofftonne, sind sie Scheiße, in die Biotonne.
• Meine Texte sind so hölzern, dass ich sie gut im Ofen verfeuern kann. Leider sind sie auch so dünn, dass es nur ganz kurz wärmt.
• Seit ich nicht mehr mit Torten-, sondern nur noch mit Säulendiagrammen arbeite, habe ich stark abgenommen.
• Dieses Land ist wahrscheinlich deshalb so unbeweglich, weil jeder irgendwo einen Fuß in der Tür hat und den um keinen Preis wegnehmen will.
• Bei meinem nächsten Arztbesuch werde ich eine umfangreiche Auapoint-Präsentation halten.
• Hurlaub – das Feigenblatt für die gschamige Prostituierte.

Dienstag, 9. November 2010

Was in der KW 44 geschah 2

• Und ich sag noch, verscharrt den Wolfgang Amadeus nicht anonym im Armengrab! Heut wär man mir dankbar, die hätten damals auf mich gehört.
• Alk-Aida – die Oper über eine nubische Prinzessin, die ständig betrunken ist und daher lebendig begraben wird. Bombig!
• Mein Teppich freut sich immer riesig, wenn ich wieder nach Hause komme. Ist ein Täbriz. Wird wohl ein Jubelperser sein.
• Die Theorie, Dante habe seine Göttliche Komödie mit einer Pastatur geschrieben, wird von der modernen Literaturforschung angezweifelt.

Montag, 8. November 2010

Was in der KW 44 geschah 1

• „Oh Gott, da, ein schrecklicher Unfall. Bitte hilf!“ „Wie kann ich helfen?“ „Hilf mir, meine Kamera zu finden. Schnell!“
• „Ach, lecken Sie mich doch im Arsch! Aber benutzen Sie gefälligst vorher einen Zungenreiniger!“
• „Sie reden hinter meinem Rücken schlecht über meine Arbeit?“ „Aber nein! Warum sollte ich das auch tun, Sie absoluter Totalversager, Sie!“
• „Ich sagte ‚Wichser!‘, nicht ‚wichse!‘, und jetzt mach hier sofort sauber!“
• „Betatsch mich nicht! Nimm deine Finger weg!“ „Schweig und tu, was ich dir sage! Und seit wann haben Tastaturen das Recht, zu sprechen?“
• „Was ist Ihr Sohn großgeworden! Hat sich prachtvoll entwickelt!“ „Nicht wahr? Was 60 Jahre mütterliche Fürsorge so alles ausmachen!“

Mittwoch, 3. November 2010

Montag, 1. November 2010

Was in der KW 43 geschah

• +++ Strenger Winter vorausgesagt. +++ IPCC fordert prophylaktisch zusätzliche Gelder für Klimastatistikfälschungsmehrbedarf. +++
• „Ja, mit meinem SUV heize ich wie blöd, und ich habe nen Laubbläser. Aber ich wähl die Grünen. Mehr kann ich für die Umwelt echt nicht tun.“
• „Ich sagte, zieh mir den Schlauch unter den Füßen weg, nicht den Boden!“
• „Sie machen es nicht mehr lange.“ „Oh nein, Herr Doktor, nie mehr Sex?“ „Sie werden bald sterben.“ „Ach so. Was haben Sie mich erschreckt!“
• Lieblingsleckerei der Gärtner: Vollmulchschokolade.
• Wer aber nascht am liebsten Vollmolchschokolade? Das will man wohl so genau nicht wissen …
• Für die Wildfütterung: Atztheken.
• „Haben Sie getrunken?“ „Nö, Herr Polizist.“ „Gehen Sie auf dieser Linie!“ „Sehen Sie?“ „Hm. Ich verhafte Sie, weil Sie auf den Strich gehen!“
• +++ Wehrbeauftragter schlägt Alarm: Deutsche Panzerfahrzeuge sind für Taliban nicht aggressiv und brutal genug. +++ Guttenberg verspricht, Ankauf von Audi Q7, Porsche Cayenne, BMW X5, VW Touareg, Mercedes M-Klasse etc. zu prüfen. +++
• Ich bin nicht aus Prinzip dagegen. Es ist mehr was Grundsätzliches.
• Rassisten sehen alles immer sehr negertief.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Montag, 25. Oktober 2010

