Mittwoch, 29. Dezember 2010

Camouflage



Das Chamäleonpferd weiß seine Überlebenschancen deutlich zu verbessern, indem es sich seinem Umfeld geschmeidig anpasst. Hat es zum Beispiel im Sommer ein grünes und im Herbst ein eher schlammfarbenes Fell, nimmt es bei Schnee schnell eine weiße Tönung an. Von seinen natürlichen Feinden wie der Raubamsel wird es so meist übersehen.

Montag, 20. Dezember 2010

Was in den letzten KWs geschah

• Irgendwo hockt jetzt ein Klimaforscher und sucht einen Ort, an dem es für die Jahreszeit zu warm ist. Findet er keinen, erfindet er einen.
• Als die gute Fee mich fragte, was ich mal machen will, sagte ich „irgendwas mit Mädchen“. Leider verstand sie „irgendwas mit Medien“.
• „Idiot! Ich schneid dir die Eier ab!“ „Eine Verwechslung, okay? Ich nehm den Osterschmuck ja schon freiwillig vom Weihnachtsbaum runter!“
• Werde jetzt Kollegen-Handys mit „originellen“ Klingeltönen aus dem Fenster werfen. Hilft das nicht, fliegen die Kollegen hinterher.
• Die hohe Kunst der Sprache, höher geht es nicht: die Plateautüde.

Montag, 6. Dezember 2010

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Montag, 29. November 2010

Was in der KW 47 geschah

• Die „Klimakatastrophe“ langweilt mich. Denke über das Schüren einer neuen Hysterie nach, von der dieses Mal ICH finanziell profitieren kann.
• „Sie haben mich Arschloch genannt? Was für eine üble Beleidigung!“ „Das war keine Beleidigung, das war ein Euphemismus.“
• Kassenschlange gewechselt und dadurch nur unwesentlich länger gebraucht. Bin total verstört und irritiert.
• Diese Momente, in denen man seine schlechte Laune an irgendwem auslassen will, und alle sind liebenswürdig und geben einem keine Chance.

Mittwoch, 24. November 2010

Corine

Grässlich, dass ausgerechnet ein wenig geschätzter Ministerpräsident (Horst Seehofer) die Laudatio auf einen sehr geschätzten Autor (Herbert Rosendorfer) hält.

Noch grässlicher, dass dieser Seehofer nicht in der Lage ist, den Titel von Rosendorfers bekanntestem Roman korrekt wiederzugeben. Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, es sind die „Briefe in die chinesische Vergangenheit“, nicht die Briefe in die chinesische Geschichte. Setzen, sechs, nachsitzen!

Dienstag, 23. November 2010

Was in der KW 46 geschah 2 (unter besonderer Berücksichtigung der Tierwelt)

• Sicherheitstipp: Bei Schlangen stelle ich mich immer hinten an. Es ist dann schwieriger für die Viecher, zu beißen.
• Habe Känguruh-Gene in das Erbgut eines Chamäleons eingeschleust. Es ändert die Farbe jetzt viel sprunghafter.
• Unverschämtheit, mich als Couch-Potato zu bezeichnen. Und warum krabbeln ständig diese vielen Kartoffelkäfer auf mir rum?
• „Es ist furchtbar! Ich werde von sprechenden Vögeln verfolgt!“ „Ach was, Unsinn. Du bist ja komplett aranoid!“
• „Ihrem Mandanten wird vorgeworfen, ein geschwätziger Vogel zu sein. Ihr Plädoyer, Herr Anwalt?“ „In Dubio pro Beo.“
• „Oh, dein Magen knurrt. Hungrig?“ „Ne, kann gar nicht sein, habe eben erst einen ganzen Hund verschluckt.“

Montag, 22. November 2010

Was in der KW 46 geschah 1

• Das Radio einschalten, die ersten Takte der Musik munter mitpfeifen, dann entsetzt das Stück erkennen, das man schon immer so verachtet hat
• Ich ben. gern Abk., verst. hinterh. ab. nicht mehr in jd. Fall, was sie bed.
• Die Germanen nannten Verkaufsmessen wichtiger Hersteller Markenthing. Daraus entstanden ist … ach, können Sie sich ja selbst denken.
• Schreibe gerade total absurde Kurzgeschichte. Inhalt: Lobbyist betritt Ministerium und wird sofort rausgeschmissen. Wie gesagt, total absurd.
• Britisches Königshaus verarmt? Prinz William aus Schloss vertrieben? Oder warum muss er seine Nächte jetzt immer in Kate verbringen?
• Für viele aus dem linken Lager war ja auch die Kohlära eine Krankheit.
• „Sie Idiot Sie! Sie sind ja sogar zu blöde, um Ihre Zunge zu benutzen!“ „Logisch. Ich bin ja auch ein Lecktor.“
• Den ganzen Tag Autos und Fußgänger von Ufer zu Ufer schiffen … man wird ja total fährrückt.

Mittwoch, 17. November 2010

Rotsperre


Und dann war da noch der zunehmend paranoide Hausmeister mit besonders stark ausgeprägter Kommunistenphobie, der sich in seinem Umfeld ständig von der roten Gefahr umgeben wähnte und konsequenterweise im Herbst jedes rote Blatt einzeln mit seinem innigst geliebten Laubbläser vom Baum schoss. Dieses Bild konnte nur entstehen, weil er einige Monate vorher in einem Supermarkt den gesamten Vorrat an Rotwein wütend aus dem Regal fegte, dann mit dem Gewehr auf rote Ampeln zielte, um schließlich eine Rot-Kreuz-Station anzugreifen. Dieses Crescendo der Ereignisse führte zu seiner Verhaftung. Er befindet sich heute in einer Nervenheilanstalt in Rot an der Rot im Landkreis Biberach.

Montag, 15. November 2010

Was in der KW 45 geschah

• Verehrte Werbetreibende, ich kaufe keine Produkte, mit deren Erwerb ich das Weltklima retten kann. Für wie größenwahnsinnig halten Sie mich?
• Erschreckendes Beispiel für verarmten englischen Adel: Der Earl Ybird muss sich von Würmern ernähren!
• „Haha, ich werde noch paranoid. Fast hätte ich eben geglaubt, dass da jemand mit einem Gewehr steht, um mich zu ersch…“
• Synonyme und sinngleiche Wörter werden überbewertet und überschätzt.
• Genervt vom vielen Geschwätz? Ich habe jetzt auf schwafelarmes Heizöl umgestellt, und Labertran kommt mir sowieso nicht ins Haus.
• „In der Truhe liegt die Kraft“ dachte sich der Bodybuilder und verwahrte seine Anabolika-Vorräte in einem großen Kasten.

Mittwoch, 10. November 2010

Was in der KW 44 geschah 3

• Ich arbeite jetzt ökologisch vorbildlich. Sind die Texte Schrott, kommen sie in die Wertstofftonne, sind sie Scheiße, in die Biotonne.
• Meine Texte sind so hölzern, dass ich sie gut im Ofen verfeuern kann. Leider sind sie auch so dünn, dass es nur ganz kurz wärmt.
• Seit ich nicht mehr mit Torten-, sondern nur noch mit Säulendiagrammen arbeite, habe ich stark abgenommen.
• Dieses Land ist wahrscheinlich deshalb so unbeweglich, weil jeder irgendwo einen Fuß in der Tür hat und den um keinen Preis wegnehmen will.
• Bei meinem nächsten Arztbesuch werde ich eine umfangreiche Auapoint-Präsentation halten.
• Hurlaub – das Feigenblatt für die gschamige Prostituierte.

Dienstag, 9. November 2010

Was in der KW 44 geschah 2

• Und ich sag noch, verscharrt den Wolfgang Amadeus nicht anonym im Armengrab! Heut wär man mir dankbar, die hätten damals auf mich gehört.
• Alk-Aida – die Oper über eine nubische Prinzessin, die ständig betrunken ist und daher lebendig begraben wird. Bombig!
• Mein Teppich freut sich immer riesig, wenn ich wieder nach Hause komme. Ist ein Täbriz. Wird wohl ein Jubelperser sein.
• Die Theorie, Dante habe seine Göttliche Komödie mit einer Pastatur geschrieben, wird von der modernen Literaturforschung angezweifelt.