Was in der KW 42 geschah

• Aufgepasst an Halloween! Vor allem für die Hände besteht die Gefahr von Kürbissverletzungen.
• Ach, Leberkäse ist gar kein Käse? Bin ich jetzt kein Vegetarier mehr? Hätte man mir ruhig mal früher sagen können.
• Wintertipp: Minustemperaturen kommen deutlich seltener vor, wenn man statt in Celsius in Fahrenheit misst.
• „Sag mal …“ „Mahl!“ „… kannst du wirklich immer nur ans Essen denken?“
• Neulich in Bayern, Massenandrang beim Fensterln: „Bitte haben Sie einen Moment Geduld, es wird bald eine Leiter für Sie frei.“
• Die neue Wannenstatistik ist da: 99,9 % aller Wannenbadnehmer ziehen ein Wannenbad mit warmem Wasser einem Wannenbad ohne warmem Wasser vor.
• Der gutgelaunte Satz „ich drück dir die Daumen“ wirkt weniger aufmunternd, wenn er von einem Folterknecht mit Daumenschrauben kommt.
• Büroknigge: Die Füße auf den Tisch zu legen ist unhygienisch. Ziehen Sie also immer vorher die Schuhe aus.
• „Niemand versteht mich.“ „Was? Wie bitte?“
• SUVs: der beste Beweis, dass auch Frauen Schwanzverlängerungen nötig haben.
• Für Eltern, die keine Kinder mit affig klingender Aussprache wollen, gibt es die pränasale Diagnostik.
• Schaf- und Ziegenmilch werden zu Käse durch Fetamorphose.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Was in der KW 39, also vor sehr langer Zeit geschah (Kann sich da überhaupt noch jemand dran erinnern?)

• Endliche eine würdige Nachfolgesendung für „Das Literarische Quartett“: Angela Merkel bespricht Bücher, die sie nie gelesen hat.
• „Den mach ich fertig!“ „Wen machst du fertig?“ „Ganz egal. Ich bin mies drauf, irgendwen mach ich jetzt fertig.“
• Radfahrer, die es partout nicht anders wollen, fahre ich mittlerweile einfach um. Hinterher ist das Geschrei dann immer groß.
• Den Kichererbsen war nur so lange zum Lachen zumute, bis sie gnadenlos zu einer Mahlzeit verarbeitet wurden.
• Der Ball ist nur unter Schmerzen im Netz gelandet? Dann war es ein Autor.
• Die Nagelschere taugt nichts. Das nächste Mal hole ich die Dinger wieder mit der Zange aus der Wand.
• Obst, das sich prostituiert: Fruchtaufstrich
• Was macht der Voyeur, wenn er Feierabend hat? Er entspannt.

Freitag, 1. Oktober 2010

Mittwoch, 29. September 2010

Verärgert



Die Grillen waren so verärgert darüber, dass sie sich im Park nicht frei bewegen durften, dass sie das diskriminierende Schild wild verschmierten.

Montag, 27. September 2010

Was in der KW 38 geschah

• „Boah, eine Fee! Ich wünsche mir, dass alle Vollidioten spontan tot umfal“
• „Dieses Schwein starrt mir die ganze Zeit auf die Brüste!“ „Vielleicht solltest du mal wieder etwas abnehmen, Georg.“
• „Ich will Ihnen natürlich keine Umstände machen, aber möchten Sie vielleicht ein Kind von mir?“
• „…mach, dass alle gesund bleiben, und gib mir die stoische Gelassenheit, mit der hierzulande Straßenbaustellen abgearbeitet werden. Amen!“
• Ältere Lappen nennt man auch die Grausamen.
• Die vielleicht am wenigsten verstandene Fachvokabel der deutschen Sprache: Beschleunigungsspur.
• Kunden, die „Klimakatastrophe – der Weltuntergang ist nah!“ gekauft haben, kauften auch „BSE – oh mein Gott, wir werden alle sterben!“.
• Fachleute bezeichnen krankhaft vergrößerte Eier als Walnüsse.

Mittwoch, 22. September 2010

Schräg


„Herr Wachtmeister!“
„Ja?“
„Schauen Sie mal, der Wagen da parkt falsch.“
„Wieso? Die stehen doch alle schön schräg, wie vorgeschrieben.“
„Aber der auf der rechten Seite parkiert nicht korrekt auf dem Dach.“
„Ach. Da haben Sie recht. Dann muss ich dem wohl einen Strafzettel verpassen.“
„Ja, bitte! Ach, toll, wie ist das schön!“
„Mist! Hab keine Strafzettel mehr dabei. Sehr ärgerlich.“
„Och!“
„Aber das kann ich so nicht dulden.“
„Unter gar keinen Umständen.“
„Könnten Sie vielleicht mal anfassen?“
„Sehr gerne …“
„Zuuuuu…gleich. Ja, so ist es besser. Danke!“
„Gern. Der wird sich aber wundern, wenn er wiederkommt, und sein Auto steht auf dem Dach.“
„Ja, aber Ordnung muss sein. Der soll froh sein, dass er ohne Strafzettel davonkommt. Danke, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben.“
„Ehrensache!“