Montag, 8. November 2010

Was in der KW 44 geschah 1

• „Oh Gott, da, ein schrecklicher Unfall. Bitte hilf!“ „Wie kann ich helfen?“ „Hilf mir, meine Kamera zu finden. Schnell!“
• „Ach, lecken Sie mich doch im Arsch! Aber benutzen Sie gefälligst vorher einen Zungenreiniger!“
• „Sie reden hinter meinem Rücken schlecht über meine Arbeit?“ „Aber nein! Warum sollte ich das auch tun, Sie absoluter Totalversager, Sie!“
• „Ich sagte ‚Wichser!‘, nicht ‚wichse!‘, und jetzt mach hier sofort sauber!“
• „Betatsch mich nicht! Nimm deine Finger weg!“ „Schweig und tu, was ich dir sage! Und seit wann haben Tastaturen das Recht, zu sprechen?“
• „Was ist Ihr Sohn großgeworden! Hat sich prachtvoll entwickelt!“ „Nicht wahr? Was 60 Jahre mütterliche Fürsorge so alles ausmachen!“

Mittwoch, 3. November 2010

Montag, 1. November 2010

Was in der KW 43 geschah

• +++ Strenger Winter vorausgesagt. +++ IPCC fordert prophylaktisch zusätzliche Gelder für Klimastatistikfälschungsmehrbedarf. +++
• „Ja, mit meinem SUV heize ich wie blöd, und ich habe nen Laubbläser. Aber ich wähl die Grünen. Mehr kann ich für die Umwelt echt nicht tun.“
• „Ich sagte, zieh mir den Schlauch unter den Füßen weg, nicht den Boden!“
• „Sie machen es nicht mehr lange.“ „Oh nein, Herr Doktor, nie mehr Sex?“ „Sie werden bald sterben.“ „Ach so. Was haben Sie mich erschreckt!“
• Lieblingsleckerei der Gärtner: Vollmulchschokolade.
• Wer aber nascht am liebsten Vollmolchschokolade? Das will man wohl so genau nicht wissen …
• Für die Wildfütterung: Atztheken.
• „Haben Sie getrunken?“ „Nö, Herr Polizist.“ „Gehen Sie auf dieser Linie!“ „Sehen Sie?“ „Hm. Ich verhafte Sie, weil Sie auf den Strich gehen!“
• +++ Wehrbeauftragter schlägt Alarm: Deutsche Panzerfahrzeuge sind für Taliban nicht aggressiv und brutal genug. +++ Guttenberg verspricht, Ankauf von Audi Q7, Porsche Cayenne, BMW X5, VW Touareg, Mercedes M-Klasse etc. zu prüfen. +++
• Ich bin nicht aus Prinzip dagegen. Es ist mehr was Grundsätzliches.
• Rassisten sehen alles immer sehr negertief.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Montag, 25. Oktober 2010

Was in der KW 42 geschah

• Aufgepasst an Halloween! Vor allem für die Hände besteht die Gefahr von Kürbissverletzungen.
• Ach, Leberkäse ist gar kein Käse? Bin ich jetzt kein Vegetarier mehr? Hätte man mir ruhig mal früher sagen können.
• Wintertipp: Minustemperaturen kommen deutlich seltener vor, wenn man statt in Celsius in Fahrenheit misst.
• „Sag mal …“ „Mahl!“ „… kannst du wirklich immer nur ans Essen denken?“
• Neulich in Bayern, Massenandrang beim Fensterln: „Bitte haben Sie einen Moment Geduld, es wird bald eine Leiter für Sie frei.“
• Die neue Wannenstatistik ist da: 99,9 % aller Wannenbadnehmer ziehen ein Wannenbad mit warmem Wasser einem Wannenbad ohne warmem Wasser vor.
• Der gutgelaunte Satz „ich drück dir die Daumen“ wirkt weniger aufmunternd, wenn er von einem Folterknecht mit Daumenschrauben kommt.
• Büroknigge: Die Füße auf den Tisch zu legen ist unhygienisch. Ziehen Sie also immer vorher die Schuhe aus.
• „Niemand versteht mich.“ „Was? Wie bitte?“
• SUVs: der beste Beweis, dass auch Frauen Schwanzverlängerungen nötig haben.
• Für Eltern, die keine Kinder mit affig klingender Aussprache wollen, gibt es die pränasale Diagnostik.
• Schaf- und Ziegenmilch werden zu Käse durch Fetamorphose.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Was in der KW 39, also vor sehr langer Zeit geschah (Kann sich da überhaupt noch jemand dran erinnern?)

• Endliche eine würdige Nachfolgesendung für „Das Literarische Quartett“: Angela Merkel bespricht Bücher, die sie nie gelesen hat.
• „Den mach ich fertig!“ „Wen machst du fertig?“ „Ganz egal. Ich bin mies drauf, irgendwen mach ich jetzt fertig.“
• Radfahrer, die es partout nicht anders wollen, fahre ich mittlerweile einfach um. Hinterher ist das Geschrei dann immer groß.
• Den Kichererbsen war nur so lange zum Lachen zumute, bis sie gnadenlos zu einer Mahlzeit verarbeitet wurden.
• Der Ball ist nur unter Schmerzen im Netz gelandet? Dann war es ein Autor.
• Die Nagelschere taugt nichts. Das nächste Mal hole ich die Dinger wieder mit der Zange aus der Wand.
• Obst, das sich prostituiert: Fruchtaufstrich
• Was macht der Voyeur, wenn er Feierabend hat? Er entspannt.

Freitag, 1. Oktober 2010

Mittwoch, 29. September 2010

Verärgert



Die Grillen waren so verärgert darüber, dass sie sich im Park nicht frei bewegen durften, dass sie das diskriminierende Schild wild verschmierten.

Montag, 27. September 2010

Was in der KW 38 geschah

• „Boah, eine Fee! Ich wünsche mir, dass alle Vollidioten spontan tot umfal“
• „Dieses Schwein starrt mir die ganze Zeit auf die Brüste!“ „Vielleicht solltest du mal wieder etwas abnehmen, Georg.“
• „Ich will Ihnen natürlich keine Umstände machen, aber möchten Sie vielleicht ein Kind von mir?“
• „…mach, dass alle gesund bleiben, und gib mir die stoische Gelassenheit, mit der hierzulande Straßenbaustellen abgearbeitet werden. Amen!“
• Ältere Lappen nennt man auch die Grausamen.
• Die vielleicht am wenigsten verstandene Fachvokabel der deutschen Sprache: Beschleunigungsspur.
• Kunden, die „Klimakatastrophe – der Weltuntergang ist nah!“ gekauft haben, kauften auch „BSE – oh mein Gott, wir werden alle sterben!“.
• Fachleute bezeichnen krankhaft vergrößerte Eier als Walnüsse.

Mittwoch, 22. September 2010

Schräg


„Herr Wachtmeister!“
„Ja?“
„Schauen Sie mal, der Wagen da parkt falsch.“
„Wieso? Die stehen doch alle schön schräg, wie vorgeschrieben.“
„Aber der auf der rechten Seite parkiert nicht korrekt auf dem Dach.“
„Ach. Da haben Sie recht. Dann muss ich dem wohl einen Strafzettel verpassen.“
„Ja, bitte! Ach, toll, wie ist das schön!“
„Mist! Hab keine Strafzettel mehr dabei. Sehr ärgerlich.“
„Och!“
„Aber das kann ich so nicht dulden.“
„Unter gar keinen Umständen.“
„Könnten Sie vielleicht mal anfassen?“
„Sehr gerne …“
„Zuuuuu…gleich. Ja, so ist es besser. Danke!“
„Gern. Der wird sich aber wundern, wenn er wiederkommt, und sein Auto steht auf dem Dach.“
„Ja, aber Ordnung muss sein. Der soll froh sein, dass er ohne Strafzettel davonkommt. Danke, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben.“
„Ehrensache!“

Montag, 20. September 2010

Was in der KW 37 geschah

• „Lass uns einfach gute Freunde sein.“ „Aber ich hab doch gar nicht …“ „Früher oder später verliebt sich jeder in mich.“
• Wenn ich beruflich endgültig gescheitert bin, kann ich immerhin noch irgendwo Sittenwächter werden.
• „Kind, iss schnell dein Eis, ehe es schmilzt! Du weißt doch, die Klimakatastrophe!“
• Nie wieder geh ich zum Zahnarzt. Diese ständigen Plombendrohungen machen mich total nervös.
• Twitter und Facebook – mehr brauche ich nicht für ein gut funktionierendes soziales Hetzwerk.
• „Sie libd mich, sie libd mich nicht, sie libd mich, sie libd mich nicht …“ „Vergiss es. Sie steht nicht auf Legastheniker.“

Freitag, 17. September 2010

Weltgeschehen spezial

• Immer, wenn mich unsere Politiker wahnsinnig machen, denke ich an Berlusconi und Sarkozy, und schon geht’s mir besser. Alles ist relativ.
• Lernen bei Sarkozy: Wir drücken Frau Steinbach 300 Euro in die Hand und setzen sie ins Flugzeug nach Polen.
• Der Papst räumt zerknirscht Fehler ein: „Früher haben wir Kindesmissbrauch viel effektiver vertuscht. Ich bitte die Täter um Vergebung.“