Montag, 20. September 2010

Was in der KW 37 geschah

• „Lass uns einfach gute Freunde sein.“ „Aber ich hab doch gar nicht …“ „Früher oder später verliebt sich jeder in mich.“
• Wenn ich beruflich endgültig gescheitert bin, kann ich immerhin noch irgendwo Sittenwächter werden.
• „Kind, iss schnell dein Eis, ehe es schmilzt! Du weißt doch, die Klimakatastrophe!“
• Nie wieder geh ich zum Zahnarzt. Diese ständigen Plombendrohungen machen mich total nervös.
• Twitter und Facebook – mehr brauche ich nicht für ein gut funktionierendes soziales Hetzwerk.
• „Sie libd mich, sie libd mich nicht, sie libd mich, sie libd mich nicht …“ „Vergiss es. Sie steht nicht auf Legastheniker.“

Freitag, 17. September 2010

Weltgeschehen spezial

• Immer, wenn mich unsere Politiker wahnsinnig machen, denke ich an Berlusconi und Sarkozy, und schon geht’s mir besser. Alles ist relativ.
• Lernen bei Sarkozy: Wir drücken Frau Steinbach 300 Euro in die Hand und setzen sie ins Flugzeug nach Polen.
• Der Papst räumt zerknirscht Fehler ein: „Früher haben wir Kindesmissbrauch viel effektiver vertuscht. Ich bitte die Täter um Vergebung.“

Donnerstag, 16. September 2010

Kaffeehausminiaturen

1
Neulich im Café, draußen, ein Hundebesitzer zum Ober: „Mach mal Kännchen!“

2
„Gebrochene Nase? Veilchen? Wer hat dich denn so zugerichtet?“ „Ich hab Kuchen gegessen.“ „Ja und?“ „Mit Schlagsahne.“

Dienstag, 14. September 2010

Hintergedanken



Alle in der Siedlung lobten Siedlungsverwalter Horst Blechschmitts scheinbar unermüdlichen Einsatz für Sitte, Anstand, Moral und Schicklichkeit. Was keiner wusste: Horst hatte heimlich ein Auge auf die Anliegerin Helga Drösel geworfen und hoffte so, externe Konkurrenz auszuschalten.

Montag, 13. September 2010

Was in der KW 36 geschah

• Auch Schafe nutzen gerne die Möglichkeiten der modernen Kommunikation – sie mählen jetzt immer mehr.
• Unsere Senioren werden immer unternehmungslustiger. Ständig hört man von der Quadradtour des Greises.
• „Hilft das Mittel gegen Übelkeit, das ich Ihnen verschrieben habe?“ „Danke, es würgt hervorragend.“
• Mathematikerpaare bezeichnen ihre weinenden Babys oft als kleinsten gemeinsamen Flenner.
• Als es in der Kantine Spaghetti Polonäse gab, bildete sich an der Essensausgabe schnell eine lange Schlange gutgelaunter Mitarbeiter.
• Wenn du denkst, du henkst, dann denkst du nicht, du hängst.

Freitag, 10. September 2010

Berufsrisiko


Torero Duncan McCow, in seiner schottischen Heimat als Nationalheld verehrt, hatte ein Problem. So sehr er das Highland Cattle auch mit seinem heftig geschwungenen, knallrotkarierten Kilt provozieren wollte, es zeigte außer einem gutmütig-entspannten Grasen keine nennenswerte Reaktion.

Mittwoch, 8. September 2010

Wer findet den Unterschied?

Großes Gewinnspiel!
Die beiden Bilder sind nur auf den ersten Blick identisch. Ich habe aber 10 Unterschiede eingebaut. Wer alle findet, kann einen spektakulären Preis gewinnen. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss war gestern. Viel Glück!

Bild 1

Bild 2

Dienstag, 7. September 2010

Weichenleichen


Eines Tages aber waren die alten Weichen verbraucht und aus dem Leben geschieden. Das ließ sich irgendwann nicht länger verschweigen, und es mussten neue her.

Montag, 6. September 2010

Duisburg

Wenn ich dann mal kurz zusammenfassen darf, wie momentan der Stand der Dinge bzgl. des Zwischenfalls im Tunnel ist:
Der Veranstalter ist nicht schuld.
Die Stadt Dusiburg inkl. Oberbürgermeister ist nicht schuld.
Die Polizei ist nicht schuld.
Das Land NRW ist nicht schuld.
Der von hinten drängelnde Pöbel ist nicht schuld und war, da nicht so richtig greifbar, diesbezüglich auch nie im Rennen.
Bleiben also die Opfer. Darauf können sich die anderen Parteien bestimmt einigen. Wenn man sich auf die Toten konzentriert, können die sich praktischerweise auch nicht wehren. Was lassen die sich da auch zerquetschen! Sind doch selbst schuld. So ein Leichtsinn! Könnte man also nicht sämtliche entstandenen Kosten zzgl. Mehrwertsteuer bei den Hinterbliebenen einklagen?