Donnerstag, 16. September 2010

Kaffeehausminiaturen

1
Neulich im Café, draußen, ein Hundebesitzer zum Ober: „Mach mal Kännchen!“

2
„Gebrochene Nase? Veilchen? Wer hat dich denn so zugerichtet?“ „Ich hab Kuchen gegessen.“ „Ja und?“ „Mit Schlagsahne.“

Dienstag, 14. September 2010

Hintergedanken



Alle in der Siedlung lobten Siedlungsverwalter Horst Blechschmitts scheinbar unermüdlichen Einsatz für Sitte, Anstand, Moral und Schicklichkeit. Was keiner wusste: Horst hatte heimlich ein Auge auf die Anliegerin Helga Drösel geworfen und hoffte so, externe Konkurrenz auszuschalten.

Montag, 13. September 2010

Was in der KW 36 geschah

• Auch Schafe nutzen gerne die Möglichkeiten der modernen Kommunikation – sie mählen jetzt immer mehr.
• Unsere Senioren werden immer unternehmungslustiger. Ständig hört man von der Quadradtour des Greises.
• „Hilft das Mittel gegen Übelkeit, das ich Ihnen verschrieben habe?“ „Danke, es würgt hervorragend.“
• Mathematikerpaare bezeichnen ihre weinenden Babys oft als kleinsten gemeinsamen Flenner.
• Als es in der Kantine Spaghetti Polonäse gab, bildete sich an der Essensausgabe schnell eine lange Schlange gutgelaunter Mitarbeiter.
• Wenn du denkst, du henkst, dann denkst du nicht, du hängst.

Freitag, 10. September 2010

Berufsrisiko


Torero Duncan McCow, in seiner schottischen Heimat als Nationalheld verehrt, hatte ein Problem. So sehr er das Highland Cattle auch mit seinem heftig geschwungenen, knallrotkarierten Kilt provozieren wollte, es zeigte außer einem gutmütig-entspannten Grasen keine nennenswerte Reaktion.

Mittwoch, 8. September 2010

Wer findet den Unterschied?

Großes Gewinnspiel!
Die beiden Bilder sind nur auf den ersten Blick identisch. Ich habe aber 10 Unterschiede eingebaut. Wer alle findet, kann einen spektakulären Preis gewinnen. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss war gestern. Viel Glück!

Bild 1

Bild 2

Dienstag, 7. September 2010

Weichenleichen


Eines Tages aber waren die alten Weichen verbraucht und aus dem Leben geschieden. Das ließ sich irgendwann nicht länger verschweigen, und es mussten neue her.

Montag, 6. September 2010

Duisburg

Wenn ich dann mal kurz zusammenfassen darf, wie momentan der Stand der Dinge bzgl. des Zwischenfalls im Tunnel ist:
Der Veranstalter ist nicht schuld.
Die Stadt Dusiburg inkl. Oberbürgermeister ist nicht schuld.
Die Polizei ist nicht schuld.
Das Land NRW ist nicht schuld.
Der von hinten drängelnde Pöbel ist nicht schuld und war, da nicht so richtig greifbar, diesbezüglich auch nie im Rennen.
Bleiben also die Opfer. Darauf können sich die anderen Parteien bestimmt einigen. Wenn man sich auf die Toten konzentriert, können die sich praktischerweise auch nicht wehren. Was lassen die sich da auch zerquetschen! Sind doch selbst schuld. So ein Leichtsinn! Könnte man also nicht sämtliche entstandenen Kosten zzgl. Mehrwertsteuer bei den Hinterbliebenen einklagen?

Donnerstag, 2. September 2010

Und das Leben ist doch ein Ponyhof!



Vorausgesetzt natürlich, man ist ein Pony.

Mittwoch, 1. September 2010

Dienstag, 31. August 2010

Montag, 16. August 2010

Herr Hallmackenreuter hält die Klappe



Funkstille. Als Alternativlesefutter empfehle ich die Lektüre der hochverehrten Kollegin
Blogbuchstaben, deren Blog sowieso viel literarischer, lebhafter, bewegender, poetischer, inhaltsreicher, romantischer, tiefschürfender, kreativer, klüger, geistreicher, origineller, anregender, mitreißender, charmanter und abwechslungsreicher ist als dieser hier. Und bunte Bilder gibt es da auch zu sehen.

Sonntag, 15. August 2010

Was in der KW 32 geschah

• „Der Text der Broschüre muss in 5 Sekunden verstanden werden! Und der Leser soll sich so lange wie möglich mit dem Inhalt befassen!“
• Der Musher spannt den Pudel ein; der Husky denkt: 'kann ja nicht sein'.
• Nie um eine List verlegen ist der Fintenfisch.
• Als aber der Freund von Carla Mares im Restaurant immer nur Tintenfisch bestellte, fragte sie sich ängstlich, warum er sie wirklich liebte.
• Wissenswertes aus der Flora: Auf dem absteigenden Ast kommt man auf keinen grünen Zweig.
• Wenn schon ein Brett vorm Kopf, sollte es aus massivem Vollpfosten geschnitzt sein.
• „Scheiß Street View! Scheiß Volkszählung! Scheiß Überwachungssta … oh, eine neue Kundenkarte. Welche Angaben benötigen Sie?“
• „Und? Was sagen Sie? Steht mir doch großartig, oder?“ „Ja. Ich werde trotzdem nicht mit Ihnen Sex haben, Sie exhibitionistisches Ferkel!“
• Moderne Flachsbildschirme sind zwar biologisch abbaubar, reden aber noch mehr Blödsinn als die alten Modelle.
• Das Kammäleon passt sich jeder Frisur an.
• Bewährter Trick bei langer Trockenheit: den Regen überraschen, er fällt dann aus allen Wolken.
• Als prokrastinierender Auftragsmörder hat man mit dem Erledigen so seine Probleme.
• Mein Hund hat sich jetzt auch bei Twitter angemeldet. Bin gespannt, ob er mir wenigstens hier folgt.

Donnerstag, 12. August 2010

Zug

„Dieser Zug! Der bekommt mir nicht!“
„Hab dich nicht so.“
„Wenn du meinst.“


„Aufgrund einer unplanmäßigen Verzögerung haben die folgenden Züge ungefähr zwei Stunden Verspätung. Wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten.“

Dienstag, 10. August 2010

Als mir Twitter mal wieder ganz furchtbar auf die Nerven gegangen ist

Twitter ist ja im Prinzip eine feine Sache. Manchmal macht es Spaß, manchmal ist es doof, aber letztlich ist es sehr unterhaltsam und hat sogar Suchtpotential. Es gibt aber Momente, da ist es einfach nicht mehr satisfaktionsfähig. In der letzten Zeit gab es diese Momente mehrfach.

Das erste Mal war ekelhaft. Stichwort Duisburg, Love Parade. Ich will hier nicht darüber philosophieren, wer woran warum schuld war bzw. warum ganz offenbar niemand schuld war; darüber sollen klügere und informiertere Menschen urteilen. Es geht darum, wie auch Twitter zum Medium der Hexenjagd auf Duisburgs OB wurde. Offenbar braucht der Pöbel bei solchen Katastrophen einen Sündenbock. Schnell und denkfaul hatte man sich auf den OB geeinigt. Die Timeline bei Twitter war voll von Tiraden, die den Rücktritt forderten. Die selbstgefällige Vorverurteilung durch Twitterer, die ansonsten durchaus gut und witzig schreiben (bei Retweets weiß ich das natürlich nicht), war bemerkenswert. Das hatte was von übelster Lynchjustiz, das erinnerte in seiner Primitivität schwer an mittelalterliche Bräuche. Hexenjagd eben. Fast begann ich zu verstehen, wie eine aufgehetzte Meute zu noch viel schlimmerem manipuliert werden kann. Wie gesagt: ekelhaft.

Das zweite Mal war vergleichsweise harmlos, aber genauso bezeichnend. Da hatte in Münster ein Praktikant für seine Zeitung einen Artikel geschrieben über Chaoten, die unter anderem einen Blumenkübel vor einem Altenwohnheim zerstört hatten. Sachschaden Blumenkübel etwa 150 Euro. Natürlich im Prinzip eher eine Sommerlochmeldung, eine Beschäftigung für den Praktikanten, aber es muss auch erst mal bezahlt werden, und für die Betroffenen bedeutet es Ärger und Arbeit. Für den gewöhnlichen Twitterer ist es aber offenbar nicht der Rede wert und vergleichbar mit dem Sack Reis, der in China umfällt. Irgendein Twitterer griff die Meldung aus dem Internet auf, und innerhalb kurzer Zeit ergoss sich ein Tsunami der Häme über die Meldung. Eitle Hochnäsigkeit und Arroganz in Reinkultur. Ich wage zu bezweifeln, dass der Sinn für Witzischkeit so reflexartig funktioniert hätte, wenn man selber betroffen wäre und für den Schaden hätte aufkommen müssen.

Liebe Leute, man kann auch einfach mal die Klappe halten.

Montag, 9. August 2010

Was in der KW 31 geschah

• Als sie aber merkten, dass der Juli heuer keine Rekordtemperaturen bot, waren die katastrophenlüsternen Klimahysteriker maßlos enttäuscht.
• „He! Können Sie keine Schlange bilden?“ „Tut mir leid. Reptilien sind leider nicht lernfähig.“
• „Ich habe dir mein Herz zu Füßen gelegt, aber du hast es einfach nur getreten.“ „Ja. Eklig. Und fast wäre ich dabei ausgerutscht.“
• Wer nichts zu lachen hat, wird komisch.

Montag, 2. August 2010

Was in der KW 30 geschah

• Die Sprachfähigkeit meines Papageis wird immer besser. Leider besteht er auf Diktieren, weil er mit dem Ein-Schnabel-System zu langsam tippt.
• Für 14 Millionen Euro Abfindung würde auch ich eine Ölplattform in die Luft sprengen. Angebote bitte direkt an mich.
• Wollte mich per Zaubertrank unsichtbar machen. Hab leider unterdosiert. Bin jetzt halb durchsichtig und falle so erst recht auf. Mist!
• Manche Meetings sind ja schon deshalb so ermüdend, weil man so viele Schafe zählen kann.
• „Sie müssen den Text kürzen, kürzen, kürzen!“ … „So recht?“ „Perfekt. Und jetzt bitte noch dies rein und das rein und jenes rein!“
• Das maßlose Erschrecken, wenn das Telefon klingelt. Die unbeschreibliche Erleichterung, wenn es das Telefon des Kollegen ist.
• „Lesen Sie meine Tweets! Meine beste Arbeitsprobe!“ „Sie twittern? Bei uns müssten Sie konzentriert arbeiten!“ „Oh …“
• Nur, weil irgendein Schaf „mäh!“ sagt, fange ich doch nicht an, den Rasen zu stutzen.
• Nehmen Sie sich in acht vor Schwatzbären! Die kauen einem schnell ein Ohr ab.
• Wir schalten jetzt um zu Coiffeur-TV für eine Dauerfärbesendung.

Dienstag, 27. Juli 2010

Was in der KW 29 geschah Teil 2

• „Ohhhhhmmmmm …“ „Was war das?“ „Ach, der neue Meister muss beim Meditieren immer noch einen inneren Widerstand überwinden.“
• Die Großmutter allen Widerstands ist übrigens die Ohmi.
• Wasche mich nicht, ignoriere Deo, esse Knoblauch, gucke grimmig. Dennoch kommt man in mein Büro und gibt mir Arbeit. Was mache ich falsch?
• Nach einer tödlich missglückten Dauerwelle gehört es sich für einen Friseur, pietätvoll zu kondulieren.
• Buchstabensuppe ist meine Lieblingsspeise. Ich mag es, immer ein H in der Suppe zu finden.
• Man sitzt recht unbequem auf einem Urinal. Sehr lästig, dass Stehpinkeln heutzutage so verpönt ist.

Montag, 26. Juli 2010

Was in der KW 29 geschah Teil 1

• Wer jetzt noch mit Fähnchen am Auto rumfährt, lässt auch seine superwitzigen Fassadenkletterweihnachtsmänner bis Ende Januar hängen.
• Nichts ist belebender für die eigene Arroganz und Überheblichkeit, als sich bei einer Fahrt mit dem ÖPNV unters gewöhnliche Volk zu mischen.
• Alle Klimahysteriker heben das rechte Bein. Alle Klimaanlagennutzer heben das linke Bein. Oh, das sind jetzt doch ziemlich viele umgefallen.
• Für einen Bäcker mit Anspruch ist ein Brot nicht einfach ein Brot, sondern ein Gesamtknustwerk.
• Raptilien sind in ihrem Musikgeschmack leider arg eindimensional.
• Als Verbraucher wird man ständig hofiert. Ist das fair gegenüber den vielen Substantivsäufern?

Donnerstag, 22. Juli 2010

Kreuzworträtsel für Eilige

Waagerecht
1 Kfz-Kennzeichen Aalen
3 Abk. Auswärtiges Amt

Senkrecht
1 Kindersprache „Stuhl“
2 Abk. Anonyme Alkoholiker

Montag, 19. Juli 2010

Was in der KW 28 geschah

• Oh! Da guckt man mal für ein paar Monate nicht aus dem Fenster, und schon ist der ganze Schnee verschwunden.
• Man merkt, dass es an Selbstbewusstsein mangelt, wenn man die Frau so oft fragt, ob sie wirklich will, bis sie sich wieder anzieht und geht.
• Man soll nicht selbstgerecht sein. Auch ich wäre evtl. ein rüpelhaftes Arschloch mit faschistoiden Zügen, würde ich in Ffm Rad fahren.
• Wer eine Latte Matschiato bestellt, darf sich nicht wundern, wenn es nur noch zu Beischlaff reicht.
• Was sagt eigentlich PISA zur Leseschwäche der Vögel? Weder WC noch 00 im Kennzeichen, trotzdem wird mein Auto ständig volldefäkiert.
• Ein gutes Zeichen, dass die Dinge nicht optimal laufen, ist, wenn man ständig „MAN SOLLTE EUCH DOCH ALLE ERSCHIESSEN“ vor sich hin schimpft.
• „Oh, danke, sehr nett von Ihnen!“ „Nett? Ach, nehmen Sie’s nicht persönlich. Ich bin zu jedem nett, auch zu Deppen wie Ihnen.“
• Ja, das ist originell! Ja, das ist kreativ! Ja, das ist genial! Nein, man versteht es leider überhaupt nicht …

Montag, 5. Juli 2010

Was in der KW 26 geschah

• Natürlich haben alle, die in der Mittagspause kassenschlangenaufblähend ihre Wocheneinkäufe machen, gute Gründe. Ich hasse sie trotzdem.
• Die innere Leere passt gut zu meinem Vorsatz, mal wieder in mich zu gehen. Es ist dann genug Platz vorhanden.
• Arbeitssuggerierende Papierstapel auf dem Schreibtisch neu arrangiert. Toll! Beginne selbst zu glauben, heute aktiv gewesen zu sein.
• Wer jetzt laut jammernd die Klimaanlage auf kernige 15 °C stellt, dreht auch die Heizung auf, wenn es wieder weniger als 20 °C sind.
• „Meine Klimaanlage ist kälter eingestellt als deine Klimaanlage“ ist eine besonders alberne Form des Schwanzvergleichs.
• „Und? Wie findest du mein neues Kleid? Vielleicht zu weit geschnitten?“ „Sack ich jetzt lieber nichts zu.“
• Erst Sodann, jetzt Jochimsen. Welchen TV-Promi stellt die Linke das nächste Mal auf? Mario Barth? Plebejischer ginge es wohl nicht.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Gesundheitstipp

Trockene Haut? Das muss nicht sein! Besuchen Sie einfach am Abend eines herrlichen Sommertages Ihr kommunales Freibad. Das Wasser ist großzügig mit Creme angereichert, und für die Extraportion Feuchtigkeit sorgt der hohe Harnstoffgehalt. Ich wünsche noch eine schöne Freibadsaison!

Montag, 28. Juni 2010

Was in der KW 25 geschah

• Ohne hypochondrisch wirken zu wollen: Einen ganzen Kasten Bier zu kaufen halte ich für übertrieben optimistisch.
• Besuch neulich beim Zahnarzt hat bestätigt: Ich würde schon beim Anblick von Folterinstrumenten alles gestehen und jeden verraten.
• Es wird zu oft mit zweierlei Maß gemessen. Ist es fair, dass man Entfernung in Meter, Gewicht aber in Kilogramm misst?

Dienstag, 22. Juni 2010

Allez les Blödes!

Und? Gibt’s Neuigkeiten aus der Abteilung „Wir sind alle blau und benehmen uns auch so“? Intrigen, Beleidigungen, Schlägereien?

Montag, 21. Juni 2010

Was in der KW 24 geschah

• Wer da aber in der Öffentlichkeit Glas zerdeppert und liegenlässt, der soll sofort erschossen und zur Warnung anderer liegengelassen werden.
• „Chef, mir stinkt das hier alles ganz gewaltig!“ „Müller, dann ist vielleicht ein Job in der Kläranlage doch nicht das Richtige für Sie …?!“
• Wer hat eigentlich die irrwitzige Theorie entwickelt, dass künstlich aufgeblähte Präsentationen den Kunden ganz besonders beeindrucken?
• Noch nervtötender als die Vuvuzelas sind übrigens die endlosen Diskussionen darüber, wie nervtötend die Vuvuzelas sind.